Hey ihr Lieben, :-)

Antwort auf: König Gil-Galad
Du meinst so etwas wie, dass geimpfte Menschen Impfgegner erschießen? Oh wait, das war anders rum. Coronaleugner erschießt jungen Tankstellenmitarbeiter, weil dieser auf die Maskenpflicht hinweist. Die Radikalisierung ist schon längst da. Überall liest man davon, dass sich Menschen nicht mehr trauen, auf das korrekte tragen einer Maske hinzuweisen. Aus Angst vor Gewalt.

Ich wüsste nicht, inwiefern meine Aussage da entgegensetzt deiner Aussage ist? Es ist doch genau das, was ich ausgesagt habe.

Antwort auf: König Gil-Galad
Also ich finde ja den Anreiz, irgendwann wieder zu einem normaleren Leben zurückzukehren und vor allem zurückkehren zu können ja schon ziemlich nice.

Wäre natürlich mehr als super, aber das sind Argumente die bei einigen Impfgegnern nicht ziehen werden. Infokampagnen gab es mehr als genug, ebenso auch die Sachlage des RKI (welche ich als hoffentlich rechts vertrauenerweckend einstufen würde).

Antwort auf: König Gil-Galad
Ich glaube, der tatsächliche Anteil an Menschen, die einfach nur eine bessere Aufklärung brauchen und sich dann für eine Impfung entscheiden ist leider mittlerweile nur noch sehr gering. Der Großteil lebt in einer eigenen Welt. In einer, in der es sinnvoller erscheint, Pferdemedizin zu trinken. Und zu glauben, der Staat impft aus Gullideckeln heraus.

Das immer wieder Verschwörungstheoretiker geben wird, liegt in der Natur des Menschen. Ebenso auch der Anteil an extremst radikalisierten Personen (wie in dem Fall mit der Tankstelle). Ich finde das auch nicht toll, wenn es da immer wieder Personenkreis geben wird, der solch einen Unsinn oder gar Gewalt verbreitet. Dennoch denke ich nicht das jeder Impfgegner gleich ein Querdenker ist oder sich zu QAnon(?) zugehörig fühlt. Es gibt halt auch diverse Personen, die zbsp. lieber auf einen Totimpfstoff warten wollen oder denen der medizinische Aspekt nach wir vor nicht sicher erscheint. Muss man nicht toll finden, glaube aber das es da mehr als nur Schwarz & Weiß gibt.

Antwort auf: König Gil-Galad
Eine Impfpflicht wäre dadurch abzuwenden, wenn man sich auf Solidarität, Eigenverantwortung und gesunden Menschenverstand verlassen könnte. Die letzten 2 Jahre haben gezeigt, dass dies nicht möglich ist. Und sehr viele Menschen haben einen schrecklichen Preis dafür bezahlt. Und damit meine ich nichtmal nur die Toten. Familien, die eben dadurch Menschen verloren haben, Menschen die nicht einmal mehr alleine in die Küche können, weil ihr Körper durch Corona durch den Fleischwolf gedreht wurde. Von dem verheizten Pflegepersonal fang ich erst gar nicht an.

Du sagst es ja selber - das war in den letzten 2 Jahren nicht möglich. Dennoch denke ich weiterhin nicht das eine Impflicht für alle geben sollte. Davon unberührt bleibt die Tatsache, das arbeitende Personen (Pflegekräfte, Ärtzte, Reinigungskräfte, Köche u.v.m) die eben mit den besonders gefährdeten Gruppen in Kontakt kommen, sich entweder impfen lassen sollten - und sofern nicht möglich sich versetzen oder ggf. eine andere Arbeitsstelle suchen sollten. Hier ist da einfach auch der Gesetzesgeber/Arbeitgeber gefragt,welche da auch weiterhin intervenieren werden.

Antwort auf: König Gil-Galad
Und es ist eben auch nicht so, dass bei einer Impfpflicht irgendwelche Schläger zu dir kommen und dir eine Spritze reinjagen. Eine Impfpflicht bedeutet nur, dass ungeimpften Menschen massiv die Chance genommen wird, die Situation immer weiter zu verlängern.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wieso du auf diesen recht fragwürdigen Vergleich mit irgendwelchen Schlägern kommst; was ich selber nicht mal in irgendeiner Weise angedeutet habe. Darf man fragen wieso du auf so etwas kommst? :-)

Das Ungeimpfte in Zukunft weiterhin größere Einschränkungen haben werden - ist schon jetzt so - und wird sich vermutlich auch noch weiter verstärken. Impfpflichten sind immer ein erheblicher Grundrechtseingriff und als solche besonders begründungsbedürftig. Ob dies überhaupt per Infektionsschutzgesetz für alle gleichermaßen möglich ist oder nicht, da gehen sogar die Meinungen bei den Juristen (wie so oft) stark auseinander.

Dennoch (ob es nun so kommt oder nicht), finde ich es passender wenn hier einfach von staatlicher Seite ein anderer Anreiz genau für diejenigen gewählt wird, welche sich bisher noch nicht geimpft haben. Eine für alle verpflichtende Impflicht als "Zwang" sehe ich hier nach wie vor weiterhin kontraproduktiv, da man einne bestehenden Brandherd da noch weiter anfeuert - und denke immer noch das man andere Anstöße/Motivationen bieten sollte.

Vllt. als kleinens (gedankliches) Beispiel:
Sagen wir mal einfach der Staat, bietet für die 3.Impfung eine einmalige Sonderzahlung von 200(?)€ an. An der Stelle glaube ich das man hier einfach mehr Menschen zukunftsweisender erreichen könnte, als es die bisherigen Kampagnen/Einschränkungen getan haben.

Wenn etwas nicht als "Einschränkung" wahrgenommen wird, sondern ggf. als "Bonus" betrachtet wird - sind nicht gerade wenige Mitmenschen bereit über ihren Schatten zu springen. :-)