Ich mach momentan ne Ausbildung zum Bankkaufmann und viele meiner Kolleginnen haben Tattoos und nahe zu jede bereuht es, da sie nachdem Tattoo die Hälfte ihrer Berufsklamotten schonmal "wegwerfen" kann, da zumindest viele der älteren Kunden (und wer schonmal was vom demographischen Wandel gehört hat, weiß - es sind viele & werden noch mehr) nicht begeistert sind, irgendwo Tattoos vorblitzen zu sehen.

Wenn ich mir jetzt vorstelle, was dann zu einer dauerhaft sichtbaren "selbst Verstümmlung" wie einer gespaltenen Zunge gesagt wird,... naja. Nochdazu muss man sagen, dass dies nicht nur ein Eingriff ist, der sich negativ aufs Äußere auswirken kann,... die Aussprache kann dauerhaft geschädigt werden und es kann zu Entzündungen kommen und auch wenn das irgendwann wieder "zusammenwächst" bzw. zusammengenäht wird, kann es zur Narbenbildung kommen, was die Flexibilität und damit die Aussprache dauerhaft negativ beeinträchtigen kann.

- Jedem das seine, wenn du dich selbst verstümmeln willst, dann tu dies, keiner kann dich dran hindern, zum Glück wird auch vermtl. keiner mit deiner Entstellung im wahren Leben konfrontiert werden,... überleg dir aber trotzdem, was für (vor allem negative) Folgen so ein Eingriff permanent haben wird und ob es sich nicht nur um eine "jugendliche Marotte" handelt, die spätestens dann, wenns um die Selbstständigkeit und ums Erwachsen werden geht, dauerhaft bereut wird.
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Erfolg hat drei Buchstaben
TUN


Zitat: Goethe