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Re: Meine Angst [Re: Katze989] - #570037 - 15.12.2005, 20:13:06
Anonym
Nicht registriert


Danke Katze989 glücklich

Ich finde es gut, dass du deine Probleme angegangen bist und zu einer Psychologin gehst.
Respekt!

Dann weiterhin noch viel Erfolg & Kraft.

Greetz
Corny

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Re: Meine Angst [Re: ] - #609689 - 27.01.2006, 14:18:58
Anonym
Nicht registriert


Zitat:
...Mittlerweile habe ich mich doch ERSTMAL gegen eine Therapie entschlossen (darüber habe ich auch mit der Psychologin gesprochen), da ich das Glück habe, dass wir jetzt erstmal ein Jahr lang keinen Sportunterricht...


Und an dieser Stelle habe ich mir wohl selbst etwas vorgelogen.
Wir haben zwar keinen Sportunterricht mehr, aber ich habe immer noch oft Angst, welche mich dann zu Handlungen zwingt, die nicht gerade gut sind.

Am 17. Januar 2006 rief mich ein Institut (psychosoziales Zentrum) an, bei welchem ich mich auf die Warteliste setzen lassen habe.
Heute hatte ich den ersten Termin.
Es war irgendwie viel besser, das Gespräch mit dem Mann diesmal, als das letze mit der Psychologin. Bald informiert mich wieder jemand, wie das mit einer Therapie ist - der Mann (leider hab ich nicht gefragt, obs ein Therapeut oder was ist und Namen nenn ich nicht ;)) meinte, dass er bei mir auf jeden Fall ( KO) eine Therapie machen würde.

Falls ich eine Thera mache, wird diese nicht bei ihm sein, weil er wohl nur das erste Gespräch mit den Leuten macht und bespricht, wie man fortfahren sollte (Therapie, Klinik oder was auch immer).
Wahrscheinlich werden dann bald meine Eltern auch mitkommen und es gibt Gespräche zwischen Therapeut & Eltern und Therapeut & mir, unter anderem auch, damit nochmals geguckt wird, ob eine Therapie nötig ist (wobei der Mann schon total überzeugt war *hmpf*).
Schön das die Schweigepflicht gilt und meine Eltern nicht alles über mich erzählt bekommen glücklich.

Auf Einzelheiten will ich jetzt garnicht eingehen, ich bin nur froh das ich zum Termin gegangen bin und das Gespräch so gut verlaufen ist.

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Re: Meine Angst [Re: ] - #609771 - 27.01.2006, 15:11:58
Belas Child Of The Night
stran​ger​

Registriert: 07.08.2005
Beiträge: 114
also ich habe auch eine soziale phobie....
meine thera hat es mir gesagt, als ich darauf zu prechen gekommen bin, das es mich nervt!
ich dachte immer das wär ganz normal und jeder hat das.. aber irgendwie wollt ich das schon los werden, dieses gefühl in der öffentlichkeit und hab sie drauf nagesprochen wie ich was dagegen machen kann und dann hat sie mir gesagt, dass das nicht normal ist und ich wohl ne phobie hab...
naja.... todtraurig
_________________________
Doctor: "you have no heartbeat!" L: "is it good or bad" [breake] Doctor: "bad" [breake] L: "damn... why does it always happen to me?"

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Re: Meine Angst [Re: Belas Child Of The Night] - #610120 - 27.01.2006, 22:21:24
Ampelmännchen+wForumssprecher
​how's the heart?

Registriert: 08.04.2003
Beiträge: 11.451


Mh... wo ich das jetzt so gelesen hab, musste ich doch mal näher über mich nachdenken, denn irgendwie 'passt' ein Teil davon auch zu mir.
Es ist nicht so schlimm, also nicht das ich Panikattacken oder so etwas habe, allerdings hab ich auch vor neuen Situationen Angst. Es sind eigentlich banale Sachen, Fragen ob der Bus eine bestimmte Strecke fährt zB, aber ich 'plane' solche Sachen immer voraus, lege mir die Sätze die ich sagen muss genau zurecht, damit das auch alles gut klappt.
Anscheinend will ich einfach keinen Fehler machen. Das geht mir auch bei schulischen Sachen so, eine Art Perfektionismus.

Neue Leute kennen zu lernen (& dann demjenigen zu vertrauen, oder auch Bekannten etwas persönliches anzuvertrauen) finde ich auch unheimlich schwer, denn wie kann ich ihm/ihr gerecht werden? Wie muss ich mich verhalten, tu ich das Richtige?

Ich weiß nicht ob das eine Phobie oder so etwas ist, aber möglich wäre das schon. Manchmal glaube ich, dass es schon so ist. Ich bin zwar nicht sonderlich abgegrenzt von Freunden, ich hab ziemlich viele gute Bekannte, aber keine wirkliche Bezugsperson. Ich kann irgendwie nur sehr schwer jemandem vertrauen (wobei ich noch nicht mal einen Grund dafür sehe, das nicht zu tun...)

Ich kann auch eigentlich nicht gut über persönliche Dinge reden. Also meine Gefühle anderen Personen mitteilen. Vor allem wenn sie mich dabei sehen (mir gegenüber sitzen). (Würden sie über mich lachen wenn ich es ihnen erzähle?)

Probleme anderen mitteilen ist auch nicht leicht. Ich löse lieber alles alleine, perfekt alleine klar kommen, ohne andere Hilfe. Niemanden ran lassen. Auf Hilfe einlassen ist extrem schwer. Bei Gruppenarbeit oder nem Referat kein Problem, aber bei größeren Sachen schwieriger, vor allem wenn es um mich selbst geht. Aus dieser Vielzahl an Kleinigkeiten resultiert auch eine Art Autoaggression.

Ich hab auch schon überlegt ob meine Art mich zu kleiden (auffällig schwarz) irgendwie ein Versuch ist was zu bewirken, ich weiß zwar nicht genau was, aber möglich ist es ja. Obwohl ich beim 'Styling' auch schon wieder möglichst Fehlerfrei sein will.

Außerdem kann ich nicht gut vor vielen Fremden sprechen. Also vor größeren Gruppen (außer ich kenne die Leute & sie mich, dann ist das überhaupt kein Problem). Mit einzelnen neuen ist das allerdings kein Problem zu reden.

Und eigentlich wollte ich auch nicht so viel schreiben. Naja, vielleicht kann mir ja jemand einen Ratschlag geben. Ansonsten schön wenn es einer liest :)

lG, Dana
_________________________
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Re: (Angst)Störungen [Re: DrXMas] - #611211 - 29.01.2006, 04:33:52
HawkofHell
I/O F​ailur​e​

Registriert: 12.04.2005
Beiträge: 980
Ort: Deutschland NRW
Wenn ich mir die ganzen Beispiele hier durchlese, so muss ich ganz erlich sagen trifft so gut wie alles auf mich zu.

Es fing soweit ich weiß alles nach der Grundschule an, als ich aufs Gymnasium kam. Ich glaube, dass die ersten beiden Jahre in denen ich förmlich 'gemobbt' wurde mich so geprägt haben, dass ich wirkliche Phobien entwickelt habe, Beispiele für das mobben will ich hier nicht bringen, sie waren alle Formen psychischer Gewalt.

Gehen wir alles nacheinander durch beginnend mit der sozialen Phobie...

Seitdem mich meine 2. Freundin mit einer deftig miesen Begründung verlassen hatte dachte ich Wochenlang ich wäre ein nichts und ich wäre sowieso unfähig für alles etc, nach außen hin zeigte ich das jedoch nicht, warscheinlich hatte ich davor ziemliche Angst.
Hier half mir der Chat, der ein Ventil nach außen Darstellte mit dem ich gewisse Dinge offen aussprechen konnte und das erleichterte mich wirklich enorm. Auch die Musik half mir dabei ziemlich, denn ich entwickelte ein Musikrichtungs extrem: Ich höre Metal und Reagge, das eine um Wut abzubauen, dass andere um ein gewisses Glücksgefühl zu bekommen.

In der Klasse habe ich ständige Angst ich könnte von einem Lehrer dranngenommen werden und Reden halten vor der Klasse war für mich vor einiger Zeit gänzlich unmöglich, so zitterte ich bei einer Buchvorstellung im Deutschunterricht dermaßen, dass ich nicht mal die Seite des Buches aufschlagen konnte.
Dies hat sich mittlerweile allerdings gebessert, da ich es wirklich schaffe meinen Kopf vor den Reden frei von diesen Gedanken zu machen, es macht mir sogar Spaß große Reden zu schwingen. glücklich
Das Problem mit dem Dranngenommen werden existiert aber immernoch, deßwegen bin ich mündlich auch wesentlich schwächer als als der Schnitt.
Bei fast jeden Drannehmen habe ich schon vorher 6 mal überlegt, was ich sagen könnte wenn ich denn drannkomme und wenn ich dann wirklich drannkomme rast mein Herz auf 180 und mein Kopf wird extrem rot, insbesondere beim lesen ist das eine krasse Behinderung, da ich mich bei zunehmender länge des Textes immer häufiger verspreche.
Das ich glaube ignoriert zu werden wurde in einigen Forenbeiträgen hier schon klar ^^

Mein Blutdruck ist auch sehr niedrig, was sich in Kreislaufschwäche und kalten Händen äußert, dass sind dann warscheinlich die Gründe warum ich mich oft Depressiv fühle...

Die Agoraphobie trifft voll und ganz auf mich zu. Ich bin wirklich im richtigen Leben eine zurückhaltende, scheue Person, die sich in der Familie oder unter wirklich bekannten Freunden 'versteckt'.
Ich hänge eigentlich nur in meiner Clique rum, neue Personen kennen zu lernen fällt mir extrem schwer, selbst Telefonieren war einmal eine richtige Qual "Was ist wenn ich mich verspreche" etc... >.<
Ich bin weder in einem Verein, noch habe ich jemals wirklich einen Streit angezettelt, habe sogar Situationen versucht geziehlt zu entschärfen, da ich eine Auseinandersetzung extrem scheue.
Auch mein Praktikumszeugniss zeigt die Symptome deutlich.

Weiterhin habe ich den wirklichen Zwang Pünktlich bei Terminen zu erscheinen, anscheinend habe ich dies von meinem Opa geerbt, der auch Minütlich und Zwanghaft auf die Uhr starrt und am liebsten 20 Minuten vor der nötigen Zeit losfährt. Fast immer mache ich mir gedanken über "Was wäre wenn..." Situationen, was auf Dauer wirklich nerven kann.

Zwänge habe ich bisher also nur den Kontrollzwang festgestellt...

Ich habe eigentlich auch schon über professionelle Hilfe nachgedacht, da sich die Symptome aber bisher immer mehr zurückentwickelt haben denke ich mal, dass das nicht unbedingt Notwendig ist.

Jeder außenstehende kann so etwas nur schlecht Verstehen, dass habe ich festgestellt, aber ich kann dazu nur sagen: Es ist wirklich die Hölle, zumindest war das so am Höhepunkt meiner Phobien.

Ich kann Betroffenen nur sagen, dass sie wirklich mal darüber Nachdenken sollten

Was habe ich denn eigentlich? und Was könnte ich dagegen tun?

Das habe ich getan und habe wirklich z.B. geübt freier zu Sprechen, Reden geübt, ins Forum hier geschrieben. Ich habe mich öfters hingelegt und eine Entspannungs CD gehört, dass hat gegen den Stress und das Zittern geholfen, aber eines ist wichtig, man muss sich Zeit nehmen.
Die Phobien die man im laufe der Jahre angesammelt hat sind nicht nach einer Woche weg, ich habe jetzt 2 Jahre daran gearbeitet und kann verbesserungen feststellen.
Vieleicht hilft es den ein oder anderen...

MfG,
HawkofHell.
_________________________
- Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde. Friedrich Nietzsche - Also sprach Zarathustra

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Re: Meine Angst [Re: Ampelmännchen+w] - #611338 - 29.01.2006, 10:47:47
Wayko15
Grenz​en​

Registriert: 07.05.2004
Beiträge: 2.116
Ort: Milchstraße,BlauerPlanet, Erde...
Also, ich glaube man muss Unterscheiden zwischen Geschenissen die es gab, oder solchen "Depri-Phasen-Attacken" die keinen Hintergrund in dem Sinne haben, sondern durch die Umstellung von Kind zu Erwachsen passiert.

Viele fangen damit schon mit 11-12 an, weil sie vielleicht einfach Vorbilder haben / Lehrer / Eltern die viel besser waren als man selber in diesem Moment und das ganze wird dann bestimmt erst richtig erkannt von denen, wenn sie auf eine weiter führende Schule gehen nach der Grundschule. Oder wenn die Freunde woanders hingegangen sind als man selber.

Ist es vielleicht auch der Druck der auf die kleinen zukommt wenn sie auf eine neue Schule kommen, was sich weiter ausbauen könnte..

Vielleicht wäre da auch die Sache mit den Zahlen eine hilfreiche Aktion, um wirklich zusehn wanns ging und wann es gar nicht ging.

Also:

Man nimmt sich ein Taschenkalender zum Beispiel und schreibt da eine Zahl zwischen 1 und 10 rein, wobei 10 schlecht und 1 gut sein kann, oder andersum, euch selbst überlassen zwinker . Dann kann man in diesen auch noch Stichwirte rein schreiben, warum es einem so ging, nur das müßte man dann wirklich täglich 2 Wochen, oder länger, durchziehen um schon ein richtiges Ergebnis zu haben. Am meisten darf in der Zeit kein Event in der Arbeit oder Schule sein, da dies das Ergebnis ja beeinschränken würde.

So eine Kontrollzwang habe ich glaube ich auch, ich muss einfach alles nochmal kontrollieren, wenn ich zum Beispiel etwas eingesteckt habe schaue ich nach 10 Minuten nochmal nach, ob ich's wirklich eingesteckt habe, aber sonst hab ich auch nur manchmal Nachts eine kleine Depri-phase, ohne zu wissen warum.

Ich glaube man muss bei dem ganzen Thema auch unterscheiden zwischen Jungs und Mädchen, da Mädchen wohl eher solche Gefühle zu lassen als Jungs. Ich glaube es gibt viel mehr Mädchen mit dem Gefühl als Jungs.

Was wurde denn schon dagegen unternommen, dass man die Angst los wird?

Mit Freunden / Lehrern / Eltern schon drüber gesprochen?
Ich glaube, dass wird das wichtigste irgendwie sein, dass man eine Kontaktperson sich sucht, vielleicht osllte man diese auch nur aus dem Chat kennen, da man dort keine Sorgen habe muss das da ewas ins Reale kommt und man ist doch ziemlich freier als in Real.

JD "wayko"
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So blühend der Liebe wegen,
sich auf die Wiese legen.
Gebt acht und passt auf,
Leg dich nicht darauf!
<--Seht da


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Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #612416 - 30.01.2006, 00:28:23
NinjaGirlie
Famil​ymitg​lied​

Registriert: 04.12.2004
Beiträge: 10
Ort: NRW, Düsseldorf
Also ersteinmal mag ich dazu sagen dass ich es ehrlich gut finde dass sich ein Mensch für solche Dinge interessiert und sich in Menschen hineinzuversetzen versucht! Respekt dafür!
Und dann wollte ich über mich erzählen, dass ich selber seid ich 2 Jahre alt bin unter Angstzuständen leide.Im Laufe der Zeit wurde es dann auch immer schlimmer.
Ich war ein paar Jahre lang in einer Sekte die diese Ängste dann auch noch verstärkt haben.
Ich habe so ziemlich fast alle Angstgedanken durch.
Wie ich damit umgegangen bin...O.o
Anfangs habe ich die Welt nicht mehr verstanden; mir wurde der Boden unter den Füßen entrissen und es gab keine Ausweg.Meine ganzen Psychologen die ich auch schon seid Kindesaleter durchhabe wollten mir helfen.Doch um ehrlich zu sein waren die einfach alle nur nutzlos, bis auf den letzten,meinen jetzigen.
Er ist wie ein Freund und hat immer gute Tips und ist immer für michda.
Ich habe mich dann mit ihm entschieden eine Therapei in einer psychiatrie halbgeschlossen zu machen.
Dort war ich dann drei Monate und es hat halb halb geholfen.Ich habe gelernt mit den Ängsten umzugehen und mein Leben nicht davon bestimmen zu lassen.Jedoch sind diese Ängste nachn wie vor da-und wie man leider feststellen muss bekommt man solche Ängste (die meisten) sein Leben lang nicht weg sondern lernt für sich nur Wege auch mit Ängsten klarzukommen.
Deswegen an alle den Tip die gerade erst in solch Angstphasen reingeraten sind: Spannt die Erwartungen nicht zu hoch, nehmt euch nicht zu viel vor" Such euch so schnell wie möglich Hilfe damit ihr es schafft ehe es richtig angefangen hat wieder herauszukommen. Und traut euch zu euren Ängsten zu stehen!
Lasst euch nicht von solchen Gefühlen und Gedanken verunsichern und kämpft.Denn es lohnt sich!

Mir geht es nun schon wieder einigermaßen besser;man hat an mir zwei verschiedene Medikamente ausprobiert in der Psychiatrie. Einmal ein Neuroleptika aus den 60er Jahren von dem ich kollabiert bin.
Und nun Ein Beta-Blocker der mir Angst gefühle nimmt weil dieses Medikament mein Herzrythmus gleichmäßig hält und entspannt weshalb ich viel lockerer geworden bin.

Medikamente sind keine Wundermittel man sollte es immer ohne versuchen.
Aber lasst euch auf jeden fall nicht sofort auf Neuroleptika ein denn die machen die Brine matsch! Solch Sachen ehrlich nur im Notfall.
BetaBlocker hingegen sind eine gute unterstützung und schützt nebenbei noch vor Schlaganfällen und hilft bei Herzprobleme;-) (welches ja seine eigentlichen Einsatzgebiete sind)

Also viel Glück an alle anderen ängstlichen Menschen da draussen und nochmal Lob an die Schreiberin.
Lg
Meike
_________________________
~Das Leben ist kein Wunschkonzert~

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Re: (Angst)Störungen [Re: NinjaGirlie] - #639026 - 27.02.2006, 21:29:31
Ampelmännchen+wForumssprecher
​how's the heart?

Registriert: 08.04.2003
Beiträge: 11.451


Ich hab länger überlegt ob ichs posten soll oder nicht.
Bin mir auch nicht sicher ob es direkt hier zu passt, aber es gehört unweigerlich dazu.

Ich hab gerade, als eine relativ spontane Handlung, jemandem 'davon' erzählt. Also von meinen Vermutungen, oder zumindest Ängste in dieser Richtung. Und ich weiß nicht, ob ichs hätte machen sollen.

Ich hab eigentlich nur mit einer Person darüber gesprochen (& danke mal an dieser Stelle dafür).

Die ganze Sache ist mit auch ziemlich unangenehm. Naja peinlich. Das ist sowas verdammt Persönliches & ich habs so rausgeplaudert.
Ich hatte 'n bisschen Streß weil ich nicht drüber reden wollte & irgendwie isses dann passiert, dass ich mich hab hinreisen lassen.

Ich hab so Panik vor morgen. Denn dann sehe ich, wie jeden Tag eigentlich, die Person. Ich muss ihr in die Augen schauen. Ich muss auf die Reaktion dazu warten.

Er, also mein bester Freund, sagte eben schon, dass er das nie erwartet hätte. Und das er nicht noch jemanden an 'sowas' verlieren will. (Seine Ex hatte auch Probleme in dieser Richtung)


Ich weiß ehrlich nicht, was ich nun machen soll.
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Re: (Angst)Störungen [Re: Ampelmännchen+w] - #639083 - 27.02.2006, 22:48:30
Anonym
Nicht registriert


Hey Dana!

Das Gefühl kenne ich, wenn man erst eigentlich ganz froh ist, es jemandem erzählt zu haben und dann auf einmal wünschte, es nicht getan zu haben und es einem peinlich ist.
Meistens muss es einem garnicht peinlich sein und derjenige, dem man es erzählt hat, reagiert ganz normal darauf.
Aber es kann auch sein, besonders bei Leuten, die noch nicht selbst Erfahrungen mit sowas gemacht haben, dass sie geschockt sind oder überreagieren bzw. nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen.

Ich kann mich noch erinnern, so war es damals bei mir, als meine Freundin mir von ihrem SvV erzählte.
Ich wusste nicht, wie ich reagieren sollte....dann bot ich ihr Hilfe an (obwohl ich selbst wahrscheinlich recht hilflos war)...aber sie wollte nicht mehr mit mir reden geschweigen denn Hilfe annehmen - und das machte mich irgendwie wütend - natürlich auch irgendwie eine falsche Reaktion, die meistens nichts bringt. Naja...ich habe mit ihr kaum noch über das Thema gesprochen.

Ich denke, da reagieren verschiedene personen eben ganz unterschiedlich.
Aber gute Freunde werden versuchen, dir zu helfen anstatt dich auszulachen oder runter zu machen oder was du für Befürchtungen hast.
Derjenige, dem du es gesagt hast...vor ihm muss es dir sicher nicht peinlich sein! Das wird schon...ich hoffe, das er morgen 'normal' reagiert.

Viel Glück dafür!
Und wenn was ist -> call me zwinker bzw. write me...

Greetz
Corny *knuff*

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Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #912149 - 20.10.2006, 07:35:34
Anonym
Nicht registriert


Es gibt ja verschiedenste spezifische Phobien gegen etwas.
Ich habe letzens gelesen, dass es auch:

Panophobie [Angst vor Allem ]

gibt.
Wie ist das denn zu verstehen?
Angst vor Spinnen, okay, das verstehe ich ja (als Beispiel)...
Aber Angst vor ALLEM?
Ich hätte nicht gedacht, dass das geht. Und irgendwie kann ich mir auch nicht vorstellen, dass wirklich alles Angst macht - sonst hätte man ja z.B. Angst, in die Schule zu gehen & Angst, nicht in die Schule zu gehen (als Beispiel)....

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Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #912274 - 20.10.2006, 12:50:26
Johstargirl
Nicht registriert


Zitat:


Panophobie [Angst vor Allem ]



Kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen, aber Jem. der an Panophobie leidet müsste also mit allem im Konflikt stehen, wie zB. mit der Schule. Derjenige müsste sich pausenlos mit sich Selbst und der Außenwelt beschäftigen bzw. daran verzweifeln und findet keine Ruhe. Das zu behandeln wäre schwierig , wenn überhaupt eine Behandlung möglich ist.

Milde ausgedrückt: Keine schöne Vorstellung.

Yoyo unschlüssig

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Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #913179 - 21.10.2006, 02:18:06
AGGzumRzumO
ONLIN​E!​

Registriert: 24.03.2006
Beiträge: 1.564
Wenn jemand aus meinem Glas trinkt, dann habe ich angst mich mit irgendetwas zu infizieren, obwohl ich weiß, dass die Person gesund ist.

Folge: Ich achte immer auf mein Glas und woraus jemand trinkt.
Trinkt jemand aus der Flasche und stellt sie zurück in den Kühlschrank, dann widert es mich an. Es sei denn ich mach das lach
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