Was hat das mit Aufklärung zu tun bzw. wie muss ich deinen Satz "Aufklärung ist da aber die Falsche" verstehen, Schwimmwart?
So wie es da steht verstehe ich es so, dass Aufklärung dazu geführt hat Sex vor der Ehe zu haben. Ohne Aufklärung wird es genauso Sex vor der Ehe geben können bzw. gab/gibt es.

Wir sind doch eigentlich eine aufgeklärte Gesellschaft, Aufklärung ist gut, Aufklärung sollte auch der Weg sein, gerade in Teenagerzeiten bereits alle Verhütungsmethoden kennenzulernen, damit so etwas wie eine Teenagerschwangerschaft nicht passiert.
In der Pubertät ist es aber halt nun mal auch so, dass wir von unseren Hormonen geleitet auf einmal andere Interessen entwickeln, wir sehen uns plötzlich unsere Gegenüber genauer an, so mancher mag anziehend auf uns wirken, wir verlieben uns. Und dazu gehört auch definitiv die Aufklärung, weil Sex nun mal ein Thema wird.
Wann es ein Thema wird, ist zwar bei jedem anders, aber es ist nie falsch sich so früh wie möglich damit zu beschäftigen, was beim Geschlechtsverkehr passieren kann und welche Auswirkungen es hat.

Wir sind moderner geworden und gehen deshalb auch offener mit dem Thema um, aber ich glaube, dass all die Jahrhunderte zuvor genau dasselbe passiert ist mit den Menschen, durchaus auch ohne verheiratet gewesen zu sein, nur war es früher ungern gesehen... und nur, weil deshalb niemand drüber gesprochen hat, heißt es also auch nicht, dass es früher keinen Sex vor der Ehe gab.

Um noch kurz auf die Abtreibungen einzugehen, man kann genauso gut vergewaltigt worden sein und deshalb schwanger werden - Sex vor der Ehe schützt dabei also auch nicht vor Teenieschwangerschaften.

Ich frage mich halt nur manchmal, warum dennoch so viele Mädchen schwanger werden, wo wir doch eigentlich schon in der Schule aufgeklärt werden. Man sollte keinen Sex haben bevor man sich nicht ausreichend mit der Verhütung beschäftigt hat. Soll bedeuten, mit der korrekten Anwendung von Verhütungsmitteln, die Mittel haben kann man ja, aber Ahnung von der Anwendung?
Ich denke, dass sich auch teilweise die Eltern zu wenig mit ihren Kindern beschäftigen und dafür sorgen, dass sie sich auskennen - ob sie nun gerne drüber reden oder nicht, es sollte ein Muss sein.
Die Grundlagen bieten normalerweise die Schulen, mein Sexualkundeunterricht war zwar auch nicht der Beste, aber man hat dennoch etwas gelernt.

Junge Mütter, die das dann noch neben der Ausbildung bewältigen haben dann einiges geschafft. Wenn es auch bei einem Kind bleibt in den jungen Jahren, denke ich, dass sie auch reif genug sind, sich um ihr Leben und ihr Kind zu kümmern.
Ein anderer Punkt ist dann, wenn man mit 13 oder 14 ein Kind bekommt und mit 16 das nächste hinterherkommt - DAS kann nicht mehr an der Aufklärung liegen, das verbinde ich dann eher mit der bloßen - Entschuldigung - Dummheit. Eine andere Begründung fällt mir in der Hinsicht nicht mehr ein.
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We are not your kind.