Wenn nun eben ein rose Elephant die Lösung für die ungeklärten Probleme der Physik ist, dann wird das die anerkannte Theorie werden, nach der die Wissenschaf derzeit sucht - zumindest bis jemand herausfindet, dass es doch ein Lama sein muss.
Die Sache mit den 10 Dimensionen mag für naturwissenschaftliche Theorien durchaus relevant sein. Diese Hypothese erklärt ja auch etwas, was die Hypothese des TE nicht tut. Die andere Sache ist die Minimalität: ein Physiker wird nicht von 20 Dimensionen ausgehen, wenn 10 für sein Modell ausreichen. Können wir uns darauf einigen, dass eine naturwissenschaftliche Hypothese nur dann relevant ist, wenn sie minimal ist, etwas erklärt und es irgend eine Form von Indiz, die uns diese Hypothese annehmen lässt, gibt? Die Physik beschäftigt sich seit geraumer Zeit ja auch nicht (mehr?) mit Geistern...
Unendlichkeit und Anfang sind menschliche Konstrutionen und müssen nicht "der Wirklichkeit" entsprechen.
Ja, ich denke auch, dass wir womöglich bei der Suche nach dem ersten Wirkgrund und dem wirklichen Verstehen von Unendlichkeit an unsere Grenzen stoßen. Das passt aber auch wunderbar zu diesem theologischen Axiom, dass Gott per definition vom Menschen nicht verstanden werden kann und ein Thomas von Aquin jetzt hergehen kann und sagt: "Ganz am Anfang ist Gott".
Aus der Quantenphysik ist jedenfalls bekannt, dass Wirkungen VOR der Ursache möglich sind .. das muss man nicht verstehen, aber ist so. Auch positives und negatives aus dem "Nichts" gibt es dort, was sich im Schnitt wieder zu Null ausgleicht ... aber kurzfristig aus "Nichts" entsteht.
Da musst da mir unbedingt den Artikel zeigen, in dem das nachgewiesen wurde, dass Kausalität nicht gilt. Ich habe etwas in Wikipedia gelesen und gegoogelt, habe allerdings lediglich
das gefunden, wo gezeigt wird, dass wenn so etwas komisches rauskommt, der Mensch sich auch mal irren kann.
Selbst wenn die Wirkung zeitlich vor der Ursache ist, dann brauchen wir immer noch einen ersten Wirkgrund. Es wäre ja deshalb nicht so, dass die Wirkung der Grund der Ursache ist, oder?
Aber vielleicht sollten wir an der Stelle wirklich nochmal den Ausgangspunkt angucken, um zu klären, was denn eigentlich das Problem ist, um das es geht:
Leben wir in Wirklichkeit nur im Bauch eines riesigen, magischen Rosa Elefanten? In diesem Bauch ist dann halt so 'ne Art Universum und so.
Ich glaub, ich habe da etwas zu viel Schöpfungsmythos (wie alten polytheistischen Religionen) hineininterpretiert, deshalb auch der ständige Bezug zum ersten Wirkgrund. Gehts vielleicht mehr darum was "hinter" der wahrnehmbaren Wirklichkeit ist, im Sinne von Matrix oder dem platonischen Höhlengleichnis? Ich meine, entweder interagiert irgendwie mit unserer Wirklichkeit, dann ist es Teil unserer wahrnehmbaren Wirklichkeit oder es interagiert nicht mit unserer Wirklichkeit, dann ist es irrelevant.
Also worum gehts genau, wenn man sich von dem konkreten rosa Elefanten mal verabschieden mag und das ganze etwas abstrahiert paraphrasiert?