Man sollte das auch nicht direkt verteufeln. Wenn die beteiligten Personen es gut finden und Spaß dran haben, dann ist das nichts, was krank ist oder Sex für Arme. Vielleicht ist es für manche auch einfach der erste Weg, über ihre Sexualität erstmals, vor realen Erfahrungen, zu sprechen und Unsicherheiten aus dem Weg zu schaffen.

Ich muss sagen, wenn beide einverstanden sind, finde ich das auch sinnvoller als passiven Pornokonsum. Ist doch viel schöner, wenn man mit realen Menschen, wenn auch nicht direkt vor einem sitzend, vielleicht einen etwas realistischeren Umgang mit der eigenen Sexualität (und vor allem den Grenzen des Gegenübers) lernt als stumpf passiv das Bild zu konsumieren, was einem diese kaputte Industrie vermitteln will...

Wenn es natürlich nicht auf gegenseitigem Interesse beruht, ist es schrecklich nervig auf Dauer, seine Zeit mit solchen Anfragen oder Anmachen verschwenden zu müssen.