Antwort auf: J-D@vis
Der Unterschied zwischen jenen Künstlern und Zwiebelsohn ist, dass diese sich nicht selbst Erniedrigen oder ihre eigene Würde so dermaßen herabsetzen.


Du setzt schon wieder deine eigenen, subjektiven Maßstäbe für sein Verhalten an. Du findest es erniedrigend, also muss es autormatisch auch für ihn erniedrigend sein. Das ist ein simpler Fehlschluss.

Antwort auf: J-D@vis
Wenn man nun darauf herumpocht das sei wissenschaftlich nicht haltbar etc, dann können wir das komplette Diskussionforum schließen da alles auf Pseudowissenschaft hinaus läuft, denn keiner von uns kann hier empirische Daten und Informationen hervorbringen. Die Meinung von mir als nicht wissenschaftlich und Vorurteilsbeladen zu bezeichnen ist ein Totschlagargument. Denn jeder hat aufgrund seiner Erfahrungen und Erlebnisse gewisse Urteile die im Auge anderer Vorurteile sind. Sogesehen kannst auch du mir nicht vorwerfen dass ich vorurteilsbeladen bin, da du ebenso vorurteilsbeladen mir gegenüber bist zu unterstellen, ich hätte Vorurteile.


Psychologische Laienurteile via Forum über Unbekannte zu fällen, ist in der Tat völlig sinnlos. Mir nicht ganz klar, wieso das generell den Austausch über andere Themen wie Mafia, Pc-Probleme, Politik usw. sinnlos werden lässt?

Antwort auf: J-D@vis
Diesen Menschen in Schutz zu nehmen ist mMn ebenso verwerflich und falsch wie ihm zuzujubeln und ihn dafür zu lobpreisen wie er sich verhält.


Ach so, aber ihn via Ferndiagnose als gestört zu deklarieren, das geht in Ordnung. Sinn?

Antwort auf: J-D@vis
Nun sag mir bitte nicht, wenn jemand einen anderen zwingt sich selbst zu verstümmeln, abzufackeln oder toilettenwasser zu trinken sei eine Tat gegen die Würde, wenn man es aber freiwillig macht sei das kein Problem?


Du hast das Grundgesetz offenbar missverstanden. Es schützt die eigene Würde vor anderen. Nicht vor sich selbst. Er wird nicht gezwungen, wenn er selbst anbietet, alles zu tun, was genügend Like bekommt. Du darfst (glücklicherweise) immer noch selbst darüber entscheiden, was du mit deiner Würde anfängst. Hier mit dem Grundgesetz zu argumentieren, ist daher ziemlich daneben.

Antwort auf: J-D@vis
Dann sollten wir nämlich in Zukunft auch Suizid-Versuche nicht mehr verhindern und Menschen mit Borderline oder anderen Krankheiten, die zur Selbstverletzung führen, behandeln.


Dass eine psychische Krankheit vorliegt, berechtigt weder den Staat noch die Gesellschaft, einzugreifen. Bspw. gibt es viele Menschen, die ihre Zwangsstörungen, die im übrigen durch richtige Psychologen diagnostiziert wurden, frei ausleben dürfen. Und um das Abfackeln von Achselhaaren mit einem Suizidversuch zu vergleichen, dafür brauchts schon eine gehörige Portion Fantasie.