Muss das Thema im Wortlaut so heißen? Ansonsten würde ich persönlich dafür plädieren Homosexualität nicht dadurch, dass man es so nennt zur Randgruppe zu erklären. Alternativvorschlag, da auch viele Fragen um die Wahrnehmung kreisen: Homosexualität und ihre gesellschaftliche Wahrnehmung.

Warnung! Spoiler!
  • In welchem Alter befinden Sie sich:
    unter 20 Jahre // 21 – 25 Jahre // 26 – 30 Jahre // 31 – 35 Jahre // 36 – 40 Jahre //
    41 – 45 Jahre // 46 – 50 Jahre // 51 – 55 Jahre // 56 – 60 Jahre // über 60 Jahre

    21 – 25 Jahre
  • Sind sie weiblich oder männlich? ( Diese Frage stellen wir nur hier, da ich keine Lust habe, 341523145623 Profile zu öffnen! :-D )

    männlich
  • Wie definieren Sie „Homosexualität“?

    gleichgeschlechtliche Liebe
  • Woran erkennen sie Homosexuelle?

    Homosexualität ist für mich kein Erkennungsmerkmal eines Menschen.
  • Finden Sie es richtig, wenn Homosexuelle sich öffentlich outen?

    Wenn es für den/die jeweilige/n Homosexuelle/n richtig ist, dann ist es das für mich auch! Es sollte in einer offenen Gesellschaft kein Problem darstellen und auch weder etwas sein, das mensch verbergen muss oder aber sich dafür in einem Outing rechtfertigen müssen sollte.
  • Finden Sie es richtig, über die sexuelle Orientierung ihrer Arbeitskollegen / Mitschüler / ... Bescheid zu wissen?

    Auch hier: Wenn meine KommilitonInnen mir das mitteilen oder ich darüber Bescheid weiß ist das okay, ich erwarte aber von niemandem informiert zu werden.
  • Kennen Sie persönlich homosexuelle Menschen? Wenn ja, wie viele männliche und wie viele weibliche Menschen?

    Ja, einige. Zählen kann ich diese gerade nicht.
  • Welche Bezeichnungen kennen Sie für „homosexuelle Frauen“ und welche für „homosexuelle Jungen“?

    Uff, "Lesben, Lesbier, Kampflesben" bzw. "Schwule, Schwuchteln" so wie diverse die ich zu beleidigend finde, um sie zu nennen.
  • Wo sind Sie als erstes in Kontakt mit dem Thema „Homosexualität“ gekommen?

    Das weiß ich nicht mehr.
  • Was ist typisch für „homosexuelle Männer“ und „homosexuelle Frauen“?

    Kein Mensch passt in eine Schublade, deshalb ist das einzig typische, dass sie einen Menschen lieben, bzw. sich sexuell zu einem Menschen hingezogen fühlen, der sich der gleichen sexuellen Identität zugehörig fühlt.
  • Was denken Sie? Wodurch entsteht „Homosexualität“?

    Die Frage ist mir zu heteronormativ. Es ist nichts, das man beeinflusst, das irgendwann entsteht oder schon gar nichts, das therapierbar ist.
  • Welche homosexuellen Personen des öffentlichen Lebens fallen Ihnen spontan ein?

    Da müsste ich nun überlegen, da ich mich a) grundsätzlich nicht so für Personen des öffentlichen Lebens interessiere und es b) für mich nicht relevant ist. Ah, PolitikerInnen meinetwegen: Guido Westerwelle, Volker Beck
  • Schwule Handlungen werden von Männern weniger akzeptiert als lesbische. Woran liegt es?

    Ist das in der Empirie so? Der naheliegende Ansatz ist natürlich, dass heterosexuelle Männer Frauen grundsätzlich möglicherweise erotischer finden. Aber daraus eine geringere Akzeptanz des Schwulseins abzuleiten halte ich für eine eventuelle Scheinkorelation.
  • Unsere schwarz-gelbe Bundesregierung spricht sich derzeit gegen die Öffnung der Ehe sowie andere Vorteile gleichgeschlechtlicher Beziehungen aus. Sie möchten unteranderem den besonderen Schutz der Ehe weiterhin wahren und gewährleisten. Wie stehen Sie zu diesem Thema?

    Tatsächlich spricht sich nur die konservative CDU (und selbst die nicht durchgehend) dagegen aus und die FDP hat nicht die Courage progressiv zu sein. Diese Mentalität ist zu verurteilen.
  • Denken Sie, dass Homosexuelle in unserer Gesellschaft diskriminiert werden? - Wenn ja, warum?

    Ja, da viele Menschen sich gegen das, was anders ist und ihren Erfahrungshorizont sprengt wehren.