Antwort auf: bts
[quote=2568666:Juan22]
Milliardär hin oder her, wenn ich als Verein mehrere hundert Millionen Euro in den Miese stehe weil ich handel als hätte ich nen milliardenschweren Investor, dann ist das mindestens genauso bescheiden wie als hätte ich einen solchen Investor.
Die genauen Zahlen kenne ich nicht, meine aber gehört und irgendwann mal gelesen zu habem, dass Madrid beschriebenen Schuldenberg vor sich herschiebt.


Soweit ich richtig informiert bin, geht es beim financial fairplay nicht um Schulden, sondern darum, dass die Einnahmen die Ausgaben decken (z. B. nicht 100 Mio. Löhne, obwohl nur 50. Mio Einnahmen da sind). Alles andere wäre auch Quatsch. Jedes Unternehmen finanziert sich zum größten Teil mit Fremdkapital (Schulden) um den Leverage-Effekt auszunutzen. Sowas wie Stadienneubauten sind ja in dem Sinne keine Ausgaben, sie sind zwar liquiditätswirksam, tauchen aber in der Gewinn - und Verlustrechnung nicht auf, da sie in der Bilanz im Anlagevermögen stehen. Nur die Zinsen für die Finanzierung und die Abschreibungen sind Ausgaben.

Und wenn Real Madrid wollte, könnten sie die Schulden von heute auf morgen loswerden, das Vermögen ist einfach so enorm groß... zweistellige Einzahl von Traingsplätzen etc.)

Aber im Prinzip hast du recht, die Regel trifft die armen schweine, die großen sind zu schlau dafür.


B2T: Bayern fliegt übrigens raus, egal gegen wen. Dortmund kommt weiter, wenn sie gegen Bayern spielen.. rechne also eher mit Barca - Madrid, wenn die Auslosung das so ergibt.
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I amar prestar aen.