Die nehm ich seit Jahren, habe nur positive Erfahrungen.

Es ist eine sogenannte Minipille, und jede Minipille ist östrogenfrei.

Der besondere Vorteil bei der Cerazette ist, dass man zeitlich nicht so festgelegt ist wie bei anderen Minipillen. Minipillen, die soll man nämlich normalerweise immer zu einem festen Zeitpunkt nehmen, plus-minus 2 oder 3 Stunden etwa. Die Cerazette kann man wie eine "normale" Pille nehmen, da sind 6 oder 8 (bis zu 12) Stunden Verzögerung kein Problem.

Normale Minipille:
Wenn einem morgens also mal übel ist bzw. man Durchfall hat, wenn man nicht sicher ist oder es ... ähm ... "wieder raus kam", muss man später noch eine nehmen, dann muss man wieder rumrechnen am Ende, es verschiebt sich alles und so weiter.

Cerazette:
Man nimmt sie einfach bis zu 12 Stunden später als üblich.

Dazu ist die Cerazette beim Pearl-Index (Versagerquote) fast genausogut wie eine normale Pille, die meisten anderen Minipillen liegen da schlechter.

Die Cerazette vereinigt also die Vorteile der Minipille mit den Vorteilen einer normalen Pille.

Wie immer gilt natürlich: Paar Monate ausprobieren, ob es die passende ist, wegen Nebenwirkungen, Zwischenblutungen und so weiter. Wenn da nix ist, kann ich die nur weiterempfehlen, wenn doch was ist, nochmal Doc fragen, was besser sein könnte.

Ich habe dir vor ewigen Zeiten, eigentlich wegen Mentruationsprobblemen und -schmerzen bekomen, und bin dann auch zur Verhütung dabei geblieben.


Bearbeitet von Jennyhamster (22.12.2011, 17:12:38)