Die deutsche Jugend - noch zu retten?
- #1751860 - 06.05.2009, 23:26:25
Gelöschter Nutzer
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"Die Deutsche Jugend - unsere Zukunft!"
So wird es von Deutschlands Berufsjugendlichen landauf, landab propagiert, tagein, tagaus gepredigt.
Soweit die Parolen - doch was sagen die Fakten?
-Alkoholvergiftungen bei Jugendlichen steigen immer mehr an. -Bewerber beherrschen die Grundlagen nicht mehr, tausende Unternehmen müssen Bewerber ablehnen aufgrund mangelnder Qualifikation. Solche Fakten gibt es zuhauf!
Jetzt kommen die Propagandisten der Jugend: "Das war schon immer so! Das gab es bereits bei Sokrates!"
An euch möchte ich folgende Frage richten:
"Wenn diese jugendliche Elend schon jeher Bestand hat, warum sind dann in den letzten zwei Jahrzehnten, die wegen Alkoholvergiftung eingelieferten Jugendlichen, um knapp 200 % gestiegen?"
Hier ist eindeutig eine höchst dramatische Tendenz zu beobachten.
Nichts sehen, nichts hören wollen. Alles schönfärben, schönreden. Diese Taktik ist mir nur allzu gut bekannt. Aber löst sie Probleme? Nein, sie verschlimmert die ganze Situation nur noch mehr!
Respekt vor alten Menschen? Fehlanzeige! Pöbeleien, Beleidigungen, wohin man nur schaut! Und nicht, daß es dabei bliebe, nein, es kommt zu tätlichen Übergriffen schlimmster Art! Einzelfälle? Ich dachte ein Einzelfall sei durch die 'Seltenheit seines Vorkommens' definiert..
Klar, die Ausnahmen, die gibt es noch. Und diese Ausnahmen, werden meine Aussagen sicherlich nicht als Verallgemeinerungen empfinden, da sie genau wissen, daß SIE nicht gemeint sind, sondern von mir als Vorbilder betrachtet werden, die das sinkende Schiff, wenn sie denn wollen, im letzten Moment herumreißen können!
Anbiederung an Handlungs- und Sprechgewohnheiten unserer ausländischen Mitbürger. "Ich geh Bahnhof", "Ich geh Schwimmbad", "Ich geh Schule", "Ich mach dich Messer". Unterschichtenslang? Gossensprech? Fehlanzeige. Allerorten, auch an Gymnasien, hört man es tagtäglich.
Hier soll beileibe kein Lob auf die Schulbildung ausgebracht werden. Trockenes Schulwissen, auswendig gelerntes Zeug, daß nach der Arbeit wieder vergessen wird, ist ohne Wert. Ein allegorischer Vergleich: Bulimiekranke werden niemals zunehmen, desgleichen wird ein Schulwissender niemals wahre Bildung erlangen.
Aber die grundsätzlichen Dinge des Lebens, die essentiellen Systeme mittels deren unsere Welt funktioniert, die sollte man schon kennen. Und dazu bedarf es tiefgründigen Nachdenkens.
Wie sieht es in der Realität aus?
Anpassertum. Opportunismus. Kein Selbstvertrauen. Das was die anderen sagen, das muss wiedergekäut werden. Bloß nicht aus dem 'Mainstream' ausbrechen, wenn, dann nur mithilfe anerkannter 'Revolutionsmaschen' á la Che-Guevara-T-Shirt tragen etc.
Ducken. Ducken. Ducken. Gruppenzwang ohne Ende.
Wo ist das viel gepriesene Selbstbewusstsein geblieben? Wo der Wille zur eigenen Meinung? Nichts da.
Hypnose. Paralyse. Wenn diese beiden Wörter denn den Zustand beschreiben könnten, der mittlerweile Einkehr gehalten hat. Und nochmals: Die Ausnahmen, die, die es anders tun, kritisiere ich hiermit nicht.
Bei den Besitzfetischisten waren wir noch gar nicht.
Motto: "Was ich habe, das bin ich."
Um Gottes Willen, wie lächerlich ist eure Konsumgeilheit, euer Statussymbolwahn, eure Shoppingsucht?
Wisst ihr was? Ich hab neulich mit Freunden eine Anzahl an Dinge im Drogerie-Markt gekauft und sie wahllos auf der Straße an Menschen verteilt.
Kaufen ("Shopping") ist nichts, leeres Imponiergehabe. Materialismus, Konsumismus, die neue Religion. Wie, das glaubt ihr nicht? Doch, doch. Die menschlichen Grundbedürfnisse bleiben gleich, nur ihre Manifestation (Erscheinungsform nach außen hin) verändert sich.
Was den Menschen weiland ihre Religionen waren, sind ihnen heute die Marken und Geschäfte. Die Kirche versprach den Menschen mit ihren 'Ablassbriefen' Seelenheil. Nichts anderes vollbringt heutzutage, hierzulande die Werbung. Man darf den Begriff der Religion nicht auf okkulte Bräuche reduzieren. Wie bereits gesagt: Die Grundbedürfnisse der Menschen werden sich niemals ändern, sie werden sich immer finden lassen, auch wenn sich die Formen, in denen man sie erkennen kann, ändern. Marken bieten in den meisten Fällen keine besondere Qualität. Dabei handelt es sich um eine bloße Illusion. Ein Mensch, der keine der bekannten 'Marken' kennt, würde sich von den, auf den Produkten aufgenähten, Symbolen beeinflussen lassen, sondern würde aufgrund von Qualität entscheiden. Hat jemand von euch jemals Qualitätsanalysen durchgeführt? Wisst ihr wirklich, dass Nike oder Adidas bessere Qualität liefern? Nein, ihr wisst es nicht. Die Werbung hat diese Meinung subtil in euer Unterbewusstsein eingepflanzt.
Nachdenken ist wichtig, nachdenken.
Wiederkäuen kann jeder.
Bearbeitet von sweetboy 63510 (06.05.2009, 23:31:25)
Re: Die deutsche Jugend - noch zu retten?
[Re: The Master3333]
- #1751881 - 07.05.2009, 00:07:58
Gelöschter Nutzer
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The Master3333: England hat weit schlimmere Quoten - in Allem, was angesprochen wurde.
Es ist immer eine Minderheit, die dann hochgejubelt wird und die gesamte Jugend dämonisiert. Insofern: mediale mimimi-Schreckensmeldungen, aber Journalismus sieht anders aus.
Es ist überall so, nicht nur in Deutschland. Aber wenn derartige mehr oder weniger "schockierende Taten" passieren, interessieren uns ja auch nur die, die bei uns im Land passiert sind und die zum Beispiel in Polen oder Russland sind zweitrangig. Wenn mich nicht alles täuscht, ist Deutschland aber nicht der Spitzenreiter in Europa, was die verzogene und rotzfreche Jugend angeht. In anderen Ländern ist es definitiv schlimmer, in anderen wiederum eindeutig besser als hier.
Hm, was kann man dazu noch sagen? Meiner Ansicht nach sind vor allem die falschen Vorbilder daran Schuld, dass unsere Jugend zunehmend verkümmert. All die Möchtegern-Rapper und Gangster, man ist ja so verdammt "cool", wenn man im Gefängnis war, wenn man Regeln bricht, wenn man bei der Polizei nicht unbekannt ist, wenn man grundlos Schimpfwörter benutzt und andere fertig macht. Es ist eine sehr traurige Entwicklung, die wir zur Zeit haben. Und das Schlimme daran ist ja, dass diese Entwicklung noch nicht fertig ist, es wird noch so weitergehen und es wird sich vorläufig definitiv NICHT bessern. Leider.
Was mir auch aufgefallen ist, dass es in Ostdeutschland mehr vulgäre/verzogene Jugendliche gibt als in Westdeutschland (ich war für ein paar Tage in Leipzig), aber das hat sicher mit den unterschiedlichen Verhältnissen und dem immer noch großen Unterschieden zwischen Ost- und Westdeutschland im Punkto Einkommen und Gelder zu tun, denke ich. Deutschland wird überschwemmt von einer Welle aus Rotzfrechen und Nichtsnutzen. Wer soll all die vielen Rentner finanzieren, wenn es so ein faules Pack (zum Großteil) gibt? Sollen die Arbeiter etwa noch mehr abgeben und noch weniger verdienen? Warum werden immer die Fleißigen bestraft und nicht die Faulen? Ein Sozialstaat kann echt unfair sein.
MfG Sven.
_________________________ Seid freundlich und nett, es hat keine Nachteile.
Re: Die deutsche Jugend - noch zu retten?
[Re: Feldsvendark]
- #1751897 - 07.05.2009, 00:33:12
Martini Sprite
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Antwort auf: sweetboy 63510
Nichts sehen, nichts hören wollen. Alles schönfärben, schönreden. Diese Taktik ist mir nur allzu gut bekannt. Aber löst sie Probleme? Nein, sie verschlimmert die ganze Situation nur noch mehr!
Was erwartest du von den Politikern? Dass sie ein ernsthaftes Problem in die Hand nehmen? Nein, vorher wird ueber eine Diaetenerhoerhung debattiert, bevor man sich um die Jugend kuemmert. Sofern es diese noch gibt. Totgeschweige von echten Problemen steht doch heutzutage an der Tagesordnung.
Antwort auf: sweetboy 63510
Respekt vor alten Menschen? Fehlanzeige! Pöbeleien, Beleidigungen, wohin man nur schaut! Und nicht, daß es dabei bliebe, nein, es kommt zu tätlichen Übergriffen schlimmster Art! Einzelfälle? Ich dachte ein Einzelfall sei durch die 'Seltenheit seines Vorkommens' definiert..
Hier treten vor allem Mitbuerger mit Migrationshintergrund zum Vorschein. Da weiss ich nicht, was das vordergruendig mit der deutschen Jugend zu tun hat. Auch wenn diese mittlerweile "auf den Zug" mit aufspringt. Jedoch sind die Ueberfaelle, von denen ich bisher gehoert habe, so gut wie alle von auslaendischen Jugendlichen begangen worden.
Antwort auf: sweetboy 63510
Anbiederung an Handlungs- und Sprechgewohnheiten unserer ausländischen Mitbürger. "Ich geh Bahnhof", "Ich geh Schwimmbad", "Ich geh Schule", "Ich mach dich Messer". Unterschichtenslang? Gossensprech? Fehlanzeige. Allerorten, auch an Gymnasien, hört man es tagtäglich.
Hier sehe ich ein grosses (wenn nicht sogar das groesste Problem) Problem in der hohen Anzahl der Schueler, die der deutschen Sprache nicht richtig maechtig sind. Durch diese – da sie ja auch nicht wirklich in geringer Anzahl auftreten - werden die Mitschueler dann auf diesen Unterschichtenslang herabgezogen. Auf meiner Schule (auch ein Gymnasium) wird eine solche Sprache nicht gesprochen. Ich weiss nicht, auf welchem Gymnasium du das erlebt haben willst, aber die Gymnasien in der Umgebun hier sind mit Sicherheit nicht davon betroffen. Hoechstens Real- und Hauptschulen. Aber natuerlich ruehrt das nicht ausschliesslich auf der Anwesenheit von Leuten, die kein richtiges Deutsch koennen. Viele Jugendliche sind einfach nur faul und schlichtweg dumm.
Antwort auf: sweetboy 63510
Wie sieht es in der Realität aus?
Anpassertum. Opportunismus. Kein Selbstvertrauen.
Das was die anderen sagen, das muss wiedergekäut werden. Bloß nicht aus dem 'Mainstream' ausbrechen, wenn, dann nur mithilfe anerkannter 'Revolutionsmaschen' á la Che-Guevara-T-Shirt tragen etc.
Ducken. Ducken. Ducken. Gruppenzwang ohne Ende.
Wo ist das viel gepriesene Selbstbewusstsein geblieben? Wo der Wille zur eigenen Meinung? Nichts da.
Was soll man machen, wenn man in der Unterzahl ist und man z.B. staendig dem Rassismus der Auslaender ausgesetzt ist? Beispiele dafuer:
Antwort auf: sweetboy 63510
Die Ausnahmen, die, die es anders tun, kritisiere ich hiermit nicht.
Man muss dafuer aber erst einmal die Chance bekommen, etwas anders zu tun. Unter staendiger Tyrannei von Mitschuelern geht das sehr, sehr schlecht.
Antwort auf: sweetboy 63510
Um Gottes Willen, wie lächerlich ist eure Konsumgeilheit, euer Statussymbolwahn, eure Shoppingsucht?
Da geb' ich dir uneingeschraenkt Recht. Es wird zu einem echten Problem unter den Jugendlichen hierzulande. Kaum hat man „NoName“-Klamotten an, ist man nicht mehr aktuell. Manche werden sogar diskriminiert, ausgegrenzt, schlimmstenfalls wirklich heftig gemobbt.
Antwort auf: sweetboy 63510
Nachdenken ist wichtig, nachdenken.
Wichtig ja, nur wird’s nicht getan. Daher ruehren auch sehr viele Missstaende in unserer Zeit.
Marc.
_________________________ »I wish there was a way to know you're in the good old days before you've actually left them.« – Andy Bernard, The Office
Re: Die deutsche Jugend - noch zu retten?
[Re: ]
- #1751973 - 07.05.2009, 08:53:24
Gelöschter Nutzer
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Antwort auf: sweetboy 63510
"Die Deutsche Jugend - unsere Zukunft!"
"Wenn diese jugendliche Elend schon jeher Bestand hat, warum sind dann in den letzten zwei Jahrzehnten, die wegen Alkoholvergiftung eingelieferten Jugendlichen, um knapp 200 % gestiegen?"
Bevor man irgendwelche Zahlen aus Bildberichten übernimmt, sollte man überprüfen ob diese auch stimmen. Dann hättest du folgendes festgestellt:
Antwort auf: bildblog
Sabine Bätzing, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, hat ein Problem: Ihr Drogen- und Suchtbericht 2009 [pdf] enthält fast nur gute Nachrichten. Die Zahl der Jugendlichen, die mindestens einmal pro Woche Alkohol trinken, sei zurückgegangen. Und die Zahl der Jugendlichen, die im letzten Monat mindestens einmal mehr als vier Gläser mit Alkohol hintereinander getrunken haben, auch.
Denn Rest habe ich nur überflogen und halte ihn für genauso unsinnig. Sicher gibt es sollche "Gangstaschulen" aber bei uns in Sachsen wissen 90% der Schüler noch wie man sich gegenüber Erwachsenen zu benehmen hat und so wird das in den meisten anderen Bundesländern auch sein.
Re: Die deutsche Jugend - noch zu retten?
[Re: ]
- #1752187 - 07.05.2009, 16:57:54
Gelöschter Nutzer
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@Grabroiber:
Wer lesen kann, hat es gut.
Deine Antwort geht an meinem Beitrag vollkommen vorbei! Ich schrieb über die Einlieferungen ins Krankenhaus aufgrund von Alkoholvergiftungen. Die sind faktisch belegt. Und du kommst mir mit einer "Studie", dem sogenannten "Drogen- und Sucht Bericht". Beides hat jedoch nichts miteinander zu tun!
Das eine sind ZAHLEN, die die Krankenhäuser vorliegen haben, Fakten!
Das andere sind UMFRAGEN, die nun in Form einer Studie veröffentlicht wurden.
Anscheinend bist du derselben Masche verfallen, die unsere Herren Politiker des Öfteren an den Tag legen:
"Lächeln und winken!"
Aber der Wahrheit ins Auge blicken?
Bearbeitet von sweetboy 63510 (07.05.2009, 17:02:42)
Re: Die deutsche Jugend - noch zu retten?
[Re: ]
- #1752355 - 07.05.2009, 20:15:17
BOND
Spammlegende
Registriert: 12.09.2004
Beiträge: 3.212
Wo liegt das Problem, wenn die anderen sich vollsaufen? Kann dir doch egal sein, solange sie nicht vor deiner Haustür randalieren. Je schlimmer der Rest, desto besser sind deine Chancen.
_________________________ Wer suchet, der findet. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Spammen for Life.
Re: Die deutsche Jugend - noch zu retten?
[Re: BOND]
- #1752393 - 07.05.2009, 21:18:48
Gelöschter Nutzer
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die zahl der alkoholvergiftungen sind meines achtens eher in dem moment angestiegen als das flatrate saufen angesagt war. aber das gibt es gott sei dank ja kaum noch oder gar nicht mehr.
Re: Die deutsche Jugend - noch zu retten?
[Re: ]
- #1752647 - 08.05.2009, 08:32:32
Gelöschter Nutzer
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Ich find es ist zu einfach zu sagen die flatrates sind schuld am saufen der kids und jugendlichen. Es sind die Kids und Jugendlichen schon selbst Schuld das sie so saufen und kiffen und ihr leben wegschmeissen. Man muss nur einige Personen aus Chat und Forum nehmen die man in den letzten 2Jahren so mitbekam, wie stolz diese aufs ständige treffen und saufen wie auch kiffen sind.
Aber es sind zum Glück nicht alle Kinder und Jugendlichen so, aus meinem Freundeskreis zum Glück niemand sich sinnlos besäuft oder bekifft. Das es zunimmt sieht man in der Gesellschaft aber die heutige Gesellschaft taugt doch eh kaum noch wirklich was.
Die meisten haben halt einfach keinen Plan mehr vom leben und schmeissen ihr leben weg, nicht nur Kids und Jugendliche, aus Ältere. Daher sollt die Frage sein ist die Deutsche Gesellschaft noch zu Retten und nicht allein die Jugend.
Und da muss man sagen, schau ich lieber auf Leute die ihr leben nicht wegschmeissen, statt auf den teil der Gesellschaft die ihr leben vergeuden.
Re: Die deutsche Jugend - noch zu retten?
[Re: BOND]
- #1753469 - 09.05.2009, 12:25:06
Gelöschter Nutzer
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Als allererstes möchte ich sagen dass ich das Geschriebene sehr gut erklärt finde und dass der thread - ersteller zu 100% recht hat!
Ich selber bin gerade 13 geworden und merke wie 'angepasst' man sein muss um nicht aus der Klasse, dem Freundeskreis ect. verstoßen zu werden! Jedoch lege ich (wahrscheinlich eine der wenigen übrigen) keinen wert auf diesen Gruppendruck wie 'wer hat die besten klamotten, wer trägt die neueste mode usw'... Würde ich mich so verändern dass ich zum Modepüppchen werden würde, wäre ich mir selbst nicht mehr treu geblieben! Im gegensatz zu vielen 'Pusyys' aus meiner klasse weis ich noch wer ich bin und vorallem für was ich selber lebe!
Ich entwickle lieber meinen eigenen Character, anstatt ihn von iwelchen medien umformen zu lassen!
Ein weiteres problem an dem sozialen (schreiben man das so?) Umfeld ist die Schule! Die schule erzieht nicht mehr die Schüler sondern die Schüler formen die Schule! Alleine schon das Klima in der Hauptschule z.B. ist erschrecken wechselhaft. dort wird nicht mir worten streit geschlichtet sonder mit Fäusten und anderen Gewaltakten! Ich denke es liegt auch oft noch daran dass die Zahl der ausländer steigt. Viele der Ausländischen kinder (bsp: Türken) haben kein Gesichertes Umfelt zum leben oder kein angemessenes soziales Umfeld in dem sie aufwachsen!
Der Jugendliche wird aus der Umgebung geformt, d.h. wenn ihm bzw. ihr schlimmes widerfährt gibt er bzw sie diese erfahrungen weiter an dessen mitmenschen ect. Des ist wie ein nie endender Kreislauf wenn die Erwachsenen (die als einzigste etwas tun können) endlich mal die augen und die fresse aufmachen!!!!
Hiermit entschuldige ich mich noch kurz für meine Rechtschreibung und verabschiede mich recht herzlich auf dass sich mal iwann iwas ändern wird!
Re: Die deutsche Jugend - noch zu retten?
[Re: ]
- #1753485 - 09.05.2009, 12:43:11
Martini Sprite
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Beiträge: 1.622
Hallo.
Antwort auf: SweetAngelSilke
Und da muss man sagen, schau ich lieber auf Leute die ihr leben nicht wegschmeissen, statt auf den teil der Gesellschaft die ihr leben vergeuden.
Die Sache ist nur leider die, dass man die Probleme, die in der Gesellschaft herrschen, nicht vertuschen kann bzw. ueber sie hinwegsehen. Und daher muss man auch auf den Teil der Gesellschaft schauen, um wenigstens irgendwas zu veraendern.
Es kann nicht sein, dass Kinder, die keine Bonzen als Eltern haben und daher keine Marken-Klamotten tragen, deswegen gemobbt werden.
Ebenso kann es nicht angehen, dass an deutschen Schulen nur noch geschaetzte 50% der Schueler der deutschen Sprache halbwegs maechtig sind, weil man einfach zu faul ist, etwas fuer die Integrierung zu tun. Stattdessen wird sich abgeschottet und so entstehen Banden und daraus resultiert ein (Teufels-)Kreislauf, der kein gutes Ende nimmt (~> Neukölln, Kreuzberg). Bestes Beispiel sind da doch die Videos, die ich oben gepostet habe. Man wird geschlagen, getreten, gemobbt, weil man entweder Deutscher, Christ oder unglaeubig ist. Noch mag sowas eine Ausnahme darstellen, aber wenn nichts dagegen unternommen wird, werden solche Zustaende in mittlerer Zukunft ueberall herrschen. Nur leider wird sowas von grossen Teilen der Gesellschaft nicht beachtet.
Und genau DAS ist der Fehler, der hier gemacht wird. Missstaende [u.a. auch der (zu) hohe Alkoholkonsum von Jugendlichen] bleiben ungeachtet und so werden jene immer groesser, bis man das Problem nicht mehr unter Kontrolle bekommt.
Marc.
_________________________ »I wish there was a way to know you're in the good old days before you've actually left them.« – Andy Bernard, The Office
Re: Die deutsche Jugend - noch zu retten?
[Re: Martini Sprite]
- #1753798 - 09.05.2009, 20:47:23
Gelöschter Nutzer
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@Last Fly Angel:
Hi!
Deine selbstbewusste Einstellung ist lobenswert!
Selbstbewusst ist es, seine eigene Meinung zu haben und diese auch zu leben. Warum sollen andere einem Vorschriften machen dürfen? Was gibt ihnen das Recht dazu? Warum sollen andere darüber entscheiden dürfen, welche Frisur, welche Kleidung, welche Schuhe, welche Musik man gutfindet? Warum muss es ständig zu diesem verabscheuungswürdigen Gruppenzwang bzw. Gruppendruck kommen? Kann man nicht mehr über sich selbst stolz sein ohne gleichzeitig Bestätigung von außen zu erfahren? Braucht man immer Lob von außen?
In einer Klasse muss es eine echte Kameradschaft geben, einen echten Zusammenhalt. In einer Gemeinschaft hilft der Starke dem Schwachen. Gibt es heutzutage Klassengemeinschaften? Nein. Warum nicht? Weil der Starke dem Schwachen NICHT hilft, sondern ihn ZUSÄTZLICH schwächt. Ist das anständig, "moralisch"?
Viele Jugendliche lesen heutzutage Fantasybücher. Warum? Weil es in diesen Geschichten oft um Helden geht, die ihr Leben einsetzen, um große Taten zu vollbringen. Die jugendlichen Leser empfinden Ehrfurcht vor diesen Taten. Aber wenn es wieder zurück in die Realität geht, ist von dieser Einstellung nichts mehr übrig.
Wer wird denn heutzutage als "selbstbewusst" angesehen?
Die größten Mitschwimmer, die größten Modesüchtigen. Dabei sind sie in ihrem Wesen feige Mitschwimmer, die ohne ihre Mode nichts wären. Lasst euch von solchen Leuten nicht blenden, habt keinen falschen "Respekt" vor diesen scheinbar selbstbewussten Kreaturen.
Wer einmal den tiefen charakterlichen Abgrund dieser Menschen durchschaut hat, der will nie mehr so sein.
Ich meine, was ist das denn auch? Von Hartz-IV leben, aber trotzdem alles Geld dafür ausgeben, möglichst Markenklamotten zu tragen. Woher kommt dieser Anpasserdruck? Um "Respekt" zu bekommen?
Respekt verdient man sich durch ehrenvolle, mutige Taten, nicht durch Markenklamotten. Für die Schwachen kämpfen und sich für ihre Rechte einsetzen.
Jaja, die armen Kinder aus Afrika mit denen habt ihr riesiges Mitleid, aber die Leute, die keine Markenklamotten tragen, die sind nichts wert.
Doppelmoral nennt man soetwas üblicherweise. Das eine predigen, das andere tun.
Groß brabbeln, aber dann feige den Schwanz einziehen.
Re: Die deutsche Jugend - noch zu retten?
[Re: ]
- #1765779 - 26.05.2009, 20:29:59
Gelöschter Nutzer
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"Die Deutsche Jugend - unsere Zukunft!" Die Tatsache, dass die Alkoholvergiftungen bei Jugendlichen um 200% steigen liegt an der Tatsache, dass sowohl durch die Öffentlichkeit das Trinken nicht mehr stark kritisiert wird, wie zu vorherigen Zeiten, sondern "trinken" als "cool" gilt, als auch an der Tatsache, dass die Menge der Alkoholvergiftungen allgemein steigt, und somit die Jugend als unsere Zukunft unsere Entwicklung natürlich extremer aufzeigt. Wenn ich mit 20 erst trinken darf finde ich das unfair. also lass ich meine Kinder schon mit 18 einen Schnaps trinken...usw. dieses Verhalten ist auf der ganzen Welt und zu jeder zeit zu sehen. das Problem, dass die Unternehmer die "Bewerber" ablehnen bezieht sich außerdem nur auf die Bewerber. also auch auf viele Menschen, die entlassen wurden, da sie nicht mehr besagte Qualifikationen haben und Arbeit suchen. also oft auch 50 jährige und sogar 60 jährige Menschen, die noch keine Rente bekommen können. diese Entwicklung hat nur mit unseren Moralvorstellungen und mit unserer Arbeitswelt zu tun...will man diese Symptome verbessern, muss man an diesen punkten etwas tun und nicht die Jugend als besaufender arbeitslose Versager darstellen. Nichts sehen, nichts hören wollen. Alles schönfärben, schönreden. Diese Taktik ist ihnen nur allzu gut bekannt. Ihnen aber mir nicht...ich sehe sehr viele Menschen, die sich über die Jugend aufregen und etwas verlangen von ihr und sie strenger ran nehmen oder gar zwingen wollen. Aber ist es nicht eher so, dass eine von ihnen behauptete steigende Trinksucht und Arbeitsfaulheit durch Mutlosigkeit eher produziert wird oder durch zu viel verlangen oder zu vielen pflichten, die rein mit stress für die Jugend am ende zu tun haben? Jeder Attentäter in einer schule würden sie wohl als Täter bezeichnen. Ich bezeichne sie als Opfer. sie gehen nicht in die schule und richten ein Blutbad an, sie finden so etwas nicht schön oder OK oder normal und daran ist weder das Elternhaus schuld und weder die Tatsache, dass dieser Schüler an eine Waffe kam, sondern die Tatsache, dass der Schüler gezwungen wurde diese tat durchzuführen wichtig! jeder Attentäter hat die ausdrücke: wir wollen einen Aufschrei in der Gesellschaft bewirken...wir wollen frei sein oder wir wollen Gerechtigkeit verwendet. Alles ausdrücke die menscheln sagen, wenn sie unterdrückt werden. Eine Steigung von Gewalt und Respektlosigkeit der Jugend entsteht, da diese Jugend durch gewisse Faktoren durch die Machtausübung dieser Faktoren zu diesen schroffen taten gezwungen sind...und wenn man nun hingehen würde und gesetzte zur Züchtigung der Jugend durchsetzen würde, würde man nur noch mehr regeln und pflichten und verlangen und aufgaben der Jugend zuwerfen und diese Jugend würde nur noch lauter protestieren durch Pöbeleien und Beleidigungen, da du dieser Meinung bist, dass sie noch mehr tun müssen, weil du nicht zurückweichen willst.
und nun habe ich mal eine frage an dich...weis du eigentlich was der Futur II Passiv von einen starken Verb ist??? nur so nebenbei das ist eine frage in der 10. Abschlussprüfung jeder der seit 1989 lebt muss dies wissen, wenn er ein Abi macht oder gemacht hat oder machen will. Die deutsche Sprache wurde immer schon bei der ersten aufgeschriebenen Sprache verändert. wir sprechen ja selbe nicht einmal deutsch wir sprechen eine indogermanische Sprache wie die Römer Franzosen Engländer Italiener Spanier Portugiesen türken Inder Iraner Iraker Niederländer usw. die durch ihre Geschichte immer wieder verändert wurde...natürlich reden die Menschen anders als ihr und ich finde es auch vollständig egal, wie sie die Sprache verändern, wenn ich nur den sinn verstehe und wenn ich den sinn nicht verstehe bild eich mich in meiner Sprache auch weiter und rede nicht 2009 noch wie Bismarck um 1870 noch eine kleine Bemerkung: der Wissenstand der deutschen Schüler ist einer der breitgefächerten Wissensstände der Welt. Wir haben eine verdammt gute Allgemeinbildung m vergleich zu zum Beispiel Engländer, die schon in der 6.Klasse zwei Hauptfächer wählen, die sie dann mit Kursen, die teilweise Pflicht sind bis zu 8-12 stunden in der Woche haben. Sehr viele Schüler können dir alles über irgendetwas sagen, wenn sie eine gute Ausbildung haben (Grundschule Gymnasium Abitur) aber in einen genauen Thema sind sie natürlich solchen Schülern in England unterlegen. wie soll auch ein Mensch einen schlagen der in 5 Jahren pro Wochen 2-6 stunden mehr unterricht in einen Fach hat, wie der andere, der dafür aber dinge weis, worüber der Speziallist aus England keine Ahnung hat! Auch noch mal ne frage was ist denn alles essentiell??? Für dich vielleicht nur 1 oder 2 dinge aber für die gesamte Jugend in der schule locker 100 dinge und wer bist du, dass du ausgerechnet diese 100 dinge genau kennst??? so und nun zum Gruppenzwang...sag mal, warst du schon mal auf einer Demo während der Kulturrevolution??? mehr als 75% aller Teilnehmer haben ausgesagt, dass sie eigentlich dort hingekommen sind, weil irgendein anderer denn sie mochten auch da war und weil sie die Forderungen richtig sahen. 75% haben also durch Gruppenzwang gehandelt und haben alte Forderungen "nachgeäfft" nach deiner Meinung. Jeder, der sich in der heute zeit auf alle berühmte Leute, wie Gandhi, Marx, Revolutionisten, ehemaligen Bundeskanzlern, Politikern bezieht ist also nur einer, der wiedergekäut. Obwohl diese Menschen sich ebenfalls auf ältere Menschen bezogen haben und somit auch nur wiederkäuten und genau so du auch nur die Sache von Adam der ja anfing zu leben wiederkaust du Nachäffer mit Verlaub.
(Dieser Text bezieht sich auf dem Anfangstext des Inhaltes dieser Seite)
Re: Die deutsche Jugend - noch zu retten?
[Re: ]
- #1766597 - 27.05.2009, 18:27:28
Gelöschter Nutzer
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Leider Nein.
Die Jugend von Heute wird auch i-wann erwachsen. Die Nachwuchs Kinder also ihre Späteren Kinder werden Assi erzogen (sorry wenn ich das sage) aber es ist nunmal so sie werden so aufgezogen ich sags ma so sie werden immer asozialer.
Beleidigen Erwachsene , Erlauben sich alles, alles was dazu gehört.
Ich finde, dass die Jugend nicht mehr zu retten ist. Durch den Fortschritt der Technik und unserer Gesellschaft sind viele Jugendliche abhängig (Drogen,Alkohol oder sogar PC) und leben in ihrer eigenen Welt. Klar ist es so, dass wenn die Eltern ihre Kinder schlecht erziehen, diese später genauso werden. Jedoch ist ein Jugendlicher mit 16 Jahren wohl alt genug, um zu wissen, dass man sich an Regeln und Gesetze halten muss und es noch Mitmenschen gibt, die man respektieren sollte. Schlimm ist es ja, wenn Jugendliche schwächere Jugendliche mobben. Es geht soweit, dass Gewalt angwendet wird, sodass das Opfer richtig Panik hat. Sowas kann man doch nicht als normal bezeichnen. Unsere Jugend ist einfach nur respektlos und meint, dass Bildung unnütz sei. Die Jugendlichen sind selbst schuld, jedoch muss man sagen, dass wenn es immermehr Jugendlich werden, die so denken und handeln, die Welt durch ein gesellschaftliches Problem in Gefahr ist.