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Hintergründe zu Forschungenmethoden der Paranormologie? - #2324667 - 26.09.2011, 15:30:32
hero with sword and shield

Registriert: 17.10.2006
Beiträge: 2.577
Hallo zusammen,

seit einigen Jahren befasse ich mich hobbymäßig viel mit dem Gebiet der Paranormologie. Der Gedanke an Spuk, Geister und andere, unerklärliche und rätselhafte Phänomene, die sich unserem menschlichen Vorstellungsvermögen entziehen und auch durch die Wissenschaft oft nur dürftig zu erklären sind, fasziniert mich enorm. Zig Bücher über Paranormologie, Geistererscheinungen & -fotografien, Spuk, Dämonologie etc. mag ich in dieser Zeit bereits verschlungen haben, aber bis heute sind mir einige, immer wiederkehrende Dinge dieses Gebiets (speziell dem der Geisterjagd) irgendwo noch immer rätselhaft - oft einfach nur die simpelsten Dinge, die einem dabei begegnen.

Bisher habe ich dieses Forum nur hin und wieder zum Lesen verwendet, aber heute möchte ich mich selber mal an Euch wenden und schauen, ob Ihr vielleicht Erklärungen für die Dinge findet, die mir einen Hauch von Fragezeichen bescheren...

Mein Interesse gilt vor allem dem Gebiet der Geisterjagd. Zahlreiche Dokumentationen und Serien laufen täglich im TV auf und ab und immer wieder begeben sich Menschen, die sich dieser Arbeit verschrieben haben, auf die Jagd nach paranormalen Phänomenen, untersuchen geisterhafte Erscheinungen und Orte, an denen diese häufig auftreten sollen. Dabei gehen sie meist alle nach dem selben Schema vor:

- Informationen zur Vorgeschichte der Umgebung einholen (z.B. Gebäube, die zu früheren Zeiten andere Funktionen hatten)
- technische Gerätschaften installieren und für die Untersuchung bereitstellen (Infrarot-Kameras, Geräte zur Messung elektrischer Magnetfelder, Wärme-/Kältesensoren, Tonbandgeräte etc.)
- Durchführung der Untersuchungen meist zur Nacht hin oder über die Nacht hinweg
- Auswertung gesammelter Daten und Versuch, eventuelle Vorkommnisse durch rationale Begebenheiten zu erklären/ Übernatürliches zu widerlegen
- Fazit (Spuk? Kein Spuk? Geister?)

Beispielsweise ergibt sich aus einem solch typischen Ablauf bei mir immer wieder eine Frage: Warum werden Untersuchungen paranormaler Phänomene offenbar generell nachts durchgeführt? Sind diese Vorkommnisse etwa abhängig von der Tageszeit? Wirkt die Nacht auf irgendeine Weise förderlich auf Geistererschungen aus und "provoziert" bzw. begünstigt die Wahrscheinlichkeit des Auftretens? Oder steckt dahinter womöglich nur der gruselige Gedanke an die Dunkelheit, vor der sich Menschen seit Urzeiten fürchten? Ist es also nur die haarsträubende Atmosphäre, die dazu genutzt wird, medienwirksam solche Untersuchungen zu verkaufen?

Was denkt ihr darüber?
_________________________
It's dangerous to go alone! Take this.

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Re: Hintergründe zu Forschungenmethoden der Paranormologie? [Re: hero with sword and shield] - #2324833 - 26.09.2011, 19:53:43
Herr Tod
Nicht registriert


Zitat:
Warum werden Untersuchungen paranormaler Phänomene offenbar generell nachts durchgeführt?


Weil die menschliche Fantasie nachts nun mal viel besser funktioniert als bei Tageslicht. Es würde einfach noch kindischer aussehen, wenn man mit seinem Geisterdetektor bei Tageslicht herumlaufen würde und ständig sowas sagen würde wie: ,,Wouh, wouh, wouh! ..Habt ihr das gehört? Wo kam dieses Geräusch her?"

Zitat:
Ist es also nur die haarsträubende Atmosphäre, die dazu genutzt wird, medienwirksam solche Untersuchungen zu verkaufen?


Ja, bzw. viele Geisterjäger wollen damit gar kein Geld verdienen, sondern lassen sich von ihren Sinnen tatsächlich hinters Licht führen. Wenn irgendwo was raschelt oder oder Wind pfeift, wars dann natürlich immer ein Geist. Praktischerweise lässt sich im Dunkeln das Gegenteil nur schwerlich beweisen.


Bearbeitet von Herr Tod (26.09.2011, 19:55:36)

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