".....mit deiner Aussage sorgst du mal wieder für unnötige Besorgnis." (???)
Aha. Seid ihr nicht alt genug, um SELBER zu entscheiden, besorgt zu sein? Und seit wann hört IHR mir überhaupt zu?

Mal Anders:

Nein, die Argumentation für eine Impflicht ist für mich gerade bei den Covid-Impfstoffen überhaupt nicht nachvollziehbar. Und wenn mit dem mittelbaren Fremdschutz argumentiert wird, dann ist das natürlich der entscheidende Knackpunkt.
Nur ein solches Argument kann überhaupt die Überlegung einer Impfpflicht begründen. Und genau diesen Aspekt decken die Covid-Impfstoffe eben nicht ab.

Die Covid-Impfstoffe gewähren denen, die sich schützen wollen, einen zeitlich begrenzten, gar nicht schlechten Schutz vor schweren Verläufen. Sie haben aber überhaupt keinen relevanten Fremdschutz.
Damit ist jedwedes Argument für eine Impfverpflichtung vom Tisch. Und wenn man von einem geringen und minimalen Risiko mit der Impfung spricht, dann ist das einfach falsch. Als *zensiert bin ich damit konfrontiert, jungen Männern gegenüber zu sitzen, denen ich sagen muss, wenn sie sich jetzt mit Biontech impfen lassen, dem einzigen im Moment für Sie empfohlenen und zugelassenen Impfstoff, dann ist Ihr Risiko, eine Herzmuskelentzündung davon zu tragen, als unmittelbare Folge dieser Impfung, mindestens in der Größenrodung von 1:5000.

((Als Anmerkung für Leistungssportler, ihr wisst was dies ja bedeutet, oder? Ggf. den vertrauten Sportmediziner ansprechen))

Ich kenne kein anderes Medikament, seit 30 Jahren keinen anderen Impfstoff, bei dem wir eine so schwere Erkrankung wie eine Herzmuskelentzündung mit einem zahlenmäßig so dramatische hohen Risiko verbinden. Diese Impflicht ist weder juristisch noch moralisch, noch medizinisch in irgendeiner Art und Weise intelligent, sondern sie ist, wie Herr *zensiert mal sagte, völlig zu Recht, ein Ausdruck von Hilflosigkeit und Kopflosigkeit.

Im Bezug auf die Situation auf den Intensivstationen oder in den Krankenhäusern generell, wird ja als weiteres Argument, dass man da einen Notfall hat und aus dem Notfall möglicherweise gar nicht anders herauskommt, als mit einer Impflicht, angeführt. ((Dies ist u.a. ja auch EUER Argument))

Eine Impflicht ist keine Sofortmaßnahme. Die juristische Vorbereitung, die politische Umsetzung und die medizinische Wirksamkeit, wir lügen uns doch in die Tasche, wenn wir uns einreden, dass wir innerhalb von 2-3 Wochen irgendeinen Effekt auf den Intensivstationen sehen.
Wir müssen aufhören, endlich die Intensivstationen auszudünnen, Intensivbetten abzubauen. Wir müssen den Krankenschwestern und den Krankenpflegern dort, statt sie mit einer Impfpflicht aus dem Beruf zu drängen, endlich die Wertschätzung entgegenbringen, die sie brauchen, damit sie bei ihrem Beruf bleiben. Und da hat die Politik 2 Jahre lang komplett versagt.

Diese Katastrophe ist doch eine Katastrophe mit Ansage. Wir wussten, dass dieser Herbst noch mal eine Herausforderung werden würde, auch für die Krankenhäuser und auch für die Intensvistationen und haben sehenden Auges tausende von Intensivbetten abgebaut.

Und das soll jetzt als Argument gelten, für einen Eingriff in eines der zentralen Grundrechte?