Der Erden Kummer: Der Mensch

- #1434524 - 29.03.2008, 19:07:25
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Meister der Elemente
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Ort: Karlsruhe
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Ich habe mal ein kleines Gedicht geschrieben. Das Thema Umwelt und Gewalt bewegt mich zur Zeit sehr. - Wohin wird ein Mensch gehen, wenn er nur Gewalt sieht?
Wann wird ein Mensch stehen, wenn er flieht? Wieso wird ein Mensch gejagt, wenn er der Jäger ist? Warum wird ein Mensch getötet, wenn er selbst der Töter ist? Wo wird ein Mensch zum Helden, wenn es nur Not gibt? Weshalb wird ein Mensch belogen, wenn er stets aufrichtig geht? Wie wird ein Mensch sich melden, wenn er sich selbst nicht liebt? Was wird ein Mensch verlieren, wenn er sich selbst nicht sieht? Wieviel wird ein Mensch wagen, wenn nichts zu holen ist? Wer wird einen Mensch finden, wenn er sich selbst vermisst?
Es ist der Mensch, der Erden Kummer und Leid. Doch - endlich! Es geschieht. Er erkennt sich selbst, weiß Bescheid. Endlich richtet er seine Nächsten und liebt seine Erde. Die Sorgen seiner Erde schwinden, sein Gutes versetzt Berge. Endlich denkt er nach, glaubt an sich selbst. Was muss ich noch aufführen, dass Du endlich Deine Reifung merkst?
Und, wie findet ihr es? glücklich MfG Sven.
_________________________ Seid freundlich und nett, es hat keine Nachteile.
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Re: Der Erden Kummer: Der Mensch
[Re: Feldsvendark]
- #1436832 - 31.03.2008, 21:09:38
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Raconteur
Registriert: 06.05.2004
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Vom Thema her sehr schön, obwohl die zweite Strophe manchmal etwas ungelenk klingt, vor allem passt sich der letzte Satz so gar nicht ein, was zwar Absicht sein kann, aber trotzdem nicht so klingt glücklich Vielleicht könnte man die Zeile mit einem Absatz trennen oder noch einen hübschen Reim finden?
_________________________ My Immortal.
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Re: Der Erden Kummer: Der Mensch
[Re: Sirius Black01]
- #1443400 - 08.04.2008, 16:30:41
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Meister der Elemente
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Hm...
Ich wollte mit dem letzten Satz völlig spontan und unerwartet auf den Leser eingehen und ihn 'fragen', ob er in sich gegangen ist, als er das gelesen hat, oder ob er es nur gelesen und nicht verstanden hat. Scheinbar ist mir das nicht so gut gelungen. traurig
Fällt dir ein geschmeidiger Schluss ein? (ernst gemeinte Frage)
MfG Sven.
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Re: Der Erden Kummer: Der Mensch
[Re: Feldsvendark]
- #1443533 - 08.04.2008, 18:14:21
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Gelöschter Nutzer
Nicht registriert
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- Wohin wird ein Mensch gehen, wenn er nur Gewalt sieht?
Wann wird ein Mensch stehen, wenn er flieht? Wieso wird ein Mensch gejagt, wenn er der Jäger ist? Warum wird ein Mensch getötet, wenn er selbst der Töter ist? Wo wird ein Mensch zum Helden, wenn es nur Not gibt? Weshalb wird ein Mensch belogen, wenn er stets aufrichtig geht? Wie wird ein Mensch sich melden, wenn er sich selbst nicht liebt? Was wird ein Mensch verlieren, wenn er sich selbst nicht sieht? Wieviel wird ein Mensch wagen, wenn nichts zu holen ist? Wer wird einen Mensch finden, wenn er sich selbst vermisst?
Es ist der Mensch, der Erden Kummer und Leid. Doch - endlich! Es geschieht. Er erkennt sich selbst, weiß Bescheid. Endlich richtet er seine Nächsten und liebt seine Erde. Die Sorgen seiner Erde schwinden, sein Gutes versetzt Berge. Endlich denkt er nach, glaubt an sich selbst. Was muss ich noch aufführen, dass Du endlich Deine Reifung merkst?
Also ich finde es auch gut, dass du das Thema gewählt hast udn dich damit auseinandere gesetzt hast um andere aufmerksam zu machen. Es sind aber einige Kleinigkeiten drin, die das ganze ein bisschen kaputt machen. Zum einen stimme ich meinem Vorredner zu, dass sie letzte Frage irgendwie nicht ganz dazu passt. Du hast in der ersten Strophe ja ausschließlich Fragen, sodass das eigentlich zum anregen reicht, meiner Meinung nach. In der Vierten Zeile das Wort "Töter" musst du unbedingt durch "Mörder" ersetzen. Ich weiß zwar, was du damit ausdrücken wolltest, aber das Wort gibt es nicht und ich rate von neuen Wortkreationen ab. ^^ Die Zeile mit dem "endlich richtet er seine Nächsten" würde ich auch etwas umformulieren. Ich finde, man sollte immer bei sich selbst anfangen, ehe man andere kritisiert. Und da du ja die ganze Zeit von "dem Menschen" redest, versteht man das so, als würdest du von einer Person ausgehen, was diese alles falsch macht und dann eben, was diese tun kann um das zu ändern. Ansonsten finde ich das Geciht wirklich gut und besonders hat mir die Zeile "Wieviel wird ein Mensch wagen, wenn nichts zu holen ist?" gefallen, da es ja meist echt keinen mehr gibt, der was gutes nicht aus Eigennutz tut. Sehr schön, weiter so :) Grüßle, pink chii
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