Hallo Keemo. :-)

Grundsätzlich bin ich stets offen dafür, Regeln zu lockern oder auch mal zu streichen, wenn es dem Event an sich zu Gute kommt. Bei der letzten Wahl, also dem Jubiläum zur 10 Wahl, hatte ich sogar explizit die Regel gestrichen, die es sonst untersagt, eigene Gründe für eine Nominierung mit anzugeben. Genutzt wurde dieser Umstand jedoch nicht, obwohl ich es durchaus spannend gefunden hätte, zu beobachten, wie sich das auf den Ablauf des Events auswirkt. Gerne kann ich aber für die kommende Wahl (welche voraussichtlich auch gegen August/September stattfinden wird) diese Regel weg lassen und schauen, wie es sich entwickelt.

Die Regel bzgl. Nominierungen anderer kommentieren oder hinterfragen würde ich schon beibehalten wollen. Allein schon als Absicherung für alle Teilnehmer des Events und natürlich auch für mich selbst, dass keine unnötigen Diskussionen entstehen, die im schlimmsten Fall eher für Frust beim Event sorgen könnten, was den Sinn und Zweck des Events deutlich verfehlen würde. Als Beispiel, damit diese Regel ggf. besser verstanden wird:

Nutzer A nominiert Nutzer B mit folgenden Worten: "Ich nominiere Nutzer B, weil er den Titel verdient hat."
Nutzer C zitiert Nutzer A mit folgenden Worten: "Dem stimme ich zu, daher nominiere ich ebenfalls Nutzer B."

Ein solcher Ablauf wäre und ist für mich vollkommen in Ordnung, da hier keine Diskussion entsteht, wo eine Regel zur Schlichtung greifen müsste. Die Regel bliebe aber weiterhin bestehen, falls beispielsweise folgendes eintritt:

Nutzer A nominiert Nutzer B mit folgenden Worten: "Ich nominiere Nutzer B, weil mir seine/ihre Beiträge gut gefallen."
Nutzer C kommentiert jene Nominierung mit folgenden Worten: "Wo gefallen dir denn bitte seine/ihre Beiträge? Kann ich nicht nachvollziehen."

Hier hätten wir dann eine Situation, die ich im doppelten Sinne nicht befürworten kann:
1. Mit der Frage regt man direkt eine Diskussion an, die sich schnell in die Länge ziehen könnte.
2. Es könnte schnell frustrierend und negativ beeinflussend wirken, dahingehend, andere von der eigenen Meinung zu überzeugen.
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„Auf dieser Welt gibt es kein Rätsel, für das es nicht auch eine logische Erklärung gibt.“ – Conan Edogawa