Es gibt Menschen die an etwas glauben, dass sie nicht beweisen können und ihren Glauben gegenüber den 'Ungläubigen' so widerlegen, dass sie sagen: Kannst du denn beweisen, dass es das nicht gibt?

Da frag ich mich, wie soll ich beweisen, dass etwas nicht existiert?
Ein Beispiel, um zu verdeutlichen, was ich meine:
Zwei Personen stehen voreinander in einem Abstand von zwei Metern und gucken sich an.
Beide werden angekettet, sodass sie sich nicht mehr aufeinander zubewegen können.
Sie können nurnoch ihre Arme bewegen.
Einem wird nun ein Stück Holz fest auf den Rücken gebunden, dem anderen nicht.
Nun sagt der eine zum anderen, dass er ein Stück Holz auf dem Rücken habe. Der andere fordert dafür einen Beweis, weil er es nicht sehen oder anfassen kann.
Nun greift derjenige, der behauptet hat auf seinem Rücken ein Stück Holz zu haben hinter sich, kann aber das Stück Holz nicht los machen. Er kann aber mit dem Fingernagel ein wenig davon abkratzen. Also zumindest ein Fünkchen Wahrheit seiner Behauptung beweisen.
Wie soll aber der andere dem einen beweisen, dass nichts hinter seinem Rücken ist?

Da liegt der Hund begraben, denn das kann er nicht.
Das ist in der Religion so wie mit allem anderen auch...

Insofern kann ich dem Threadersteller zustimmen.
Aber dass Glaube zu nichts führt, finde ich ein bisschen krass formuliert, immerhin bauen viele Menschen darauf ihre Persönlichkeit auf und bekommen überhaupt erst ein Empfinden für verschiedenste Situationen.

Wenn ich allerdings so Sachen in den Nachrichten sehe, wo ein junges Mädchen Leute zu einem Platz bringt, an dem seit Jahrhunderten ein Schatz begraben liegt, der auch seit hunderten von Jahren nicht ausgegraben wurde, frage ich mich, wie das Mädchen davon wissen konnte?!
Das sind Feinheiten, die manchmal auftauchen und die das Bild der Realität stören.
Natürlich kommen auch viele Wichtigtuer vor, die behaupten, sie wären einem Engel begegnet oder die vllt. wirklich davon überzeugt sind, aber es gibt Grenzen des menschlichen Verstandes, an denen der Mensch nicht mehr von Realität und Fantasie unterscheiden kann.
Mir geht das z.B. oft bei Träumen so, ich kann nicht sagen, ob ich etwas bloß geträumt habe, oder wirklich erlebt. Ist jetzt nicht unbedingt das beste Beispiel aber immerhin können sich die meisten hier eher etwas darunter vorstellen. *denk*

Würd man die Welt rein rational betrachten, wär's doch auch langweilig. Jeder hätte die gleiche Grundeinstellung und einen ähnlichen Charakter...