Moin zusammen.... 8-)

ich klinke mich nochmals in die Diskussion ein.

Was mich stört, bei aller Emotionalität des Themas, ist das um sich werfen mit sogenannten Fakten...will heißen, die Teilnehmer, die gegen eine Impfpflicht sind kommen mit Beiträgen ( Fakten genannt) genauso wie Befürworter der Impfpflicht. Alles ist oftmals verlinkt, sei es Facebookeinträge oder sonstige Artikel im Internet.

Wie ich Eingangs in meinem Statement dazu bereits darstellte, sind auch Medien - egal ob im Internet, Print oder auch TV und Radio- für die Hitzigkeit solcher Diskussionen verantwortlich. Ob diese Beiträge qualitativ bzw was Seriösität betrifft,argumentativ zum Ziel führen, kann ich schwer beurteilen da ich kein medizinischer Fachmann bin. Was ich sehr wohl feststellen muss, ist die Tatsache das jede der Zwei Fraktionen, hier was für Ihre Argumentation findet. Merkt Ihr etwas?? Mich wundert das für jedes Argument der Impfgegner in Bezug auf die Impfpflicht auch ein Argument der Impfplichtbefürworter gefunden wird. Grade hier im Verlauf kann man das prima beobachten.

Im Grunde gehts hier um eine persönliche Grundsatzfrage, eine Wertvorstellung ggü der Gesellschaft, ggü den Kranken und Alten auch den Schwachen,und was ist mit Humanität, Ehtik usw???
Sicher gehts auch darum , ob sich jemand zwingen lassen möchte , sich etwas verabreichen zu lassen, was er/sie nicht möchte.

Das kommt mir hier ein wenig zu kurz.

In meinen Augen ist die gesellschaftliche Wertordnung das wichtigste, das ich Alte und Kranke schütze ebenso es Menschen ermögliche bei schweren Unfällen oder Operationen ein Intensivbett zu haben. Das ist längst nicht mehr gegeben, das zeigen schon die Verlegungen der CoVid Patienten in Deutschland durch beispielsweise die Bundeswehr.
Es ist Tatsache, da kommen wir nicht herum, das in den Landkreisen bzw auch Bundesländern mit niederiger Impfquote die Inzidenzen am Höchsten sind. Betrachtet mal den Raum Görlitz oder Teile Bayerns, Sachsens oder auch Thüringens ( nur ein paar Beispiele).

Argumentativ steht dem sicher in Bezug auf die Impfpflicht die Unversehrtheit des eigen Körpers entgegen.

Aber mal ne Frage: Was steht höher? Gesellschaftliche Wertordnung oder das Individuum?

Ich hab es für mich und meine Meinung dazu so beantwortet:

Das Individuum kann in einer Wertegesellschaft nicht frei existieren, wenn das Individuum nicht selbst der Wertegesellschaft den Weg frei macht.


Also sich impfen lässt, da aber Teile der Wertegesellschaft nicht bereit sind sich impfen zu lassen, obwohl fast ein Jahr vergangen ist, sich vom Arzt seines Vertrauens sich aufklären zu lassen, um zu einer persönlichen Impfentscheidung zu gelangen. Entweder aus Berufung auf sogenannten Fakten aus dem Internet oder auch anderen teilweise doch kruden Theorien, gerät diese Wertegesellschaft ins Wanken und spaltet sich.
Andererseits möchten die Impfpflichtgegner aber, wenn es um medizinische CoVid Behandlung geht, Teil der Wertegesellschaft sein und beanspruchen ein Intensivbett, auf Kosten der versicherungstechnischen Solidargemeinschaft, bei entsprechender medizinischer Lage.Humanitär gesehen ist soweit erst mal alles ok, auch diesen Menschen muss geholfen werden.

Ich persönlich bin für eine Impfpflicht, alleine deshalb, weil ich keine adäquate intensivmedizinische Behandlung, auf Kosten der Solidargemeinschaft, fordern kann, wenn notwendig, aber nicht bereit bin hier zugunsten der Wertegesellschaft meinen Beitrag ( Impfen) zu leisten.

Is nur mal ne Überlegung.....

Gruß Seelenverbrannt 8-)