Sehr viele machen das mit, natürlich gibt es keine Garantie. Reden ist immer gut, und man verlangt nicht, sondern wünscht es. Viele Arbeitgeber sehen das sogar als Vorteil, wenn jemand "etwas kreativ" ist, außerdem weiß der dann, dass man sich am angebotenen Arbeitsplatz nicht völlig richtig fühlt, aber am anderen eben eventuell auch jemanden hat, der richtig dankbar ist.
Usw.
In der Praxis sind es eben auch Menschen und nicht nur Personalentscheider. Ich könnte dir da so einiges aus der Praxis nennen ... beschränke mich da aber auf ein häufiges Beispiel: Ein als "gut" anerkannter Arbeitnehmer mit mehreren Kindern ist in Scheidung oder gerade geschieden. Da er jetzt mit oder ohne Arbeit (Kindesunterhalt, Pfändungsgrenze) dasselbe Geld hätte, bittet der um Kündigung, um einer Sperre zu entgehen. Der Arbeitgeber weiß, dass den Arbeitnehmer die Arbeit eh nicht mehr so interessiert in dem Fall, dass er oft krank werden wird und nicht mehr den Einsatz von früher zeigen wird.
Was denkst du denn, macht der Arbeitgeber dann? SOWOHL menschlich als auch geschäftlich ist es eine gute Idee, wenn ...
Und wenn man sich auch jahrelang kennt und gut miteinander auskommt, überwiegt da durchaus die menschliche Seite ...