Blöd gefragt: warum lehrt die Schule hier den Kram anders?! *-*
weil es zum einen Taschenrechner gibt und zum anderen funktioniert das nur bei bestimmten Zahlen, wenn ich gerade nicht irgendwie auf dem schlauch stehe.
Es wird in der Schule anders beigebracht, weil kultusministeriell für schriftliche Rechenverfahren sogenannte Normalverfahren festgelegt sind, die beigebracht werden sollen. Zwar sollen andere Rechenverfahren (insbesondere bei der Erarbeitung durch die Schüler) durchaus zugelassen werden, im Endeffekt soll, der besseren Vergleichbarkeit wegen, allerdings so allerdings überall gleich vorgegangen werden um Schwierigkeiten durch Schulwechsel zu vermeiden.
Wer sich dafür interessiert dem sei Handbuch für den Mathematikunterricht an Grundschulen von Schippers empfohlen, das ist da didaktisch interessiert beschrieben. Aber um es zusammenzusfassen - effektiv tun sich die Rechenverfahren alle nicht viel - in unterschiedlichen Ländern gibt es unterschiedliche Normalverfahren, es ist nicht einmal innerhalb von Europa gleich geregelt... Das Festhalten an bestimmte Konventionen ist vor allem bestimmten Traditionen geschuldet - relevante Vorteile gibt es nicht...
Das geht nicht allgemein genug, darum wird es nicht gelehrt.
Oder kann mir jemand sagen, wie man das innerhalb einer Formel mit Binomen und/oder Klammern einsetzen soll?
Was für einen selbst am besten grad passt, muss man sich doch eh auch selbst zusammensuchen. Ich hab das Auswendiglernen beim Dreisatz nie wirklich nachvollziehen können, erscheint mir zu unlogisch, daher mache ich da immer eine Gleichung mit einer Unbekannten daraus, 2 Zeilen, und multipliziere es über Kreuz. Dann X allein auf eine Seite bringen. Da kann man sich nicht vertun und es ist (für mich) viel logischer.
"Alltagszahlen" addiere ich auch von links nach rechts als Kettenrechnung, Tausender plus Tausender, dazu die Hunderter, dann die Zehner dazu, dann die einer usw. Auch das liegt MIR besser.
Aber in der Schule muss es halt "universell" passen, persönliche Strategien muss man auch persönlich entwerfen.
Das System geht wie gesagt nur für bestimmte Zahlen. Zum Beispiel darf die untere Zahl nie kleiner als der Abstand der oberen Zahl zur nächsten 10er Potenz sein.