Antwort auf: BundSchuh

Ist es denn so, dass du wieder anfängst, Unmengen zu essen und dich dann unglücklich fühlst, oder fühlst du dich von einer Minute auf die andere unwohl/unglücklich/mutlos und fängst deshalb wieder mit dem Essen an?


Nein. Tatsaechlich ist es so, dass ich grundlegend keine Frustfresserin bin. Es ist eher so, dass ich diese Fressanfaelle bekomme und mich hinterher wirklich schlecht fuehle. Es geht teilweise soweit, dass ich danach wirklich depressiv bin und mich ueber meine mangelnde Disziplin aergere. Ich fuehle mich dann einfach schuldig. Daraus resultiert dann einfach wieder dieses "Alles was du beginnst geht eh in die Hose" - und dann schlaegt mein Gehirn in das Gegenpol um und ich muss wieder strikte Gegenmaßnahmen ergreifen. Im Gegensatz zur Bulimia Nervosa ist es aber nicht so, dass ich absichtlich erbreche.

Antwort auf: Herr Tod
Antwort auf: x Crazii Emoticon

Ich schreibe das hier jetzt nicht, um von irgendwelchen Hobbypsychotherapeuten Ferndiagnosen gestellt zu bekommen. Ich benoetige auch kein Mitleid oder sonst was (praeventiv wegen den dummen Kommentaren)..
Ich moechte nur wissen, ob es eine in der Allgemeinheit anerkannte Essstoerung gibt, welche sich durch meine Symptome als Charakteristika erkennen laesst? Ist jemand von euch betroffen oder steckt in einer aehnlichen Lebenssituatuon? Mich wuerde es freuen wenn man sich hier mal relativ neutral austauschen koennte.


Es ist völlig richtig, dir hier keine Ferndiagnose stellen zu lassen. Gleichzeitig bringt es eben nichts, wenn du hier Leute mit ähnlichen Symptomen suchst, um dann auf eigene Faust bzw. zu zweit an der Frage zu knobeln, welche Art Essstörung du denn genau hast oder wie sich das wo einordnen lässt. Krankheitsbilder und Symptome können sich sehr ähneln, jedoch unterschiedliche Krankheiten zur Ursache haben. Ein Betroffenenaustausch wird dir bei der Frage, was genau dir fehlt, demnach nicht helfen. Dafür gibt es aus gutem Grund ausgebildete Fachärzte bzw. Psychologen.


Du hast eigentlich recht, jedoch moechte ich betonen, dass das Forum lediglich meine erste Anlauf- und Beratungsstelle ist. Ich wollte einfach mal meine Gedanken klar und strukturiert zusammenfassen, um anschließend von Menschen, die unter aehnlichen Symptomen leiden, einfach mal Ratschlaege zu erhalten an wen oder was ich mich wenden kann. Obige Tipps wie "geh zu einer psychosomatischen Klinik" sind fuer mich irrelevant, da ich einfach noch nicht mal weiß ob ich ueberhaupt krank bin. Ferner wuerde ich eh nur zu Ernaehrungspsycholgen o.ä. gehen.

Natuerlich ist mir bewusst, dass vorallem bei psychischen Störungen vorallem Subjektivitaet eine große Rolle spielt.