Die Keksdiebe
Als ihre Familie zu einem Schlittenausflug aufgebrochen war, hatte sich Mutter
Jule dazu entschlossen, ein bisschen
Weihnachtsgebäck zu backen. Die gesamte Familie liebte ihre Backkünste und sie hatte den Tag damit verbracht, die verschiedensten Sorten von Keksen zu backen. Spritzgebäck, Schokokekse, Nusskekse, Vanillekipferl und Lebkuchen. Erst als es Abend wurde, hatte sie ihre Arbeit niedergelegt, die Kekse auf 3 Dosen verteilt und die Küche aufgeräumt. Gerade als sie sich im Wohnzimmer niedergelassen hatte, um noch etwas im TV anzuschauen, kam ihre Familie nach Hause. Ihre Kinder
Basti, Anja und
Alex sowie ihre beiden Neffen
Danny und
Mates gingen unmittelbar nach der Heimkehr ins Bett. Ihr Ehemann
Tony sowie ihre Schwester
Roxy gesellten sich noch bis zum Schlafengehen zu ihr ins Wohnzimmer. Gegen 23 Uhr kehrte dann endlich Ruhe ins Haus der Familie ein.
Nachdem Mutter
Jule am nächsten Morgen in der Küche ihren Kaffee getrunken hatte, wollte sich die junge Frau noch ein Vanillekipferl aus der Dose genehmigen. Jedoch traute sie ihren Augen kaum, als sie den Deckel anhob. Die erste von 3 Keksdosen war leer. Ein wenig sauer darüber ging sie ins Wohnzimmer. Bereits nach kurzer Zeit kam ihr
Ehemann Tony zu ihr. Er bemerkte ihre Stimmung und fragte, was los sei.
„Ich habe gestern den ganzen Tag gebacken und über Nacht muss hier ein Keksmonster eingebrochen sein. Bereits die erste Dose mit Keksen ist restlos aufgegessen. Ich wüsste zu gern, wer die Kekse aufgegessen hat“, erzählte
Jule. Fragenden Blickes sah sie ihren Mann an. Dieser hob abwehrend die Hände: „Ich habe deine Vanillekipferl nicht angerührt, mein Schatz!“
Noch immer wütend darüber, dass die erste Dose nach nur einer Nacht leer war, setzte sie ihren Gang fort und klopfte an der Tür zum Gästezimmer.
Roxy bat sie herein und auch diese bemerkte den schlecht gelaunten Gemütszustand ihrer Schwester. „Welche Laus ist dir denn über die Leber gelaufen
Jule?“ – „Keine Laus. Eher ein Keksdieb. Ich hab gestern so viel gebacken … und als ich mir gerade aus einer der Dosen einen Keks nehmen wollte, war die erste Dose schon leer. Hast du eine Idee, wer das war?“, fragte
Jule hoffnungsvoll. Doch
Roxy hatte auch keine Idee und sagte nur: “Du weißt doch, dass ich Milchprodukte und Gluten nicht vertrage. Da ich nicht weiß, mit welchen Zutaten du die Kekse gebacken hast, habe ich sie auch nicht angerührt.“
Mit dieser Antwort verließ sie das Zimmer von
Roxy und ging hinüber zu ihren Neffen, welche in ihrem Zimmer spielten. Sie setzte sich auf
Mates' Bett und fragte auch die beiden Buben, ob sie die Kekse aufgegessen hatten.
Danny und
Mates blickten
Jule an und schüttelten gemeinschaftlich den Kopf. „Nein, Tante
Jule“, sagten sie wie aus einem Mund. Sich auf dem Bett abstützend stand
Jule seufzend auf. Sie hatte einige Krümel an der Hand, welche sie sich sofort abwischte, und verließ das Zimmer.
Als Letztes ging sie in das Zimmer ihrer eigenen Kinder. Diese bastelten gerade an einem Weihnachtsgeschenk für ihren Vater. „
Basti, Alex, Anja? Unterbrecht das mal bitte eben. Ich möchte euch etwas Wichtiges fragen.“ Die drei Kinder unterbrachen ihre Bastelei und gingen hinüber zu ihrer Mutter. „Was denn Mama?“, fragte die kleine
Alex und alle drei Geschwister sahen ihre Mutter an. „Seid ehrlich – habt ihr letzte Nacht die Kekse aus der Dose in der Küche genommen?“ – „Kekse?!“, fragte
Basti. „Ich möchte auch welche!“, rief
Anja.
Alex rief: „Welche Kekse hast du denn gemacht?!“
Die Mutter erzählte den Kindern von der Geschichte. Nachdenklich zog sich die Mutter zurück und ging die Gespräche mit allen noch einmal durch. Zum Mittagessen trommelte sie die gesamte Verwandtschaft zusammen. Am Tisch sagte sie dann: “Ich glaube, wir haben
ZWEI Keksdiebe in der Familie.“
Deine Aufgabe: Hast du auch herausgefunden, wer unsere zwei
Keksdiebe sind? Dann sende die zwei Namen per
/m an den Nick
Adventskalender. Dafür hast du Zeit bis
morgen, 18 Uhr.
Wir vertrauen auf eure detektivischen Fähigkeiten!
Euer
Team für Veranstaltungen