Hallo,

Ich kann mich persönlich daran erinnern das wir schon in der 4. Klasse in Kleinen Gruppen über das Thema Sexualität geredet haben. Natürlich konnte man damals noch nicht wirklich etwas mit dem Thema anfangen, aber ich glaube trotzdem das es schon in viel früherer Zeit als es heutzutage ist, die Aufklärung Altersgerecht stattfinden sollte.

Wie wir in Stern TV vor 2 Wochen "gelernt" wohl eher "gesehen" haben, machen schon viel jüngere Kinder Sex ohne die Bedeutung wirklich zu wissen. Aus "Langeweile", wie das betroffene Mädchen sagte.


Also ich denke, um auch noch ein anderes Thema in dem Thread anzuschreiben, ich hoffe es ist mir erlaubt, sollte man im Aufklärungsunterricht aber sofort auch die Gefühle mit einzubringen.

Eine trockene Theorie von Verhütung und Schwangerschaft ist für mich irgendwie der falsche Weg. Ich denke da sollte auch im "selben Atemzug" über die Liebe und dessen Gefühle gesprochen werden.

Im Grunde bringt es keinem Kind etwas, das aus einer Sozialschwächeren Familie kommt, zu wissen wie es sich bloß verhütet. Natürlich sollte das schon "sitzen" und das Kind aufgeklärt sein, aber ich glaube in der heutigen Zeit fehlt am Meisten die Aufklärung über die Gefühle. "Sex zu machen weil es toll ist" ist meines Erachtens einfach der falsche "Sex".



Im Grunde denke ich aber auch, dass die Aufklärung in der heutigen Zeit noch viel viel viel früher gemacht werden sollte. Ob dies aber verhindert, das die Kinder nicht noch früher als heute schon ihren Körper und des Partners kennen lernen, mag ich erstmal bezweifeln.


Wayko