Also mir ist nicht entgangen, dass nur etwas hinterfragt wurde. Ein Hinterfragen hat aber immer auch einen Grund. Und dass der Grund darin liegt, bzgl. der Regel einen Verstoß gesehen zu haben, ist ja nun mehr als deutlich geäußert worden. Insofern habe ich einerseits vorab bekundet gehabt, dass hier kein Verstoß vorgelegen hat, andererseits auch, dass die Regel vollkommen falsch interpretiert wurde (und damit habe ich ebenso beantwortet, ob die Nominierungen ungültig sein müssten oder nicht. Kurz gesagt: Nein, diese sind bzw. waren nicht ungültig!). Beim bloßen Lesen versteht man, grundsätzlich sind keine Gründe bei einer Nominierung erlaubt, was ich auch verstehen kann. Auch verstehe ich, dass man jene Regel hinterfragt, wenn diese nicht ganz verstanden wurde. Gerne bin ich auch dazu bereit, zu akzeptieren, wenn man der Auffassung ist, die Regel macht keinen Sinn. Dass diese aber sehr wohl einen Sinn macht, habe ich ausführlich beschrieben und auch erklärt. Insofern kann man streng gesehen nun auch behaupten, die Frage zu der Regel ist vollumfänglich beantwortet. Dass man damit ggf. nicht einverstanden ist, es anders sieht und eventuell auch eine Änderung wünscht, ist eher ein persönliches Statement. Aber selbst dazu habe ich einen Kompromissvorschlag unterbreitet.

Ich möchte mich aber nun auch nicht wegen einer Regel im Kreise drehen, denn einige haben diese verstanden (und das auch von Anfang an), andere jedoch nicht oder nicht vollumfänglich. Oder aber die Regel wird und wurde so verstanden, wie man diese verstehen möchte. Da auch die Regel bzgl. "selbst nominieren" in den Raum geworfen wurde: Ich habe diese nach der 4. Wahl eingeführt, weil ich es zu dem Zeitpunkt nicht wollte, dass man sich selbst nominiert (was der Fall war). Ab der 5. Wahl war diese Regel offiziell und ich habe diese beibehalten, weil sie akzeptiert und auch nicht hinterfragt wurde. Das schließt aber nicht aus, dass auch diese Regel geändert bzw. gestrichen werden kann, wenn dieser Wunsch begründet geäußert wird. Grundsätzlich nehme ich mir zu meinem Event jede Kritik zu Herzen, mache mir auch stets Gedanken, wenn Verbesserungsvorschläge geäußert werden und passe an sich auch einiges an, um den Spaß am Event zu gewährleisten und auch, um stets einen Anreiz zu haben, überhaupt mitzumachen.

Insofern: Fragt nach, wenn etwas unklar ist, macht Verbesserungsvorschläge, wenn Antworten auf Fragen nicht zufriedenstellend sind und man der Meinung ist, man könne es besser machen und dann mache ich mir auch Gedanken drüber, ob ich es für eine kommende Wahl umsetze oder nicht. Nur hier muss ich erwähnen, dass auch der Ton die Musik macht: Insofern ist es der vollkommen falsche Ansatz, von einem Verstoß auszugehen und auch zu bekunden, es würde ein schlechtes Licht auf mich als Veranstalter des Events werfen. Ich veranstalte das Event seit knapp 6 Jahren, und mal abgesehen von der 1. Wahl verlief auch alles reibungslos und mit einer - ich nenne es nun mal so - ausgiebigen Teilnahme. Ergo: Das Interesse ist über die Jahre groß, was wohl weniger der Fall wäre, wenn ich als Veranstalter des Events im schlechten Licht stehen würde.
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„Auf dieser Welt gibt es kein Rätsel, für das es nicht auch eine logische Erklärung gibt.“ – Conan Edogawa