Sprache ist ein Teil der Kultur, die uns ausmacht.
ist sprache gleich zwingend rechtschreibung?
meinst du nicht das ein schlechter schreiber wie ich zum beispiel nicht in der lage ist eine gute sprache zu sprechen?
ich mein beim sprechen gibt es weder kommatas noch gross oder kleinschreibung.
ich bin im übrigen was mir schon oft leute bestätigten ein guter redner wenn ich erstmal dabei bin.
unterstützt von mimik und gestik schwing ich meine reden und auch gezielte manipulation meines gesprächspartners ist möglich.
man könnte also sagen ich beherrsche meine sprache auch wenn ich furchtbar sächsle

an der rechtschreibung hapert es aber heftig aus von mir schon beschriebeben gründen und gramatikalische verdrehungen die ich manchmal selber feststelle rühren auch daher das ich viel im ausland bin und dort mit menschen zusammen komme die gebrochen deutsch reden.
damit mich diese menschen im gespräch dann auch leichter verstehn nutze ich ihre ausdrucksweise.
so manch einer hat mich da schon gefragt wieso verstehst du mich und wieso versteh ich dich und wieso geht das bei anderen nicht.
das liegt einfach daran weil ich nicht auf die wortstellung achte sondern auf das was der redner mir übermitteln möchte und das ich versuche in meinem reden auf sein verständnis für deutsch einzugehn indem ich so ähnlich rede wie er oder worte und ausdrucksweisen die man im deutschen nutzt welche für ihn nicht verständlich sind anders formuliere.
umgang formt den menschen es ist etwas anderes ob man in einer uni ist rundherum sauberes deutsch gesprochen wird oder man im umfeld mit sauberen deutsch kaum in berührung kommt.
egal, ob beabsichtigt oder nicht - sowas Schönes wie unsere/eine Muttersprache mit Füßen treten kann
wenn jemand unbeabsichtigt falsch schreibt weil er diverse defizite hat so kann man doch nicht davon reden das die sprache mit füssen getreten wird.
was stylerschrift betrifft da geb ich dir natürlich vollkommen recht.
Allerdings sollte man sich schon Gedanken machen, wenn man in einem einzigen Satz mehr als zwei Rechtschreib- oder Grammatikfehler hat.
welche gedanken sollte man sich da machen?
nicht perfekt zu sein oder nicht vollwertig?
man kann sich darüber gedanken machen das man in der schule gepennt hat oder eine tatsächliche rechtschreibschwäche hat und vielleicht (sollte man es für notwendig erachten) dieses fehlende ausbügeln.
der vollwertigkeit eines menschen tut aber fälschliche rechtschreibung zumindest für mich keinen abbruch auch kein gebrochenes deutsch sprechen.
solange man den sinn verstehn kann wenn man denn möchte (vorausgesetzt man möchte das) ist das alles kein problem.
die diskussion über das deutsch von migranten (um mal das thema kurz anzuschneiden) ist zwar richtig für mich aber nur in der form das es migranten gibt die jahre hier wohnen die wirklich so sprechen das man mit grösster mühe kaum weis was sie möchten und schlechter deutsch reden als beispielsweise ein russe der nie in deutschland war und deutsch nur am rande ein wenig gelernt hat.
natürlich macht diese menschen das von der wertigkeit als mensch für mich nicht minderwertiger aber die fehlende sprachbeherrschung ist teilweise ursächlich für den mangel an integration und entwicklung.
rechtschreibung selber ist nur für die schule ausbildung oder studium und sofern man sie spätrer im beruf brauch von wichtigkeit.
mein leben zum beispiel erfordert anderes können die prioritäten sind anders gesteckt deutsche rechtschreibung spielt da nur sehr untergeordnet eine rolle und dafür wozu ich sie brauche reicht sie aus.
im gegensatz sind für mich in meinem beruflichen werdegang fremdsprachen sehr wichtig.
ich bin zwar nicht dazu verpflichtet solche zu erlernen aber mir ist es wichtiger ein teil der sprache in ländern wo ich verweile zu erlernen.
darum sitze ich abends lieber mit einem wörterbuch einer fremden sprache statt mich mit deutscher rechtschreibung und gramatik zu beschäftigen.
das können von anderen sprachen macht mich für arbeitgeber nämlich interessant.
es liegt also wie man unschwer sieht viel daran ob man deutsche rechtschreibung nach der ausbildung tatsächlich benötigt und dementsprechend muss dann jeder selber wissen wo er seine prioritäten setzt.
wer an der vollwertigkeit eines menschen zweifelt weil seine rechtschreibung nicht gut ist aus gründen die man nichtmal kennt der sollte mal darüber nachdenken ob seine ziele was die wertigkeit eines menschen betrifft nicht zu hoch gesteckt sind denn erst aus solchen sichtweisen ergeben sich gesellschaftliche klassenunterschiede die der gesellschaft als ganzes schaden.
jeder hat seine schwachpunkte der eine schreibt schlecht muss ein programm nutzen um halbwegs ordentlich zu schreiben und der andere hat 2 linke hände und trifft kein nagel beim in die wand einschlagen und benötigt dazu einen handwerker.
macht es deshalb beide als mensch höher oder minderwertiger?
ich mag die frage ganz klar mit NEIN beantworten.