Ich habe davon heute morgen auf web.de gelesen und musste gleich an meine 2 Arbeitskollegen denken, die aus Winnenden kommen. Eine davon hat heute ihren Dienst abgesagt, weil ihre Tochter auf diese Schule geht.
Jedoch gab sie Entwarnung und meinte, dass ihr nichts passiert sei. Gott sei Dank. Jedenfalls gab es heute auf der ganzen Station kein anderes Thema.

Ich sehe es auch schon vor mir, dass die Politik wieder über Killerspiele & Waffengesetze reden wird.
Wieder einmal.. haben Sie dies nicht auch schon bei den anderen Amokläufen (Erfurt, Offenburg...) getan?
Sie diskutieren und kommen zu keinem Schluss..Ist das Thema aus den Medien verbannt, wird es auch aus der Politik verbannt werden, bis wieder etwas passiert und die Diskussionen von vorne losgehen. Das ist ein ewiger Kreislauf und doch wird es am Ende nichts bringen, denn die Motive sind nie irgendwelche Killerspiele, vielmehr (wie hier tlw. auch schon gesagt worden ist) Wut, Depression, Angst, Hass & negatives Leiden.
Und selbst wenn keine Jugendlichen mehr an Waffen kommen, es Killerspiele nicht mehr geben wird.. Amokläufe wird man nicht verhindern können, denn wenn jemand so etwas plant, dann genau & dann wird ihn auch kein Waffengesetz daran hindern, sein Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Für mich bedarf es mehr Aufklärung, mehr Unterstützung für Mobbingopfer und nicht irgendwelche Schultherapeuten (wenn es sie denn gibt) oder Vertrauenslehrer, die es letztendlich sowieso nicht ändern können.

Zitat:
Manchmal braucht die Menschheit bzw. Deutschland genau solche Taten (sprich einen "Tritt in den Popo" um Veränderung ins Leben zu rufen.


Da magst du vielleicht Recht haben, jedoch wird es am Ende, wie ich oben schriebe, nicht viel nützen.



Es ist grausam, dass solche Taten geschehen müssen.