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Präsidentschaftswahlen in den USA ** - #225514 - 03.10.2004, 21:58:16
Lieblingsbär
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Jaaa bald ist es wieder so weit: In Den Usa wird wirder ein Präsident gewählt.
Der alte George W. Bush oder Kelly, der große "Punkter" des TV-Duells.
Ich würde gerne wissen wen ihr als Präsident besser findet.
Seid ihr der Meinung George Bush sollte Präsident bleiben? Oder Doch eher Kerry?
Wie schätzt ihr die Situation ein? Was steht für, was gegen Bush und natürlich auch Für/gegen Kelly? War der Irak-krieg wirklich Sinnvoll oder einfach nur Rache wegen Ddes 11. Septembers 2001, oder wollte er einfach nur ans Öl ??

Sagt mir bitte Eure Meinung !! :-]

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Re: Präsidentschaftswahlen in den USA [Re: ] - #225663 - 04.10.2004, 09:19:32
sweetydaniela
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Also ich bin klar für 4 weitere Jahre Bush das muss ich schon mal sagen.
Immerhin weiß man wo man bei Bush dran ist, er sagt was sache ist wo es lang geht.
Kerry hingegen hat nur gelogen in seinem leben, ja er wollt ja nicht in den Irak, er stimmte aber im senat dafür, ja er will ja die Truppen abziehen wenn er gewählt wird, drum stimmte er ja auch einer aufstockung der truppen im senat zu.

Auch muss man ja mal besehen es geht ja nicht nur um den Irak Einsatz bei den Wahlen, auch die Innen und Aussen Politik geht?s ja dabei wer an der Macht ist, und da ist Bush eindeutig der bessere Mann, Innere Sicherheit ist so hoch wie nie, worüber die Amis alle doch sehr froh sind, auch führt Bush gerade wieder ein Soziales Versicherungswesen ein, was ja von leuten wie Kerry abgeschafft wurde damals, auch hat Bush es geschafft Steuern zu senken und mehr Arbeitsplätze zu schaffen, auch das Bildungswesen wurde durch Bush etwas besser.

Kerry steht hingegen für höhere Steuern und nicht für Soziale Systeme im Gesundheitswesen, auch würde er dennoch im Irak die Truppen lassen egal was er jetzt sagt.

Womit wohl klar wäre, im reden mag Kerry ja besser sein, doch wenn?s um Politik geht ohne die Kamera dabei zu haben ist Kerry eine Null!

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Re: Präsidentschaftswahlen in den USA [Re: ] - #225733 - 04.10.2004, 12:44:31
beamaus2003
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Fur Bush spricht seine gute Arbeit als Präsident, schaffte er es einen hohen Anteil an Arbeitslosigkeit abzubauen, gleichzeitig die Steuern zu senken trotz gestiegener Kosten des Haushaltes, schaffte er auch die schaffung neuer wichtiger Gesetze in der Medizin und auch im gesundheitswesen kleinere verbesserungen zu erzwingen und den Beginn eines neuen Sozialeren Versicherungs Systems, machte er Amerika ein wenig Sicherer, auch brachte er mehr Gerechtigkeit in sachen Ausländerrecht, immerhin Arbeiten unter ihm mehr Araber und Schwarze im Weissen Haus als je zuvor.

Gegen Ihn spricht eigentlich nur was ich zwar Persönlich für richtige halte das er gegen den willen der UNO Krieg führt.


Was spricht für und gegen Kerry:
Also Kerry behauptet immer er wäre gegen den Irak Krieg gewesen und Stimmte dennoch im Senat dafür, genauso wie dani ja sagte schon, er verspricht den abzug der Truppen aus dem Irak, aber unterstützt alle pläne der Regierung im Senat die für einen Ausbau der Truppen stärke vorliegen und forderte selbst auch es müssen mehr Elite Soldaten in den Irak.
Würde er wirklich Präsident werden, würde er den irak Krieg genauso weiter führen wie Bush, immerhin Arbeitete selbst schon Clinton an den Plänen eines Irak Krieges der vor Bush ja Präsident war und selbe Partei wie Kerry...
Kerry war immer nur für Steuer erhöhungen, er ist gegner des Sozialen Versicherungssystems das Bush vor hat, er wäre nicht in der lage die Arbeitslosigkeit in den Staaten so gut zu bekämpfen wie es Bush tut.
Auch hat er keine konzepte für ein echtes Regierungsprogramm bisher vorgelegt.

Ich würde sagen, wenn Amerika weiter ein Starkes und Wirtschaftliches Land sein will, brauchen sie Bush, denn Kerry könnte es nicht.

Die sache würde anders aussehen wenn H.Clinton die Frau des Ex Präsidenten schon jetzt und nicht erst in 4 Jahren angetreten wäre, denn sie hat alles was Kerry fehlt und manches besser als Bush je könnte.

Da ja nunmal nur die Frage ist, Bush oder Kerry, meine Meinung Bush solls nochmal machen!
Und sein wir mal ehrlich, die Amerikaner werden Bush wählen weil sie wissen wo sie mit Bush stehen und bei Kerry eben keiner weiß was wäre und er zuviel die Öffentlichkeit versucht zu belügen.

Ja Umfragen sehen zwar 50:50 , aber wie war das bei uns als Stoiber gegen Schröder antrat? umfragen nach hätte Stoiber Kanzler sein müssen und Schröder wurde es... und wenn man sich die Meinung der nicht Promis anschaut in Amerika da ist die Klare merhheit für Bush, Promis müssen ja aufpassen was sie sage, sagt wer in Europa ich bin für Bush kaufen die leute weniger Musik oder Filme, sagt man man is gegen Bush steigert es die beliebtheit in Europa.


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Re: Präsidentschaftswahlen in den USA [Re: ] - #225760 - 04.10.2004, 13:22:20
Legolas123
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Zitat:
Also ich bin klar für 4 weitere Jahre Bush das muss ich schon mal sagen.
Immerhin weiß man wo man bei Bush dran ist, er sagt was sache ist wo es lang geht.

Boah ne das meinst du doch nicht ernst??? Bush? Und wissen wos langgeht??? *lach* Hallo sag ma liest oda siehst du keine Nachrichten?!
Bush ist doch nur in den Irak einmaschiert wegen dem Erdöl sonst nix. Er brauchte nur einen Vorwand dort einzumaschieren (Vorwand: Vernichtungswaffen). Ham sie welche gefunden? Nö... jetzt wo Saddam weg ist wieso maschieren sie nicht ab? Irak hat jetzt wieder ne Politik (ja nu vielleicht müssen sie sich noch etwas zurechtfinden dir Iraker) Die US Truppen bleiben nur da wegen dem Erdöl wegen nix anderem.
Wenn Bush so "nett" ist und anderen Völkern hilft, warum hilft der dann nicht im Sudan (dort herrrscht glaub ich Bügerkrieg oda? Dort werden Menschen sinnlos von Rebellen getötet. Berichtigt mich falls es in nem anderen Land war...)? Ganz einfach warum Bush diesen Menschen nicht hilft. Weils dort kein Erdöl gibt!

Kerry sollte gewählt werden. DER weiß wo's langgeht (-:

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Re: Präsidentschaftswahlen in den USA [Re: ] - #225769 - 04.10.2004, 13:34:25
beamaus2003
Nicht registriert


Zitat:
Zitat:
Also ich bin klar für 4 weitere Jahre Bush das muss ich schon mal sagen.
Immerhin weiß man wo man bei Bush dran ist, er sagt was sache ist wo es lang geht.

Boah ne das meinst du doch nicht ernst??? Bush? Und wissen wos langgeht??? *lach* Hallo sag ma liest oda siehst du keine Nachrichten?!
Bush ist doch nur in den Irak einmaschiert wegen dem Erdöl sonst nix. Er brauchte nur einen Vorwand dort einzumaschieren (Vorwand: Vernichtungswaffen). Ham sie welche gefunden? Nö... jetzt wo Saddam weg ist wieso maschieren sie nicht ab? Irak hat jetzt wieder ne Politik (ja nu vielleicht müssen sie sich noch etwas zurechtfinden dir Iraker) Die US Truppen bleiben nur da wegen dem Erdöl wegen nix anderem.
Wenn Bush so "nett" ist und anderen Völkern hilft, warum hilft der dann nicht im Sudan (dort herrrscht glaub ich Bügerkrieg oda? Dort werden Menschen sinnlos von Rebellen getötet. Berichtigt mich falls es in nem anderen Land war...)? Ganz einfach warum Bush diesen Menschen nicht hilft. Weils dort kein Erdöl gibt!

Kerry sollte gewählt werden. DER weiß wo's langgeht (-:


Was meinst Du wieso die UNO jetzt was tuen will um Sudan? weil Bush es gefordert hat, nicht weil die UNO gern was tuen würde!
Was meinst Du wieso Staaten wie syrien und Pakistan und sogar Vietnam aufeinmal so Weltfreundlich werden was den Westen angeht, weil Bush sich dort Stark gemacht hat, warum glaubst du das Süd und Nord Korea keinen krieg anfingen, weil Bush sich dort als Diplomat einbrachte!
Du musst auch mal über den Horizont schauen können um dinge zu verstehen wie sie sind und nicht nur das dumme daher geschriebene der Medien dir vor augen halten!
aber wem sag ich das...
Was wäre denn wenn Bush jetzt die Truppen abzieht im Irak? mal daran gedacht was Terroristen wie ElSadr dann anstellen würden,wenn sie schon jetzt das eigene Volk in die Luft jagen? ja im groß daher reden seit ihr ja alle, aber an folgen und konsequenzen denken fällt den meisten ja leider schwer!

Hinter dem horizont der Medien schlagzeilen, steckt mehr, aber das sieht man ja nur, wenn man auch mal genau hinschaut, statt nur irgendwelche medien berichte zu lesen und nicht mal nachzudenken.



Bearbeitet von Hitman16 (04.10.2004, 15:21:43)

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Re: Präsidentschaftswahlen in den USA [Re: ] - #225792 - 04.10.2004, 14:14:36
Demogorgon
Famil​ymitg​lied​

Registriert: 01.05.2003
Beiträge: 343
Ort: D - 63526 Erlensee
Also, als erstes: Bush kann nicht WIEDERgewählt werden, da er nicht durch eine Wahl im Amt ist.

Zum anderen: "Bush macht gute Arbeit" ??????
Klar, Bush macht was und was er macht, das merkt man. Falsch, Bush macht gar nichts. Für all die, denen es entgangen sein sollte würde ich einmal einen prüfenderen Blick in Nachrichten, Meldungen und was weiß ich empfehlen, denn da kommt ganz klar raus, dass Bush mal absolut gar nichts macht, was er will. Powel, Rumsfeld und Bush Sr. halten die Zügel in der Hand. George W. ist der Handlange.
Zur Kritik an Kerry: Klar, Kerry hat gelogen aber hallo? Es ist ein Politiker :D
Nein, im Ernst, Bush ist da nicht besser. Vor der ersten "Wahl" wurde alles daran gesetzt zu vertuschen, dass er ein Alkoholproblem hat/TE, dass er schon deswegen den Führerschein los war. In Sachen "Leitung" hat er es auch nie so gehabt, denn sonst wäre sein Ölförderungsunternehmen nicht ratze fatze pleite, also konkurs gewesen.

Bush der große Feldherr... ganz gleich, WESHALB die USA zum zweiten male im Irak eingefallen sind, fakt ist, dass sie Bush enorm verplant hat, so wurde damit gerechnet, das ganze Land mit ca. 200.000 Mann überrennen zu können. Auch der notwendige Etat wurde komplett falsch kalkuliert und so fließen zur Zeit 250% mehr als geplant in den Irak, um die Lage halbwegs "stabil" zu halten.
Selbst die Propagandamaschinerie ist unter anderen Präsidenten flüssiger gelaufen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit (z.B. Guantanamo-Bay) kamen nicht noch während der Ausführung ans Tageslicht.
Ok, zugegeben, in dieser Hinsicht wäre es wünschenswert, Bush weiterhin als Präsident der hochgelobten USA zu sehen, denn selten findet man einen stümper, der einem die Verfolgung von Staatsverbrechen so einfach macht... (- wenn man doch auch dann was dagegen tun würde :((( -)

All in all scheinen immernoch (zu) viele Leute den "American Dream" zu träumen, ohne zu merken, was eigentlich wirklich auf der Welt los ist. Genau das ist auch die Ursache, warum sich die USA ab Ende der 50er so viel leisten konnten, ohne das jemand wirklich hingeschaut hat, bzw. ohne, dass dies überhaupt jemand vor hatte (natürlich sind hier die gemeint, die auch dazu priviligiert kompetent sind, etwas an die "große Glocke" zu hängen).

An Lieblingsbär :
Zu deiner Ausgangsfrage

Zitat:
War der Irak-krieg wirklich Sinnvoll oder einfach nur Rache wegen Ddes 11. Septembers 2001, oder wollte er einfach nur ans Öl ??


Keiner der beiden Gründe wäre ein Kriegsgrund gewesen.
Offensichtlich ist, dass beides zutreffend ist. Zu der, schon altbekannten, Gier nach Öl und Macht kam nun auch noch das (selbstverständliche??) "Recht" nach Rache zum tragen, womit sich zwei, für den Weltfrieden tötliche Faktoren "zusammenfanden", um die Kriegstreibermaschinerie erneut anlaufen zu lassen.
_________________________
Jedes Volk hat ein Recht auf seine Flagge, auch das Deutsche. Emori nolo, sed me esse mortuum nihil aestimo.

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Re: Präsidentschaftswahlen in den USA [Re: ] - #225817 - 04.10.2004, 14:40:43
Legolas123
Nicht registriert


Zitat:
Danke für deinen achso nichts sagenden und unsachlichen beitrag zum thema!
Was meinst Du wieso die UNO jetzt was tuen will um Sudan? weil Bush es gefordert hat, nicht weil die UNO gern was tuen würde!
Was meinst Du wieso Staaten wie syrien und Pakistan und sogar Vietnam aufeinmal so Weltfreundlich werden was den Westen angeht, weil Bush sich dort Stark gemacht hat, warum glaubst du das Süd und Nord Korea keinen krieg anfingen, weil Bush sich dort als Diplomat einbrachte!
Du musst auch mal über den Horizont schauen können um dinge zu verstehen wie sie sind und nicht nur das dumme daher geschriebene der Medien dir vor augen halten!
aber wem sag ich das...
Was wäre denn wenn Bush jetzt die Truppen abzieht im Irak? mal daran gedacht was Terroristen wie ElSadr dann anstellen würden,wenn sie schon jetzt das eigene Volk in die Luft jagen? ja im groß daher reden seit ihr ja alle, aber an folgen und konsequenzen denken fällt den meisten ja leider schwer!

Hinter dem horizont der Medien schlagzeilen, steckt mehr, aber das sieht man ja nur, wenn man auch mal genau hinschaut, statt nur irgendwelche medien berichte zu lesen und nicht mal nachzudenken.

Ach was? Glaubst du im ernst das Bush das alles freiwillig gemacht hat? die Wahlen stehen jetzt bevor und er will wiedergewählt werden. Er weiß das die Sympathie unter der Bevölkerung für ihn gesunken ist, WEIL er eben Mist gebaut hat. Sinnlos hat er Krieg angefangen und jetzt tut er so als wäre er es nicht gewesen. ´Was glaubst du warum sie denn die Truppen nicht mehr aus dem Irak ziehen können? Weil eben alles kaputt ist dort. Die Leute dort haben nix mehr. Und warum? Weil die Amis alles zerbombt haben! Deshalb steht das ganze Land ja so kurz vor dem Bürgerkrieg. Bush hat sich stark gemacht für den Sudan? Sag mir mal wo du das gelesen hast. Das würd mich mal interressieren! Bush und Diplomat? Der weiß noch nicht mal wo Korea liegt! Die UNO macht sich schon seid jahren stark das die Koreaner keine Atombomben bauen solln. Bush amcht sich vielleicht erst seid ein paar Wochen stark (eben weil jetzt Wahlen sind).


Bearbeitet von Hitman16 (04.10.2004, 15:19:33)

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Re: Präsidentschaftswahlen in den USA [Re: ] - #226013 - 04.10.2004, 18:02:46
FuerstThador
​TeutonischerSturm

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Ich weiß nun echt nicht wo so mancher seine Freizeit verbringt, aber wohl weniger werden sich wohl einige mit Amerikanischer Innen und Außenpolitik befassen und wenn ich mir manch Beitrag hier durchlese liest man nur Bild und Express und schaut Nachrichten.

Sicherlich mag es den einen oder anderen stören das Bush den Irak Krieg begangen hat, aber in Amerika waren nur gut 200.000 gegen diesen krieg und auch heute sind nicht mehr dagegen, auch in Deutschland waren nur gut 80.000 überhaupt gegen den krieg wenn man die Demos sich in Erinnerung holt, Weltweit waren es gut nur 2 Millionen die dagegen waren, was somit bedeutet das mehrere Milliarden dafür waren und einige Millionen keine Meinung dazu hatten oder haben.

Auch finde ich manchen in Deutschland lebenden als lächerlich wenn er sich hinstellt und Bush für etwas verurteilt, wo die Amerikaner in breiter Mehrheit für seine Entscheidung waren und sind.
Genauso lächerlich finde ich es wie man Bush beleidigt hier am Forum und im Land nur weil es gerade eine Mode Erscheinung ist dieses zu tun!

Wenn man sich die Politische Karriere von Bush anschaut dann sieht man eine Steilkurve nach oben ohne einen Rückschlag.

Kerry hingegen hatte mehr auf und abwärts Trends als Schröder es je haben kann!

Kerry ist ein Lügner und Heuchler und kein Saubermann wenn man die FBI Akten sich mal in Erinnerung ruft die ja komischerweise ausgerechnet dann verschwanden als Kerry als Präsidentschaftskandidat angetreten ist!

Mh, ihr meint Kerry hätte keinen Irak krieg gemacht? Er stimmte doch im Senat dem irak Krieg zu.
Ja Kerry der Herzensgute Mensch der es nicht lassen kann zu sagen wie Stolz er darauf ist in Vietnam als Soldat gewesen zu sein ,wo doch alle wissen das dieser krieg wahrlich ein Schandfleck in der Amerikanischen Geschichte ist und wer darauf Stolz ist dort gemordet zu haben, was da ja die US-Soldaten auf´s übelste taten, na ja, den würde ich niemals Wählen!

Und wenn wir uns Amerika anschauen in der Wirtschaftlichen Lage. Also da hat Bush alles richtig gemacht was seine Vorgänger versäumt haben!
In Amerika ist die Armut ein wenig zurück gegangen und viele Menschen haben endlich Arbeit, die sie vorher nie bekommen hätten, auch die Bildung ist wahrlich besser am werden und Gesundheitlich gesehen wird Amerika endlich ein Soziales System bekommen was Kerry ja alles nicht so wollte, er Stimmte da ja immer gegen im Senat!(schon ein Grund Kerry nicht zu wählen)

Mag sein das Bush auch schwächen hat, aber mit IHM wurde Amerika bedeutend stärker Wirtschaftlich und Sozial gesehen und darauf kommt es am ende an!!!

Kriege gäbe es mit jedem US Präsidenten wenn sie seien müssen, was nunmal im Irak falle so auch wahr, egal ob ihr glaubt es ginge nur ums Öl, ja eine Rolle spielt Öl schon, aber auch andere Faktoren die man berücksichtigen muss!
Kein land tut etwas ohne Wirtschaftliche Interessen auch unser Land ist in vielen Ländern im Kampfeinsatz aus Wirtschaftlichen Interessen, trotzdem wurde Schröder wieder gewählt!

Wenn man sich beide anschaut, Bush und Kerry dann muss man nunmal sagen das Kerry jegliche Politische Verantwortung fehlt und Erfahrung und Bush diese Fähigkeiten nunmal Besitzt!

Es geht bei Wahlen nicht um Beleibtheit, das nur für die Medien wichtig, den Wählern in Amerika geht es nur um eins, kann man das Land Regieren und Sicherer machen, kann man für uns das beste machen und da, ja da hat Bush die besseren karten.

Ich würde mich freuen für Amerika wenn Bush weitere 4 Jahre bekäme, aber mir wäre es auch egal wenn Kerry die Wahl gewinnt, denn auf uns Deutsche wird’s keinen Einfluss nehmen, egal wer dort an der Macht sitzt.
Aber für die Amerikaner ist Bush nunmal der bessere Mann im Weißen Haus und nur da kommt es drauf an, was für die Amerikaner besser ist, nicht was ihr oder ich oder sonst wer in der Welt will!

Naja, sei es drum, nur wenn ihr über Amerikanische Politiker redet, solltet IHR euch auch vorher mal genau mit diesen Beschäftigen und euch nicht im Ton vergreifen und über diese beleidigend reden!!!
_________________________
Die meisten Leute arbeiten an EILIGEN Dingen,nicht an den WICHTIGEN.

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Re: Präsidentschaftswahlen in den USA [Re: ] - #226043 - 04.10.2004, 18:35:29
Dragon29
​Göttliche Vollendung

Registriert: 08.04.2003
Beiträge: 9.872
Ort: OttiBotti

Eigentlich ist es mir vollkommen egal, wer das mit am höchsten verschuldete Land weltweit regiert. Ich denke, dass es auch jeder andere Präsident, der nicht den Familiennamen "Bush" trägt, besser machen kann und wird!


Das erste Fernsehduell hat der Herausforderer Kerry eindeutig für sich entschieden.
Nach dem TV-Duell zeigte eine Umfrage, dass mehr als 47% auf Kerrys Seite sind. Nur noch knappe 36% standen zu Bush.
Kerry hatte einfach die besseren Argumente und vor allem wartete er mit neuen Fragen zur Politik auf, die Bush ihm als Präsident nicht beantworten konnte oder wollte. Bush hingegen verlor sich immer wieder in der alten Laier, Kerry sei ein Lügner. Na ja...


Betrachtet man die Politik der Bush-Family mal oberflächlich, so sieht man eindeutig, dass sie für Öl und Rüstung alles tun. So entstand der erste Irak-Krieg und auch der zweite wurde deshalb primär geführt. Darüber sind sich sehr viele Experten mittlerweile einig.


Dass in Amerika so viele Promis gegen Bush sind und dies auch öffentlich zeigen und kundtun finde ich sehr gut. Denn noch nie vorher haben eben auch diese Promis eine solche Pro-Wahl-Werbe-Kampagne losgetreten wie vor diesen Präsidentschaftswahlen. Man will die Jugend und vor allem auch die Frauen an die Urnen bekommen. Ein wahrhaft guter und richtiger Schritt.
Ob namenhafte Künstler wie Bruce Springsteen, Puff Daddy, Christina Aguilera u.v.a. nun wirklich nur deshalb weltweit so viele Alben verkaufen (und auch verkauft haben) weil sie gegen Bush skandieren, möchte ich hier mal dahingestellt lassen!


Abschließend möchte ich nochmals meine Gleichgültigkeit zu beiden Anwärtern ausdrücken. Denn bei beiden fehlte mir bisher die Bereitschaft wieder einmal an einem Welt-Klima-Gipfel teilzunehmen. Seit mehreren Jahren ist es die USA als größte Industriemacht weltweit, die beim wichtigsten Gipfel für unser aller Wehlt durch Fehlen glänzt.
Reife Leistung.


MfG M.
_________________________

"Be a voice not an echo!"

Wenn ich über's Wasser gehen könnte, würden meine Kritiker sagen: "Nichtmal schwimmen kann der."

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Re: Präsidentschaftswahlen in den USA [Re: Dragon29] - #229917 - 10.10.2004, 16:58:45
Digestif
Nicht registriert


Jaja, der gute Herr Bush weiss schon wo's lang geht, denn er ist ein super Wirtschafter! Er ist sogar so ein guter Wirtschafter, dass er den Verschuldungsrekord seines Vaters, der 300 Milliarden Dollar betrug, locker gebrochen hat, denn jetzt sind es sogar 400 Milliarden Dollar, gut hat er das gemacht, der Herr Bush.

Und wie er erst das Bildungssystem auf Fordermann gebrach hat, super hat er das gemacht, der Herr Bush. Er bezahlt Pastoren dafür, in Schulen zu sagen das Sex vor der Ehe physische und psychische Schäden nach sich zieht, und da hat er doch vollkommen recht, der Herr Bush!
Um das zu bezahlen mussten zwar die Gelder für den Welthunger-Fond gekürzt werden, aber was sind denn schon ein paar tausen hungertote Kinder gegen aufgeklärte Amerikaner?! Richtig, vollkommen unbdeutend! Also wirklich, Respekt Herr Bush.

Die bei weitem größte Leistung von Herrn Bush ist jedoch, dass er die Massenvernichtungswaffen aus dem Irak geschafft hat, jetzt müsste man eigentlich nur noch welche finden! Aber wir wissen ja, Öl ist dicker als Blut! Ein weiterer Pluspunkt für den Kandidaten Bush!



Mir bleibt eigentlich nurnoch zu sagen "Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber ich weiss, dass es Anders werden muss, wenn es gut werden soll."

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Re: Präsidentschaftswahlen in den USA [Re: ] - #230256 - 11.10.2004, 13:17:07
sweetydaniela
Nicht registriert


Zitat:
Jaja, der gute Herr Bush weiss schon wo's lang geht, denn er ist ein super Wirtschafter! Er ist sogar so ein guter Wirtschafter, dass er den Verschuldungsrekord seines Vaters, der 300 Milliarden Dollar betrug, locker gebrochen hat, denn jetzt sind es sogar 400 Milliarden Dollar, gut hat er das gemacht, der Herr Bush.



Also zum Amerikanischen Verschulden muss man schon sagen, das ist nicht nur Präsidenten schuld in den USA, das is die Schuld des Senats darin auch Kerry ja ist.
Man muss schon sagen, man sollte sich mit Amerikanischer Politik mal erst richtig auseinandersetzen, bevor man irgendwem irgendwas in die schuhe schieben mag.

Meiner Meinung nach Bleibt Bush der einzige zur zeit wirkliche Politiker der es drauf hat die Probleme Amerikas zu lösen.

Aber nunja, was solls, hier is Deutschland und nicht Amiland, von daher hats auch echt keine auswrikung auf unsere Politik, egal wer in Amiland an die Macht kommt.

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Re: Präsidentschaftswahlen in den USA [Re: FuerstThador] - #238653 - 25.10.2004, 17:49:44
ska
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also echt das es so leute gibt gerade in unserer westilichen zivilisierten von meinungs und pressefreiheit beseelten land die noch die meinung republikanischer amerikaner vertreten... ungeheuerlich.. fahrenheit 9/11 ist schon ein abschreckendes beispiel aber zum glück ist es ja nur ein film..

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Re: Präsidentschaftswahlen in den USA [Re: ] - #238685 - 25.10.2004, 18:09:10
FuerstThador
​TeutonischerSturm

Registriert: 19.12.2003
Beiträge: 5.630
Ort: NRW
Zumal es nur ein Film ist, der nachweislich auf vielen Lügen des M.Moore beruht.
Er hat stellenweise sehr übertrieben und Unwahrheiten verbreitet.
Also sicherlich , als Film ne Lustige sache, aber dieser Film ist eine einzige Lüge und kann nicht ernsthaft zu rate gezogen werden um über Amerikanische Politiker zu Urteilen.
Wer sich einmal genau mit M.Moore befasst wird schnell feststellen das er nen Wichtigtuer ist, der von Politik weniger versteht als nen Baby vor der Geburt.
Vieles im Film ist Übertrieben dargestellt, erlogen und verfälscht, somit sollte man den Film auch nur als das ansehen was er ist, ein Film um Kohle zu scheffeln!
_________________________
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Re: Präsidentschaftswahlen in den USA [Re: FuerstThador] - #238722 - 25.10.2004, 18:37:03
Hitman16
Cult ​of Pe​rsona​lity​

Registriert: 08.04.2003
Beiträge: 7.132
Ort: Berlin
Hallo,

was den Film "Fahrenheit 9/11" angeht, wurde damals (als er erschien) im Medienforum groß drüber diskutieren, den du hier nachlesen kannst.

Mich persönlich interessiert nicht wirklich diese Wahl, da ich nicht denke, dass sich irgendwas ändern würde, selbst wenn Bush nicht mehr gewählt werden würde.

Zu sagen, dass die USA eh weit weg ist, halte ich dennoch für kein gutes Argument, da man nie weiß, was passieren wird. Und auch Auswirkungen in den USA könnten uns durchaus treffen.

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Re: Präsidentschaftswahlen in den USA [Re: Hitman16] - #239185 - 26.10.2004, 16:08:21
Bithya

Registriert: 17.08.2003
Beiträge: 6.676
*nachdenk*
Nun muss ich einmal ganz offen sagen, dass ich anscheinend ungebildet bin... bisher habe ich nämlich kein einziges Argument für Bush gesehen, sondern nur gegen ihn.
Kerry allerdings, das muss ich rein subjektiv sagen, ist mir unsympatisch, und das war er schon, bevor ich dies alles, was ich hier gelesen habe, wusste!
Dennoch bin ich mir nicht sicher, ob Bush wirklich so gut für Amerika wäre... andererseits, er hat im prinzip schon einiges geschafft in seiner Amtszeit, das muss man ihm lassen, ob man nun findet, dass er gutes geleistet hat oder nicht.
Direkte Auswirkungen auf uns hier in Deutschland hat es sicher nicht, aber weltpolitisch gesehen ist das schon ein unterschied, wer dort das Sagen hat! ob nun auf welt-xxx-gipfeln oder in der UNO oder für die Politik der EU...
Ich bin gespannt auf das ergebnis!

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Re: Präsidentschaftswahlen in den USA [Re: Bithya] - #239515 - 27.10.2004, 10:28:26
rene75
Famil​ymitg​lied​

Registriert: 15.10.2003
Beiträge: 100
Hi liebe leute,

warum die ganze Aufregung?? Die Zählmaschinen werden die Wahl schon entscheiden so wie vor vier jahren schon mal *ablach.
Zu Busch: Er ist so ziemlich der unfähigste Präsident den ich je erlebt hab, ganz sein Vater halt.
Zu Kerry: Er ist nen heuchler wies nicht besser geht.

Also am besten beide absägen und ganz andere Kandidaten suchen, das wäre die beste entscheidung.

In diesem sinne

rene75

_________________________
Manche Leute schämen sich ärmlicher Möbel und Kleidung. Was sollten da wir uns erst ärmlicher Ideen und Weltanschauungen schämen. - Albert Einstein

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Re: Präsidentschaftswahlen in den USA [Re: rene75] - #240001 - 28.10.2004, 00:56:10
Ampelmännchen+wForumssprecher
​how's the heart?

Registriert: 08.04.2003
Beiträge: 11.451
Ich kann mich nur Rene anschließen. Ich kann die Frage Bush oder Kerry nicht einfach mit einem Namen beantworten.
Selbst wenn ich davon ausgehe das Bush viel Falsches und Unrechtes getan hat, glaube ich nicht das Kerry ein besserer Präsident wäre. Beide sind meine Meinung nach nicht fähig, dieses Amt zu bekleiden.

Ich denke auch, dass es falsch wäre zu glauben, dass uns Amerika nicht tangiert, also das uns egal sein kann wer "gewählt" wird. Amerika ist eine Weltmacht und somit ihr Präsident der mächtigste Mann der Welt.
_________________________
if you never try anything new, you'll miss out on many of life's great disappointments.

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Re: Präsidentschaftswahlen in den USA [Re: Ampelmännchen+w] - #243454 - 03.11.2004, 10:49:15
Morpheus2107
Famil​ymitg​lied​

Registriert: 08.04.2003
Beiträge: 516
Ort: Dortmund
Guten Morgen zusammen

Heute ist die Wahl zuende gegangen und wer hätte es gedacht ohne ergebnis.Ich habe mir nun auch 2 mal in Folge Fahrenheit 9/11 angeguckt.
Ich habe mir zwar auch schon vorher meine meinung über BUsh gebildet aber Leute mal im ernst !!! Wie kann ein Volk nach dieser ansammlung von Beweisen über die unfähigkeit bushes überhaupt nur einen Staat an ihn geben ???? Ohne diese übertriebenen patriotismus wär das nie möglich.
Bush nutzt die angst der leute aus und klar wer kann es dann dem volk verdenken wenn terrorwarnungen für 2000 einwohnendörfchen herausgegeben dann denkt sich doch jeder wir sind niergendwosicher der krieg ist richtig. Man muss sich mal überlegen wenn das ganze in deutschland passiert wäre! schröder hätte sich nie im leben getraut so einen krieg zu beginnen weil er genau gewusst hätte in deutschland gibt es unabhängige medien gibt. Wie kann ein jornalist der über den krieg unabhängig berichten soll sagen "ob ich parteiisch bin??? NA klar bin ich das ???" das würde es in normalen staaten nie geben aber die amis sind ja dafür bekannt immer einen draufzusetzen =P
Also was einen anderen beitrag angeht:
erstens: Bush hat dafür gesorgt das 5 millionen leute keine versicherung mehr haben und dann wird hier erzählt er hätte das gut gemacht mit den versicherungen mit nichten !
Aber weiter zum Thema:
Wie kann es sein das eine Präsidentenwahl die um einen 300 millionen Staat geht nur um aussenpolitik geführt wird ????
Vor allen dingen auf einem Krieg aufgebaut der mehr als total unsinnig sondern nur engstirnig ist.
Der irak hat nie die usa angegriffen
Der irak hat nie Der usa gedroht sie anzugreifen
Der irak hat nie den usa den krieg erklärt
Der irak hat nie einen amerikaner getötet ohne das sie angegriffen worden sind
Der irak hatte keine kern / chemie waffen
Zudem erklärte die Neue << amerikanische regierung von bush2001 das er gar keine kernwaffen hat!!!
Aber bush hatte seinen willen und griff den irak mit seiner großartigen koalition mit costa rica und anderen großmächten an.
Das dabei so viele amerikaner wie seit dem vietman kriegt gestorben sind das kapiert er nicht nein er sagt auch noch total egoistisch: wor bringen das zuende. Was will er zuende bringen ???? er wollte saddam stürzen mehr nicht , das hat er getan !
Ich glaube eher er is an was schwarzen interessiert was zu hauf im irak zu finden ist =P Aber nein wie kann man ihm das vorwerfen er sitzt weiterhin in seiner rüstungsfirma und rüstet amerika auf und wirtschaftet in die gleiche tasche =) da kann man echt nichts zu sagen.
Ich sitze hier und rege mich pausenlos auf glaubt mir das. Bush ist und bleibt ein massenmörder in meinen augen. War ja auch überhaupt nicht klar als man ihn gewählt hat er war ja nur der mann der durch die todesstrafe mehr leute töten lassen hat als alle massenmörder zusammen.
man kann denken über die todesstrafe was man will aber er ist radikal in seinen ansichten. Wer glaubt denn nicht das er sein ja zu den misshalndlungen in den amerikanischen gefängnissen gegeben hat??
Naja laut ntv steht es fast sicher fest das er gewinnt.und jetzt stell ich mal eine vermutung auf:
Wenn er tatsächlich wiedergewählt wird:
Dann ist er nur in seinen ansichten und handlungen bestätigt
Dann wird er gnadenlos sein programm weiterfahren
Und ich wette !!!! das er dann sein nächstes augenmerk auf nordkorea legen wird und dann macht er den grössten fehler seines lebens
Es gibt wohl kein land was mehr kernwaffen hat und sie auch bei einem angriff einsetzen würde.
Sollte er diesen fehler machen was ich nicht hoffe dann macht euch auf was gefasst.
naja das waras erstmal muss erstmal was trinken was schön amerikanisches ne cola =P
iel spass beim lesen /meckern / zustimmen
gruß morpheus2107 :-D
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Ich sagte "Koch mir Kaffee", doch habs mir noch überlegt und will jetzt doch lieber Tee wie'n französischer Freiheitskämpfer"

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Re: Präsidentschaftswahlen in den USA [Re: Morpheus2107] - #244348 - 04.11.2004, 18:30:49
Dragon29
​Göttliche Vollendung

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Der größte und mit am meisten verschuldete Staat hat also nun gewählt.
Der alte Präsident wurde auch der neue und somit im Amt bestätigt.

Allerdings fehlte mir hier in der Diskussion bisher, dass man noch keinen Einblick in die "Wahlmodalitäten" der USA hatte.
Dies möchte ich hier an erster Stelle einmal nachholen und möchte dann als zweites noch auf die vergangene Wahl eingehen.


Zuerst aber mal zu der "amerikanischen Art" zu wählen.
Ich habe hier aus verschiedenen Quellen recherchiert und es versucht in einigermaßen verständlichen Worten zusammenzufassen:

Wie funktioniert das Wahlsystem?
Das System zur Wahl des US-Präsidenten stammt aus dem 18. Jahrhundert.
Während manche Experten für internationales Wahlrecht es als antiquiert bezeichnen, halten die Amerikaner unbeirrt daran fest.
Der Kernpunkt: Der Präsident wird nicht direkt vom Volk gewählt, sondern von einem Gremium von Wahlmännern und -frauen. In den 50 Staaten und der Hauptstadt Washington sind insgesamt 538 dieser Elektorenstimmen zu vergeben; wie viele Elektoren einem Staat zustehen, hängt von seiner Bevölkerungsstärke ab. Auf welche Weise die Mitglieder des "Electoral College" bestimmt werden, ist von Staat zu Staat verschieden.

Wenn die Wahlmänner wählen, was geschieht mit den Stimmen des Volkes?
Die Wählerstimmen sind die Grundlage für die Entscheidung der Wahlmänner. Das heißt: Die Wahlmännerstimmen des jeweiligen Staates werden - nach dem Prinzip "the winner takes it all" - komplett jenem Kandidaten zugeordnet, der im Staat die meisten Wählerstimmen erhalten hat.
Nur zwei Staaten - Maine und Nebraska - verteilen ihre Wahlmänner nach einem proportionalen Schlüssel.
Wer bei der Wahl dann mindestens 270 Wahlmännerstimmen auf sich vereint, ist der Sieger.

Warum galt Florida (jetzt Ohio) als so genannter "Schlüsselstaat"?
Im umkämpften Ohio - dem siebtgrößten Bundesstaat der USA - ging es um 20 Wahlmännerstimmen.
Die Demokraten hatten sich eine realistische Siegchance ausgerechnet, weil dort im Zuge der Rezession 2001 mehr als 225.000 Arbeitsplätze verloren gegangen waren.
Das Endergebnis lag am Mittwoch noch nicht vor. Doch auch die Demokraten räumten schließlich ein, dass Bush der Sieg nicht mehr zu nehmen sei. Nach Auszählung von 97% der Stimmen lag Bush mit 140.000 Stimmen vorn. Allerdings wurden 100.000 so genannte "vorläufige Stimmen" in Ohio abgegeben, die noch gezählt werden müssen.

Was sind "vorläufige Stimmen"?
In Ohio und in anderen 16 Staaten können Wähler, die sich nicht im Wählerverzeichnis wiederfinden, trotzdem abstimmen. Erst nach der Wahl wird geprüft, ob sie wahlberechtigt waren.
Damit soll verhindert werden, dass Bürger, die versehentlich nicht auf den Wahllisten erfasst wurden, von der Wahl ausgeschlossen werden.
Dieses provisorische Stimmrecht wurde als Konsequenz aus dem Wahlchaos in Florida vor vier Jahren eingeführt.

Sind die Briefwähler bereits ausgezählt?
Nein.
Die Zahl der Briefwähler wird auf mehrere Zehntausend geschätzt. Das Ergebnis wird erst in elf Tagen bekannt gegeben.
Zu den Briefwählern gehören vor allem Amerikaner, die im Ausland leben. Sie müssen Unterlagen vor der Wahl in dem Ort beantragen, in dem sie zuletzt in den USA ihren Wohnsitz hatten.
Traditionell neigt die Mehrzahl der Briefwähler, unter denen auch viele US-Soldaten im Auslandseinsatz sind, eher dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten zu.

Gestanzte Wahlzettel sorgten beim letzten Mal für Chaos. Gab es sie erneut?
Die veralteten Stanzgeräte, die vor vier Jahren das Chaos in Florida verursachten, standen nach wie vor in vielen Wahllokalen - etwa jeder achte Wähler hat mit ihnen abgestimmt.
Anderswo wurden moderne Wahlmaschinen eingeführt. Etwa jeder dritte Wähler musste seinen Kandidaten auf einem Touch-Screen-Computer antippen, der einem Geldautomaten ähnelt. Diese Geräte haben sich aber ebenfalls als störanfällig erwiesen.

Warum wird Bush das nächste Mal garantiert nicht mehr kandidieren?
Der Präsident der Vereinigten Staaten darf maximal zweimal vier Jahre im Weißen Haus amtieren. Dafür hat er mehr Macht als die meisten demokratischen Staatschefs auf der Welt.
Er ist Staats- und Regierungschef in einem und Oberkommandierender der Streitkräfte. Zwar hat nach der Verfassung nur der Kongress das Recht, Krieg zu erklären, der Präsident kann aber in eigener Entscheidung Truppen ins Gefecht schicken und muss dem Parlament erst nach 90 Tagen darüber Rechenschaft ablegen. Gesetzesvorlagen des Kongresses kann er mit seinem Veto blockieren.

Vielleicht ist nun manchen hier das Wahlsystem und auch das Regierungsschema der USA etwas klarer geworden.


Nun möchte ich auch auf die vergangene Wahl eingehen.

Ooops! Sie haben es schon wieder getan!
Halb amüsiert, halb entsetzt blickten die Europäer am Mittwochmorgen über den Atlantik: Die Amerikaner hatten wieder einmal gewählt - und wussten nicht wen.
Würde, wie vor vier Jahren, der monatelange politische Kampf erneut in ein Rätselraten münden? Die Erlösung brachte am Abend um 20 Uhr mitteleuropäischer Zeit der Kandidat der Demokraten: Kerry entsprach seinem Image als Gentleman von der Ostküste, trat gefasst vor die Kameras und beendete alle Unsicherheiten:
Er selbst ist der Verlierer dieser Wahl.

Der Auftritt Kerrys verdient Respekt!
Die USA müssen sich jetzt, da hat Kerry Recht, um die Heilung ihrer inneren Zerrissenheit bemühen. Abgesehen von diesen hehren Zielen hätte er auch sich selbst keinen Gefallen getan, in die noch nicht ausgewerteten so genannten provisorischen Stimmen in Ohio eine entscheidende Wirkung hineinzugeheimnissen.
Kerry wusste: Der Vorsprung von Bush war nicht mehr einholbar.

Schon in der Nacht zuvor konnte man erspüren, dass diesmal die Vorsicht von Sendern, Instituten und Experten vor verfrühten Deutungen zu weit ging.
Nachdem Bush den im Jahr 2000 so heftig umstrittenen Schlüsselstaat Florida eindeutig gewonnen hatte, stand er bereits ganz kurz vor der Rückkehr ins Weiße Haus.
Gewiss, dass nach Bundesstaaten gegliederte, uneinheitlich organisierte Wahlmännersystem wirkt antiquiert (siehe auch oben). Aber die seit mehr als 200 Jahren ununterbrochen nach demokratischen Regeln verfasste USA brauchen in diesen Dingen keine Tipps aus Europa. Den Staaten steht es jederzeit frei, ihre Verfahren zu ändern. Und gegen knappe Ergebnisse gibt es kein Gesetz.

Die Europäer, vor allem die Deutschen, tun besser daran, sich jetzt dem politischen Signal zuzuwenden, das über den Atlantik kommt.
Im Kongress wurden die Republikaner gestärkt. Und in der Wiederwahl dieses Präsidenten liegt, anders als einst bei Reagan oder Clinton, etwas Sensationelles: Bush war eigentlich reif zur Abwahl!

Nach Meinung einer Mehrheit der Deutschen hätte Bush gar nicht mehr anzutreten brauchen. Aber auch die Amerikaner haben es ihm nicht leicht gemacht. Führende Zeitungen, von "New York Times" bis "Washington Post" waren offen gegen ihn. Das Fernsehen behandelte ihn überwiegend kritisch; der Sender CBS geriet im Bemühen, Bush Belastendes nachzuweisen, sogar selbst in eine Affäre. Künstler und Kreative, von Bon Jovi bis Michael Moore, machten mobil gegen Bush, Studenten waren politisiert wie seit den späten sechziger Jahren nicht mehr.

Und es war nicht nur die Stimmung, die gegen Bush sprach.
Seine Bilanz nach vier Jahren ist tatsächlich miserabel. Die Amerikaner wünschen klassischerweise "peace and properity", Frieden und Wohlstand. Bush bot ihnen weder das eine noch das andere.
Im Irak hat sich Amerika unter falschen Begründungen in einen nach wie vor blutigen Krieg verstiegen, zu Hause wachsen die Staatsverschuldung und die Angst vor Entlassungen.

Wie konnte es geschehen, dass Senator Kerry scheiterte, obwohl im ein Wahlsieg gleichsam auf dem Silbertablett angeboten wurde?
Ein Teil der Erklärung hängt mit ihm selbst zusammen. Im Senat hat er dem Irak-Krieg zugestimmt, später im Wahlkampf hat er ihn problematisiert; so etwas dämpft den Zulauf.
Kerry hat sogar der Theorie vom gerechtfertigten Erstschlag (pre-emptive-strike) im Falle einer Bedrohung der USA zugestimmt.
Die Änderungen in der Außenpolitik, die viele Europäer mit der Aussicht auf einen Präsidenten Kerry verknüpften, hätten wohl eher den Stil als die Substanz betroffen.
Ob in der Innen- oder in der Außenpolitik: Kerry blieb hölzern; er war keiner, auf den die Menschen ernsthaft ihre Hoffnungen warfen.
Das Kerry-Lager wurde seufzend geeint durch die Überlegung, der Mann sei, bei all seiner Widersprüchlichkeit, das geringere Übel.

Das Bush-Camp indessen, angeführt vom Chefstrategen Rove, setzte auf die Leidenschaft der eigenen Anhänger - und auf einfache Botschaften wie diese: Islamistische Terroristen haben uns am 11. September 2001 in einer historisch beispiellosen Aktion angegriffen, seither sind wir im Krieg, und mitten in einem Krieg wechselt man nicht die Führung.
Die immer neuen Videos mit Terrordrohungen, Entführungen und Enthauptungen, haben die Entschlossenheit dieses Teils der amerikanischen Öffentlichkeit noch gesteigert.
Die Mehrheit wollte in diesen Zeiten keinen Gentleman ins Weiße Haus einziehen sehen.
Der Sheriff sollte bleiben!


MfG M.
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Wenn ich über's Wasser gehen könnte, würden meine Kritiker sagen: "Nichtmal schwimmen kann der."

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Re: Präsidentschaftswahlen in den USA [Re: Dragon29] - #244443 - 04.11.2004, 20:02:13
Anonym
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an bestimmten stellen scheint es eben besser zu sein, schlecht aktiv zu sein, als gut passiv.

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