Und weiter gehts...

Hab am Samstag (25.01.2014) das Einschreiben endlich erhalten, als ich den Brief öffnete, traute ich meinen Augen nicht, das Jobcenter hat doch tatsächlich mein Widerspruch zurück gewiesen, die Schrieben: Der Widerspruch sei zwar gültig aber unbegründet! Wie soll ich das denn verstehen? Ich habe 3 Seiten ausführlich erklärt, warum die einstellung meines Antrages in meinen Augen ungerechtfertigt ist und dann is der Widerspruch unbegründet? Warum?
Da steht auch drin: Mein Widerspruch wird abgelehnt, da ich nicht zur Arbeitsvermittlung erschienen bin und nicht in der Stadt wohnhaft gemeldet bin *facepalm*

Ich habe dem Jobcenter ausführlich erklärt, das ich einige Termin Einladungen NICHT erhalten habe und teilweise auch kein Geld hatte, um eine Zugfahrt zu finanzieren.
Desweiteren erklärte ich, das ich nicht in der neuen Stadt wohnhaft gemeldet bin, weil ich zuerst eine schriftliche Zusage des Jobcenter (von denen) benötige, das Miete usw. auch wirklich gezahlt wird, ohne diese Zustimmung bekomme ich den Schlüssel zu meiner Wohnung NICHT ausgehändigt! Der Vermieter bzw. die Hausverwaltung besteht auf eine schriftliche Zusage des Jobcenter, vorher bekomme ich den Schlüssel nicht, ausserdem kenne ich NIEMANDEN in der Stadt und rundrum, also kann ich auch nirgends wohnen, mein einer Bruder wohnt zwar in der selben Stadt da aber er möchte nicht das ich mehr als 1-2 Wochen bei ihm bin, warum weiß ich leider nicht aber ich hab mich dem Wunsch meines Bruder zu fügen, wenn er das nicht möchte, kann ich nichts tun, er ist ja "Chef" in seiner Wohnung und kann deswegen selbst entscheiden, wer wann und wie lange zu ihm zu besuch kommt. Zudem habe ich auch keinerlei Geld und kenne auch niemanden, der mir die Miete vorstrecken könnte, ich hab nicht mal Geld um in einer Jugendherberge o.ä. unterzukommen, logische Schlussfolgerung: Ich kann mich dementsprechend nicht wohnhaft da melden und bei schönen gemütlichen Minus graden unter ner Brücke pennen und ausm Mülleimer fressen, nur weil das Jobcenter das so will, werde ich NICHT tun. Ich werde mich niemals so dermaßen selbst erniedrigen, das ist es mir echt nicht wert.

Nun steht in dem Brief, wenn ich nicht mit der Entscheidung zufrieden bin, kann ich innerhalb eines Monats Klage beim Sozialgericht einreichen...

Jetzt überlege ich, was ich tun soll?
1. Klagen und das Risiko eingehen, den Prozess zu verlieren?
2. Das einfach so hinnehmen und alle Anträge neu stellen?
3. Oder letzte und schlimmste Variante :x auf alles Kacken und meine Wohnung kündigen.

Zu 1. Wenn ich Klage und verlier, bekomme ich die Fahrtkosten zum Gericht, was in der Nachbarstadt meiner Wohnung da ist, nicht erstattet, d.h. dann ist mein Konto leer, dann ist das Spiel eh aus, da ich kein Einkommen habe und nichts! Dann ist endgültig ende im Gelände für mich.

Zu 2. Wäre ne möglichkeit aber ob das Jobcenter eine neue Antragstellung von mir akzeptiert ist auch so eine Frage.

Zu 3. Müsste ich meine Wohnung da kündigen und mein großen Traum von eigener Wohnung, Schule, Ausbildung, Weiterbildung und vllt Fachabitur aufgeben, wäre das ein sehr schwerwiegender Verlust für mich, erneut hätte ich dann versagt und wäre dann wieder da wo ich angefangen habe: Ganz tief unten im Sumpf der Kacke :x