Also dank meiner Bachelorarbeit in Psychologie habe ich gemerkt, dass die heutige Wissenschaft sich kein Stück einig ist, was Liebe eigentlich ist (Freundschaft habe ich nicht näher beleuchtet). Es gibt tausend Definitionen. Aber in einem ist man sich einig: Dass es ein subjektives Empfinden ist und somit schwer bis gar nicht zusammenzufassen.

Trotzdem hat Herr Sternberg eine recht populäre Theorie aufgebaut. Die Dreieckstheorie der Liebe. Dabei besteht das Konstrukt der Liebe aus drei Säulen.
1. Intimität. Hiermit ist sowas wie Nähe zur anderen Person gemeint, ein sich verstanden fühlen.
2. Leidenchaft. Darunter ist physische Anziehung zum anderen und physiologische Erregung zu verstehen
3.Bindung. Dies bedeutet, dass man die andere Person liebt und sich mit ihr verbunden fühlt (sowas wie: ''wir beide sind ein Paar''). Ich muss allerdings gestehen, dass ich drittens nie so ganz sauber von 1. unterscheiden konnte. Daher hab ich drittens großteils zitiert. :s

Wie man also anhand der Definition sehen kann, haben Freundschaft und Liebe erstmal 1 zu 1 Punkt eins gemeinsam. Punkt 2 ist ausschließlich der Liebe zuzuordnen. Und über Punkt drei kann man sich streiten meiner Meinung nach, da es verschiedene Auslebungen davon gibt zwischen Freundschaft und Liebe. Das ist aber nur meine Meinung, keine wissenshaftliche Aussage.

Wie wohl schon viele sagten, haben also zusammengefasst Liebe und Freundschaft viel gemeinsam. Liebe hat allerdings mindestens eine Komponente, die ausschließlich ihr gehört quasi. Ob Freundschaft laut Wissenschaft6auch solche einzigartigen Komponenten hat, kann ich nicht beurteilen. Ich schätze aber einfach mal ja.


Liebe Grüßlis
Antje (alias studiumsgestört)
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