Du bist nicht angemeldet. [Anmelden]
Dieses Thema ist vormoderiert, das bedeutet, neue Beiträge müssen erst von einem Moderator dieses Forums freigeschaltet werden, bevor sie für alle sichtbar werden.
alle Beiträge 1 2 > alle
Optionen
Thema bewerten
(Angst)Störungen - #500259 - 07.10.2005, 18:34:05
Anonym
Nicht registriert


Hallo allerseits!

Ich bin mir nicht sicher, ob dies die richtige Area für meinen Beitrag ist.

Ich finde, dass man mehr über (Angst)Störungen wissen sollte, um mögliche Störungen schneller erkennen und behandeln lassen zu können.
Außerdem interessieren mich psychische Krankheiten, weshalb ich nun über folgende (Angst)Störungen etwas schreiben möchte:

[*] Agoraphobie
[*] Generalisierte Angststörung
[*] Panikstörung
[*] Posttraumatische Belastungsstörung
[*] Soziale Phobie
[*] Zwangsstörung

Die Informationen zu den (Angst)Störungen habe ich durch das Internet gefunden, genaue Quellenangabe kann ich leider nicht geben, da es mehrere Seiten waren die ich genutzt habe. Die Texte habe ich selbst geschrieben, daher [color:"red"]bitte ich euch[/color], falls ihr euch die Informationen schriftlich festhalten wollt, sie nicht zu kopieren, sondern in eigenen Worten festzuhalten.
Sicherlich geben meine Infos nicht ALLES über die jeweiligen (Angst)Störungen bekannt, aber bestimmt das wichtigste. Ihr könnt natürlich gerne weitere Infos hinzufügen!

Hier noch ein paar Seiten, die ich informativ finde - unter anderem auch für mein Wissen genutzt habe:

[*] http://www.angst-auskunft.de/
[*] http://www.panik-attacken.de/
[*] http://www.hilfezurselbsthilfe-community.de/ [color:"blue"] [/color]

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #500578 - 07.10.2005, 23:28:51
DrXMas
Foums​presi​dente​

Registriert: 08.04.2003
Beiträge: 2.351
Ort: Bielefeld, NRW
[color:"red"]Soziale Phobie[/color]


- Definition

Schüchternheit kann leicht in eine sozialen Phobie übergehen.
Die soziale Phobie ist eine Angst vor Kritik, prüfender Beobachtung in kleinen Gruppen (nicht in Menschenmengen), allgemein eine Kontaktfurcht.
Betroffene meiden soziale Situationen aus Furcht vor negativen Bemerkungen oder auch Sprechen/ Kontaktaufnahme in der Öffentlichkeit. Die Furcht kann sich auf nachvollziehbare Situationen beziehen (Angst vor öffentlichem Auftreten) oder aber auch auf normale Aktivitäten (z.B. Partys, Essen, Gespräche). Dies führt zu einem Rückzug von anderen Menschen, es kann zu Symptomen, panischen Reaktionen im Bezug auf jeglicher Kontaktaufnahme und sogar zu einer starken Isolation kommen.
Alleine können Betroffene negative Bewertungen zulassen, manchmal auch unter Freunden, jedoch nicht vor anderen Menschen. Gelingt es ihnen nicht, die Situation zu meiden, versuchen sie meist eine für sie möglichst angenehme Atmosphäre aufzubauen.


- Entstehung

Eine soziale Phobie kann durch Minderheitsgefühl entstehen. Auch wenn schon mehrmals in bestimmten Situationen eine Abwertung Anderer der eigenen Person erfolgte, kann in diesen Situationen Angst entstehen und die abgewertete Person zum Sozialphobiker werden lassen.
Bei Frauen und Männern tritt ungefähr gleich oft eine soziale Phobie auf. Die Phobie beginnt oft schon in der Jugend und sollte möglichst früh behandelt werden.
Besonders bei schüchternen Personen kann es später zu einer sozialen Phobie kommen.


- Symptome


Befürchtungen

# Niemand mag mich
# Ich vermassel alles
# Ich bin langweilig
# Ich bin zu ruhig
# Die Anderen reden oder lachen hinter meinem Rücken über mich
# Andere beobachten mich
# Ich bin fehl am Platz
# Ich rede nur Unsinn
# Ich höre mich bescheuert an
# Ich werde abgewiesen
# Man sieht mir die Aufregung an
# Ich kann nichts Interessantes bieten
# Die Anderen können mich nicht leiden
# Ich gehöre nicht dazu
# Ich bin sonderbar/ andere halten mich für seltsam
# Ich erscheine inkompetent
# Ich bin ein Klotz am Bein
# Ich sehe hässlich aus
# Niemand ist an dem was ich sage interessiert
# Ich bin total verlegen/ verwirrt
# ...


Physische Symptome…

# Erröten
# Herzklopfen
# Harndrang oder nicht orinieren können
# Übelkeit
# Schwindel oder das Gefühl ohnmächtig zu werden
# Hitze- oder Kälteschauer
# Erstarren
# Blackout (das entfallen einfacher Dinge)
# Schneller Atem oder das Gefühl keine Luft zu bekommen
# Muskelzucken
# Angespannte Muskulatur
# Zittern
# Schwitzen
# Herzklopfen
# Trockener Mund
# Beklemmendes Gefühl in der Brust
# Kribbeln
# Schwierigkeiten einem Gespräch zu folgen
# Stottern oder beim Sprechen den Faden verlieren
# Wortlos sein (kein Wort heraus kriegen)
# Verdauungsprobleme
# ...

[color:"red"]Panikstörung [/color]


- Definition

Eine Panikstörung wird ebenfalls als Panikreaktion oder Paniksymptom bezeichnet.
Der Betroffene einer Panikstörung hat ein plötzliches Angstgefühl, wobei keine reale Gefahr oder körperliche Ursache besteht.
Normalerweise bekommt ein Mensch durch Massenphänomene Panik, beispielsweise durch einen Brand, Terroranschläge oder Überflutung usw.
Menschen, welche unter einer Panikstörung leiden, verspüren diese Angst weitaus öfter, als sogenannte Panikattacken, ohne äußerlichen Anlass.
Meist erleben Betroffene ihre Panikattacken als extreme Bedrohung ihrer Gesundheit, sie stellen sich sofort auf eine Flucht-/Kampfreaktion ein.
Falls Sie nicht unter einer Panikstörung leiden und sich nicht vorstellen können, wie sich Betroffene von Panikattacken fühlen, denken Sie einfach an ihre schlimmsten Erlebnisse.
Erlebnisse, in welchen Sie vielleicht sogar Todesangst hatten, aus welchem Grund auch immer.
Etwa so fühlen sich Panikpatienten während einer Panikattacke: Hilflos, ängstlich und dem Tode nahe.
Der Unterschied zwischen Ihrer Angst und der eines Panikpatienten besteht nur darin, dass die Angst des Panikpatienten meist keine nach vollziehbaren Gründe hat.
Eine Panikattacke dauert in der Regel nur wenige Minuten, kann sich allerdings auch über einen längeren Zeitraum (mehrere Stunden) erstrecken.
Manchmal bekommen Betroffene einer Panikstörung nach einigen Panikattacken eine Agoraphobie, sie haben Angst vor der Angst und meiden daher Situationen, in welchen sie eine Panikattacke erlebt haben.


- Entstehung

Meist entsteht die erste Panikattacke durch eine, für den Betroffenen, sehr stressige Situation.
Die Person hat nicht mehr Stress als andere Menschen, empfindet es aber als stressiger.
Die erste Panikattacke kann durch kleine Stress-Faktoren ausgelöst werden (z.B. eine kleine Verletzung).
Es wurde festgestellt, dass 80% der Betroffenen vor ihrer ersten Panikattacke ein schwerwiegendes Lebensereignis erlebt haben, beispielsweise Trennung, Geburt, Tod oder Erkrankung einer nahestenenden Person oder Erkrankung der eigenen Person.
Tritt eine Panikattacke mehrmals durch eine Stresssituation auf, kann es zu einer Erwartungsangst des Betroffenen kommen, er hat Angst vor der Angst.
In Folge darauf kann es zu einer Agoraphobie kommen.
Die erste Panikattacke erleben Betroffene meist in der Öffentlichkeit (z.B. Bushaltestelle, Café, Kino, Geschäft).
Es beginnt mit einem kollapsartigen Zustand wodurch kurze Zeit später der Kreislauf angekurbelt wird, um eine Ohnmacht zu vermeiden.


Auslösefaktoren der ersten Panikattacke

# Massive familiäre Belastungen (durch Eltern, Partner, Kinder), Trennungsängste.
# Unverarbeitete Lebensereignisse: Gewalt, Missbrauch, Unfall, Scheidung der Eltern.
# Tod eines Angehörigen oder Bekannten.
# Heftige Emotionen: Erregtheit, Ärger, Streit, Unterdrückung von Aggressionen.
# Verlustereignisse: Trennung vom Partner, Auszug der Kinder, Umzug.
# Allergien: die gesteigerte Abwehr von verschiedenen auf den Körper einwirkenden Substanzen führt zu Entzündungen und Gefäßerweiterungen (bis zum Kollaps).
# Massive Zukunftsängste oder berufliche/wirtschaftliche Sorgen: drückende finanzielle Sorgen, Unsicherheit des Arbeitsplatzes, Arbeitsplatzverlust oder -wechsel.
# Stellvertretende Erfahrungen: Lesen von Artikeln, die medizinische Symptome, Krankheiten oder Katastrophen beschreiben, Miterleben von Schicksalsschlägen oder Symptomen bei anderen.
# Ungesunde, stressreiche Lebensführung ganz allgemein (übermäßiger Zeitdruck, berufliche Überlastung usw.), die zu Erschöpfung führen kann.
# Hormonelle Störungen: Schilddrüsenüberfunktion, Hormonstörungen bei Frauen.
# Bestimmte Krankheiten: Lebererkrankung, Virusinfektion, Mangel an Vitamin B1, Störungen im Kalziumhaushalt.
# Nebenwirkungen von Medikamenten: Blutdrucksenkung, allergische Reaktion u.a.
# Hyperventilation: in Belastungssituationen erfolgt oft ein zu rasches und zu flaches Atmen mit angstmachenden körperlichen Folgezuständen. Zwischen den Diagnosen Agoraphobie/Panikstörung und Hyperventilationssyndrom besteht eine Überlappung von etwa 60%.
# Alkohol, Drogen, Koffein und Nikotin: übermäßiger Konsum bzw. Entzug.
# Unterzuckerung (Hypoglykämie): Zuckerabfall mit panikartigem Zustand, z.B. bei Abmagerungskuren, zuviel Alkoholkonsum, schwerer körperlicher Arbeit, bei Zuckerkranken wegen eines falsch eingestellten insulinpflichtigen Diabetes.
# Kreislaufschwankungen bzw. Kreislaufstörungen durch zuviel Koffein oder Nikotin, Kater, Alkohol- oder Medikamentenentzug, Zuckerabfall, Sportübungen, Müdigkeit oder Erschöpfung, Hitze bzw. schwüles Wetter, Krankheit, allergische Reaktionen, prämenstruelle Angespanntheit, Schwangerschaft.
# Generell niedriger Blutdruck (z.B. 95/65), der in Schrecksituationen noch weiter abfällt (Kollapsneigung), so dass Herzrasen blutdruckerhöhend wirkt, um eine weitere Sauerstoffunterversorgung und daraus folgende Ohnmacht zu verhindern.
Langes Stehen ohne Bewegung (orthostatische Hypotonie): das Blut geht in die Beine, so dass im Kopf zuwenig Blut und Sauerstoff vorhanden sind.
# Krankheitsängste: Krankheiten in der Familie, Verwandtschaft oder Bekanntschaft (Herzinfarkt, Asthma, Krebs), eigene Erkrankung, bevorstehende Operation.
# Hemmung der Fluchtreaktion in einer bestimmten Situation (Bus, Geschäft usw.) mit der Folge einer sog. vagovasalen Ohnmachtsneigung. Man kann bzw. will eine belastende Situation nicht verlassen, obwohl der Körper für eine Fluchtreaktion aktiviert ist. Es kommt dabei zu einer vermehrten Durchblutung der Muskulatur (spürbar als Muskelverspannung) und mangels Bewegung (oft Erstarrung im Schreck) zu einem verminderten Blutrückfluss zum Herzen, so dass weniger Blut in den Kreislauf gepumpt werden kann, was sich bereits nach Sekunden als Schwindel und später als Ohnmachtsneigung bemerkbar macht.


- Symptome einer Panikstörung


psychisch

# Angstgedanken (Das ist ein Herzinfarkt, Jetzt sterbe ich gleich, Ich werde verrückt ...)
# Derealisations- oder Depersonalisationsgefühle (Neben sich stehen oder Nicht mehr ich selber sein)
# Erwartungsangst (Angst vor der Angst)
# Depressive Stimmungen
# Resignation und Hoffnungslosigkeit
# ggf. Selbsttötungsgefahr
# Selbstbehandlungsversuche mit Alkohol, Rauschdrogen, Schmerz- und Beruhigungsmitteln


physisch

# Atemnot
# Engegefühle in Brust und Kehle
# Herzrasen
# Stolpern
# Ohnmacht


Gelegentlich auch

# Herzschmerzen
# Zittern
# Schweißausbrüche
# Taubheitsgefühle oder Kribbeln
# Übelkeit


[color:"red"]Agoraphobie] [/color]


- Definition

Agrophobie stammt aus dem Griechischen (agora = Marktplatz, phobos = Angst) und bedeutet im deutschen soviel wie Platzangst.
Betroffene haben Ängste vor offenen Marktplätzen, Situationen, öffentlichen Orten und Menschenansammlungen, wo sie plötzlich in eine peinliche oder unangenehme Situation kommen, bei welcher sie nur schwer Flucht ergreifen können/ wo es peinlich wäre zu flüchten oder keine Hilfe erreichbar wäre.
Die Angoraphobie ist die beeinträchtigenste Zwangsphobie überhaupt.
Es kann zu einer sozialen Isolierung führen, dass heißt, dass der Betroffene nur noch zu Hause ist.
Diese Isolierung ist ein Vermeidungsverhalten.
Der Betroffene schränkt sich in seinem Leben ein um die Angstsituationen zu umgehen und empfindet dadurch keine Angst.
Die Folge darauf kann sein, dass der Betroffene sich Hilfsmittel oder vertraute Schutzobjekte beim verlassen des Hauses zulegt, z.B. eine Begleichperson, einen Spazierstock, Haustier, Sonnenbrille, um die Angst durch diese vertrauten Dinge bzw. Menschen zu überstehen.
Ansonsten hällt sich der Betroffene in Türnähe auf, welche eine Fluchtmöglichkeit zulässt oder er erträgt die phobischen Situiationen nur mit großer Angst.


- Entstehung

Meistens beginnt die Agoraphobie mit einem plötzlichen, unerwarteten Angstanfall.
Schon durch körperliches Unbehangen kann es zu einem Gefühl kommen, dass es scheinbar kein Entkommen gibt.
Besonders schlimm ist es, wenn eine Person eine Ohnmacht erlebt hat oder hilflos der Umgebung ausgesetzt war.
Solche Situationen werden ab diesem Zeitpunkt gemieden.


Menschen welche unter einer Agoraphobie leiden, ...

... werden manchmal (nicht immer) als ...
# ängstliche
# schüchterne
# unsichere
# durch ihre Fügsamkeit als angenehme
# scheue
# Aktivität und Konkurrenzsituation meidende
# initiativlose
... Leute beschrieben. Ihre Familie begegnen sie liebenswert, anhänglich und treu, da sie diese oft als Zufluchtsort nutzen.


- Symptome


Angstzustände bei ...

# Menschenansammlungen
# Ungewohnter Umgebung
# Alleinigem Reisen oder Einkaufen
# Dem betreten von weiten, öffentlichen Plätzen sowie Straßen oder Alleen
# (Leeren) Sälen und Räumen


Psychische Symptome…

# Angst sterben zu müssen
# Angst vor Kontrollverlust
# Unwirklichkeitsgefühl


Physische Symptome…

# Atembeschwerden
# Schwindel
# Beklemmungsgefühl
# Schweißausbrüche
# Trockener Mund
# Herzrasen, Herzstolpern
# Verdauungsstörungen


Die obigen Symptome können bei einer Agoraphobie auftreten.



[color:"red"]Posttraumatische Belastungsstörung [/color]


- Definition

Was ist ein Trauma?

Als Trauma bezeichnet man einen schweren Schock. Dieser entsteht durch ein Ereignis, welches den Betroffenen oder eine andere Person nahe dem Tod brachte bzw. die Gesundheit in Frage stellte. In der Situation des Geschehens gibt es keine Flucht- oder Verteidigungsmöglichkeit, somit fühlt sich der Betroffene hilflos, entsetzt und verängstigt, manchmal auch verwirrt. Nach einem traumatischem Ereignis kann es zu einer psychischen Störung kommen, wie beispielsweise einer Posttraumatischen Belastungsstörung.

-----------------------------------------------------------------

Eine Posttraumatische Belastungsstörung tritt meist innerhalb der ersten 6 Monate nach dem Trauma Erlebnis auf. Es bezeichnet eine verzögerte Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine außergwöhnliche Bedrohung, welche(s) bei fast jeder Person eine tiefe Verzweiflung auslösen würde.
Manchmal zeigen sich die damit verbundenen Symptome erst nach Jahren. Die Posttraumatische Belastungsstörung kann bei Problemen oder Konfrontation des Erlebten, welches die PTBS auslöste, immer wieder ausbrechen, genauso schnell kann sie abklingen.
Es gibt, je nach der Andauer des traumatischen Ereignisses und je nach Ausgangspunkt (von Menschen verursachte Traumen, wie beispielsweise Folter oder Vergewaltigung, sind meist gravierender in der Auswirkung, als von der Natur verursachte Traumen, wie beispielsweise Überschwemmungen oder Brände) eine leichtere und schwerere Posttraumatische Belastungsstörung. Je länger das traumatische Ereignis anhält, umso schwerer können die Betroffenen es meist verarbeiten.


- Entstehung

Eine Posttraumatische Belastungsstörung kann in Folge eines pychischen Traumas auftreten.


Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine Folgereaktion auf beispielsweise:

# Sexuellen Missbrauch
# Vergewaltigung
# Katastrophen aller Art
# Diagnose von Krankheiten
# Unfälle
# Vernachlässigung
...da die oben genannten Ereignisse ein psychisches Trauma und daher eine Posttraumatische Belastungsstörung auslösen können.

Eine Posttraumatische Belastungsstörung tritt meist innerhalb der ersten 6 Monate nach dem Trauma Erlebnis auf. Manchmal zeigen sich die damit verbundenen Symptome erst nach Jahren. Sie kann bei Problemen oder Konfrontation des Erlebten, welches die PTBS auslöste, immer wieder ausbrechen, genauso schnell kann sie abklingen.
Es gibt, je nach der Andauer des traumatischen Ereignisses und je nach Ausgangspunkt (von Menschen verursachte Traumen, wie beispielsweise Folter oder Vergewaltigung, sind meist gravierender in der Auswirkung, als von der Natur verursachte Traumen, wie beispielsweise Überschwemmungen oder Brände) eine leichtere und schwerere Posttraumatische Belastungsstörung. Je länger das traumatische Ereignis anhält, umso schwerer können die Betroffenen es meist verarbeiten.


[color:"red"]Generalisierte Angststörung [/color]


- Definition

Es gibt verschiedenste Gründe, warum sich ein Mensch Sorgen macht.
Bei der generalisierten Angststörung handelt es sich um Grübeleien und Sorgen, welche sich um alltägliche Ereignisse drehen.
Betroffene können ihre Ängste und Befürchtungen nicht mehr kontrollieren und werden von ihnen über einen längeren Zeitraum beeinträchtigt.
Das Gefühl des Kontrollverlust führt dazu, dass die Betroffenen meinen, ihr Leben nicht mehr im Griff zu haben, was wiederum Grübeleien auslöst, wodurch jedoch nicht-angstbezogene Gegebenheiten verloren gehen.
Menschen mit einer generalisierten Angststörung grübeln Tag für Tag vor sich hin, über Kleinigkeiten, wobei sie sich nur selten auf eine Lösung festlegen.


Beispiele für Sorgen der Betroffenen

# Ich könnte den Bus/ die Bahn verpassen und dann zu spät kommen
# In Gesprächen kann ich mich nicht richtig ausdrücken
# Das Geld wird für die Zukunft meiner Kinder nicht ausreichen
# Ich oder ein Angehöriger könnte eine schwere Krankheit bekommen
# Im Beruf könnte etwas schiefgehen/ Ich könnte dort etwas falsch machen


Der Unterschied zwischen einer generalisierten Angststörung und
anderen Angststörungen …

... ist, dass die generalisierte Angststörung sich nicht auf bestimmte Thematiken begrenzt sondern verschiedenste Inhalte aufweist.
Bei einer Panikstörung hat der Betroffene Angst vor einer Panikattacke,
bei einer Zwangsstörung hat der Betroffene Angst vor Verunreinigung,
bei einer sozialen Phobie hat der Betroffene Angst vor Kritik,
bei einer Agoraphobie hat der Betroffene Angst vor fehlender Fluchtmöglichkeit,
bei einer Posttraumatischen Belastungsstörung hat der Betroffene Angst vor dem Wiedererleben bestimmter traumatisierender Erlebnisse,
doch bei einer generalisierten Angststörung hat der Betroffene Angst vor den körperlichen Symptomen, welche zur Folge der Sorgen auftreten, nämlich: Übelkeit, Schlafstörungen, Angespanntheit und Kopfschmerzen.


- Entstehung

Äußere Reize können zu Sorgen aktivieren, wobei die Ängste nicht durch bestimmte äußere Situationen ausgelöst werden und daher das Vermeidungsverhalten keine große Rolle spielt. Es können also jeder Zeit Informationen dazu führen, das der Betroffene sich sorgt.


- Symptome


Befürchtungen

# Übertriebene Sorge um schulische oder berufliche Leistungen
# Sorge über baldiges Unglück -> Vorahnung dass Angehöriger demnächst Verunglücken könnte
# Konzentrationsschwierigkeiten und Vergesslichkeit oder leer im Kopf
# Nervösität: Aufmerksamkeit auf die Befürchtungen und Sorgen gerichtet, Schreckhaftigkeit


Angespanntheit & Übererregbarkeit

# Muskelverspannung & -schmerzen (Spannungskopfschmerzen; Zittern; Unfähigkeit, sich zu entspannen)
# Körperliche Unruhe und ständiges auf dem Sprung sein
# Schwitzen, Schweißausbrüche
# Feucht-kalte Hände
# Leichte Ermüdbarkeit
# Hitzewallungen und Frösteln
# Schwindel, Benommenheit
# Herzrasen
# Atemnot, Erstickungsgefühl oder Atembeschleunigung
# Ein- oder Durchschlafstörungen
# Häufiger Harndrang
# Gefühllosigkeit oder Kribbelgefühl
# Reizbarkeit
# Schluckbeschwerden; Gefühl, einen Kloß im Hals zu haben


Mindestens drei der blau gedruckten Punkte/ Symptome sind mit der Angst und Sorge verbunden, wenn es sich um eine generalisierte Angststörung handelt. Einige dieser blau gedruckten Symptome lagen in den letzten 6 Monaten an der Mehrzahl der Tage vor.


[color:"red"]Zwangsstörung [/color]


- Definition

Bei einer Zwangsstörung zwingen sich die Betroffenen, bestimmte Vorgänge sehr oft zu wiederholen, obwohl sie sich bewusst sind, dass es sinnlos bzw. übertrieben ist.
Zwangsstörungen werden nicht zu Angststörungen im engeren Sinne gezählt.

--------------------------------------------------------------

Es gibt zwei verschiedene Zwangsstörungen, welche wiederum in verschiedene Zwänge unterteilt sind.


1. Zwangshandlungen

Zwangshandlungen drehen sich meistens um wiederholte Kontrolle (die Tür mehrmals hintereinander auf und zu schließen), übertriebene Sauberkeit und Ordnung (Sauberkeitswahn) sowie Reinlichkeit (besonders Hände). Zwanghafte Rituale können stundenlang ausgeführt werden. Der Betroffene möchte mit diesem Ritual, welches durch seine Furcht vor einer ihn bedrohenden Gefahr entstanden ist, die Gefahr abwenden, wobei das Ritual unwirksam ist.


Zwangshandlungen können in folgende Typen unterteilt werden:


a) Ordnungszwang.

Hier werden Wohnungsgegenstände, Zahnbürste, Schuhe u.a. nach einem bestimmten System, welches bei jedem Betroffenen anders aussieht, geordnet. Meist müssen die Gegenstände milimeter genau und symetrisch angeordnet sein. Die Betroffenen fühlen sich nur geborgen, wenn alles genau an dem Platz ist, wo es sein soll. Wenn nicht, entsteht eine Unruhe.


b) Sammeln und Horten.

Sammeln vermittelt Kontrolle über etwas zu haben und für die Zukunft abgesichert zu sein. Manchmal wird dieses Horten von Sachen zum Zwang, nämlich wenn man nichts mehr wegwerfen kann, weil man das Gefühl hat, es irgendwann nochmal gebrauchen zu können. Solche Dinge werden dann über Jahre verwart und es kommen immer neue Sachen hinzu, wodurch Platzmangel und große Unordnung entstehen kann, was besonders die Familienmitglieder einschränkt. Erst wenn der Betroffene unter Druck gesetzt wird, wird er unruhig und geht vielleicht Kompromisse ein, was das Sammeln betrifft.


c) Zwanghafte Langsamkeit, d.h. in Zeitlupe Handeln.

Dieser Zwang kommt eher selten vor, aber wenn er vorkommt behindert er möglicherweise das Berufs- und Sozialleben der Person. Alltägliche Handlungen nehmen bei diesem Zwang extram viel Zeit in Anspruch.


d) Wiederholungszwänge.

Wiederholungszwänge haben eher magische als logische Charakter und es gibt meistens keine äußere Situation als Auslöser. Betroffene müssen bestimmte Vorgänge mehrmals wiederholen, beispielsweise Sätze sprechen, das An- und Ausziehen, eine bestimmte Anzahl von Stunden Arbeiten (Zählen-Müssen), ansonsten muss der Vorgang wiederholt werden, um ein Unglück zu verhindern.


e) Kontrollzwänge.

Der Betroffene fühlt sich für Fehler, die passieren könnten, verantwortlich und muss deshalb bestimmte Dinge immer und immer wieder, perfektionistisch kontrollieren, um sicher zu gehen, dass keine Gefahr besteht. Er kontrolliert manchmal stundenlang, da sich nach jeder Kontrolle neue Zweifel aufzwängen, ob richtig kontrolliert wurde. Dabei handelt es sich beispielweise um die Kontrolle des Ofens, der Tür und Fenster, der Wasser-und Gashähne oder privater und beruflicher Tätigkeiten. Manchmal werden nahestehende Personen in die Kontrolle mit einbezogen, sie sollen für den Betroffenen nochmals kontrollieren, ob alles in Ordnung ist.


f) Waschzwänge.

Hier sind die Personen übertrieben empfindlich gegenüber Schmutz, Chemikalien oder auch Krankheiten. Mit Verunreinigungen verbinden sie Folgen wie Tod, Krankheiten oder Unglück, weshalb sie einen Zwang entwickeln, sich übermäßig häufig und lange zu säubern/ waschen. Besonders gefürchtet werden Körperausscheidungen wie Schweiß, Kot, Urin,Menstruationsblut, Samen. Familienmitglieder fügen sich meist geduldig des Zwanges des Betroffenen oder wehren in seltenen Fällen dagegen, denn schon bald sollen auch sie das Waschritual des Betroffenen einhalten. Menschen mit Säuberungszwängen blockieren oft Stundenlang das Badezimmer und gebrauchen auffallen viel Warmwasser, Seife sowie Handtücher.


2. Zwangsgedanken

Zwangsgedanken können zu zwanghaften Ideen, bildhaften Vorstellungen oder Zwangsimpulsen werden.
Die Person denkt oft über endlose Alternativen nach, wobei die Betrachtungen unentschieden sind, manche Ideen einfach sinnlos und der Betroffenen meist unfähig ist, wichtige Entscheidungen im Leben zu treffen.


Zwangsgedanken können in zwei verschiedene Typen unterteilt werden:


a) Zwangsbefürchtungen oder Zwangsimpulse.

Hat jemand Zwangsbefürchtungen und -impulse, so drängen ihm sich Gedanken auf, die im völligen Widerstand zur eigenen Person stehen. Ein christlicher Mensch lästert beispielsweise in Gedanken über Gott oder eine liebenswerte Mutter hat Mordgedanken ihren Kindern gegenüber. Durch zwanghafte Gegengedanken (Ich darf niemanden umbringen) wird versucht, die entstandenen Ängste zu mildern. Die Rituale wirken für kurze Zeit angstnehmend.


b) Denkzwänge bzw. zwanghaftes Grübeln.

Hier grübeln die Betroffenen über angstauslösende Dinge (z.B. Ich komme in die Hölle). Diese Zwangsgedanken sind haben einen besonder starken Angsteffekt, da sie nicht mit Gegengedanken vermildert werden können. Betroffene denken zwanghaft über die entsprechenden Gedanken nach, welche oftmals unbestimmte Inhalte enthalten.

[color:"blue"]Auf Wunsch des Threaderstellers hinzugefügt. MfG Chrisi [/color]
_________________________
~for he, who today shares his blood with me, shall be my brother~

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: DrXMas] - #500731 - 08.10.2005, 11:22:47
Anonym
Nicht registriert


Leidet ihr selbst oder Verwandte/ Bekannte unter einer (Angst)Störung oder habt ihr/ habe eure Verwandten oder Bekannten darunter gelitten?

Mich würde mal interessieren, wie ihr damit umgegagen seid/ umgeht.

Wovor habt ihr sonst Angst?

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #507244 - 16.10.2005, 14:22:11
Boxerboy0903
Famil​ymitg​lied​

Registriert: 06.10.2004
Beiträge: 144
Ort: Hessen-Kassel-Habichtswald
Wo wir beim Thema angst sind.
Diese Phobien gibt es

Phobien Angst (da-) vor

???phobie Umlauten (Ä,Ö,Ü)

Abasiophobie nicht gehen zu können
Achluophobie Dunkelheit
Acousticophobie Lärm, Geräuschen
Acrophobie Höhen
Aerophobie Luft, Flug
auch: Angst vor frischer Luft.
Agoraphobie großen Plätzen (auch: Platzangst!).
Siehe dazu auch:
Klaustrophobie = Raumangst!
Aichmophobie spitzen Gegenständen
Ailurophobie Katzen
Aischmophobie spitzen Gegenständen
Akarophobie Milben
Akrophobie großen Höhenunterschieden
Algophobie Schmerzen
Amaxophobie dem Autofahren, Fahrzeugen
Amnesiophobie Gedächtnisverlust
Amychophobie Krallen & Nägeln
Androphobie Männern
Anemophobie Wind
Anophelophobie einer Frau beim Sex Verletzungen zuzufügen
Anthrophobie Blumen
Anthropophobie Menschen, der Gesellschaft
Antlophobie Hochwasser
Aphesphosmophobie berührt, angefasst zu werden
Apiphobie Bienen
Aquaphobie Wasser
Arachnophobie Spinnen
Arithmophobie Zahlen
Astraphobie Blitzen, Gewitter
Atelophobie Unvollkommenheit
Atychiphobie Fehler zu machen
Aurophobie Gold
Automysophobie schmutzig zu werden
Autophobie dem Alleinsein

Phobien Angst (da-) vor
Bacillophobie Bazillen
Bakteriophobie Bakterien
Barophobie Schwerkraft
Basophobie nicht laufen zu können
Bathonophobie Pflanzen
Bathophobie großen Höhen, hohen Gebäuden...
Batrachophobie Fröschen (Amphibien)
Bazillophobie Bakterien
Belonophobie Nadeln
Blennophobie Schleim
Brontophobie Donner, Gewitter

Phobien Angst (da-) vor
Cainophobie Neuem, Neuerungen
Cardiophobie Herz xxx
Catagelophobie lächerlich gemacht zu werden
Chionophobie Schnee
Chiraptophobie Berührungen
Chromatophobie Farben
Cibophobie Speisen
Cnidophobie Stichen
Coitophobie Geschlechtsverkehr
Coulrophobie Clowns
Cyberphobie Computern
Cymobphobie Wellen
Cynophobie Hunden (auch: Tollwut)

Phobien Angst (da-) vor
Dämonophobie von Dämonen befallen zu werden
Decidophobie Entscheidungen zu treffen
Dementophobie Wahnsinn
Demophobie Menschenmengen
Dentophobie dem Zahnarzt
Dermatophobie an einer Hautkrankheit zu leiden
Dermatosiophobie sich mit einer Hautkrankheit anzustecken
Diabetophobie der Zuckerkrankheit
Didaskaleinophobie zur Schule zu gehen
Dinophobie Schwindel
Dishabiliophobie sich vor jemandem auszuziehen
Domatophobie sich in einem Haus aufzuhalten
Doraphobie Fell, Haut, Tierhäuten
Dromophobie Strassenüberquerung
Dysmorphophobie durch (vermeintliche) Körperfehler aufzufallen

Phobien Angst (da-) vor
Eisoptrophobie Spiegeln
Elektrophobie Elektrizität
Emetophobie Erbrechen
Emetophobie Erbrechen
Enetophobie Nadeln
Enophobie Wein
Entomophobie Insekten
Eosophobie dem Tagesanbruch, der Dämmerung
Epistemophobie Wissen
Eremophobie einsamen Plätzen
Ereutophobie dem Erröten
Ergasiophobie Arbeit, auch: Bewegung
Erotophobie sexuellen Beziehungen, der Verwirklichung sexueller Phantasien
Erytrophobie Erröten
auch: Angst vor roten Gegenständen.
Esodophobie dem ersten Geschlechtsakt
Eurotophobie weiblichen Genitalien

Phobien Angst (da-) vor
Frigophobie einer Erkältung

Phobien Angst (da-) vor
Galeophobie Katzen
Gamophobie Ehe
Geliophobie Lachen
Genophobie Sexualität
Gephyrophobie Brücken, Brückenüberquerung
Gerascophobie zu altern
Glossophobie dem Sprechen
Graphophobie schriftlichen Äußerungen
Gravidophobie einer Schwangerschaft
Gymnophobie dem nackten Körper
Gerascophobie zu altern
Gynäphobie Frauen
Gynäkophobie Frauen
Gynophobie Frauen

Phobien Angst (da-) vor
Hadephobie der Hölle
Hämatophobie roter Farbe (Bl*t)
Hamartophobie nicht richtig (oder korrekt) gehandelt zu haben
Haphephobie Berührung
Haptophobie Berührungen (auch vor Ansteckungen)
Harpaxophobie Dieben
Hedonophobie angenehmen Empfindungen
Heliophobie Sonnenlicht
Helminthophobie Würmern, Eingeweidewürmern
Hematophobie Bl*t
Hodophobie Reisen
Homilophobie Menschen, oder sich öffentlich zu Wort zu melden
Hominophobie Männern
Homophobie Angst oder Feindseligkeit gegenüber Homosexualität
Hyalophobie Glas (und Glassplittern)
Hydrargyophobie Medikamenten
Hydrophobophobie Tollwut
Hydrophobie Wasser
Hylophobie Wäldern
Hypegiaphobie Verantwortung
Hyperhidrosis übermäßigem Schwitzen, aber auch die Angst vor dem Schwitzen
Hypnophobie Schlafen
Hypsiphobie Höhen

Phobien Angst (da-) vor
Iatrophobie Ärzten
Ichthyophobie Fischen
Insectophobie Insekten
Iophobie Gift
Isolophobie dem Alleinsein
Ithyphallophobie an eine Erektion zu denken oder eine zu haben

Phobien Angst (da-) vor
Kainophobie neuen Situationen (auch: Dingen)
Kairophobie Situationen
Kakoraphiaphobie Versagen, Fehlern, auch: besiegt zu werden
Kakorrhiaphiaphobie Versagen, Fehlern, auch: besiegt zu werden
Kankrophobie Krebs
Karcinophobie Krebs
Katagelophobie lächerlich gemacht zu werden
Kathisophobie dem Stillsitzen
Keirophobie dem Frisör
Kenophobie der Leere, leeren Räumen, Plätzen
Keraunothnetophobie vor herabfallenden Satelliten
Kinesophobie Bewegung
Klaustrophobie geschlossenen, engen Räumen.
Auch: Raumangst!
Kleptophobie dem Bestohlen werden
Klinophobie dem Zubettgehen
Klinophobie Betten
Koitophobie Geschlechtsverkehr
Kopophobie Müdigkeit
Koprophobie der Berührung von Fäkalien
Kosmikophobie kosmischen Ereignissen
Kriminophobie sich selbst oder jemand anderen zu töten
Kynophobie Hunden

Phobien Angst (da-) vor
Laliophobie zu sprechen
Lalophobie zu sprechen (Stammler)
Logiozomechanophobie Computern
Logophobie Sprechen
Lyssophobie Wahnsinn

Phobien Angst (da-) vor
Majeusiophobie geisteskrank zu werden
Maniaphobie Schwangerschaft
Mastigophobie Strafe
Mechanophobie Maschinen
Medomalacuphobie die Zeugungskraft zu verlieren
Melanophobie der Farbe Schwarz
Melissophobie Bienen
Melophobie Abneigung gegen Musik
Merinthophobie gefesselt zu werden
Metallophobie Metall (dem Berühren von Metall)
Methyphobie Alkohol
Misophobie eine Krankheit zu bekommen
Monophobie Einsamkeit
Musophobie Mäusen
Mycophobie Pilzen
Mysophobie Beschmutzung
Mythophobie die Unwahrheit zu sagen

Phobien Angst (da-) vor
Nekrophobie Leichen
Neophobie Neuem
Noctiphobie der Nacht
Nosemaphobie krank zu werden
Nosophobie Krankheit
Novophobie allem Neuen
Nudophobie Nacktheit
Numerophobie Zahlen
Nyktophobie Dunkelheit, Nacht

Phobien Angst (da-) vor
Obesophobie Gewichtszunahme
Ochlophobie Menschenansammlungen
Omphalophobie dem eigenem Nabel
Onomatophobie bestimmte Namen zu hören
Ophidiophobie Schlangen
Ophthalmophobie angestarrt zu werden
Optophobie die Augen zu schließen
Ornithophobie Vögeln
Osphresiophobie Körpergerüchen

Phobien Angst (da-) vor
Panphobie Erlebnissen, Vorgängen aller Art
Panophobie Allem
Pantophobie Allem
Paraskavedekatriaphobie 'Freitag dem 13.'
Parasitophobie Schmarotzern
Pareunophobie Sex
Parlipophobie Unterlassung von Handlung
Pathophobie Krankheit
Pedikulophobie Läusen
Phagophobie Schluckangst
Phalacrophobie Haarausfall
Phasmophobie Geistern
Philematophobie dem Küssen
Phobophobie Ängsten
Phonophobie dem Sprechen, Stottern
Photophobie Licht
Phthiseophobie Ansteckung mit Tuberkulose
Pnigerophobie dem Ersticken
Pnigophobie dem Ersticken
Pognophobie Bärten
Poinephobie Bestrafung
Proktophobie dem Verlust der Schließmuskelkontrolle
Psellismophobie zu Stottern
Psychophobie Verneinung alles Seelischen
Psychotophobie geisteskrank zu werden
Psychrophobie allem Kalten
Pteronophobie Federn (oder damit gekitzelt zu werden)
Pyrophobie Feuer

Phobien Angst (da-) vor
Radiophobie Strahlung
Ranidaphobie Fröschen
Rhypophobie Schmutz
Rhytidophobie Falten zu bekommen

Phobien Angst (da-) vor
Satanophobie dem Teufel
Scorodophobie Knoblauch
Selachophobie Haifischen
Siderodromophobie Reisen in Zügen
Sitophobie Nahrungsaufnahme
Skopophobie den Blicken Anderer ausgesetzt zu sein
Skoptophobie Beobachtung
Skotophobie der Dunkelheit
Skriptophobie dem Schreiben
Soziophobie der Gesellschaft oder Menschen im Allgemeinen
Spektrophobie Spiegeln ( bes. des eigenen Spiegelbildes )
Spermaphobie Sperma
Spheksophobie Wespen
Stasophobie dem Gehen oder Stehen
Stasobasophobie dem Unvermögen, zu stehen oder zu gehen
Stygiophobie der Hölle
Suriphobie Mäusen
Symbolophobie symbolhaften Bedeutung eines Vorgangs (Überbewertung)

Phobien Angst (da-) vor
Tachophobie hoher Geschwindigkeit
Tabophobie Erkrankung an tabis dorsalis (Rückenmarksschwindsucht)
Tafephobie lebendig begraben zu werden
Talassophobie großen Wasserflächen
Täniophobie Bandwürmern
Taphophobie lebendig begraben zu werden
Tapinophobie eine ansteckende Krankheit zu haben
Telephonophobie dem Telefonieren
Teratophobie eine Mißgeburt zu gebären oder auch selbst entstellt zu werden?
Testophobie Prüfungsangst
Thalassophobie dem Meer
Thanatophobie dem Sterben, dem T*d
Theophobie Gott
Topophobie bestimmten Situationen, vor bestimmten Orten
Toxikophobie Gift und Vergiftung
Toxophobie Vergiftung
Tremophobie vor dem Zittern
Trichophobie Haaren, weiblichem Bartwuchs
Trypanophobie Injektionen


Triskaidekaphobie Dreizehn
(Siehe auch: Freitag der 13.)

Phobien Angst (da-) vor
Urophobie ungewollt urinieren zu müssen

Phobien Angst (da-) vor
Vaccinophobie Impfungen
Venerophobie Geschlechtskrankheiten, vor dem Geschlechtsverkehr
Venustraphobie schönen Frauen
Vomitophobie sich zu übergeben

Phobien Angst (da-) vor
Wiccaphobie 'Hexen' (im Mittelalter)

Phobien Angst (da-) vor
Xenophobie Fremden
Xenoglossophobie Fremdsprachen


Phobien Angst (da-) vor
Zoophobie Tieren

Quelle: http://Selbsthilfe.foren-city.de
Textverfasserin BloodySoul0611

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #508009 - 17.10.2005, 02:39:19
Nimas
Famil​ymitg​lied​

Registriert: 23.03.2005
Beiträge: 18
Ort: berlin-hellersdorf
hy erstmal...

ich will gleich mal mit der tür ins haus fallen...
ich hab auch sagen wir mal ne Angst halt...
nur ich finde die is echt bekloppt aber ich werde sie nich los...

meine angst is die, wenn man von mir verlangt irgentwo hin zu fahren wie weit auch immer da bekomme ich voll angst ganz plötzlich...
ich habe angst mich zu verfahren, zu spät zukommen die bahn*e.c* zu verpassen...

peinlichegal auch wenn ich mir einen zettel mache mir alles genau aufschreibe...
das is völlig wurst ich bekomme angst..
ich weiß ich hab alles aufgeschreiben und doch ist es mir schon so oft passiert das ich stationen früher ausgestiegen bin oder mich verfahren habe...
obwohl ich doch alles aufgeschreiben hatte... traurig
nun gut ich weiß nich ob es dafür ein wort gibt oder ob es hier rein gehört...
ich wollte da nur mal was zu sagen, und euch das mitteilen...
danke kiss nimas


[color:"red"] Farbe entfernt. Bitte die Forum-Knigge beachten und Farben nur zum Hervorheben bestimmter Textstellen nutzen, nicht aber für den gesamten Beitrag. [/color]


Bearbeitet von Dragon29 (17.10.2005, 10:20:16)

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #512182 - 21.10.2005, 00:12:59
Generalmanuel
Famil​ymitg​lied​

Registriert: 27.07.2005
Beiträge: 60
Ort: Lüneburg

Zitat:
Wovor habt ihr sonst Angst?


HUHU!

wovon ich angst habe...

ja da gibt es einiges.

* Wenn es mitten in der Nacht an der Tür klingelt. bäh

* wenn mitten in der Nacht das Telefon klingelt

Ich hatte mit dem telefonklingeln in der nacht schon ziemlich schrekliche Erfahrungen. Seitdem hab ich total schiss wenn das Telefon nachts klingelt. KO

Gruß,

Manuel
_________________________
Für Rechtschreibfehler haftet meine Tastatur! lach

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #514428 - 23.10.2005, 09:26:52
ndndnd
Famil​ymitg​lied​

Registriert: 06.07.2004
Beiträge: 10
Hay! also ich habe totale panik im dunkeln, kp woher das kommt, kann auch nur mit licht einschlafen peinlich

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #519582 - 27.10.2005, 00:03:27
Alluminati
w]uff​ . ff​u[w​

Registriert: 14.01.2005
Beiträge: 479
Ort: Hessen || Nähe FFM
Ich kann nur zu Zwangsstörungen was sagen:

~> Hab mal jemanden in ner Klinik getroffen der das hatte.

Was ich euch dazu sagen kann ist nur folgendes. Offensichtlich beruhen derlei Störungen auf "Hirnschäden". Die Nervenzellen oder wie man das nennen sollte im Hirn scheinen nicht mehr richtig zu funktionieren oder können sich nicht mehr erreichen. Nennt es von mir aus "Kurzschluss" oder so, auf alle fälle hat das zur Folge, dass der "Kranke" zu Aktionen veranlasst wird, die absolut nirgends reinpassen, bsplsweise:
~ Hinsetzen, Hinlegen
~ Schreien
~ Gesten
~ Zucken

Es scheint so, als könne man das mit Medikamenten behandeln oder zumindest Eindämmen. Im Vordergrund bei einer Behandlung steht aber in erster Linie, diese Aktionen bewusst zu unterbinden, sprich: Dem Drang etwas zu tun nicht nachzugehen.
Ich zitiere den jungen Mann, den ich traf:
"ich fühle mich aber irgendwie besser wenn ich das mache".
_________________________
... und welche die tun's nicht. Es gibt Menschen die denken verkehrt herum...

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: Alluminati] - #526993 - 02.11.2005, 12:00:06
PlanetGirly
Nicht registriert


Ich selbst leide auch an sozialer Phobie und posttraumatischer belastungsstörung.
War deswegen auch schon in 2 psychatrischen kliniken.
Mittlerweile kann ich selbst damit recht gut umgehen. nur für aussenstehende ist es immerno recht schwierig.da diese leute sich nicht in die situation reinversetzen können. aber es wird langsam ;)

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #527221 - 02.11.2005, 17:08:17
Nimas
Famil​ymitg​lied​

Registriert: 23.03.2005
Beiträge: 18
Ort: berlin-hellersdorf
eine frage wie bemerkst du das wenn was mit dir ist... confused
und woran merken das ausendstehnde... confused
*neugirig ist* glücklich
_________________________
_.~*^*~._ Behind Blue Eyes _.~*^*~._

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #527789 - 03.11.2005, 02:17:07
Nimas
Famil​ymitg​lied​

Registriert: 23.03.2005
Beiträge: 18
Ort: berlin-hellersdorf
ich finde es schade das...man mir nich sagen kann was meine angst zu beteuten hat.... traurig
weil ich selber nich so viel ahnung davo habe... staun
kiss nimas rolleyes
_________________________
_.~*^*~._ Behind Blue Eyes _.~*^*~._

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: Nimas] - #527805 - 03.11.2005, 06:47:28
Anonym
Nicht registriert


Zitat:
eine frage wie bemerkst du das wenn was mit dir ist... confused
und woran merken das ausendstehnde... confused
*neugirig ist* glücklich


Wen meinst du damit?
Und wie meinst du das?
Man bemerkt doch, wenn etwas mit einem ist. Wenn ich Angst habe, wird mir oft übel, meine Gedanken spielen verrückt und mein Herz schlägt schneller - eben vor Aufregung/ Anspannung/ Angst.

Zitat:
Ich finde es schade das man...mir nicht sagen kann, was das mit meiner Angst zu bedeuten hat


Ich habe auch manchmal Angst/ Sorgen, dass ich den Weg nicht finde o.ä., obwohl ich eine Beschreibung habe.
Jeder hat mal Angst, dass ist ganz klar. Wenn dich aber deine Angst sehr stört, du darunter leidest oder sie dich im Lbene sehr einschränkt, würde ich dir vorschlagen, einfach mal zu einer psychologischen Beratungsstelle zu gehen. Dort kannst du mit einer Psychologin über deine Ängste reden und sie wird dir Rat geben, was du dagegen tun kannst (ob du mal eine Therapie machen solltest oder was du sonst gegen die Angst unternehmen kannst).

Wir können dir auch schlecht sagen, ob deine Angst schon eine Angststörung ist oder nicht und wenn ja, welche. So eine Diagnose sollte ein erfahrener Psychologe stellen. Aber meistens gehen die Ängste mit der Zeit auch nicht von alleine weg, sie werden oft noch schlimmer, weil man die Situationen, in welchen man Angst hat, meiden möchte. Daher kann ich dir wirklich nur raten, mal mit einem Psychologen darüber zu sprechen. Wenn er meint, dass deine Angst ganz normal ist, ist es umso besser glücklich

Ich lasse mich bald auch beraten, wahrscheinlich noch diese Woche - die Beratungsstelle will mich diese Woche eigentlich noch telefonisch informieren, ich habe dort angerufen. Mal sehen.

Ich wünsche dir viel Glück

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #527865 - 03.11.2005, 10:41:37
LilEMinemgirl14
Nicht registriert


Ich habe seit den vielen Fulgzeugabstürzen panische Flugangst!
In den Sommerferien bin ich mit meiner Mutter nach Rimini geflogen!
Als der Tag gekommen war war ich noch relativ locker aber als ich dann das Flugzeug gesehen habe so ca. eine halbe Stunde vor dem Abflug hab ich panische Angst.
Selbst im Flugzeug hab ich gezittert wie bescheuert und geheult!
man konnte mich wirklich in die Tonne kloppen!
Auf dem Rückflug gings dann besser aber Angst hatte ich trotzdem noch.
Beim Abflug blieb mir keine andere Wahl einzusteigen und nachdem wir dann oben in der Luft waren gings!
Trotzdem bin ich nicht scharf drauf öfter zu fliegen!
Weiß ja nicht ob das ne richtige Angst ist!
Aber naja!Vielleicht hat jemand dasselbe Problem!

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #528506 - 03.11.2005, 20:04:14
LadyNo
Nicht registriert


Ich hatte ne ganze Zeit mal Panikattacken.. Bin ziemlich oft in nen Mix aus Zittern, Heulen, halb Schreien und Hyperventilieren ausgebrochen, war wie auf nem schlechten Trip und hab in den Situationen die Bezug zur Realität verloren. Irgendwie hatte ich das Gefühl als wenn alles auf mich drauffällt, hab dafür alles um mich herum versucht kaputt zu machen.. hmZz zu nem Arzt bin ich nie gegangen, aber Zeit heilt anscheinend alle Wunden und ich hattes jetzt seit bestimt nem Jahr nicht mehr..

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #529034 - 04.11.2005, 14:51:00
Vampgirl
Auror​a​

Registriert: 08.04.2003
Beiträge: 10.278
Zitat:
zu nem Arzt bin ich nie gegangen, aber Zeit heilt anscheinend alle Wunden und ich hattes jetzt seit bestimt nem Jahr nicht mehr..


Kennst auch den Zusatz "aber es bleiben Narben" ? Ein Jahr ist bei so was noch nicht gerade viel. Selbst nach 10 Jahren kann so was noch auftreten. Aber falls das nochmal vorkommt, dann sollte man schon einen Psychologen aufsuchen. Immerhin reagiert der Körper auf etwas, was dir nicht bewusst zu sein scheint.

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: Vampgirl] - #533467 - 08.11.2005, 13:29:12
PlanetGirly
Nicht registriert


also das mit den narben stimmt auf jedenfall!
Wie oben cho gelesen ;) hab ich sozial Phobie, PTBS und panikattacken.
aber ich hab ja auch nicht pausenlos ängste, es gibt natürlich momente in denen es mir richtig gut geht...und denke wow, es wird. und ein paar wochen später gehts einem wieder mies....das is ja das problem von ängste.
Finds auf jedenfall gut das das thema hier angesprochen wird.Viele denken, Ok jeder hat mal angst...is ja klar....aber was ist wenn die angst krankhaft wird????

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #533546 - 08.11.2005, 14:55:35
Bahl 03
Famil​ymitg​lied​

Registriert: 31.07.2004
Beiträge: 92
ich habe meines achtens die solzial phobie
ist zwar das erste mal das ich davon höre aber schon in dem ersten text konnte ich mich "wieder erkennen"

mein problem ist das ich angst davor habe neue leute kennen zu lernen.
bei meinen freunden die ich schon länger habe kein problem. Ich kann mit ihnen über alles reden was unternehmen bloß halt wenn ich dann irgendwen noch nicht oder erst schlecht kenne bin ich meist etwas zurückhaltend und eher ruhig. Manchmal kann mich das echt nerven da das auch Auswirkungen auf meine Ausbildung hat. Hab letztens ne einladung zu nem bewerbungstest bekommen und als der brief ins haus flatterte war ich mir auf einmal voll unsicher ob mich das überhaupt intressiert. Das geht mir echt manchmal ziemlich auf die nerven da ich ja neue Kontake knüpfen will aber irgendwie net kann. :(

bahl

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #550946 - 26.11.2005, 19:43:49
Axl Rose fan girl
Famil​ymitg​lied​

Registriert: 17.10.2005
Beiträge: 128
Ort: i-wo am a*sch
also ich
glaub ich hab ne sozialphobie
das was da sostand trifft auf mich zu


wo das alles anfing:


am zweiten tag der 5ten klasse
da musten wir auf den lehrer warten
ich war dort ziemlich unruhig
ging wie ein tiger im käfig rum
und fing schliesslich an zu weinen
ich hatte angst
ganz grosse angst
mein hgerz klopfte wie wild
und mir war die situation äusserst unangenehm

seitdem hab ich immer so eine angst die ich selber nicht begründen kann
mal heule ich
mal zitter ich
manchmal fühl ich wie schnell mein herz klopft
mir wird mal heiß dann mal kalt
und hasse mich für alles
aber leider kenn ich niemanden der sowas hat wie ich

hab über phobie mal was gelesen aber meiner meinung nach weiß ich zu wenig das thema wurde auchnie angesprochen in unserer klasse mir wär das sicher peinlich da ich die eizige bin die so extrem unselbstbewusst ist
ich will nicht mehr so sein
versuch auch krankhaft danach nicht so zu sein
geht aber jedesmal in die hose war mal bi einem psychologen konnte mir auch nicht helfen

weiß einfach nicht mehr weiter

ich will nicht mein ganzes leben so sein...
_________________________
sooooo^^

[zum Seitenanfang]  
Meine Angst [Re: Axl Rose fan girl] - #568707 - 13.12.2005, 21:27:32
Anonym
Nicht registriert


Ich möchte euch mal meine Angstgeschichte in Kurzform schildern.

Vielleicht hilft es einigen, ansonsten - ich dachte mir einfach das es euch vielleicht interessieren könnte zwinker. Außerdem ist es für mich eine Übersicht, fast wie ein Tagebucheintrag über meine 'Angst', nur eben öffentlich.


Ich war schon immer ein eher schüchterneres Kind.
Meine Mutter meinte, ich hätte mich im Kindergarten schon nach kurzer Zeit gegen den Sportunterricht sehr gewehrt (ich wusste garnicht mehr, dass man im Kindergarten schon Sport macht) und wäre ihr erzählt, dass 'ich bei Sport eine Rolle machen muss, aber ich das doch noch nie gemacht hätte und es garnicht kann'. Heute kann ich mich daran garnicht mehr erinnern.

In der Grundschule gings dann weiter mit meiner Angst.
Ich bekam leider eine etwas strengere und grobere Klassenlehrerin, vor der ich nach einer Schulstunde schon Angst hatte und diese Angst leider bis zur vierten Klasse blieb - d.h. bis ich die Schule wechselte, von Grund- auf Realschule. Ich habe mich damals fast jeden Tag auf dem Schulweg übergeben - aus Angst. Meist habe ich versucht, meinen Eltern etwas von Bauchweh oder Fieber zu erzählen, um nicht in die Schule gehen zu müssen, doch es half nichts, meine Eltern ließen mich nur zu Hause, wenn ich wirklich krank aussah bzw. sie es messen (Thermometer) oder sonst wie merken konnten. Klein Corinna hatte also keine andere Wahl als sich durch die Schule zu quälen. Daran, dass ich mich damals vor jedem Schultag übergab, kann ich mich noch erinnern, meinen Eltern ahbe ich jedoch nie etwas erzählt. Ich denke das man dies schon als Schulangst bezeichnen könnte.

Ab der 5. Klasse in der Realschule hatte ich zum Glück keine Angst mehr vor der Schule/ Klassenlehrerin. Allerdings befreundete ich mich mit einem Mädchen an, welches mich von der fünften bis zur achten Klasse, ich kann schon fast sagen unter Kontrolle hatte, was natürlich auch an meinereiner lag. Es fing damit an, dass wir uns häufig verabredeten. Aus dem häufig verabreden wurden schließlich JEDEN TAG verabreden - meistens schon direkt nach der Schule, nachdem wir uns in der Schule schon permanent gesehen hatten. Das passt(e) überhaupt nicht zu mir. Ich beschäftig(t)e mich sehr gerne auch einmal alleine, doch dieses Mädchen war genau gegensätzlich zu mir. Sie wollte dauernt etwas machen und konnte nur selten einmal still, alleine, einfach für sich sein. Ich hatte nichts gegen sie, wir waren (wie besonders Mädchen gerne sagen) beste Freundinnen. Doch nach kurzer Zeit, ja, nach kurzer Zeit hatte mich diese Mädchen wirklich in ihrer Hand, weil ich zu blöd war, etwas zu unternehmen. Wenn ich einen Tag mal für mich sein wollte musste ich Lügen erfinden und sie meiner Freundin erzählen, damit sie nicht sauer war. Wollte ich einmal etwas mit einer anderen Freundin machen, dann bettelte das Mädchen, doch mitmachen zu dürfen -> ansonsten war sie eingeschnappt. Irgendwann hatte ich wirklich fast nur noch dieses Mädchen als Freundin, weil ich ja nur für sie Zeit hatte. Meine Eltern bemerkten dies natürlich und redeten mit mir doch ich (obwohl ich merkte, dass ich selbst es auch nicht so super fand) reagierte darauf nur wütend und wollte nicht dass sie sich einmischten. Was heißt wollte nicht? Ich WOLLTE es, ich wollte von diesem Mädchen etwas los kommen, doch es war mir zu peinlich, dass meine Eltern eingreifen und selbst wusste ich nicht, was ich tun sollte. Irgendwann zerstritten wir uns (das Mädchen und ich), der Grund ist irrelevant, doch das sah ich wirklich als Chance. Anfangs redeten wir beide kein Wort mehr und trafen usn auch nicht mehr. Nach ein paar Tagen rief dann jedoch die Mutter meiner Freundin an und meinte, dass meine Freundin sehr traurig wäre, weil ich nicht mehr mit ihr reden würde und dass sie schon weinen würde etc....Zuvor hatte das Mädchen schon öfter versucht, wieder mit mir zu reden. Als dies nicht klappte, redeten eben ihre Eltern mit meinen. Obwohl meine Eltern mich eigentlich von dieser Freundin abbringen wollten, redeten sie mir schließlich ein, doch wieder mit dem Mädchen zu sprechen. Mir blieb auch kaum etwas anderes übrig, da ich mit ihr in einer Klasse war und andere Klassenkameradinnen mich schon komisch anguckten, wieso ich den Streit mit dem Mädchen denn nicht einfach vergessen könne.... Mir ging es ja gar nicht mehr um den Streit, der STreitauslöser war mir ehrlich gesagt egal, ich wollte einfach keinen Kontakt mehr zu dem Mädchen. Doch es ging nicht, sonst wäre ich in der Klasse nachher noch Außenseiterin geworden etc. Versuch gescheitert.
Ich kam erst von ihr los, als ich (zu meinem Glück) 2002 nach Hannover zog. Dort rief sie mich zuerst jedes Wochenende an. Irgendwann hatte ich nichts mehr zu sagen und sie eigentlich auch nicht, trotzdem rief sie an. Und sie rief weiterhin an. Und sie fragte dauernt, ob wir noch beste Freundinnen wären, obwohl wir so weit entfernt voneinander wohnten und ich natürlich längst andere Leute kennen gelernt hatte.
Bis ich schließlich anrief und ihr sagte, dass ich KEINEN, absolut 0 Kontakt mehr zu ihr haben möchte. Es war ein Schock für sie, es tut mir irgendwie auch etwas leid für sie, doch anders wäre es nicht gegangen. Leider gab es bei ihr keinen Mittelweg - entweder 100%ig Kontakt oder eben gar nicht. Ich konnte natürlich auch nicht nein sagen bzw. ich habe ihr (soweit ich weiß) nie wirklich gesagt, dass ich nicht mehr soviel Kontakt mit ihr haben möchte.
Nach dem 'Freundschaftsabbruch' fühlte ich mich wirklich F R E I und ehrlich gesagt vermisse ich nichts. Ich bin nur heil froh über den Umzug.

Zwischendurch, d.h. von ca. sieben bis zu meinem jetzigen Alter, hatte ich immer wieder Angst. Schon früher als ich sieben war wollte ich nicht gerne in Vereine (Sport o.ä.), sobald etwas neu war hatte ich Angst. Mittlerweile vermeide ich oft Dinge so lange es nur geht aus Angst, beispielsweise ein Konto eröffnen, einen Tanzkurs, Kinokarten lasse ich meist von Freundinnen kaufen und schon jetzt grübel ich über den Führerschein nach - frage mich, wie ich mich dort anmelden soll und und und. Manchmal sind es die einfachsten Dinge (z.B. eine Pizza bestellen, im Restaurant auf die Toilette gehen, im Bierzelt an der Theke nachzufragen wo es Zigaretten gibt...) , vor denen ich Angst habe bzw. wo ich mich vorher fast verrückt mache und meine Gedanken kreisen und kreisen...bis ich die Dinge nachher oft vermeide oder sie andere für mich machen lasse.

Nun, in der elften Klasse (Gymnasium), bekam ich plötzlich wieder Angst vor dem Sportunterricht. Also schwänzte ich ihn manchmal. Einmal bekam ich zum Glück trotzdem eine Unterschrift von meiner Mutter. Ein andermal war ich wirklich richtig verzweifelt. Ich hatte solche Angst vor Sport, dass ich nicht, auf gar keinen Fall dorthingehen konnte. Man beachte, dass ich zwar noch nie ein Genie in Sport war aber auch nicht besonders übergewichtig oder unsportlich bin, was heißen soll, dass ich nicht gehänselt wurde o.ä. Ich weiß selbst, dass meine Angst oft übertrieben ist - verschwinden lassen kann ich sie trotzdem nicht. Also begang ich einen 'Versuch' und dachte mir: Besser sterben als Sport mitmachen zu müssen. Dieser ist (zum Glück?) gescheitert - ich hörte frühzeitig auf. Sport machte ich an diesem Tag allerdings nicht mit, ich musste es meiner Lehrerin sagen, da man es bei Sportkleidung sonst gesehen hätte. Sie war zum Glück verständnisvoll und gab mir den Auftrag, bis zur nächsten Sportstunde bei einer Beratungsstelle einen Termin zu machen.
Dies hatte ich kurz vorher jedoch schon getan.

Ich wollte von mir aus mal mit einer Psychologin sprechen.
Zum einen, da ich seit den Sommerferien 2005 Nachmittags nichts mehr mit Freunden unternehme und auch am Wochenende lieber alleine bin - das kam/kommt mir ziemlich komisch vor. Zum anderen wegen meiner Ängste, welche unter anderem auch dazu geführt haben, dass ich kaum noch etwas unternehme. August 2005 habe ich über ein Gespräch mit einer Psychologin nachgedacht, doch es dauerte bis Oktober 2005, bis ich mich traute mit meinen Eltern darüber zu reden. Sie wussten zwar schon irgendwie, dass ich Ängste etc. habe, aber ich musste ihnen ja auch sagen, dass ich mal zu einer Beratungsstelle möchte. Heimlich wäre dies natürlich auch gegangen, aber ich wollte es ihnen auch sagen, weil ich einfach großen Druck hatte - alles alleine regeln, niemanden, mit dem man darüber redne kann usw.
Am 19.10.2005 habe ich dann endlich mit meinen Eltern gesprochen und das ziemlich kurz, dafür aber wirkungsvoll. Ich wollte ihnen garnicht viel von meinen Problemen sagen, dafür ging ich dann ja zu einer Psychologin, ich sagte ihnen nur, dass ich ja öfter mal Angst habe und dagegen etwas unternehmen wolle. Netterweise haben sie nicht weiter nachgehackt, sie haben mir geholfen, einen Termin zu bekommen und das reichte auch schon glücklich.

Am 29.11.2005 hatte ich meinen ersten Termin bei der Beratungsstelle bzw. Psychologin. Heute war ich das zweite Mal dort, ich habe ihr gedoch gekündigt (*gg*), weil ich mit ihr irgendwie nicht klarkomme. Sie sprach immer so vorsichtig, dass mag ich nicht. Ich möchte, wenn überhaupt, 'normal' mit jemandem über meine Probleme sprechen und nicht das Gefühl haben, als würde ich Porzelan sein. Natürlich ist auch klar, dass die Psychologin mich und meine Probleme vorher nicht kannte und daher auch etwas feinfühliger und vorsichtiger sein muss. Ich gehe nun nich mehr zu ihr.

Mittlerweile habe ich mich doch ERSTMAL gegen eine Therapie entschlossen (darüber habe ich auch mit der Psychologin gesprochen), da ich das Glück habe, dass wir jetzt erstmal ein Jahr lang keinen Sportunterricht mehr in der Schule haben und ich ansonsten ganz gut zurecht kommen. Oder sagen wir es so: Ich habe keine Lust mehr auf diese Gespräche und da es momentan doch nicht mehr so notwendig ist brauche ich mich da ja auch nicht unnötig hinzuschleppen.
Mit der Psychologin habe ich jedoch ausgemacht, dass ich, sobald ich merke, dass ich in einen 'Angstkreislauf' gerate oder die Agressionen etc. wieder auf mich leite, mich bei ihr melde und sie mir auch gerne einen anderen Psychologen empfielt. Ich habe ihr gesagt, dass ich es, wenn überhaupt, doch lieber bei einem anderen Psychologen (männlich) nocheinmal versuchen möchte. Wie gesagt: Erstmal warte ich ab, wenn es wieder schlimmer wird, gehe ich vielleicht nochmal zu einem anderen.

Wow, das war vielleicht schwer, der Psychologin zu sagen, dass man nicht mehr zu ihr gehen möchte *puh*. Vorher habe ich mich mal wieder verrückt gemacht, wie sie wohl reagieren wird etc.
Aber sie hat (war ja eigentlich auch zu erwarten) verständnisvoll reagiert und meinte auch noch, dass es schön wäre, dass ich trotzdem nochmal vorbeigekommen wäre (zuerst wollte ich wirklich nur anrufen...ging aber keiner rann *pech*).
Achja: Sie meinte, ich hätte vielleicht eine soziale Angst - wahrscheinlich ist es bei mir nicht so extrem wie bei Sozialphobikern, aber da ich ja auch, in gewisser Weise, vor sozialem Kontakt (oder wie man es nennen möchte) Angst habe eben soziale Angst.
Außerdem meinte sie, ich hätte Angst, Fehler zu machen (daher auch so oft Angst vor neuen Sachen). Stimmt schon irgendwie rolleyes


Joa, das war sie, meine 'Angstgeschichte' *gg*...von früher bis jetzt, sprich 2005. Sorry, ist etwas lang geworden +oops+.
Aber vielleicht liest es sich ja doch der ein oder andere durch und findet (vielleicht) irgendwie Hilfe...

Greetz
Corny zwinker


Bearbeitet von Dragon29 (13.12.2005, 22:02:43)

[zum Seitenanfang]  
Re: Meine Angst [Re: ] - #568906 - 14.12.2005, 10:31:53
Katze989
Famil​ymitg​lied​

Registriert: 01.11.2004
Beiträge: 932
schön geworden, respekt ich hätte das nicht so schreiben können, aber irgentwie wenn man das so liest, ist man danach erleichtert, wenn man nicht die einzige ist, ders so geht ^^
naja vor der schule hab ich nie gekotzt, aber mit dem sportunterricht +denk+ ich hab 2 jahre kein sport gemacht, weil ich immer gesagt hab mir tun meine gelenke weh (ich weis erlich gesagt gar nicht mehr ob die mir wirklich weh getan ham) aber irgnetwann als der arzt nichts mehr gefunden hat, hat er mir ein atest geschrieben, hab sogar eins im bildene kunst bekommen... in der grundschule hab ich auch mal kurze zeit nicht mitgemacht, aber seit dem ich bei ner psych. bin kann ich wieder mitmachen also ich weis auch nicht, is irgentwie komisch, aber is so ^^

naja aber zu deinem text, find den ich schön glücklich

mfg
_________________________
lalalala ^^

[zum Seitenanfang]  
Re: Meine Angst [Re: Katze989] - #570037 - 15.12.2005, 20:13:06
Anonym
Nicht registriert


Danke Katze989 glücklich

Ich finde es gut, dass du deine Probleme angegangen bist und zu einer Psychologin gehst.
Respekt!

Dann weiterhin noch viel Erfolg & Kraft.

Greetz
Corny

[zum Seitenanfang]  
Re: Meine Angst [Re: ] - #609689 - 27.01.2006, 14:18:58
Anonym
Nicht registriert


Zitat:
...Mittlerweile habe ich mich doch ERSTMAL gegen eine Therapie entschlossen (darüber habe ich auch mit der Psychologin gesprochen), da ich das Glück habe, dass wir jetzt erstmal ein Jahr lang keinen Sportunterricht...


Und an dieser Stelle habe ich mir wohl selbst etwas vorgelogen.
Wir haben zwar keinen Sportunterricht mehr, aber ich habe immer noch oft Angst, welche mich dann zu Handlungen zwingt, die nicht gerade gut sind.

Am 17. Januar 2006 rief mich ein Institut (psychosoziales Zentrum) an, bei welchem ich mich auf die Warteliste setzen lassen habe.
Heute hatte ich den ersten Termin.
Es war irgendwie viel besser, das Gespräch mit dem Mann diesmal, als das letze mit der Psychologin. Bald informiert mich wieder jemand, wie das mit einer Therapie ist - der Mann (leider hab ich nicht gefragt, obs ein Therapeut oder was ist und Namen nenn ich nicht ;)) meinte, dass er bei mir auf jeden Fall ( KO) eine Therapie machen würde.

Falls ich eine Thera mache, wird diese nicht bei ihm sein, weil er wohl nur das erste Gespräch mit den Leuten macht und bespricht, wie man fortfahren sollte (Therapie, Klinik oder was auch immer).
Wahrscheinlich werden dann bald meine Eltern auch mitkommen und es gibt Gespräche zwischen Therapeut & Eltern und Therapeut & mir, unter anderem auch, damit nochmals geguckt wird, ob eine Therapie nötig ist (wobei der Mann schon total überzeugt war *hmpf*).
Schön das die Schweigepflicht gilt und meine Eltern nicht alles über mich erzählt bekommen glücklich.

Auf Einzelheiten will ich jetzt garnicht eingehen, ich bin nur froh das ich zum Termin gegangen bin und das Gespräch so gut verlaufen ist.

[zum Seitenanfang]  
Re: Meine Angst [Re: ] - #609771 - 27.01.2006, 15:11:58
Belas Child Of The Night
stran​ger​

Registriert: 07.08.2005
Beiträge: 114
also ich habe auch eine soziale phobie....
meine thera hat es mir gesagt, als ich darauf zu prechen gekommen bin, das es mich nervt!
ich dachte immer das wär ganz normal und jeder hat das.. aber irgendwie wollt ich das schon los werden, dieses gefühl in der öffentlichkeit und hab sie drauf nagesprochen wie ich was dagegen machen kann und dann hat sie mir gesagt, dass das nicht normal ist und ich wohl ne phobie hab...
naja.... todtraurig
_________________________
Doctor: "you have no heartbeat!" L: "is it good or bad" [breake] Doctor: "bad" [breake] L: "damn... why does it always happen to me?"

[zum Seitenanfang]  
Re: Meine Angst [Re: Belas Child Of The Night] - #610120 - 27.01.2006, 22:21:24
Ampelmännchen+wForumssprecher
​how's the heart?

Registriert: 08.04.2003
Beiträge: 11.451


Mh... wo ich das jetzt so gelesen hab, musste ich doch mal näher über mich nachdenken, denn irgendwie 'passt' ein Teil davon auch zu mir.
Es ist nicht so schlimm, also nicht das ich Panikattacken oder so etwas habe, allerdings hab ich auch vor neuen Situationen Angst. Es sind eigentlich banale Sachen, Fragen ob der Bus eine bestimmte Strecke fährt zB, aber ich 'plane' solche Sachen immer voraus, lege mir die Sätze die ich sagen muss genau zurecht, damit das auch alles gut klappt.
Anscheinend will ich einfach keinen Fehler machen. Das geht mir auch bei schulischen Sachen so, eine Art Perfektionismus.

Neue Leute kennen zu lernen (& dann demjenigen zu vertrauen, oder auch Bekannten etwas persönliches anzuvertrauen) finde ich auch unheimlich schwer, denn wie kann ich ihm/ihr gerecht werden? Wie muss ich mich verhalten, tu ich das Richtige?

Ich weiß nicht ob das eine Phobie oder so etwas ist, aber möglich wäre das schon. Manchmal glaube ich, dass es schon so ist. Ich bin zwar nicht sonderlich abgegrenzt von Freunden, ich hab ziemlich viele gute Bekannte, aber keine wirkliche Bezugsperson. Ich kann irgendwie nur sehr schwer jemandem vertrauen (wobei ich noch nicht mal einen Grund dafür sehe, das nicht zu tun...)

Ich kann auch eigentlich nicht gut über persönliche Dinge reden. Also meine Gefühle anderen Personen mitteilen. Vor allem wenn sie mich dabei sehen (mir gegenüber sitzen). (Würden sie über mich lachen wenn ich es ihnen erzähle?)

Probleme anderen mitteilen ist auch nicht leicht. Ich löse lieber alles alleine, perfekt alleine klar kommen, ohne andere Hilfe. Niemanden ran lassen. Auf Hilfe einlassen ist extrem schwer. Bei Gruppenarbeit oder nem Referat kein Problem, aber bei größeren Sachen schwieriger, vor allem wenn es um mich selbst geht. Aus dieser Vielzahl an Kleinigkeiten resultiert auch eine Art Autoaggression.

Ich hab auch schon überlegt ob meine Art mich zu kleiden (auffällig schwarz) irgendwie ein Versuch ist was zu bewirken, ich weiß zwar nicht genau was, aber möglich ist es ja. Obwohl ich beim 'Styling' auch schon wieder möglichst Fehlerfrei sein will.

Außerdem kann ich nicht gut vor vielen Fremden sprechen. Also vor größeren Gruppen (außer ich kenne die Leute & sie mich, dann ist das überhaupt kein Problem). Mit einzelnen neuen ist das allerdings kein Problem zu reden.

Und eigentlich wollte ich auch nicht so viel schreiben. Naja, vielleicht kann mir ja jemand einen Ratschlag geben. Ansonsten schön wenn es einer liest :)

lG, Dana
_________________________
if you never try anything new, you'll miss out on many of life's great disappointments.

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: DrXMas] - #611211 - 29.01.2006, 04:33:52
HawkofHell
I/O F​ailur​e​

Registriert: 12.04.2005
Beiträge: 980
Ort: Deutschland NRW
Wenn ich mir die ganzen Beispiele hier durchlese, so muss ich ganz erlich sagen trifft so gut wie alles auf mich zu.

Es fing soweit ich weiß alles nach der Grundschule an, als ich aufs Gymnasium kam. Ich glaube, dass die ersten beiden Jahre in denen ich förmlich 'gemobbt' wurde mich so geprägt haben, dass ich wirkliche Phobien entwickelt habe, Beispiele für das mobben will ich hier nicht bringen, sie waren alle Formen psychischer Gewalt.

Gehen wir alles nacheinander durch beginnend mit der sozialen Phobie...

Seitdem mich meine 2. Freundin mit einer deftig miesen Begründung verlassen hatte dachte ich Wochenlang ich wäre ein nichts und ich wäre sowieso unfähig für alles etc, nach außen hin zeigte ich das jedoch nicht, warscheinlich hatte ich davor ziemliche Angst.
Hier half mir der Chat, der ein Ventil nach außen Darstellte mit dem ich gewisse Dinge offen aussprechen konnte und das erleichterte mich wirklich enorm. Auch die Musik half mir dabei ziemlich, denn ich entwickelte ein Musikrichtungs extrem: Ich höre Metal und Reagge, das eine um Wut abzubauen, dass andere um ein gewisses Glücksgefühl zu bekommen.

In der Klasse habe ich ständige Angst ich könnte von einem Lehrer dranngenommen werden und Reden halten vor der Klasse war für mich vor einiger Zeit gänzlich unmöglich, so zitterte ich bei einer Buchvorstellung im Deutschunterricht dermaßen, dass ich nicht mal die Seite des Buches aufschlagen konnte.
Dies hat sich mittlerweile allerdings gebessert, da ich es wirklich schaffe meinen Kopf vor den Reden frei von diesen Gedanken zu machen, es macht mir sogar Spaß große Reden zu schwingen. glücklich
Das Problem mit dem Dranngenommen werden existiert aber immernoch, deßwegen bin ich mündlich auch wesentlich schwächer als als der Schnitt.
Bei fast jeden Drannehmen habe ich schon vorher 6 mal überlegt, was ich sagen könnte wenn ich denn drannkomme und wenn ich dann wirklich drannkomme rast mein Herz auf 180 und mein Kopf wird extrem rot, insbesondere beim lesen ist das eine krasse Behinderung, da ich mich bei zunehmender länge des Textes immer häufiger verspreche.
Das ich glaube ignoriert zu werden wurde in einigen Forenbeiträgen hier schon klar ^^

Mein Blutdruck ist auch sehr niedrig, was sich in Kreislaufschwäche und kalten Händen äußert, dass sind dann warscheinlich die Gründe warum ich mich oft Depressiv fühle...

Die Agoraphobie trifft voll und ganz auf mich zu. Ich bin wirklich im richtigen Leben eine zurückhaltende, scheue Person, die sich in der Familie oder unter wirklich bekannten Freunden 'versteckt'.
Ich hänge eigentlich nur in meiner Clique rum, neue Personen kennen zu lernen fällt mir extrem schwer, selbst Telefonieren war einmal eine richtige Qual "Was ist wenn ich mich verspreche" etc... >.<
Ich bin weder in einem Verein, noch habe ich jemals wirklich einen Streit angezettelt, habe sogar Situationen versucht geziehlt zu entschärfen, da ich eine Auseinandersetzung extrem scheue.
Auch mein Praktikumszeugniss zeigt die Symptome deutlich.

Weiterhin habe ich den wirklichen Zwang Pünktlich bei Terminen zu erscheinen, anscheinend habe ich dies von meinem Opa geerbt, der auch Minütlich und Zwanghaft auf die Uhr starrt und am liebsten 20 Minuten vor der nötigen Zeit losfährt. Fast immer mache ich mir gedanken über "Was wäre wenn..." Situationen, was auf Dauer wirklich nerven kann.

Zwänge habe ich bisher also nur den Kontrollzwang festgestellt...

Ich habe eigentlich auch schon über professionelle Hilfe nachgedacht, da sich die Symptome aber bisher immer mehr zurückentwickelt haben denke ich mal, dass das nicht unbedingt Notwendig ist.

Jeder außenstehende kann so etwas nur schlecht Verstehen, dass habe ich festgestellt, aber ich kann dazu nur sagen: Es ist wirklich die Hölle, zumindest war das so am Höhepunkt meiner Phobien.

Ich kann Betroffenen nur sagen, dass sie wirklich mal darüber Nachdenken sollten

Was habe ich denn eigentlich? und Was könnte ich dagegen tun?

Das habe ich getan und habe wirklich z.B. geübt freier zu Sprechen, Reden geübt, ins Forum hier geschrieben. Ich habe mich öfters hingelegt und eine Entspannungs CD gehört, dass hat gegen den Stress und das Zittern geholfen, aber eines ist wichtig, man muss sich Zeit nehmen.
Die Phobien die man im laufe der Jahre angesammelt hat sind nicht nach einer Woche weg, ich habe jetzt 2 Jahre daran gearbeitet und kann verbesserungen feststellen.
Vieleicht hilft es den ein oder anderen...

MfG,
HawkofHell.
_________________________
- Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde. Friedrich Nietzsche - Also sprach Zarathustra

[zum Seitenanfang]  
Re: Meine Angst [Re: Ampelmännchen+w] - #611338 - 29.01.2006, 10:47:47
Wayko15
Grenz​en​

Registriert: 07.05.2004
Beiträge: 2.116
Ort: Milchstraße,BlauerPlanet, Erde...
Also, ich glaube man muss Unterscheiden zwischen Geschenissen die es gab, oder solchen "Depri-Phasen-Attacken" die keinen Hintergrund in dem Sinne haben, sondern durch die Umstellung von Kind zu Erwachsen passiert.

Viele fangen damit schon mit 11-12 an, weil sie vielleicht einfach Vorbilder haben / Lehrer / Eltern die viel besser waren als man selber in diesem Moment und das ganze wird dann bestimmt erst richtig erkannt von denen, wenn sie auf eine weiter führende Schule gehen nach der Grundschule. Oder wenn die Freunde woanders hingegangen sind als man selber.

Ist es vielleicht auch der Druck der auf die kleinen zukommt wenn sie auf eine neue Schule kommen, was sich weiter ausbauen könnte..

Vielleicht wäre da auch die Sache mit den Zahlen eine hilfreiche Aktion, um wirklich zusehn wanns ging und wann es gar nicht ging.

Also:

Man nimmt sich ein Taschenkalender zum Beispiel und schreibt da eine Zahl zwischen 1 und 10 rein, wobei 10 schlecht und 1 gut sein kann, oder andersum, euch selbst überlassen zwinker . Dann kann man in diesen auch noch Stichwirte rein schreiben, warum es einem so ging, nur das müßte man dann wirklich täglich 2 Wochen, oder länger, durchziehen um schon ein richtiges Ergebnis zu haben. Am meisten darf in der Zeit kein Event in der Arbeit oder Schule sein, da dies das Ergebnis ja beeinschränken würde.

So eine Kontrollzwang habe ich glaube ich auch, ich muss einfach alles nochmal kontrollieren, wenn ich zum Beispiel etwas eingesteckt habe schaue ich nach 10 Minuten nochmal nach, ob ich's wirklich eingesteckt habe, aber sonst hab ich auch nur manchmal Nachts eine kleine Depri-phase, ohne zu wissen warum.

Ich glaube man muss bei dem ganzen Thema auch unterscheiden zwischen Jungs und Mädchen, da Mädchen wohl eher solche Gefühle zu lassen als Jungs. Ich glaube es gibt viel mehr Mädchen mit dem Gefühl als Jungs.

Was wurde denn schon dagegen unternommen, dass man die Angst los wird?

Mit Freunden / Lehrern / Eltern schon drüber gesprochen?
Ich glaube, dass wird das wichtigste irgendwie sein, dass man eine Kontaktperson sich sucht, vielleicht osllte man diese auch nur aus dem Chat kennen, da man dort keine Sorgen habe muss das da ewas ins Reale kommt und man ist doch ziemlich freier als in Real.

JD "wayko"
_________________________
So blühend der Liebe wegen,
sich auf die Wiese legen.
Gebt acht und passt auf,
Leg dich nicht darauf!
<--Seht da


[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #612416 - 30.01.2006, 00:28:23
NinjaGirlie
Famil​ymitg​lied​

Registriert: 04.12.2004
Beiträge: 10
Ort: NRW, Düsseldorf
Also ersteinmal mag ich dazu sagen dass ich es ehrlich gut finde dass sich ein Mensch für solche Dinge interessiert und sich in Menschen hineinzuversetzen versucht! Respekt dafür!
Und dann wollte ich über mich erzählen, dass ich selber seid ich 2 Jahre alt bin unter Angstzuständen leide.Im Laufe der Zeit wurde es dann auch immer schlimmer.
Ich war ein paar Jahre lang in einer Sekte die diese Ängste dann auch noch verstärkt haben.
Ich habe so ziemlich fast alle Angstgedanken durch.
Wie ich damit umgegangen bin...O.o
Anfangs habe ich die Welt nicht mehr verstanden; mir wurde der Boden unter den Füßen entrissen und es gab keine Ausweg.Meine ganzen Psychologen die ich auch schon seid Kindesaleter durchhabe wollten mir helfen.Doch um ehrlich zu sein waren die einfach alle nur nutzlos, bis auf den letzten,meinen jetzigen.
Er ist wie ein Freund und hat immer gute Tips und ist immer für michda.
Ich habe mich dann mit ihm entschieden eine Therapei in einer psychiatrie halbgeschlossen zu machen.
Dort war ich dann drei Monate und es hat halb halb geholfen.Ich habe gelernt mit den Ängsten umzugehen und mein Leben nicht davon bestimmen zu lassen.Jedoch sind diese Ängste nachn wie vor da-und wie man leider feststellen muss bekommt man solche Ängste (die meisten) sein Leben lang nicht weg sondern lernt für sich nur Wege auch mit Ängsten klarzukommen.
Deswegen an alle den Tip die gerade erst in solch Angstphasen reingeraten sind: Spannt die Erwartungen nicht zu hoch, nehmt euch nicht zu viel vor" Such euch so schnell wie möglich Hilfe damit ihr es schafft ehe es richtig angefangen hat wieder herauszukommen. Und traut euch zu euren Ängsten zu stehen!
Lasst euch nicht von solchen Gefühlen und Gedanken verunsichern und kämpft.Denn es lohnt sich!

Mir geht es nun schon wieder einigermaßen besser;man hat an mir zwei verschiedene Medikamente ausprobiert in der Psychiatrie. Einmal ein Neuroleptika aus den 60er Jahren von dem ich kollabiert bin.
Und nun Ein Beta-Blocker der mir Angst gefühle nimmt weil dieses Medikament mein Herzrythmus gleichmäßig hält und entspannt weshalb ich viel lockerer geworden bin.

Medikamente sind keine Wundermittel man sollte es immer ohne versuchen.
Aber lasst euch auf jeden fall nicht sofort auf Neuroleptika ein denn die machen die Brine matsch! Solch Sachen ehrlich nur im Notfall.
BetaBlocker hingegen sind eine gute unterstützung und schützt nebenbei noch vor Schlaganfällen und hilft bei Herzprobleme;-) (welches ja seine eigentlichen Einsatzgebiete sind)

Also viel Glück an alle anderen ängstlichen Menschen da draussen und nochmal Lob an die Schreiberin.
Lg
Meike
_________________________
~Das Leben ist kein Wunschkonzert~

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: NinjaGirlie] - #639026 - 27.02.2006, 21:29:31
Ampelmännchen+wForumssprecher
​how's the heart?

Registriert: 08.04.2003
Beiträge: 11.451


Ich hab länger überlegt ob ichs posten soll oder nicht.
Bin mir auch nicht sicher ob es direkt hier zu passt, aber es gehört unweigerlich dazu.

Ich hab gerade, als eine relativ spontane Handlung, jemandem 'davon' erzählt. Also von meinen Vermutungen, oder zumindest Ängste in dieser Richtung. Und ich weiß nicht, ob ichs hätte machen sollen.

Ich hab eigentlich nur mit einer Person darüber gesprochen (& danke mal an dieser Stelle dafür).

Die ganze Sache ist mit auch ziemlich unangenehm. Naja peinlich. Das ist sowas verdammt Persönliches & ich habs so rausgeplaudert.
Ich hatte 'n bisschen Streß weil ich nicht drüber reden wollte & irgendwie isses dann passiert, dass ich mich hab hinreisen lassen.

Ich hab so Panik vor morgen. Denn dann sehe ich, wie jeden Tag eigentlich, die Person. Ich muss ihr in die Augen schauen. Ich muss auf die Reaktion dazu warten.

Er, also mein bester Freund, sagte eben schon, dass er das nie erwartet hätte. Und das er nicht noch jemanden an 'sowas' verlieren will. (Seine Ex hatte auch Probleme in dieser Richtung)


Ich weiß ehrlich nicht, was ich nun machen soll.
_________________________
if you never try anything new, you'll miss out on many of life's great disappointments.

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: Ampelmännchen+w] - #639083 - 27.02.2006, 22:48:30
Anonym
Nicht registriert


Hey Dana!

Das Gefühl kenne ich, wenn man erst eigentlich ganz froh ist, es jemandem erzählt zu haben und dann auf einmal wünschte, es nicht getan zu haben und es einem peinlich ist.
Meistens muss es einem garnicht peinlich sein und derjenige, dem man es erzählt hat, reagiert ganz normal darauf.
Aber es kann auch sein, besonders bei Leuten, die noch nicht selbst Erfahrungen mit sowas gemacht haben, dass sie geschockt sind oder überreagieren bzw. nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen.

Ich kann mich noch erinnern, so war es damals bei mir, als meine Freundin mir von ihrem SvV erzählte.
Ich wusste nicht, wie ich reagieren sollte....dann bot ich ihr Hilfe an (obwohl ich selbst wahrscheinlich recht hilflos war)...aber sie wollte nicht mehr mit mir reden geschweigen denn Hilfe annehmen - und das machte mich irgendwie wütend - natürlich auch irgendwie eine falsche Reaktion, die meistens nichts bringt. Naja...ich habe mit ihr kaum noch über das Thema gesprochen.

Ich denke, da reagieren verschiedene personen eben ganz unterschiedlich.
Aber gute Freunde werden versuchen, dir zu helfen anstatt dich auszulachen oder runter zu machen oder was du für Befürchtungen hast.
Derjenige, dem du es gesagt hast...vor ihm muss es dir sicher nicht peinlich sein! Das wird schon...ich hoffe, das er morgen 'normal' reagiert.

Viel Glück dafür!
Und wenn was ist -> call me zwinker bzw. write me...

Greetz
Corny *knuff*

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #912149 - 20.10.2006, 07:35:34
Anonym
Nicht registriert


Es gibt ja verschiedenste spezifische Phobien gegen etwas.
Ich habe letzens gelesen, dass es auch:

Panophobie [Angst vor Allem ]

gibt.
Wie ist das denn zu verstehen?
Angst vor Spinnen, okay, das verstehe ich ja (als Beispiel)...
Aber Angst vor ALLEM?
Ich hätte nicht gedacht, dass das geht. Und irgendwie kann ich mir auch nicht vorstellen, dass wirklich alles Angst macht - sonst hätte man ja z.B. Angst, in die Schule zu gehen & Angst, nicht in die Schule zu gehen (als Beispiel)....

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #912274 - 20.10.2006, 12:50:26
Johstargirl
Nicht registriert


Zitat:


Panophobie [Angst vor Allem ]



Kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen, aber Jem. der an Panophobie leidet müsste also mit allem im Konflikt stehen, wie zB. mit der Schule. Derjenige müsste sich pausenlos mit sich Selbst und der Außenwelt beschäftigen bzw. daran verzweifeln und findet keine Ruhe. Das zu behandeln wäre schwierig , wenn überhaupt eine Behandlung möglich ist.

Milde ausgedrückt: Keine schöne Vorstellung.

Yoyo unschlüssig

[zum Seitenanfang]  
Re: (Angst)Störungen [Re: ] - #913179 - 21.10.2006, 02:18:06
AGGzumRzumO
ONLIN​E!​

Registriert: 24.03.2006
Beiträge: 1.564
Wenn jemand aus meinem Glas trinkt, dann habe ich angst mich mit irgendetwas zu infizieren, obwohl ich weiß, dass die Person gesund ist.

Folge: Ich achte immer auf mein Glas und woraus jemand trinkt.
Trinkt jemand aus der Flasche und stellt sie zurück in den Kühlschrank, dann widert es mich an. Es sei denn ich mach das lach
_________________________
...

[zum Seitenanfang]  
alle Beiträge 1 2 > alle