Antwort auf: tobo74
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Wenn ich so die Bilder sehe von ellenlangen Tischen, riesigen Sälen mit noch riesigeren Türen, durch die er dann schreitet, für mich inszeniert sich da einer, der auf nem extremen Ego-Trip ist und dem es völlig gegen den Strich geht, wenn er nicht den Respekt entgegengebracht bekommt, den er für sich in Anspruch nimmt, ob dieser berechtig ist, sei mal dahingestellt...

Diese art der darstellung hat im eurasischen raum lange tradition und ist nicht auf putins mist gewachsen.

Zitat:
Ich befürchte, die NATO wird sich schlussendlich nicht raushalten können

Ganz sicher wird sich die NATO raus halten solang es um kein NATO mitglied geht. Alles andere wäre der letzte tag für uns alle.



Gerade das gelesen. Und es verstärkt sich immer mehr mein eindruck, dass die Menschen in der Ukraine mit ihrer Regierung auch keine besonderst glückliche wahl getroffen haben.

Erst wird die Zivilbevölkerung zum bewaffneten widerstand aufgerufen und so von ihrer Regierung ganz offiziell in Kriegshandlungen gezogen und anschließend wird vorgeworfen wenn die Zivilbevölkerung wie Kriegsteilnehmer behandelt wird.

Von Selenskyj höre ich eigentlich am laufenden Meter nur das wir mehr waffen liefern sollen, oder das die Ukraine mal eben so in die EU aufgenommen werden soll, oder das er gern eine Flugsverbotszone hätte die von der NATO durchgesetzt werden soll.

Alles in allem scheint sein wunsch zu sein das die NATO bzw. Europa hier mit ihm seite an seite in der ersten reihe dabei ist wenn der auf der anderen seite die pilze wachsen läßt.

Würde mich ehrlich nicht wundern wenn demnächst mit einmal Übergriffe auf Polen stattfinden, angeblich von russischer Seite, nur um die NATO mit in den Krieg rein zu ziehen.

Auch Selenskyj muss doch eigentlich völlig klar sein dass der Krieg militärisch nicht gewonnen werden kann.
Wie es Trittin letztens mal irgendwo sagte: "Mit einem längeren Krieg wird der Preis für Russland nach oben getrieben."

Dabei vergisst man wohl aber das dieses preis nach oben treiben zumeißt auf dem Rücken der Bevölkerung stattfindet.
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Orwell war ein Optimist
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„Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“
- Henry Ford