Dein Geld wirst du so sicher bekommen und wenn jemand Ärger bekommt, ist es dein Chef.
Deinen Job jedoch wärst du dann wohl los.
Hier versucht der Arbeitgeber, auf deine Kosten und auf Kosten der Allgemeinheit, eine sozialversicherungspflichtige Stelle in einen 400€-Job umzumodeln.
Du darfst als 400€-Jobber nur dann Überstunden machen, wenn dies die Ausnahme darstellt (Krankheitsvertretung z.B.). Aber auch das darf nicht zu oft passieren. In deinem Fall scheint der Arbeitgeber Überstunden jedoch fest eingeplant zu haben (Sind ja bei 200 Überstunden in vier Monaten 50 Überstunden pro Monat).
Dass das Geld im Folgemonat ausgezahlt wird, geht ja auch nicht, da dir nicht mehr als der Höchstsatz ausbezahlt werden darf. Die Auszahlung des überfälligen Gehalts kann demnach nur erfolgen, wenn du deine Arbeitszeit reduzierst. Im Prinzip könntest du die nächsten Monate frei machen und dein Arbeitgeber müsste dich weiterhin auszahlen, bis dein Stundenkonto sauber ist.
So stellt sich zumindest für mich die Lage dar. Vielleicht gibt es hier noch jemanden, der sich besser im Arbeitsrecht auskennt, ansonsten wirklich mal unverbindlich bei einem Anwalt anfragen.