Antwort auf: Dein DSL Freund

Wie bereist erwähnt, sterben täglich über 40 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an den besagten inkompetenten Ärzte. Jahr für Jahr, jeden Tag. Bedeutung für die Gesellschaft gleich Null.
Influenza? 2017/18 ca. knapp 50.000 Tote, Dunkelziffer deutlich höher, da nur ausgewählte Praxen Influenzaproben an das RKI schicken durften.


Ich finde ein solches Argument für diese spezielle Diskussion nicht gerade sinnvoll. Viele Menschen sterben jährlich an Hunger, Durst, Krankheit, Alkohol, Drogenkonsum, Tabakkonsum, Fehlverhalten im Verkehr, Krieg, Straftaten - die Gründe sind vielfältig. Was also bringt es, hier mit Zahlenwerten zu argumentieren, die nicht mit der Corona-Pandemie im Zusammenhang stehen? Das kann jeder und würde sich ewig fortsetzen.

Antwort auf: Dein DSL Freund
Den Grund, den ich hierin sehe ist, mit einer Influenza kannst du auch zu Hause sterben. In deinem Bett. Denkst hast hohes Fieber und dann war es das. Bei Covid sieht es ja etwas anders aus. Jetzt sorgt man sich auf einmal um den Patienten, weil wir deutlich weniger Betten zur Verfügung haben. Stellt euch einfach vor, als Covid-Patienten, müsste man NICHT intensiv betreut werden. Wie würde es dann ausschauen?


Und wieder einmal begibst du dich als Laie in Fachbereiche, die du nicht kennst und wieder führt es zu Falschinformationen. Fieber bedeutet nicht, dass man eine Grippe hat. Rund ein Drittel der Betroffenen bekommen entweder kein Fieber oder nur eine leicht erhöhte Temperatur. Zudem ist Fieber eine Abwehrreaktion des Körpers, die bei unterschiedlichsten Entzündungen stattfinden kann. Das ist deshalb wichtig, weil die Leukozyten/weiße Blutkörperchen, die für die Immunabwehr zuständig sind, erst ab einer Körpertemperatur von 38°C zum Entzündungsherd migrieren und dort ihrer Aufgabe nachkommen. Fieber heißt also keineswegs Grippe und auch nicht, dass diese einen letalen/tödlichen Verlauf nimmt. Auch die Aussage, dass man sich auf einmal um die Betten sorgt, finde ich fragwürdig. Die Stationen sind überbelegt und viele Operationen können nicht durchgeführt werden, wovon viele deutlich akuter sind als eine bestehende Grippe. Und auch die Frage, wie es ausschauen würde, wenn bei Corona keine intensivmedizinische Betreuung notwendig wäre, leuchtet mir nicht ganz ein. Was soll uns das sagen? Ich stelle mir doch auch nicht vor, dass beim Herzinfakt "nur Husten" normal ist. Dieser Part trägt zur Diskussion herzlich wenig bei.

Antwort auf: Dein DSL Freund
Ich bin kein Arzt oder Virologe


Widersprichst diesen hier im Forum aber ständig, weißt alles besser und beurteilst Situationen, die du selber gar nicht live miterlebst, falsch. Eine der größten Gefahren in der Medizin ist das "Laienwissen", was den meisten Vertretern im Gesundheitswesen auch bekannt ist. Der Grund dafür sind genau solche Fehleinschätzungen. Deine gesamte Argumentation erweckt in mir nur den Eindruck, dass du die Corona-Pandemie nicht wirklich ernst nimmst und das allein schon deshalb, weil dem Subtext deiner Aussagen zu entnehmen ist: "Na und? Die Grippe sogte auch für Tote!"

Antwort auf: Dein DSL Freund
Ganz kleine Anmerkung. Einer meiner Kunden ist über 90 Jahre und er war empört darüber, als wir uns letztes Jahre trafen. Ich mit Maske. Ich soll hier bitte keinen Clown spielen. Solche gibt es auch.


Ich habe auch eine kleine Anmerkung. Es gab und gibt Menschen, die die Pandemie nicht so ernst nehmen und sicherheitsrelevante Verhaltensweisen für albernen Unfug abstempeln. Das macht diese Maßnahmen aber noch lange nicht unnötig.

Im Großen und Ganzen würde ich dir eine Zeitreise ins Mittelalter wünschen. Ich denke, diese würde deine Einstellung gravierend ändern. Schade, dass das nach heutigem Stand der Wissenschaft keine solche Reise geben wird.


Bearbeitet von its good (25.11.2021, 11:00:19)
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Ich teile vielleicht nicht Deine Meinung, sehr wohl aber die Erwartung an einen respektvollen Umgang.