Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und somit auch drei weitere Atomkraftwerke in Deutschland. Ende 2022 sollen dann die restlichen drei deutschen Anlagen heruntergefahren werden. Deutschland geht hier gewissermaßen einen Sonderweg. Während alle anderen großen Industrienationen weiterhin auf Kernergie setzen, und sogar neue Reaktoren planen, hält Deutschland auch mit der neuen Bundesregierung an dem Ausstieg fest.

Rückblick: 2011 kam es, ausgelöst durch das Tohoku-Erdbeben und dem damit verbundenen Tsunami, zur Nuklearkatastrophe von Fukushima. Europaweit wurde über den Atomausstieg diskutiert und Menschen gingen dafür auf die Straßen. Aber nur in Deutschland hat man Fakten und wissenschaftliche Analysen gekonnt "unter den Tisch fallen lassen". Die angebliche Mehrheit der Bevölkerung wollte den Atomausstieg und so wurde eben demjenigen Recht gegeben der am lautesten schreit.

Heute, Zehn Jahre später, wird darüber diskutiert ob Atomenergie zukünftig als "grüne" Energie eingestuft werden soll. Nach jetztigem Stand ist es eine deutlich saubere Energieform als z.B. Kohle und könnte sogar mittelfristig der einzige Weg sein den von Menschen verursachten Klimawandel zu stoppen. Doch Robert Habeck und andere deutsche Politiker bleiben bei dem Ausstieg.

Was haltet ihr von der Situation? War der Atomausstieg die richtige Entscheidung? Wärt ihr sogar persönlich bereit noch höhere Energiepreise für 100% erneuerbare Energie zu zahlen? Wie denkt ihr über die aktuelle Bundesregierung die ja eigentlich für Umweltschutz und gegen den Klimawandel ist, aber eine bereits vorhandene, saubere Technik ächtet?
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Antwort auf: Bayernfreak94
Wie oft werdet ihr an mich denken, wenn ihr arbeitet und ich am Chat sitze oder penne oder Zocke und schön fifty! Spiele