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Re: Zeitarbeit - Chance oder Unsinn? *** [Re: ] - #2753234 - 15.10.2015, 17:04:32
fallingstar w
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Ich finde Zeitarbeit bzw. Leiharbeit herabwürdigend........

Für ungelernte oder um ein paar Monate zu überbrücken ist das ideal und die Chance nicht zum Amt (Agentur für Arbeit oder Job Center) rennen zu müssen.
Nur bei qualifizierten Personal die (leider) bei vielen Betrieben auch von oben herab angeschaut werden, obwohl sie genau das gleiche tun wie ihre festangestellten Mitarbeiter sollen die sogar noch froh sein fürn Appel und nen Ei zu arbeiten und er/sie dem Chef noch dankbar sein soll, weil man für ihn arbeiten "darf"

Der Deutsche Arbeitsmarkt ist eh anmaßend...... den sogenannten Fachkräftemangel gab es nie... jetzt gibs den sowieso nicht mehr, da massen an Ausländischen Fachkräften nun hier sind die ja auch arbeiten wollen.
Freude für die Arbeitgeber (das nicht nicht mal gelogen) werden diese für den Mindestlohn eingestellt....... AG freut sich da viel Personal für wenig Geld..... [img:right]http://i58.tinypic.com/5vt64x.png[/img]

Pech für Deutsche und langjährige Mitarbeiter die vor Jahren nach Deutschland kamen.
Geld ist das erste woran ein Arbeitgeber denkt (wers nicht glaubt, merkt es spätestens wenn er/sie arbeitslos ist).

Was ich mich immer wieder Frage........ wieso Arbeitgeber bei Stellenauschreibungen einen hochqualifizierten und perfekten fehlerlosen neuen Mitarbeiter sucht, wenn er eh nur ein ungelernten oder Berufsanfänger einstellt?

Kann mir das einer ernsthaft beantworten?



Bearbeitet von Jag (22.10.2015, 10:53:28)

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Re: Zeitarbeit - Chance oder Unsinn? [Re: ] - #2816678 - 01.10.2016, 22:42:37
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Personaldienstleister sind keine Hersteller und dürfen nicht als Firmen bezeichnet werden. Sie sind, wie der Name schon sagt, ein Personal. Als Industriemechaniker zum Beispiel bewerbe ich mich bei einer Firma, die für Industrie bzw. Metallverarbeitung zuständig ist. Das ist nämlich wichtig zu wissen. Ein Personalbüro kann sehr schnell geschlossen werden und das schadet die Person wirtschaftlich. Ein Personalbüro stellt nichts her und verarbeitet kein Metall. Wenn ich zum Beispiel weiß, dass ein Großunternehmen unwahrscheinlich pleite geht, dann bin ich auf der sicheren Seite. Aber bei einer Personaldienstleistung jedoch ist es nicht sicher. Die Leute die sowas verteidigen wollen es gerne normalisieren und alles kaputt machen. Sie freuen sich sogar, wenn Unrecht geschieht. Solche Personalbüros sind nicht ausschließlich für Ungelernte da. Das ist nur eine Ausrede ohne jegliche Rechtsgrundlage. Diese Behauptung ist frei erfunden worden und ist schlichtweg nicht wahr.

Aggressiv machende Ausreden die ich bis jetzt gehört habe sind folgende:

Firmen sparen Personalkosten
Sprungbrett
In namhafte Unternehmen schnuppern
Chance übernommen zu werden
Für ungelernte gut geeignet


Erstens: Jeder Hersteller bzw. jede Firma muss ein Personal führen und hat ein Personal! Es gibt keine Firmen ohne Personal! Wie wurden die Angestellten denn sonst fest eingestellt? Ein Personal der nichts herstellt, gibt mir nicht die Garantie für seine Existenz. Bei einer Großfirma jedoch schon. Warum sollte ich mich bei einer kleinen 1 Zimmer Bude Namens Zeitarbeit als Industriemechaniker bewerben? Ich muss doch vorher wissen, was das für eine Firma bzw. Kunde ist. Dieses Wissen muss nicht nur die Zeitarbeit haben, während wir wie Sklaven nach deren Pfeife tanzen und blind dorthin marschieren um zu arbeiten.

Zweitens: Was für Sprungbrett? Wenn ich beim Kunden als Leiharbeiter arbeite, dann gibt es doch keinen Unterschied, ob ich als Leiharbeiter oder direkt bei ihm arbeite. Dieser sogenannte Unterschied ist nicht vorhanden! Der Unterschied liegt nur an den Buchstaben, sonst nichts.

Drittens: Warum sollte ich schnuppern? Dieses Wort ist sehr frech und man fühlt sich als Hund beschimpft. Solche Ausdrucksweisen sind nicht normal. Sie sind rechtswidrig und müssen verboten werden.
Wenn ich zum Beispiel einen Rechtsanwalt für Steuerrecht beauftragen will, dann muss ich nicht zuerst alle Rechtsanwälte im Gebiet Steuerrecht ausprobieren! Solange er sich in diesem Fachgebiet auskennt, brauche ich nicht zu schnuppern. Wenn eine Firma für die Metallverarbeitung zuständig ist, dann brauche ich ebenfalls nicht zu schnuppern! Wenn eine Firma eine Absage erteilt, dann ist das was anderes. Dann muss man sich wo anders bewerben. Genau so wie bei den Rechtsanwälten. Ich brauche dafür keine Zeitarbeitbüros. Ich kann mich selber bewerben. Außerdem ist das ziemlich frech wenn man behauptet, dass Firmen nur Leiharbeiter einstellen, vor allem wenn das aus dem Mund einer Metallfirma kommt.
Denn solche Äußerungen widersprechen ja das Wort *Sprungbrett*

Viertens: Die Chance auf einer Übernahme hängt nicht von Zeitarbeitsbüros ab. Diese Behauptung kann jeder aufstellen, wenn er ein Gitternetz baut. Und genau das tut der Staat heutzutage, um so etwas behaupten zu können, um die Leute für blöd zu verkaufen. Und dann gibt es Leute die das verteidigen und rechtfertigen und sich sogar freuen und es feiern.

Fünftens: Für ungelernte gut geeignet? Seid wann ist ein Industriemechaniker ungelernt?

Alle Ausreden haben keine Rechtsgrundlage.

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Re: Zeitarbeit - Chance oder Unsinn? [Re: ] - #2816781 - 02.10.2016, 17:09:29
cooler Albaner 007

Registriert: 06.12.2006
Beiträge: 4.839

Deine AUssagen haben ebenfalls keine Rechtsgrundlage.

Zitat:
Firmen sparen Personalkosten

Wir selber stellen auch Zeitarbeiter ein und haben dadurch den Vorteil, dass wir lediglich eine Dienstleistung einkaufen und keinen Personal einstellen. Die Personaleinstellung ist für ein Unternehmen ein wirtschaftlicher und personeller Aufwand, wohingegen der Einkauf von Personaldienstleistungen einen geringen wirtschaftlichen und personellen Aufwand bedeutet. Wenn du also projektweise bzw. kurzfristig neue Mitarbeiter benötigst, weil du für eine kurze Zeit dessen Knowhow brauchst, dann kannst du einen Personaldienstleister beauftragen, die eine Personalkraft in Form einer Dienstleistung zu geben.

Zitat:
Zweitens: Was für Sprungbrett? Wenn ich beim Kunden als Leiharbeiter arbeite, dann gibt es doch keinen Unterschied, ob ich als Leiharbeiter oder direkt bei ihm arbeite. Dieser sogenannte Unterschied ist nicht vorhanden! Der Unterschied liegt nur an den Buchstaben, sonst nichts.

Der Unterschied liegt nicht nur an den Buchstaben, sondern tatsächlich darin, dass du dich als Leiharbeiter beim Kunden beweisen kannst und dadurch die Chance hast, dass du eine Direkteinstellung bekommst, sobald das Unternehmen neue Mitarbeiter sucht. Unser heutige Fachgebietsleiter ist über eine Zeitarbeitsfirma eingestellt worden, wurde nach einem Jahr direkt eingestellt und ist nun FGL. Warum? Er hat sich ein Jahr bewiesen, kannte die Vorgänge und Prozesse und hatte somit die besten Voraussetzungen übernommen zu werden. Außerdem sammelst du als Leiharbeiter, wenn du keinen anderen Arbeitgeber findest, Berufserfahrung und Berufserfahrung ist für eine Einstellung sehr wichtig. Demnach kann dies durchaus als Sprungbrett betrachtet werden. Genau so kann bspw. auch eine befristete Einstellung als Sprungbrett betrachtet werden, wie z.B. in meinem Fall, als ich später dann meine Unbefristung bekommen habe, weil ich mich beweisen konnte.

Zitat:

Wenn ich zum Beispiel einen Rechtsanwalt für Steuerrecht beauftragen will, dann muss ich nicht zuerst alle Rechtsanwälte im Gebiet Steuerrecht ausprobieren! Solange er sich in diesem Fachgebiet auskennt, brauche ich nicht zu schnuppern. Wenn eine Firma für die Metallverarbeitung zuständig ist, dann brauche ich ebenfalls nicht zu schnuppern! Wenn eine Firma eine Absage erteilt, dann ist das was anderes. Dann muss man sich wo anders bewerben. Genau so wie bei den Rechtsanwälten. Ich brauche dafür keine Zeitarbeitbüros. Ich kann mich selber bewerben. Außerdem ist das ziemlich frech wenn man behauptet, dass Firmen nur Leiharbeiter einstellen, vor allem wenn das aus dem Mund einer Metallfirma kommt.

Es geht nicht darum, dass du alle Rechtsanwälte beschnuppern sollst, um zu erfahren, welcher der beste ist, es geht darum, ein Unternehmen kennen zu lernen, um zu schauen, ob a) die Arbeit etwas für dich ist und b) ob der Arbeitgeber dir zusagt. Viele Arbeitgeber sind sehr unterschiedlich, haben unterschiedliche Arbeitsweisen und die Arbeitskonditionen sind unterschiedlich. AUch hier hast du die besten Chancen dein Traumunternehmen zu suchen, und/oder beispielsweise auch die internen Abläufe eines namhaften Unternehmens kennen zu lernen.

Zitat:
Viertens: Die Chance auf einer Übernahme hängt nicht von Zeitarbeitsbüros ab. Diese Behauptung kann jeder aufstellen, wenn er ein Gitternetz baut. Und genau das tut der Staat heutzutage, um so etwas behaupten zu können, um die Leute für blöd zu verkaufen. Und dann gibt es Leute die das verteidigen und rechtfertigen und sich sogar freuen und es feiern.

Dass es davon nicht abhängt ist klar, denn das Wort Abhängig ist ein ziemlich mächtiges Wort. Es unterstützt dich aber bei der späteren Übernahme. Als Arbeitgeber nehme ich lieber jemanden, der Berufserfahrung hat oder gar in meinem Unternehmen gearbeitet hat. Diesen Mitarbeiter muss ich bei der späteren Übernahme nicht einarbeiten, da dieser direkt loslesen kann.
Eine Mitarbeitereinstellung ist, wie oben bereits genannt, ein wirtschaftlicher und personeller Aufwand. Die Einstellung eines Mitarbeiters bedeutet zeitgleich vorerst Aufwand und kein Gewinn, denn die internen Abläufe müssen vorerst gezeigt werden. Ich muss Personal bereitstellen, um den neuen Mitarbeiter einzuarbeiten bzw. dieser benötigt Zeit, um später gewinnbringend für das Unternehmen zur Verfügung zu stehen.


Alles in Allem kann ich also durchaus sagen, dass eine Zeitarbeitsfirma durchaus sinn macht und deine berufliche Karriere ankurbeln kann. Eine Zeitarbeitsfirma kann man, sofern man engagiert und gewillt ist, als Chance nutzen, um später direkt eingestellt zu werden.
Wenn man aktuell Schwierigkeiten hat eine Arbeitsstelle zu finden, kann man durchaus eine Zeitarbeitsfirma in Erwähgung ziehen, um wenigstens Berufserfahrung zu sammeln. Jemand, der seit 3 Jahren ausgelernt hat und seit dato keinen Job hat, nehme ich nicht so gern, wie jemand, der zwar vor 3 Jahren ausgelernt hat, aber in der Zeit Berufserfahrung gesammelt hat.

Ich stimme dir aber in den Punkt zu, dass manche Zeitarbeitsunternehmen ihre Mitarbeiter "versklaven" und unterm Wert verkaufen. Es liegt demnach an einem selbst, einen guten Personaldienstleister zu finden, für den man sich zur Verfügung stellt, denn nicht alle Zeitarbeitsfirmen bezahlen schlecht oder behandeln einen als Sklaven. Wir kaufen bspw. Mitarbeiter von computacenter ein, welche a) gut bezahlt werden und b) viele Weiterbildungen genießen, sobald sie keinem Unternehmen zugeordnet sind.
Ich denke auch, dass das von Branche zu Branche sehr unterschiedlich gehandhabt wird. Aber Zeitarbeit ist eine moderne Form der Mitarbeitereinstellung und durchaus legitim, wenn man sich nicht verarschen lässt.

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Re: Zeitarbeit - Chance oder Unsinn? [Re: cooler Albaner 007] - #2816848 - 03.10.2016, 00:37:27
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Antwort auf: cooler Albaner 007

Deine AUssagen haben ebenfalls keine Rechtsgrundlage.


Nein, das ist schlichtweg nicht wahr. Du hast absolut kein Unrechtsbewusstsein und deine Aussagen beinhalten massive Widersprüche.


Antwort auf: cooler Albaner 007
Wir selber stellen auch Zeitarbeiter ein und haben dadurch den Vorteil, dass wir lediglich eine Dienstleistung einkaufen und keinen Personal einstellen.


Du widersprichst dir. Unten hast du weiter behauptet, dass der Leiharbeiter dadurch die Chance bekäme übernommen zu werden und dann redest du von Vorteil eines Unternehmens?


Antwort auf: cooler Albaner 007
Die Personaleinstellung ist für ein Unternehmen ein wirtschaftlicher und personeller Aufwand, wohingegen der Einkauf von Personaldienstleistungen einen geringen wirtschaftlichen und personellen Aufwand bedeutet. Wenn du also projektweise bzw. kurzfristig neue Mitarbeiter benötigst, weil du für eine kurze Zeit dessen Knowhow brauchst, dann kannst du einen Personaldienstleister beauftragen, die eine Personalkraft in Form einer Dienstleistung zu geben.


Der Gelernte darf dazu nicht gezwungen werden mitzuwirken! Nicht im Sinne seiner Entscheidungsfreiheit, sondern im Sinne der Chancenlosigkeit durch die Einführung von Leiharbeit! Du kannst nicht einfach locker sagen, dass der Gelernte nicht gezwungen ist sich als Leiharbeiter zu bewerben. Denn er fühlt sich gezwungen auf Grund Chancenlosigkeit durch die Einführung von Leiharbeit!



Antwort auf: cooler Albaner 007
Der Unterschied liegt nicht nur an den Buchstaben, sondern tatsächlich darin, dass du dich als Leiharbeiter beim Kunden beweisen kannst und dadurch die Chance hast, dass du eine Direkteinstellung bekommst, sobald das Unternehmen neue Mitarbeiter sucht.


Und oben hast du etwas anderes behauptet. Du hast geschrieben: "Wir selber stellen auch Zeitarbeiter ein und haben dadurch den Vorteil, dass wir lediglich eine Dienstleistung einkaufen und keinen Personal einstellen."

Was denn nun? Einmal heißt es Sparen und dann wieder nicht. Ich habe dir bereits diese aggressiv machenden Ausreden genannt. Du hast sie erneut erwähnt. Sag mal liest du nicht was ich schreibe oder was ist dein Problem? Die Antworten auf deine widersprüchlichen Aussagen habe ich doch bereits im Voraus gepostet.

Erzähl mir doch bitte nichts vom Pferd. Die Beschreibung von Zeitarbeitsfirmen ist kein Beweis bzw. kein Rechtfertigungsgrund. Du hast lediglich nur beschrieben was eine Zeitarbeitsfirma ist.


Antwort auf: cooler Albaner 007
Unser heutige Fachgebietsleiter ist über eine Zeitarbeitsfirma eingestellt worden, wurde nach einem Jahr direkt eingestellt und ist nun FGL. Warum? Er hat sich ein Jahr bewiesen, kannte die Vorgänge und Prozesse und hatte somit die besten Voraussetzungen übernommen zu werden.


Warum soll er sich beweisen? Hat er etwa nicht gelernt? Wozu hat man denn sonst einen Beruf? Reicht ein Gesellenbrief etwa nicht aus? Wozu gibt es denn sonst eine Probezeit? Es ist einfach falsch zuerst als Leiharbeiter zu arbeiten um später übernommen zu werden! Das ist einfach falsch! Es stimmt nicht! Du hast doch selber zugebeben, dass die Firmen nur Leiharbeiter einstellen, um Personalkosten zu sparen und nun änderst du ständig die Gründe und behauptest das Gegenteil. Die Probezeit ist doch da. Warum soll er sich als Leiharbeiter beweisen? Die Probezeit existiert auch ohne Zeitarbeit!

Übrigens muss jede Firma ein Personal führen! Wo landen die Bewerbungen denn sonst hin?!


Antwort auf: cooler Albaner 007
Außerdem sammelst du als Leiharbeiter, wenn du keinen anderen Arbeitgeber findest, Berufserfahrung und Berufserfahrung ist für eine Einstellung sehr wichtig. Demnach kann dies durchaus als Sprungbrett betrachtet werden. Genau so kann bspw. auch eine befristete Einstellung als Sprungbrett betrachtet werden, wie z.B. in meinem Fall, als ich später dann meine Unbefristung bekommen habe, weil ich mich beweisen konnte.


Das wurde einfach so hinein interpretiert, um es attraktiv klingen zu lassen und die Leute fallen darauf rein. Wer keinen anderen Arbeitgeber findet, bewirbt sich weiter. Ganz einfach. Liest du etwa nicht was ich schreibe? Zeitarbeitsfirmen müssen das Geld selber verdienen. Sie stellen doch nichts her. Wenn sie Geld verdienen möchten, müssen sie den Beruf selber lernen. Die Einstellung wäre sonst rechtswidrig, da mein Arbeitgeber den selben Beruf haben muss wie ich! Ist dies nicht der Fall, ist die Einstellung rechtswidrig! Personalkosten müssen nicht gespart werden. JEDE Firma muss ein Personal führen!


Antwort auf: cooler Albaner 007
Es geht nicht darum, dass du alle Rechtsanwälte beschnuppern sollst, um zu erfahren, welcher der beste ist, es geht darum, ein Unternehmen kennen zu lernen, um zu schauen, ob a) die Arbeit etwas für dich ist und b) ob der Arbeitgeber dir zusagt. Viele Arbeitgeber sind sehr unterschiedlich, haben unterschiedliche Arbeitsweisen und die Arbeitskonditionen sind unterschiedlich. AUch hier hast du die besten Chancen dein Traumunternehmen zu suchen, und/oder beispielsweise auch die internen Abläufe eines namhaften Unternehmens kennen zu lernen.


Falsch! Falsch! Vollkommen falsch! Ein Leiharbeiter darf zum Beispiel nicht an einem Meeting teilnehmen! Ein Leiharbeiter bekommt keine internen Informationen! Ein Leiharbeiter wird anders behanelt! Wie kann da von Kennenlernen die Rede sein? Ein Leiharbeiter ist nur da, um Drecksarbeiten zu verrichten, wenn die Firmen Mitarbeiter benötigen. Danach muss er wieder gehen.
Warum versuchst du Gründe zu erfinden, die nicht stimmen? Wenn ein Entleiher einen Leiharbeiter für 1 Woche sucht, dann ist das eher unwahrscheinlich, dass er direkt übernommen wird. Er wird lediglich nur als Leiharbeiter eingesetzt, um ausfallende Arbeiten zu übernehmen. Wo kann hier von einer wahrscheinlichen Direkteinstellung die Rede sein? Der Leiharbeiter verliert dadurch Zeit, da er damit nichts anfangen kann. Und dann willst du mir was von Sprungbrett erzählen? Du glaubst einfach jeden Scheiß, was man dir verzählt mit Vergnügen. Sorry für diesen Ausdruck. Es ist aber so. Die Beschreibung einer Zeitarbeitsfirma hat mit deinen erfundenen Gründen nichts zu tun. Diese Gründe haben keine Rechtsgrundlage und stehen nicht im Zusammenhang. Sie sind lediglich nur erfunden worden, um Zeitarbeit attraktiv aussehen zu lassen. Und die Leute fallen darauf rein. Es gibt zwar Menschen die direkt eingestellt wurden, aber nicht auf Grund von Zeitarbeit, sondern weil sie sich beworben haben. Nur weil er im Zeitarbeitszustand direkt übernommen wurde, nutzen die Zeitarbeitsfirmen das für ihre eigene Zwecke aus, um die Leute für dumm zu verkaufen.

Die Probezeit ist da. Wenn das Unternehmen nur Leiharbeiter sucht, die die Probezeit doppelt machen, dann ist das nicht mein Problem. Zeitarbeit ist kein Sprungbrett, sondern eine Sklavenfirma. Wenn weiter behauptet wird, dass Zeitarbeit ein Sprungbrett sei, dann werde ich immer dagegen antworten, weil es mich etwas angeht.


Antwort auf: cooler Albaner 007
Es unterstützt dich aber bei der späteren Übernahme.


Schon mal was von Bewerbung gehört? Man bewirbt sich bei einer Firma. Entweder bekommt man eine Zusage oder eine Absage. Das war schon immer so gewesen. Der Chef hat zu entscheiden ob er dich übernimmt und keine Zeitarbeitsfirma! Zeitarbeitsfirmen können nichts beeinflussen. Man kann keine Zusage unterstützen! Entweder man wird übernommen oder nicht! Ich brauche dafür keine Zeitarbeitsfirma! Da diese Sklavenfirmen jedoch im Weg stehen, kann ich das nicht einfach so ignorieren und man kann mir nicht einfach sagen, ich solle dann einfach nicht dorthin.


Antwort auf: cooler Albaner 007
Als Arbeitgeber nehme ich lieber jemanden, der Berufserfahrung hat oder gar in meinem Unternehmen gearbeitet hat. Diesen Mitarbeiter muss ich bei der späteren Übernahme nicht einarbeiten, da dieser direkt loslesen kann.


Hast du ihn etwa vorher nicht eingearbeitet, als er als Leiharbeiter bei dir tätig war? Liest du überhaupt was du mir schreibst?


Antwort auf: cooler Albaner 007
Eine Mitarbeitereinstellung ist, wie oben bereits genannt, ein wirtschaftlicher und personeller Aufwand. Die Einstellung eines Mitarbeiters bedeutet zeitgleich vorerst Aufwand und kein Gewinn, denn die internen Abläufe müssen vorerst gezeigt werden.


Dann bist du ein Egoist. Nur damit du sparst, müssen Menschen als Leiharbeiter schaffen gehen?!


Antwort auf: cooler Albaner 007
Ich muss Personal bereitstellen, um den neuen Mitarbeiter einzuarbeiten bzw. dieser benötigt Zeit, um später gewinnbringend für das Unternehmen zur Verfügung zu stehen.


Werden Leiharbeiter etwa nicht eingearbeitet oder wie soll ich deine Aussage verstehen? Also wenn ein Leiharbeiter eingearbeitet wird, kostet das keine Zeit und kein Geld, aber ein Nichtleiharbeiter schon oder was?

Ich finde es sehr lustig wie die Leute sich massiv widersprechen und mit aller Kraft versuchen ihre schmutzigen Tricks zu rechtfertigen bzw. zu schmücken und es nicht einmal merken, dass sie sich massiv widersprechen. Es scheint, dass du nicht aus Überzeugung redest, sondern eine Sache unrechtmäßig verteidigst, um möglichst Gewinn zu erzielen.


Antwort auf: cooler Albaner 007
Alles in Allem kann ich also durchaus sagen, dass eine Zeitarbeitsfirma durchaus sinn macht und deine berufliche Karriere ankurbeln kann. Eine Zeitarbeitsfirma kann man, sofern man engagiert und gewillt ist, als Chance nutzen, um später direkt eingestellt zu werden.


Du solltest endlich zuerst lesen und dann antworten.
ES GIBT doch die Probezeit. Hallo? Die Probezeit ist doch da! Jede Firma muss ein Personal führen! Das kostet nun mal! So ist nun mal das Geschäft wenn man eine Firma hat. Du hast deshalb nicht das Recht zu verlangen, dass die Arbeitnehmer von jemanden eingestellt werden, der kein Hersteller ist!
Zeitarbeitbüros sind keine Hersteller! Mein Arbeitgeber muss den gleichen Beruf bzw. in der gleichen Branche sein wie ich!
Mit meiner berufliche Karriere ist alles in Ordnung. Aber solche Menschen wie du versuchen daraus ein Problem zu machen. Du willst mir also verzählen und weissmachen, dass ich ein Problem mit meinem Beruf habe? Ich habe meine Ausbildung gemacht und plötzlich erscheinen solche Menschen wie dich und wollen mir verzählen, dass ich ein Problem mit meinem Beruf habe und ich deshalb zuerst als Leiharbeiter arbeiten soll? Dann bist du daran schuld, dass die Leute als Leiharbeiter arbeiten müssen!


Antwort auf: cooler Albaner 007
Wenn man aktuell Schwierigkeiten hat eine Arbeitsstelle zu finden, kann man durchaus eine Zeitarbeitsfirma in Erwähgung ziehen, um wenigstens Berufserfahrung zu sammeln. Jemand, der seit 3 Jahren ausgelernt hat und seit dato keinen Job hat, nehme ich nicht so gern, wie jemand, der zwar vor 3 Jahren ausgelernt hat, aber in der Zeit Berufserfahrung gesammelt hat.


Ohne Zeitarbeit würden die Firmen ihr eigenes Personal führen und viele Menschen befristet und unbefristet einstellen. Jede Firma hat und muss ein Personal führen! Das muss nun mal kosten! Außerdem verdienen die Personalbüros zu Unrecht Geld auf Grund meines Berufes und das ist ungerecht und rechtswidrig, da sie erstens keine Hersteller sind und zweitens den Beruf selber nicht gelernt haben und trotzdem dadurch wegen mir Geld verdienen können. Das heißt: Sie können einen Maler und einen Industriemechaniker oder einen KFZ-Mechaniker einstellen und für jeden Beruf Geld verdienen. Und der Leiharbeiter musste den Beruf 3 bis 4 Jahre lang lernen. Das Personal welches mich einstellt, muss in der Metallbrance tätig sein bzw. ein Hersteller sein. Eine Zeitarbeit kann weder fräsen noch drehen und kriegt von der Firma sehr viel Geld, ohne dort bei ihm arbeiten zu müssen, während der Leiharbeiter den Beruf hat und dort arbeiten muss und das sogar obendrein noch als Leiharbeiter um sich angeblich zu beweisen. Und die Zeitarbeit muss nichts beweisen und dort nicht arbeiten und kriegt sehr viel Geld?! Wenn die Hersteller für das Personal bezahlen, dann können sie doch einfach ihr eigenes Personal führen. Ist doch einfacherer und besser als bei einem Nichthersteller tätig zu sein.

Antwort auf: cooler Albaner 007

Ich denke auch, dass das von Branche zu Branche sehr unterschiedlich gehandhabt wird. Aber Zeitarbeit ist eine moderne Form der Mitarbeitereinstellung und durchaus legitim, wenn man sich nicht verarschen lässt.


Sie ist trotzdem rechts- und verfassungswidrig, weil sie kein Hersteller ist. Jemand, der sich mit meinem Beruf nicht auskennt, kann mich nicht als Industriemechaniker einstellen. Wenn zum Beispiel eine echte Metallfirma mich einstellt, um für eine andere Firma zu arbeiten, dann ist das ok. Aber eine Zeitarbeit ist kein Hersteller und verarbeitet keinen Metall.

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Re: Zeitarbeit - Chance oder Unsinn? [Re: ] - #2816852 - 03.10.2016, 01:44:41
citaro bluetec5
​Donnerblitz!

Registriert: 27.01.2009
Beiträge: 3.002
Oh Verified Member, wie hab ich dich vermisst. :-]

Nur mal kurz reingeworfen:

Zitat:
Der Gelernte darf dazu nicht gezwungen werden mitzuwirken! Nicht im Sinne seiner Entscheidungsfreiheit, sondern im Sinne der Chancenlosigkeit durch die Einführung von Leiharbeit! Du kannst nicht einfach locker sagen, dass der Gelernte nicht gezwungen ist sich als Leiharbeiter zu bewerben. Denn er fühlt sich gezwungen auf Grund Chancenlosigkeit durch die Einführung von Leiharbeit!

Und wer zwingt ihn dazu nun Zeitarbeitsfirma X aufzusuchen, anstatt seine Bewerbungsunterlagen direkt bei ner Firma abzugeben?
Zitat:
Warum soll er sich beweisen? Hat er etwa nicht gelernt? Wozu hat man denn sonst einen Beruf? Reicht ein Gesellenbrief etwa nicht aus? Wozu gibt es denn sonst eine Probezeit? Es ist einfach falsch zuerst als Leiharbeiter zu arbeiten um später übernommen zu werden! Das ist einfach falsch! Es stimmt nicht! Du hast doch selber zugebeben, dass die Firmen nur Leiharbeiter einstellen, um Personalkosten zu sparen und nun änderst du ständig die Gründe und behauptest das Gegenteil. Die Probezeit ist doch da. Warum soll er sich als Leiharbeiter beweisen? Die Probezeit existiert auch ohne Zeitarbeit!

Übrigens muss jede Firma ein Personal führen! Wo landen die Bewerbungen denn sonst hin?!
Zwischen kein Personal haben und Personalkosten sparen liegen ja wohl noch Unterschiede, nech? ;-)

Zitat:
Antwort auf: cooler Albaner 007
Als Arbeitgeber nehme ich lieber jemanden, der Berufserfahrung hat oder gar in meinem Unternehmen gearbeitet hat. Diesen Mitarbeiter muss ich bei der späteren Übernahme nicht einarbeiten, da dieser direkt loslesen kann.


Hast du ihn etwa vorher nicht eingearbeitet, als er als Leiharbeiter bei dir tätig war? Liest du überhaupt was du mir schreibst?

Liest du überhaupt richtig? Dann beachte den Fettmarkierten Teil. #

Zitat:
Wenn sie Geld verdienen möchten, müssen sie den Beruf selber lernen. Die Einstellung wäre sonst rechtswidrig, da mein Arbeitgeber den selben Beruf haben muss wie ich! Ist dies nicht der Fall, ist die Einstellung rechtswidrig!
Oh, hast du da mal den Entsprechenden Passus ausm' Gesetzestext?






_________________________
Tehlerfeufel und anderes Wauderkelsch darf behalten werden. Rücknahme nur gegen Quittung!

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Re: Zeitarbeit - Chance oder Unsinn? [Re: citaro bluetec5] - #2816855 - 03.10.2016, 03:35:07
Verified Member
Nicht registriert


Antwort auf: citaro bluetec5

Und wer zwingt ihn dazu nun Zeitarbeitsfirma X aufzusuchen, anstatt seine Bewerbungsunterlagen direkt bei ner Firma abzugeben?


Ich habe doch geschrieben, dass er dazu gezwungen wird, sich bei einer Zeitarbeitsfirma zu bewerben, auf Grund der Chancenlosigkeit auf Grund der Einführung von Leiharbeitsfirmen. Da die Leihfirmen im Weg stehen, stellen die Firmen nur Leiharbeiter ein. Das ist der Zwang! Er könnte sich ja auch direkt bewerben, aber auf Grund der Einführung von Leihfirmen, sind die Chancen auf eine Einstellung sehr gering. Aus diesem Grund ist ein sogenanntes Sprungbrett geschaffen worden, damit die Menschen sich einbilden, ein Problem zu haben, um zuerst als Leiharbeiter tätig zu werden. Und die Leute fallen darauf rein und freuen sich sogar, indem sie sich einbilden, dass es etwas Gutes sei.
Das ist das gleiche wie bei einer Pharmaindustrie. Die Leute werden durch chemische bzw. durch syntetische Produkte krank, damit sie zum Arzt gehen und die Krankenkassen beschäftigen. Und die Patienten freuen sich, weil sie behandelt werden.


Antwort auf: citaro bluetec5
Liest du überhaupt richtig? Dann beachte den Fettmarkierten Teil.


Lies du richtig was er schrieb! Er hat geschrieben, dass er ihn bei der späteren Übernahme nicht einlernen brauche, obwohl er bereits eingelernt wurde. Denn ich sagte ja bereits, dass es keinen Unterschied macht, ob er dort als Leiharbeiter oder als Nichtleiharbeiter gearbeitet hat. Er wird trotzdem eingelernt! Dein Freund versucht mit floskelhaften Aussagen etwas Unlogisches zu rechtfertigen.

Antwort auf: citaro bluetec5
Oh, hast du da mal den Entsprechenden Passus ausm' Gesetzestext?


Das zeigt mal wieder deine dreiste Unwissenheit. Würdest du es gut finden, wenn ich eine Person als Maurer einstelle, obwohl ich von diesem Beruf keine Ahnung habe? Nur derjenige, der Mitarbeiter benötigt, darf einstellen! Zeitarbeitbüros sind weder Maurer noch Hersteller. Ich muss doch wissen, wer mein Arbeitgeber ist. Vermittlungsbüros bzw. Arbeitnehmerüberlassungen sind nur für die Vermittlung zuständig und dürfen nicht als Arbeitgeber bezeichnet werden. Der Arbeitgeber ist die Firma, wo ich dort arbeite.

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Re: Zeitarbeit - Chance oder Unsinn? [Re: ] - #2816894 - 03.10.2016, 13:17:54
cooler Albaner 007

Registriert: 06.12.2006
Beiträge: 4.839

Hey,

ich stelle fest, dass das einzige Aggressive, dein Beitrag ist, werde aber dennoch mal sachlicher darauf eingehen.

Antwort auf: Verified Member
Antwort auf: cooler Albaner 007

Deine AUssagen haben ebenfalls keine Rechtsgrundlage.


Nein, das ist schlichtweg nicht wahr. Du hast absolut kein Unrechtsbewusstsein und deine Aussagen beinhalten massive Widersprüche.

Widersprüche sind dann vorhanden, wenn man sich den Beitrag so zurecht biegt, wie man es gerade möchte, andernfalls sind dort Beispiele aufgeführt, mit dessen Hilfe du den Beitrag verstehen könntest.


Antwort auf: Verified Member
Antwort auf: cooler Albaner 007
Wir selber stellen auch Zeitarbeiter ein und haben dadurch den Vorteil, dass wir lediglich eine Dienstleistung einkaufen und keinen Personal einstellen.


Du widersprichst dir. Unten hast du weiter behauptet, dass der Leiharbeiter dadurch die Chance bekäme übernommen zu werden und dann redest du von Vorteil eines Unternehmens?

Vorteil eines Unternehmens ist was anderes als Vorteil für den Zeitarbeiter. Als Unternehmen muss ich mich nicht um eine Personaleinstellung kümmern, sondern kaufe diese Dienstleistung bei einem Personaldienstleister ein. Bitte informiere dich doch über die Prozesse einer Personaleinstellung und du wirst feststellen, dass aus Sicht des Unternehmen vorerst ein Vorteil besteht. Über die Vorteile des Zeitarbeiters bin ich ebenfalls eingegangen. Du darfst das allerdings nicht miteinander vermischen. Am Ende kann man aber sagen, dass beide davon provitieren.


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Antwort auf: cooler Albaner 007
Die Personaleinstellung ist für ein Unternehmen ein wirtschaftlicher und personeller Aufwand, wohingegen der Einkauf von Personaldienstleistungen einen geringen wirtschaftlichen und personellen Aufwand bedeutet. Wenn du also projektweise bzw. kurzfristig neue Mitarbeiter benötigst, weil du für eine kurze Zeit dessen Knowhow brauchst, dann kannst du einen Personaldienstleister beauftragen, die eine Personalkraft in Form einer Dienstleistung zu geben.


Der Gelernte darf dazu nicht gezwungen werden mitzuwirken! Nicht im Sinne seiner Entscheidungsfreiheit, sondern im Sinne der Chancenlosigkeit durch die Einführung von Leiharbeit! Du kannst nicht einfach locker sagen, dass der Gelernte nicht gezwungen ist sich als Leiharbeiter zu bewerben. Denn er fühlt sich gezwungen auf Grund Chancenlosigkeit durch die Einführung von Leiharbeit!

a) sind wir hier nicht bei "Wünsch dir was" und b) hast du genügend Zeitarbeitsfirmen, um eine passende Stelle für dich selbst finden zu können. Weiter ist es nicht so, dass Personaldienstleister den Arbeitsmarkt dominieren. Als ich arbeitssuchend war, habe ich mehr Unternehmen gefunden, die Mitarbeiter suchen, als Personaldienstleister. Das ist vermutlich aber auch von Branche zu Branche unterschiedlich. Du kannst aber nicht sagen, dass der Arbeitssuchende dazu gezwungen ist, denn die freie Entscheidung hat jeder.



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Antwort auf: cooler Albaner 007
Der Unterschied liegt nicht nur an den Buchstaben, sondern tatsächlich darin, dass du dich als Leiharbeiter beim Kunden beweisen kannst und dadurch die Chance hast, dass du eine Direkteinstellung bekommst, sobald das Unternehmen neue Mitarbeiter sucht.


Und oben hast du etwas anderes behauptet. Du hast geschrieben: "Wir selber stellen auch Zeitarbeiter ein und haben dadurch den Vorteil, dass wir lediglich eine Dienstleistung einkaufen und keinen Personal einstellen."

Was denn nun? Einmal heißt es Sparen und dann wieder nicht. Ich habe dir bereits diese aggressiv machenden Ausreden genannt. Du hast sie erneut erwähnt. Sag mal liest du nicht was ich schreibe oder was ist dein Problem? Die Antworten auf deine widersprüchlichen Aussagen habe ich doch bereits im Voraus gepostet.

Erzähl mir doch bitte nichts vom Pferd. Die Beschreibung von Zeitarbeitsfirmen ist kein Beweis bzw. kein Rechtfertigungsgrund. Du hast lediglich nur beschrieben was eine Zeitarbeitsfirma ist.

Wenn ich kurzfristig Knowhow benötige, weil eine Personaleinstellung wesentlich länger dauert (von der Ausschreibung bis zur Einstellung) dann greife ich auf Personaldienstleister zurück. Als Beispiel kann ich hier wieder meinen Arbeitgeber nehmen: Wir sind gerade dabei ein AD-Forest für die Polizei aufzubauen und haben dafür Mitarbeiter von Microsoft geholt. Das sind zwar keine Zeitarbeiter, aber das Prinzip wird deutlich, denn wir haben uns Personaldienstleistungen eingekauft, weil wir dieses Knowhow kurzfristig benötigen. Diese Mitarbeiter haben selbstverständlich die Chance sich später zu bewerben, wenn eine Stelle im Unternehmen frei wird. Bewirbt sich dann jemand, der schon seit einem Jahr bei uns arbeitet, hat weit aus mehr Vorteile als jemand, der komplett neu ins Unternehmen kommt. Bei Zeitarbeitern gehts also nicht darum, dass nur eine Seite provitiert, sondern in dem Fall würden beide Seiten provitieren.


Antwort auf: Verified Member
Antwort auf: cooler Albaner 007
Unser heutige Fachgebietsleiter ist über eine Zeitarbeitsfirma eingestellt worden, wurde nach einem Jahr direkt eingestellt und ist nun FGL. Warum? Er hat sich ein Jahr bewiesen, kannte die Vorgänge und Prozesse und hatte somit die besten Voraussetzungen übernommen zu werden.


Warum soll er sich beweisen? Hat er etwa nicht gelernt? Wozu hat man denn sonst einen Beruf? Reicht ein Gesellenbrief etwa nicht aus? Wozu gibt es denn sonst eine Probezeit? Es ist einfach falsch zuerst als Leiharbeiter zu arbeiten um später übernommen zu werden! Das ist einfach falsch! Es stimmt nicht! Du hast doch selber zugebeben, dass die Firmen nur Leiharbeiter einstellen, um Personalkosten zu sparen und nun änderst du ständig die Gründe und behauptest das Gegenteil. Die Probezeit ist doch da. Warum soll er sich als Leiharbeiter beweisen? Die Probezeit existiert auch ohne Zeitarbeit!


Eine Personaleinstellung ist wirtschaftlicher und personeller Aufwand. Bei dem Aufwand geht es nicht nur um die Einarbeitung des Mitarbeiters, sondern um die Ausschreibung der Stelle, um das Führen der Bewerbungsgespräche und der verwaltungstechnische Aufwand.
Als neuer Mitarbeiter musst du dich immer (!) beweisen. Es reicht nicht, was auf deinem Zettel steh. Es zählt das, was in deinem Kopf ist. Wenn du eine AUsbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration hast, aber von Linux keine AHnung hast, sondern nur von Windows, dann taugst du nichts. Auf deinem Zeugnis steht nicht, was genau du kannst, sondern nur was du gelernt hast bzw. wo du bereits Einblicke hattest, denn nichts als Einblicke ist ein Studium oder eine Ausbildung. Die Praxis kommt erst dann, wenn du auch tatsächlich arbeitest, nämlich die Berufserfahrung. Wenn am Ende herauskommt, dass du ein schlechter Mitarbeiter bist, der ständig fehlt, der es mit Pausenzeiten nicht so ernst nimmt und gerne mal eine Stunde abwesend bist, wirst du als Zeitarbeiter entweder direkt entfernt oder hast für eine evtl. spätere Übernahme keine Chance. Deswegen ist es wichtig, wenn du dich so gut machst wie möglich. Du must dem Unternehmen zeigen, dass sie dich wollen. Am Ende würden auch hier wieder beide provitieren.

Antwort auf: Verified Member
Übrigens muss jede Firma ein Personal führen! Wo landen die Bewerbungen denn sonst hin?!

Die Firma, die Personaldienstleistungen einkaufen, führen keinen Personal, sondern kaufen Dienstleistungen ein. Das ist ja der Vorteil einer Zeitarbeitsfirma. Am Besten du informierst dich nochmal, wie eine Zeitarbeitsfirma funktioniert.


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Antwort auf: cooler Albaner 007
Außerdem sammelst du als Leiharbeiter, wenn du keinen anderen Arbeitgeber findest, Berufserfahrung und Berufserfahrung ist für eine Einstellung sehr wichtig. Demnach kann dies durchaus als Sprungbrett betrachtet werden. Genau so kann bspw. auch eine befristete Einstellung als Sprungbrett betrachtet werden, wie z.B. in meinem Fall, als ich später dann meine Unbefristung bekommen habe, weil ich mich beweisen konnte.


Das wurde einfach so hinein interpretiert, um es attraktiv klingen zu lassen und die Leute fallen darauf rein. Wer keinen anderen Arbeitgeber findet, bewirbt sich weiter. Ganz einfach. Liest du etwa nicht was ich schreibe? Zeitarbeitsfirmen müssen das Geld selber verdienen. Sie stellen doch nichts her. Wenn sie Geld verdienen möchten, müssen sie den Beruf selber lernen. Die Einstellung wäre sonst rechtswidrig, da mein Arbeitgeber den selben Beruf haben muss wie ich! Ist dies nicht der Fall, ist die Einstellung rechtswidrig! Personalkosten müssen nicht gespart werden. JEDE Firma muss ein Personal führen![&#9688;/quote]
Wieder stelle ich fest, dass du das Prinzip einer Zeitarbeitsfirma nicht verstehst. Als jemand, der Dienstleistungen kauft, muss ich keinen Personal führen, denn ich kaufe eine Personaldienstleistung ein. Ich zahle für diesen Mitarbeiter also keine Krankenversicherung, keine Rentenversicherung etc.. Folglich kostet für mich dieser Personal nicht das Doppelte, wie es bei einer richtigen Personaleinstellung der Fall ist. Diese Kosten werden von deinem Arbeitgeber, also von deiner Zeitarbeitsfirma getragen.
Wenn mein Arbeitgeber meinen Beruf können muss, dann muss er keinen Personal einstellen. Was bedeutet für dich überhaupt "mein Arbeitgeber"? Ist damit dein Unternehmen gemeint? Ist damit dein Vorgesetzter gemeint? Es ist völlig absurt zu behaupten, dass mein Arbeitgeber meinen Beruf können muss. Wofür auch? Ich versteh es einfach nicht, vielleicht erklärst du es mir mal.


Antwort auf: Verified Member
[quote=2816781:cooler Albaner 007]Es geht nicht darum, dass du alle Rechtsanwälte beschnuppern sollst, um zu erfahren, welcher der beste ist, es geht darum, ein Unternehmen kennen zu lernen, um zu schauen, ob a) die Arbeit etwas für dich ist und b) ob der Arbeitgeber dir zusagt. Viele Arbeitgeber sind sehr unterschiedlich, haben unterschiedliche Arbeitsweisen und die Arbeitskonditionen sind unterschiedlich. AUch hier hast du die besten Chancen dein Traumunternehmen zu suchen, und/oder beispielsweise auch die internen Abläufe eines namhaften Unternehmens kennen zu lernen.


Falsch! Falsch! Vollkommen falsch! Ein Leiharbeiter darf zum Beispiel nicht an einem Meeting teilnehmen! Ein Leiharbeiter bekommt keine internen Informationen! Ein Leiharbeiter wird anders behanelt! Wie kann da von Kennenlernen die Rede sein? Ein Leiharbeiter ist nur da, um Drecksarbeiten zu verrichten, wenn die Firmen Mitarbeiter benötigen. Danach muss er wieder gehen.
Warum versuchst du Gründe zu erfinden, die nicht stimmen? Wenn ein Entleiher einen Leiharbeiter für 1 Woche sucht, dann ist das eher unwahrscheinlich, dass er direkt übernommen wird. Er wird lediglich nur als Leiharbeiter eingesetzt, um ausfallende Arbeiten zu übernehmen. Wo kann hier von einer wahrscheinlichen Direkteinstellung die Rede sein? Der Leiharbeiter verliert dadurch Zeit, da er damit nichts anfangen kann. Und dann willst du mir was von Sprungbrett erzählen? Du glaubst einfach jeden Scheiß, was man dir verzählt mit Vergnügen. Sorry für diesen Ausdruck. Es ist aber so. Die Beschreibung einer Zeitarbeitsfirma hat mit deinen erfundenen Gründen nichts zu tun. Diese Gründe haben keine Rechtsgrundlage und stehen nicht im Zusammenhang. Sie sind lediglich nur erfunden worden, um Zeitarbeit attraktiv aussehen zu lassen. Und die Leute fallen darauf rein. Es gibt zwar Menschen die direkt eingestellt wurden, aber nicht auf Grund von Zeitarbeit, sondern weil sie sich beworben haben. Nur weil er im Zeitarbeitszustand direkt übernommen wurde, nutzen die Zeitarbeitsfirmen das für ihre eigene Zwecke aus, um die Leute für dumm zu verkaufen.

Wenn ein Leiharbeiter interne Abläufe nicht sehen darf, kann er für das Unternehmen nicht arbeiten, es sei denn du stellst Mitarbeiter als Reinigungskraft ein, aber dann müssen sie auch die restlichen Abläufe nicht sehen. Du siehst das, was du als Mitarbeiter sehen musst, um deine Arbeit zu verrichten. Das gilt aber auch für normale Mitarbeiter, die direkt im Unternehmen eingestellt sind. Außerdem hätte ich gerne den Passus, wo es steht, dass ein externer Mitarbeiter nicht an Meetings teilnehmen darf, andernfalls hat mein Arbeitgeber nämlich gegen Vorlagen verstoßen. Sollte ich keinen entsprechenden Passus im Gesetzesbuch (Leiharbeiter Gesetzbuch? LAGB?) vorgezeigt bekommen, gehe ich davon aus, dass es sich um eine wilde Interpretation bzw. um ein ausgedachtes Argument deinerseits ist, was am Ende keinerlei Rechtsgrundlage besitzt, um mal mit deinen Argumenten zu argumentieren.
Diese Textpassage zeigt mir allerdings, dass du doch das Prinzip einer Zeitarbeitsfirma verstanden hast und hast sogar indirekt die Vorteile erwähnt. Natürlich musst du dich im Rahmen einer Ausschreibung bewerben. Als Bewerber, der bereits im Unternehmen tätig ist und sich gut gemacht hat, steigen deine Chancen für eine Übernahme aber enorm. Du kannst dieses Argument gerne ausblenden für dich selbst, aber abstreiten kannst du es nicht, denn ich nannte dir bereits Beispiele und wenn ich recherchieren würde, würde ich dir noch zig andere Beispiele vorlegen können.

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Die Probezeit ist da. Wenn das Unternehmen nur Leiharbeiter sucht, die die Probezeit doppelt machen, dann ist das nicht mein Problem. Zeitarbeit ist kein Sprungbrett, sondern eine Sklavenfirma. Wenn weiter behauptet wird, dass Zeitarbeit ein Sprungbrett sei, dann werde ich immer dagegen antworten, weil es mich etwas angeht.

Selbstverständlich kann ich auch Scheiße schön reden, kann aber auch Zeitarbeit als Sklaventreibung betiteln. Am Ende kommt es also auf die Betrachtungsweise an. Wenn man dem grundsätzlich skeptisch gegenüber steht, ist es in Ordnung. Handfeste Argumente, die mit Beispielen belegt wurden, kann man sich aber nicht als ausgedachte Gründe ausmalen. Manche sehen es als Sprungbrett an und Manche als Sklaventreibung. Am Ende hat also wieder jeder die freie Wahl, ob er sich bei einer Zeitarbeitsfirma einstellen lässt oder nicht. Ich sehe es als Sprungbrett für Menschen und dabei bleibe ich auch. Ich möchte damit aber nicht sagen, dass alle Zeitarbeitsfirmen fair sind. Es gibt auch Personaldienstleister, die einem nur den Mindestlohn auszahlen. Aber da liegt es wieder an einem selbst, wie man sich behandeln lässt.


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Antwort auf: cooler Albaner 007
Es unterstützt dich aber bei der späteren Übernahme.


Schon mal was von Bewerbung gehört? Man bewirbt sich bei einer Firma. Entweder bekommt man eine Zusage oder eine Absage. Das war schon immer so gewesen. Der Chef hat zu entscheiden ob er dich übernimmt und keine Zeitarbeitsfirma! Zeitarbeitsfirmen können nichts beeinflussen. Man kann keine Zusage unterstützen! Entweder man wird übernommen oder nicht! Ich brauche dafür keine Zeitarbeitsfirma! Da diese Sklavenfirmen jedoch im Weg stehen, kann ich das nicht einfach so ignorieren und man kann mir nicht einfach sagen, ich solle dann einfach nicht dorthin.

Da stimme ich dir voll zu. Man muss sich bewerben und der Chef entscheidet am Ende, ob du übernommen wirst oder nicht. Der Chef hat aber bereits gesehen was du leistest, der Chef weiß, dass du bereits eingearbeitet bist, der Chef kennt deine Fähigkeiten und der Chef kennt dich als Mensch. Vermutlich muss der Chef also nicht einmal ein Vorstellungsgespräch führen, weil du dich beworben hast und der Chef überzeugt von dir ist und dich, nach dem du dich beworben hast, direkt einstellt. Wenn du jetzt nicht die Vorteile siehst, dann macht es auch keinen Sinn mehr mit dir darüber zu diskutieren.


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Antwort auf: cooler Albaner 007
Als Arbeitgeber nehme ich lieber jemanden, der Berufserfahrung hat oder gar in meinem Unternehmen gearbeitet hat. Diesen Mitarbeiter muss ich bei der späteren Übernahme nicht einarbeiten, da dieser direkt loslesen kann.


Hast du ihn etwa vorher nicht eingearbeitet, als er als Leiharbeiter bei dir tätig war? Liest du überhaupt was du mir schreibst?

An dieser Stelle bin ich wirklich sprachlos. Entweder du willst nicht richtig lesen oder du hast Verständnisprobleme. Ich bin leider ein schlechter Zeichner, ansonsten hätte ich dir diese Passage bildlich dargestellt. Also bleibt mir nur übrig dir ans Herz zu legen, dass du diese Passage mindestens noch 3 mal liest, mit der Hoffnung, dass du es im Anschluss verstehst.


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Antwort auf: cooler Albaner 007
Eine Mitarbeitereinstellung ist, wie oben bereits genannt, ein wirtschaftlicher und personeller Aufwand. Die Einstellung eines Mitarbeiters bedeutet zeitgleich vorerst Aufwand und kein Gewinn, denn die internen Abläufe müssen vorerst gezeigt werden.


Dann bist du ein Egoist. Nur damit du sparst, müssen Menschen als Leiharbeiter schaffen gehen?!

Von mir aus betitel mich als Egoist. Dann sind aber alle Arbeitgeber Egoisten. In der freien Marktwirtschaft geht es sehr hart vor sich. Da wirst du nicht aus Mitleid eingestellt. Es geht darum für dich selbst wirtschaftliche Vorteile zu erzielen. Wenn es also diesen Markt für Personaldienstleistungen gibt, dann nutze ich diesen auch, ganz einfach ist das oder kaufst du auch immer nur die teuersten Lebensmittel ein, obwohl ein Regal weiter diese auch günstiger wären?


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Antwort auf: cooler Albaner 007
Ich muss Personal bereitstellen, um den neuen Mitarbeiter einzuarbeiten bzw. dieser benötigt Zeit, um später gewinnbringend für das Unternehmen zur Verfügung zu stehen.


Werden Leiharbeiter etwa nicht eingearbeitet oder wie soll ich deine Aussage verstehen? Also wenn ein Leiharbeiter eingearbeitet wird, kostet das keine Zeit und kein Geld, aber ein Nichtleiharbeiter schon oder was?

Ein Leiharbeiter ist plötzlich da und ich muss mich nicht um den verwaltungstechnischen Kram kümmern. Ein Leiharbeiter wird nicht doppelt bezahlt (KV, RV, etc.) und ein Leiharbeiter, wenn dieser übernommen wird, muss später nicht erneut eingearbeitet werden, sondern steht wie vorher auch dem Unternehmen gewinnbringend zur Verfügung.

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Ich finde es sehr lustig wie die Leute sich massiv widersprechen und mit aller Kraft versuchen ihre schmutzigen Tricks zu rechtfertigen bzw. zu schmücken und es nicht einmal merken, dass sie sich massiv widersprechen. Es scheint, dass du nicht aus Überzeugung redest, sondern eine Sache unrechtmäßig verteidigst, um möglichst Gewinn zu erzielen.

Wenn ich möglichst Gewinn erzielen will, dann bin ich von dem System auch überzeugt, oder versteh ich das nun falsch? Unter bestimmten Umständen bin ich aber davon tatsächlich überzeugt, ja.


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Antwort auf: cooler Albaner 007
Alles in Allem kann ich also durchaus sagen, dass eine Zeitarbeitsfirma durchaus sinn macht und deine berufliche Karriere ankurbeln kann. Eine Zeitarbeitsfirma kann man, sofern man engagiert und gewillt ist, als Chance nutzen, um später direkt eingestellt zu werden.


Du solltest endlich zuerst lesen und dann antworten.
ES GIBT doch die Probezeit. Hallo? Die Probezeit ist doch da! Jede Firma muss ein Personal führen! Das kostet nun mal! So ist nun mal das Geschäft wenn man eine Firma hat. Du hast deshalb nicht das Recht zu verlangen, dass die Arbeitnehmer von jemanden eingestellt werden, der kein Hersteller ist!
Zeitarbeitbüros sind keine Hersteller! Mein Arbeitgeber muss den gleichen Beruf bzw. in der gleichen Branche sein wie ich!
Mit meiner berufliche Karriere ist alles in Ordnung. Aber solche Menschen wie du versuchen daraus ein Problem zu machen. Du willst mir also verzählen und weissmachen, dass ich ein Problem mit meinem Beruf habe? Ich habe meine Ausbildung gemacht und plötzlich erscheinen solche Menschen wie dich und wollen mir verzählen, dass ich ein Problem mit meinem Beruf habe und ich deshalb zuerst als Leiharbeiter arbeiten soll? Dann bist du daran schuld, dass die Leute als Leiharbeiter arbeiten müssen!

An dieser Stelle bleibt mir nur noch ein Kopfschüteln übrig, tut mir Leid. Bitte informier dich, wie eine Zeitarbeitsfirma funktioniert und was es heißt als Unternehmen Personaldienstleistungen einzukaufen. Bitte informiere dich, was es heißt eigenen Personal einzustellen oder lediglich eine Dienstleistung einzukaufen. Du hast das Prinzip einfach nicht verstanden. Auf mich machst du den Eindruck, dass du sämtliche Argumente, die dafür sprechen, einfach ausblendest, nicht verstehen willst oder nicht verstehen kannst. Deshalb bleibt mir nur nochmal den Satz zu wiederholen, dass du dich bitte informieren möchtest.


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Antwort auf: cooler Albaner 007
Wenn man aktuell Schwierigkeiten hat eine Arbeitsstelle zu finden, kann man durchaus eine Zeitarbeitsfirma in Erwähgung ziehen, um wenigstens Berufserfahrung zu sammeln. Jemand, der seit 3 Jahren ausgelernt hat und seit dato keinen Job hat, nehme ich nicht so gern, wie jemand, der zwar vor 3 Jahren ausgelernt hat, aber in der Zeit Berufserfahrung gesammelt hat.


Ohne Zeitarbeit würden die Firmen ihr eigenes Personal führen und viele Menschen befristet und unbefristet einstellen. Jede Firma hat und muss ein Personal führen! Das muss nun mal kosten! Außerdem verdienen die Personalbüros zu Unrecht Geld auf Grund meines Berufes und das ist ungerecht und rechtswidrig, da sie erstens keine Hersteller sind und zweitens den Beruf selber nicht gelernt haben und trotzdem dadurch wegen mir Geld verdienen können. Das heißt: Sie können einen Maler und einen Industriemechaniker oder einen KFZ-Mechaniker einstellen und für jeden Beruf Geld verdienen. Und der Leiharbeiter musste den Beruf 3 bis 4 Jahre lang lernen. Das Personal welches mich einstellt, muss in der Metallbrance tätig sein bzw. ein Hersteller sein. Eine Zeitarbeit kann weder fräsen noch drehen und kriegt von der Firma sehr viel Geld, ohne dort bei ihm arbeiten zu müssen, während der Leiharbeiter den Beruf hat und dort arbeiten muss und das sogar obendrein noch als Leiharbeiter um sich angeblich zu beweisen. Und die Zeitarbeit muss nichts beweisen und dort nicht arbeiten und kriegt sehr viel Geld?! Wenn die Hersteller für das Personal bezahlen, dann können sie doch einfach ihr eigenes Personal führen. Ist doch einfacherer und besser als bei einem Nichthersteller tätig zu sein.

Schlaue Füchse diese Zeitarbeitsfirmen, muss ich wirklich sagen. Sie können einfach alles, weil sie für alles etwas haben, wow. Und nun? Wo ist das Problem? Du arbeitest dort und lernst nicht aus, also kann es dir doch wurscht sein, ob dein Arbeitgeber das kann was du da machst oder nicht.
Wir sind IT-Dienstleister für das Land und haben eine Rechtsabteilung mit Volljuristen. Sollen die nun auch sagen "Nö, da arbeite ich nicht, ist eine IT-Branche und die sind alle keine Volljuristen" oder wie? Manchmal frage ich mich wirklich ob du das selbst glaubst, was du da von dir gibst.

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Antwort auf: cooler Albaner 007

Ich denke auch, dass das von Branche zu Branche sehr unterschiedlich gehandhabt wird. Aber Zeitarbeit ist eine moderne Form der Mitarbeitereinstellung und durchaus legitim, wenn man sich nicht verarschen lässt.


Sie ist trotzdem rechts- und verfassungswidrig, weil sie kein Hersteller ist. Jemand, der sich mit meinem Beruf nicht auskennt, kann mich nicht als Industriemechaniker einstellen. Wenn zum Beispiel eine echte Metallfirma mich einstellt, um für eine andere Firma zu arbeiten, dann ist das ok. Aber eine Zeitarbeit ist kein Hersteller und verarbeitet keinen Metall.

Ich würde mich über den Passus im LAGB freuen, wenn es denn dieses Gesetzbuch gibt. Andernfalls gehe ich hier wieder davon aus, dass es eine wilde Phantasie deinerseits ist und nicht weiter beachtet werden muss.

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Re: Zeitarbeit - Chance oder Unsinn? [Re: ] - #2816896 - 03.10.2016, 13:45:58
Ich atme ein und raste aus
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Warum soll er sich beweisen? Hat er etwa nicht gelernt? Wozu hat man denn sonst einen Beruf? Reicht ein Gesellenbrief etwa nicht aus? Wozu gibt es denn sonst eine Probezeit? Es ist einfach falsch zuerst als Leiharbeiter zu arbeiten um später übernommen zu werden! Das ist einfach falsch! Es stimmt nicht! Du hast doch selber zugebeben, dass die Firmen nur Leiharbeiter einstellen, um Personalkosten zu sparen und nun änderst du ständig die Gründe und behauptest das Gegenteil. Die Probezeit ist doch da. Warum soll er sich als Leiharbeiter beweisen? Die Probezeit existiert auch ohne Zeitarbeit!


Vorab.. ich kann dich als Diskutanten leider nicht ernst nehmen weshalb ich es auf den zitierten Teil beschränke auf deinen Beitrag einzugehen.

Warum man sich beweisen muss obwohl man einen Beruf gelernt hat ?
Weil das ausüben der Tätigkeit nicht das einzige ist was zählt.
Ist man Teamfähig ? Ist man Pünktlich ? Ist man Zuverlässig ?
All sowas spielt eine extrem wichtige Rolle, wenn man sowas nicht mitbringt kann man sich den Gesellenbrief rektal einführen.


Und nun zur Zeitarbeit selber:
In dem Unternehmen indem ich tätig bin sind 40% meiner Arbeitskollegen ( unbefristeter Arbeitsvertrag ) über eine Leihfirma ins Unternehmen gekommen.
Das klappt natürlich nicht bei jedem, aber wenn man sich beweist ( Ja.. es reicht tatsächlich kein Gesellenbrief ) dann wird man auch vom Unternehmen übernommen und genießt meiner Meinung nach puren Luxus.
Und für mich zählen Urlaubsgeld, 13tes Monatsgehalt und Prämien in Vierstelliger höhe wenn das Jahresziel erreicht wurde tatsächlich zum Luxus.
Ich sage nicht das es schwer sein kann über eine Leihfirma zu arbeiten was das Geld etc. betrifft aber eine Leihfirma hat halt auch Mitarbeiter zu finanzieren und möchte ein bisschen Profit machen.
Also soweit ich das von meinen Arbeitskollegen beurteilen kann, darf man eine Zeitarbeitsfirma durchaus als Chance ansehen.

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Re: Zeitarbeit - Chance oder Unsinn? [Re: ] - #2816923 - 03.10.2016, 16:40:01
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Antwort auf: cooler Albaner 007
ich stelle fest, dass das einzige Aggressive, dein Beitrag ist, werde aber dennoch mal sachlicher darauf eingehen.


Das ist deine übliche Masche, um vom Thema abzulenken. Das Ausrufezeichen ist ein anerkanntes Zeichen in der Tastatur.

Antwort auf: cooler Albaner 007
Widersprüche sind dann vorhanden, wenn man sich den Beitrag so zurecht biegt, wie man es gerade möchte, andernfalls sind dort Beispiele aufgeführt, mit dessen Hilfe du den Beitrag verstehen könntest.


Es gibt nichts zu biegen. Du musst nicht von dir auf andere schließen. Du versuchst meine Beiträge zu überspringen. Aber ich werde trotzdem erneut darauf antworten.

Antwort auf: cooler Albaner 007
Vorteil eines Unternehmens ist was anderes als Vorteil für den Zeitarbeiter. Als Unternehmen muss ich mich nicht um eine Personaleinstellung kümmern, sondern kaufe diese Dienstleistung bei einem Personaldienstleister ein.


Und ich habe dir mehrfach erklärt, dass ein Personaldienstleister kein Arbeitgeber sein darf, da er nichts herstellt. Nur derjenige, der Mitarbeiter benötigt, darf einstellen. Zeitarbeitbüros sind weder Maurer noch Hersteller. Ich muss doch wissen, wer mein Arbeitgeber ist. Vermittlungsbüros bzw. Arbeitnehmerüberlassungen sind nur für die Vermittlung zuständig und dürfen nicht als Arbeitgeber bezeichnet werden. Der Arbeitgeber ist die Firma, wo ich dort arbeite. Du erklärst mir nur was ein Personaldienstleister ist. Ich weiß doch was es ist. Ich habe dir nur erklärt, weshalb es verboten gehört. Aber die Begründung dass sowas nicht eingeführt werden darf, willst du nicht gerne hören und überspringst diese einfach.


Antwort auf: cooler Albaner 007
Bitte informiere dich doch über die Prozesse einer Personaleinstellung und du wirst feststellen, dass aus Sicht des Unternehmen vorerst ein Vorteil besteht. Über die Vorteile des Zeitarbeiters bin ich ebenfalls eingegangen. Du darfst das allerdings nicht miteinander vermischen. Am Ende kann man aber sagen, dass beide davon provitieren.


Du vergisst aber, dass ein Leiharbeiter weniger verdient als ein Festangestellter. Außerdem verdienen die Personalbüros zu Unrecht Geld auf Grund meines Berufes und das ist ungerecht und rechtswidrig, da sie erstens keine Hersteller sind und zweitens den Beruf selber nicht gelernt haben und trotzdem dadurch wegen mir Geld verdienen können. Das heißt: Sie können einen Maler und einen Industriemechaniker oder einen KFZ-Mechaniker einstellen und für jeden Beruf Geld verdienen. Und der Leiharbeiter musste den Beruf 3 bis 4 Jahre lang lernen. Das Personal welches mich einstellt, muss in der Metallbrance tätig sein bzw. ein Hersteller sein. Eine Zeitarbeit kann weder fräsen noch drehen und kriegt von der Firma sehr viel Geld, ohne dort bei ihm arbeiten zu müssen, während der Leiharbeiter den Beruf hat und dort arbeiten muss und das sogar obendrein noch als Leiharbeiter um sich angeblich zu beweisen. Und die Zeitarbeit muss nichts beweisen und dort nicht arbeiten und kriegt sehr viel Geld?! Wenn die Hersteller für das Personal bezahlen, dann können sie doch einfach ihr eigenes Personal führen. Ist doch einfacherer und besser als bei einem Nichthersteller tätig zu sein.


Antwort auf: cooler Albaner 007
Die Personaleinstellung ist für ein Unternehmen ein wirtschaftlicher und personeller Aufwand, wohingegen der Einkauf von Personaldienstleistungen einen geringen wirtschaftlichen und personellen Aufwand bedeutet. Wenn du also projektweise bzw. kurzfristig neue Mitarbeiter benötigst, weil du für eine kurze Zeit dessen Knowhow brauchst, dann kannst du einen Personaldienstleister beauftragen, die eine Personalkraft in Form einer Dienstleistung zu geben.


Falsch. Wer Mitarbeiter benötigt, stellt eine Online-Anzeige. Ich habe dir bereits mehrfach erklärt, dass Pesonaldienstleister nichts herstellen und nicht als Arbeitgeber bezeichnet werden dürfen. Nur weil es in Deutschland legal ist heißt nicht, dass man es nicht feststellen kann. Die Diskussion findet ja bereits statt.


Antwort auf: cooler Albaner 007
a) sind wir hier nicht bei "Wünsch dir was" und b) hast du genügend Zeitarbeitsfirmen, um eine passende Stelle für dich selbst finden zu können.


Zeitarbeitsfirmen sind keine Hersteller, sondern nur Personaldienstleistende. Du bezeichnest es sehr dreist als Wunsch. Wenn ich zum Beispiel gerne nur Bio-Produkte esse, dann muss ich mir nicht wünschen nur Bio-Produkte zu essen, nur weil viele Firmen das Gegenteil verkaufen. Du versuchst das Schlechte als Normal zu bezeichnen und das Gute als Wunsch bzw. schwer zu kriegen. Das zeigt ganz klar, dass du sehr tief gesunken bist. Du versuchst das Normale ins Lächerliche zu ziehen. Solche Menschen wie du sind eine Gefahr für die Umwelt. In der Tat sind wir nicht bei *Wünsch dir was*. Diese Aussage trifft auf dich zu.


Antwort auf: cooler Albaner 007
Weiter ist es nicht so, dass Personaldienstleister den Arbeitsmarkt dominieren. Als ich arbeitssuchend war, habe ich mehr Unternehmen gefunden, die Mitarbeiter suchen, als Personaldienstleister. Das ist vermutlich aber auch von Branche zu Branche unterschiedlich.


Wann habe ich denn behauptet, dass es keine Leiharbeiter für bestimmte Branchen gibt?! Das hat doch mit dem Thema hier nichts zu tun.


Antwort auf: cooler Albaner 007
Du kannst aber nicht sagen, dass der Arbeitssuchende dazu gezwungen ist, denn die freie Entscheidung hat jeder.


Ich habe doch geschrieben, dass er dazu gezwungen wird, sich bei einer Zeitarbeitsfirma zu bewerben, auf Grund der Chancenlosigkeit auf Grund der Einführung von Leiharbeitsfirmen. Da die Leihfirmen im Weg stehen, stellen die Firmen nur Leiharbeiter ein. Das ist der Zwang! Er könnte sich ja auch direkt bewerben, aber auf Grund der Einführung von Leihfirmen, sind die Chancen auf eine Einstellung sehr gering. Aus diesem Grund ist ein sogenanntes Sprungbrett geschaffen worden, damit die Menschen sich einbilden, ein Problem zu haben, um zuerst als Leiharbeiter tätig zu werden. Und die Leute fallen darauf rein und freuen sich sogar, indem sie sich einbilden, dass es etwas Gutes sei.
Das ist das gleiche wie bei einer Pharmaindustrie. Die Leute werden durch chemische bzw. durch syntetische Produkte krank, damit sie zum Arzt gehen und die Krankenkassen beschäftigen. Und die Patienten freuen sich, weil sie behandelt werden.

Ich habe doch ganz oben was über den Gitternetz geschrieben! Im Endeffekt ist die freie Entscheidung nur eine Scheinfreiheit. Solche Ausreden sind nur Manipulationen. Wenn die Firmen nur Leiharbeiter einstellen und der Arbeitnehmer nicht als Leiharbeiter arbeiten will, dann bleibt ihm keine andere Wahl. Diese Ausrede: *Freie Entscheidung* ist kein Rechtfertigungsgrund! Das ist keine freie Entscheidung, sondern eine Unterdrückung. Du verwechselst es einfach.


Antwort auf: cooler Albaner 007
Wenn ich kurzfristig Knowhow benötige, weil eine Personaleinstellung wesentlich länger dauert (von der Ausschreibung bis zur Einstellung) dann greife ich auf Personaldienstleister zurück.


Und sowas nennt man Kapitalismus. Anstatt Pech zu ertragen und zu warten, wünscht sich die Firma eine Beschleunigung. Das ist das Gleiche wie bei den gespritzten Produkten/Lebensmitteln. Sie nehmen es billigend in Kauf, dass die Menschen das Schlechte bekommen, um Geld verdienen zu können. Deshalb stellen sie nur Leiharbeiter ein und schmücken das ganze mit irgendwelchen Sprungbretts- und Schnupper-Gelaber.


Antwort auf: cooler Albaner 007
Als Beispiel kann ich hier wieder meinen Arbeitgeber nehmen: Wir sind gerade dabei ein AD-Forest für die Polizei aufzubauen und haben dafür Mitarbeiter von Microsoft geholt. Das sind zwar keine Zeitarbeiter, aber das Prinzip wird deutlich, denn wir haben uns Personaldienstleistungen eingekauft, weil wir dieses Knowhow kurzfristig benötigen. Diese Mitarbeiter haben selbstverständlich die Chance sich später zu bewerben, wenn eine Stelle im Unternehmen frei wird.


Das nennt man moderne Sklaverei.

Antwort auf: cooler Albaner 007
Bewirbt sich dann jemand, der schon seit einem Jahr bei uns arbeitet, hat weit aus mehr Vorteile als jemand, der komplett neu ins Unternehmen kommt. Bei Zeitarbeitern gehts also nicht darum, dass nur eine Seite provitiert, sondern in dem Fall würden beide Seiten provitieren.


Das ist falsch. Der Leiharbeiter erfährt nicht wie lange er beim Kunden eingesetzt ist. Er kann jederzeit abgemeldet werden. Viele haben sich beschwert, dass sie erst am letzten Tag erfahren haben, dass dies ihr letzter Tag sei. Es ist somit kein Sprungbrett. Sie sagen nicht vorher bescheid, wann der Einsatz zu Ende geht, weil sie davon ausgehen, dass der Leiharbeiter fehlen wird, obwohl er immer da ist.
Deshalb schrieb ich oben, dass sie das Logische nur ausnutzen, um die Leiharbeiter für dumm zu verkaufen. Es sind nur Einzelfälle, dass sie später direkt übernommen werden. Das hat nichts mit Zeitarbeitsfirmen zu tun. Sie sind nicht der Grund für die Direkteinstellung. Die Chance auf einer Übernahme hängt nicht von Zeitarbeitsbüros ab. Diese Behauptung kann jeder aufstellen, wenn er ein Gitternetz baut. Und genau das tut der Staat heutzutage, um so etwas behaupten zu können, um die Leute für blöd zu verkaufen. Und dann gibt es Leute die das verteidigen


Antwort auf: cooler Albaner 007
Als neuer Mitarbeiter musst du dich immer (!) beweisen.


Richtig. Dafür ist die Probezeit da. Man beweist sich jedoch nicht als Leiharbeiter. Denn du hast doch selber zugegeben und mir erklärt, wofür ein Personaldienstleister da ist. Aber du änderst ja ständig deine Aussagen.


Antwort auf: cooler Albaner 007
Es reicht nicht, was auf deinem Zettel steh. Es zählt das, was in deinem Kopf ist. Wenn du eine AUsbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration hast, aber von Linux keine AHnung hast, sondern nur von Windows, dann taugst du nichts. Auf deinem Zeugnis steht nicht, was genau du kannst, sondern nur was du gelernt hast bzw. wo du bereits Einblicke hattest, denn nichts als Einblicke ist ein Studium oder eine Ausbildung. Die Praxis kommt erst dann, wenn du auch tatsächlich arbeitest, nämlich die Berufserfahrung. Wenn am Ende herauskommt, dass du ein schlechter Mitarbeiter bist, der ständig fehlt, der es mit Pausenzeiten nicht so ernst nimmt und gerne mal eine Stunde abwesend bist, wirst du als Zeitarbeiter entweder direkt entfernt oder hast für eine evtl. spätere Übernahme keine Chance. Deswegen ist es wichtig, wenn du dich so gut machst wie möglich. Du must dem Unternehmen zeigen, dass sie dich wollen. Am Ende würden auch hier wieder beide provitieren.


Falsch. Stark eingeblendet ist nur die angebliche Tatsache, dass Zeitarbeitsfirmen nur für das Personal zuständig sind. Alles andere wie Sprungbrett und Schnupper-Gelaber hat keine Rechtsgrundlage und dient lediglich nur als Schmuck, um es attraktiv klingen bzw. aussehen zu lassen. Immerhin heißt es ja "Personaldienstleistung" und nicht *Sprungbrettleistung".


Antwort auf: cooler Albaner 007
Als jemand, der Dienstleistungen kauft, muss ich keinen Personal führen, denn ich kaufe eine Personaldienstleistung ein.


Und genau das ist rechtswidrig. Niemand macht da gerne freiwillig mit. Auf Grund der Einführung von Zeitarbeit fühlt sich jeder gezwungen als Leiharbeiter zu arbeiten, Und die freie Entscheidung gibt es nicht, da es sich um eine Unterdrückung handelt. Das einzige womit du argumentierst, ist nur die Beschreibung der Tätigkeit einer Zeitarbeitsfirma. Über das tatsächliche Thema weichst du ständig ab.


Antwort auf: cooler Albaner 007
Ich zahle für diesen Mitarbeiter also keine Krankenversicherung, keine Rentenversicherung etc.. Folglich kostet für mich dieser Personal nicht das Doppelte, wie es bei einer richtigen Personaleinstellung der Fall ist. Diese Kosten werden von deinem Arbeitgeber, also von deiner Zeitarbeitsfirma getragen.


Ich weiß. Aber das Unternehmen zahlt nicht nur die Kosten für das Personal, sondern auch meine geleisteten Stunden. Was haben meine Arbeitsstunden damit zu tun? Die Zeitarbeit hat lediglich nur den Anspruch auf die Kosten für das Personal. Wenn das Unternehmen zum Beispiel pro Stunde 16,00 EUR brutto bezahlt, dann gehört das Geld mir. Die Zeitarbeit darf es mir nicht wegnehmen und nicht selber festlegen wie hoch mein Stundenlohn sein darf. Ich zahle lediglich nur meine Steuern. Das nennt man Ausbeuterei. Der Leiharbeiter erfährt nicht einmal wie hoch der tatsächliche Stundenlohn beträgt.


Antwort auf: cooler Albaner 007
Wenn mein Arbeitgeber meinen Beruf können muss, dann muss er keinen Personal einstellen. Was bedeutet für dich überhaupt "mein Arbeitgeber"? Ist damit dein Unternehmen gemeint? Ist damit dein Vorgesetzter gemeint? Es ist völlig absurt zu behaupten, dass mein Arbeitgeber meinen Beruf können muss. Wofür auch? Ich versteh es einfach nicht, vielleicht erklärst du es mir mal.


Gehst du etwa bei jemanden arbeiten, von wem du nicht weißt ob er dich bezahlen kann? Ich nicht. Mein Arbeitgeber sollte keine Personaldienstleistung sein. Das ist sehr erniedriegend. Ich bin zwar kein Leiharbeiter und bin zwar direkt eingestellt. Aber ich diskutiere hier lediglich über dieses Unrecht.
Stell dir mal vor du bist zum Beispiel Industriemechaniker und jemand stellt fest, dass dein Arbeitgeber von Metall keine Ahnung hat und nichts herstellt. Er sitzt lediglich nur im Büro und wartet bis du Feierabend hast, um dein Geld zu kassieren. Und sowas nennst du Chef bzw. Arbeitgeber? Er hat nicht einmal diesen Beruf gelernt und schon kann er dich als Industriemechaniker einstellen? Das ist eine Erniedrigung für den Arbeitnehmer.


Antwort auf: cooler Albaner 007
Wenn ein Leiharbeiter interne Abläufe nicht sehen darf, kann er für das Unternehmen nicht arbeiten, es sei denn du stellst Mitarbeiter als Reinigungskraft ein, aber dann müssen sie auch die restlichen Abläufe nicht sehen. Du siehst das, was du als Mitarbeiter sehen musst, um deine Arbeit zu verrichten.


Und das nennt man Sklavenarbeit. Hat man früher im Mittelalter auch so gehandhabt. Heute ist es moderne Sklaverei. Und als Sklave lasse ich mich nicht verkaufen. Dass eine Zeitarbeitsfirma mehr sehen darf als ein Leiharbeiter mit Beruf ist schon sehr dreist.


Antwort auf: cooler Albaner 007
Das gilt aber auch für normale Mitarbeiter, die direkt im Unternehmen eingestellt sind.


Ein Leiharbeiter ist sozusagen ein Außenseiter. Und ich arbeite nicht gerne als Außenseiter bei einer Firma. Entweder direkt befristet oder garnicht. Aber als Leiharbeiter kommt es nicht in Frage. Oh, jetzt heißt es wieder: *Freiwillige Entscheidung*. Nein, du meinst wohl Unterdrückung. Denn sich für etwas zu entscheiden heißt nicht ausschließlich, dass er es gut findet.


Antwort auf: cooler Albaner 007
Außerdem hätte ich gerne den Passus, wo es steht, dass ein externer Mitarbeiter nicht an Meetings teilnehmen darf, andernfalls hat mein Arbeitgeber nämlich gegen Vorlagen verstoßen.


Das hätte ich auch gerne gewusst. Aber viele Firmen lassen die Leiharbeiter arbeiten, während die normalen Angestellen für 1 bis 2 Stunden im Meeting sitzen.


Antwort auf: cooler Albaner 007
Sollte ich keinen entsprechenden Passus im Gesetzesbuch (Leiharbeiter Gesetzbuch? LAGB?) vorgezeigt bekommen, gehe ich davon aus, dass es sich um eine wilde Interpretation bzw. um ein ausgedachtes Argument deinerseits ist, was am Ende keinerlei Rechtsgrundlage besitzt, um mal mit deinen Argumenten zu argumentieren.


Dann hätte sich mein Kollege beschweren müssen, als er während des Meetings schuften musste.

Antwort auf: cooler Albaner 007
Als Bewerber, der bereits im Unternehmen tätig ist und sich gut gemacht hat, steigen deine Chancen für eine Übernahme aber enorm. Du kannst dieses Argument gerne ausblenden für dich selbst, aber abstreiten kannst du es nicht, denn ich nannte dir bereits Beispiele und wenn ich recherchieren würde, würde ich dir noch zig andere Beispiele vorlegen können.


Das ist falsch. Ich habe es dir bereits oben erklärt. Als Nichtleiharbeiter tätig zu sein steigen auch die Chancen direkt übernommen zu werden. Du versuchst diese Tatsache als Unmöglich zu bezeichnen mit dem Argument, dass die Firmen Personal erkaufen.


Antwort auf: cooler Albaner 007
Manche sehen es als Sprungbrett an und Manche als Sklaventreibung.


Und damit ist die Diskussion beendet oder was? Nur weil jeder andere Ansichten hat? Mit diesem Argument willst du uns weissmachen, dass du im Recht bist? Es ist eine Sklavenbetreibung. Die Firma muss ein eigenes Personal führen, um meine Beiträge zu überweisen. Zeitarbeitsfirmen müssen verboten werden, weil sie daduch zu Unrecht Geld verdienen, ohne den Beruf ausgeübt zu haben. Wenn ein Hersteller Mitarbeiter benötigt, muss er solange warten bis er welche hat. Er darf es nicht billigend in Kauf nehmen dass Leute als Leiharbeiter eingestellt werden. Deshalb gibt es sehr wenige Bio-Produkte auf Grund des Kapitalismus. Jeder will Geld und der andere soll verrecken. So ist das heutzutage. Wer sparen will, muss gerecht sparen und nicht mit Unrecht. Wozu diese ganzen Umsätze? Mir reicht täglich ein stück Brot zum Leben. Aber diese Banditen wollen mehr, weil sie machtbesessen und geizig sind.

Und Apropo Zeitarbeit: Ich kann meine Steuern bzw. Sozialabgaben selber bezahlen bzw. überweisen. Ich brauche dafür keine Personaldienstleistung. Das ist zwar laut Gesetz nicht erlaubt, aber das muss geändert werden.


Antwort auf: cooler Albaner 007
Am Ende hat also wieder jeder die freie Wahl, ob er sich bei einer Zeitarbeitsfirma einstellen lässt oder nicht. Ich sehe es als Sprungbrett für Menschen und dabei bleibe ich auch.


Du verwechselst freie Wahl mit Unterdrückung. Nicht jede freie Wahl wird als Gut empfunden! Die freie Wahl kann auch unter Zwang erfolgen!


Antwort auf: cooler Albaner 007
Ein Leiharbeiter ist plötzlich da und ich muss mich nicht um den verwaltungstechnischen Kram kümmern. Ein Leiharbeiter wird nicht doppelt bezahlt (KV, RV, etc.) und ein Leiharbeiter, wenn dieser übernommen wird, muss später nicht erneut eingearbeitet werden, sondern steht wie vorher auch dem Unternehmen gewinnbringend zur Verfügung.


Auch Leiharbeiter werden eingearbeitet, auch wenn er nicht eingestellt wird - und das kostet auch Zeit!

Antwort auf: cooler Albaner 007
Wenn ich möglichst Gewinn erzielen will, dann bin ich von dem System auch überzeugt, oder versteh ich das nun falsch? Unter bestimmten Umständen bin ich aber davon tatsächlich überzeugt, ja.


Um unrechtmäßig Gewinn zu erzielen, meinte ich. Und nur weil man durch Unrecht etwas gewinnen kann heißt nicht, dass es etwas Gutes ist. Denn vom rechtmäßigem Gewinn war hier nicht die Rede. Aber dir ist das sowieso egal wie es scheint. Du versuchst einfach nur inhaltlos und ohne Unrechtsbewusstsein zu diskutieren.



Antwort auf: cooler Albaner 007
Schlaue Füchse diese Zeitarbeitsfirmen, muss ich wirklich sagen. Sie können einfach alles, weil sie für alles etwas haben, wow. Und nun? Wo ist das Problem?


Sie können sogar ohne Berufserfahrung in allen Berufsbereichen Geld verdienen, ohne dort arbeiten zu müssen. Und das scheint für dich kein Problem zu sein was? Nur weil sie meine Beiträge überweisen kriegen sie dafür Geld. Ich kann die Beiträge doch selber überweisen und muss nichts dafür zahlen.
Es sollte ein Gesetz dafür geben, dass die Stundenlöhne nicht von Zeitarbeitsfirmen festgelegt werden dürfen. Wenn der Hersteller z.b 16,00 EUR die Stunde zahlt, dann darf die Zeitarbeit davon nichts nehmen. Die Zeitarbeit bekommt lediglich nur das monatliche Geld für die Dienstleistung direkt vom Hersteller. Mein Stundenlohn bleibt hiervon unberührt.


Antwort auf: Sysadm
Warum man sich beweisen muss obwohl man einen Beruf gelernt hat ?
Weil das ausüben der Tätigkeit nicht das einzige ist was zählt.
Ist man Teamfähig ? Ist man Pünktlich ? Ist man Zuverlässig ?
All sowas spielt eine extrem wichtige Rolle, wenn man sowas nicht mitbringt kann man sich den Gesellenbrief rektal einführen.


Ja dafür ist eine Zeitarbeitsfirma nicht zuständig, da sie eine andere Aufgabe hat. Das Sprungbrett-Gelaber ist nur ein Floskel und hat keine Rechtsgrundlage, sonst würde es *Sprungbrettdienstleistung* heißen. Das Sprungbrettgelaber wurde einfach hinein interpretiert, damit es logisch aussieht. Viele Leute lassen sich für dumm verkaufen und merken es nicht einmal. Außerdem ist es auch möglich, dass ein Leiharbeiter unzuverlässig ist. Von daher macht es keinen Unterschied ob dort ein Leiharbeiter oder ein Nichtleiharbeiter eingesetzt wird. Das sind lediglich nur Volksverdummungen. Nur weil dort ein Leiharbeiter eingesetzt wird heißt doch nicht, dass er ausnahmslos zuverlässig ist.


Antwort auf: Sysadm
Und nun zur Zeitarbeit selber:
In dem Unternehmen indem ich tätig bin sind 40% meiner Arbeitskollegen ( unbefristeter Arbeitsvertrag ) über eine Leihfirma ins Unternehmen gekommen.
Das klappt natürlich nicht bei jedem, aber wenn man sich beweist ( Ja.. es reicht tatsächlich kein Gesellenbrief ) dann wird man auch vom Unternehmen übernommen und genießt meiner Meinung nach puren Luxus.
Und für mich zählen Urlaubsgeld, 13tes Monatsgehalt und Prämien in Vierstelliger höhe wenn das Jahresziel erreicht wurde tatsächlich zum Luxus.
Ich sage nicht das es schwer sein kann über eine Leihfirma zu arbeiten was das Geld etc. betrifft aber eine Leihfirma hat halt auch Mitarbeiter zu finanzieren und möchte ein bisschen Profit machen.
Also soweit ich das von meinen Arbeitskollegen beurteilen kann, darf man eine Zeitarbeitsfirma durchaus als Chance ansehen.


Schon wieder widerlegte Wiederholungen.


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Re: Zeitarbeit - Chance oder Unsinn? [Re: ] - #2816926 - 03.10.2016, 16:56:09
Ich atme ein und raste aus
Forumuser

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Ja ok, alles scheiße und du hast in jedem Punkt recht. Alle anderen unrecht.
Werd doch ein Held und verklag die ganzen Rechtswidrigen Unternehmen %-)

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Re: Zeitarbeit - Chance oder Unsinn? [Re: ] - #2816930 - 03.10.2016, 17:09:21
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Deine Antwort hat mit dem Thema hier nichts zu tun. Der Thread-Name lautet: *Zeitarbeit - Chance oder Unsinn?*

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Re: Zeitarbeit - Chance oder Unsinn? [Re: ] - #2816939 - 03.10.2016, 17:42:19
bubbletink
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Es ist insofern schon richtig, dass man Zeitarbeit durchaus als etwas Negatives für den Arbeitnehmer betrachten kann; ich finde die Bezeichnung "moderne Sklaverei" auch in vielerlei Hinsicht sehr passend, insbesondere wenn man festhält, die jeweilige Zeitarbeitsfirma schlicht Geld mit der Arbeitskraft ihrer Arbeiter verdient, dies aber letzten Endes von ihrem Lohn abzieht...

Ein simpler Vergleich: Würde ein - oftmals nur temporär - benötigter Arbeiter im Monat 1000 Euro Lohn bekommen, so müsste eine Firma das sowohl für einen Leiharbeiter als auch für einen eigenen Angestellten bezahlen, mit dem Unterschied, dass sich eine Leiharbeiterfirma eben von diesem Kuchen für das Bereitstellen des Services ein ordentliches Stück von wegnimmt. Unfair? Ja auf jeden Fall, wird aber trotzdem so praktiziert, leider.

Richtig ist aber auch, dass oftmals Zeitarbeiter, die einen guten Eindruck hinterlassen hatten, von den jeweiligen Firmen übernommen worden sind. Es mag damit zwar ein "Sprungbrett" sein, aber eins was so einfach meiner Meinung nach nicht existieren sollte. Letzten Endes ist das Konzept Leiharbeit entstanden, um Lücken in Gesetzen (Arbeitnehmerschutz) gekonnt auszunutzen und sich Formalitäten und Kosten (zum Nachteil der Arbeitnehmer) sparen zu können. Das mag hilfreich sein, wenn für kurze Momente Arbeiter benötigt werden, hat aber wie gesagt zu erheblichen Nachteilen geführt.

Absolut unsinnig ist übrigens die Behauptung der Dienstleistungssektor dürfe keine Angestellten haben. Natürlich darf man auch in diesem Sektor angestellte haben. Als Beispiel: Anwaltskanzleien sind diesem Bereich unterzuordnen. Wenn diese nun keine Sekretärinnen und Anwaltsgehilfen mehr einstellen dürften, man möge sich das Chaos vorstellen...

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Re: Zeitarbeit - Chance oder Unsinn? [Re: ] - #2817009 - 04.10.2016, 00:03:13
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Was ich auch in diesem Forum öfters postete war, dass der Arbeitnehmer nicht zuständig ist, ob ein Unternehmen eine Personaldienstleistung benötigt. Das ist nicht die Aufgabe des Arbeitnehmers. Woher will der Arbeitnehmer wissen, ob die entsprechende Firma eine Personaldienstleistung in Anspruch nehmen will? Muss er nun alle Personaldienstleistungen anschreiben und sich dort bewerben bzw. für die Firmen nach einer Personaldienstleistung suchen oder was? Das ist doch nicht mein Problem, ob die Firma eine Personaldienstleistung benötigt. Der Arbeitnehmer hat sich nur zu bewerben. Er ist nicht verpflichtet für ein Unternehmen nach einer Personaldienstleistung zu suchen. Wenn ein Arbeitnehmer sich bewirbt, hat er das Recht zu wissen, wo er sich bewirbt. Denn eine Bewerbung an eine Personaldienstleistung zu senden ist quatsch. Denn das Unternehmen benötigt die Fachkraft und nicht die Personaldienstleistung. Die Personaldienstleistung erleichtert lediglich nur die Unternehmen in Sachen Anmeldung und Sozialabgaben gegen Bezahlung. Aber dass mit den Lohnstunden des Arbeitnehmers rum gefummelt wird, finde ich nicht in Ordnung. Finger weg von meinem tatsächlichen Arbeitslohn. Es ist nicht korrekt, dass eine Zeitarbeitsfirma festlegt, wie hoch der Stundenlohn betragen darf. Der Arbeitnehmer hat das Recht darauf zu erfahren, wie viel das Unternehmen in der Stunde auszahlt. Die Leihfirmen verheimlichen das und legen nur denn allgemeinen Tariflohn fest oder erhöhen es nur auf 9,00 EUR Brutto die Stunde und den Rest stecken sie sich in die Tasche. Das ist Diebstahl und Betrug. Das ist Sklavenarbeit bzw. Ausbeuterei. Das ist ähnlich wie Prostitution.

Außerdem wäre es nicht schlecht, wenn die Firmen oder Leihfirmen uns in der Stellensuche zeigen würden, welche Personaldienstleistung bzw. welche Firma Fachkräfte benötigt bzw. zuständig ist, um sich dort bewerben bzw. arbeiten zu können.

Sich blind zu bewerben finde ich nicht in Ordnung. Es ist nicht in Ordnung den Namen des Kunden erst nach einem Arbeitsvertrag zu erfahren. Das muss nämlich vorher geschehen, ohne sich vorher beworben zu haben. Man muss nicht erst alle seine Daten preisgeben und sich bewerben, bloß um zu erfahren welcher Kunde Fachkräfte benötigt. Der Name des Kunden bzw. des Unternehmens muss nämlich genannt werden, damit man sich ein Bild daraus machen kann. Er darf nicht intern genannt werden. Der Arbeitnehmer ist doch kein Sklavenmensch. Was ist daran schlimm, wenn der Name des Kunden genannt wird? Das ist nicht schlimm. Wenn Stellenausschreibungen intern werden, dann gute Nacht Arbeitsmarkt. Das ist unzumutbar und rechtswidrig. Bevor ich mich bewerbe und bevor ich meine Daten preisgebe, möchte ich doch wenigstens wissen welche Firma Fachkräfte benötigt.

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Re: Zeitarbeit - Chance oder Unsinn? [Re: ] - #2829865 - 07.01.2017, 11:44:28
toroelfogoso

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Hallo Miteinander


Prolog

Ich hatte mir den Eröffnungs-Post von Anno 2008 sowie die letzte Seite der Komis durchgelesen gehabt---> Und möchte auch hier als gelernter Facharbeiter (Energieanlagen-Elektroniker) welcher selber auf der einen Seite des Stammpersonal, --> als auch auf der anderen Seite im Jahr 2010 als Leiharbeiter temporär seine Brötchen verdienen MUSSTE(!) , mein Statement dazu abgeben.

Meine Bescheidenheit ist mehr od. minder seit Mitte 1993 als " Ausgebildeter Fachmann " in seinem Beruf tätig. DAMALS ( war so oder so alles besser ), - gab es lediglich eine Handvoll renommierter Zeitarbeitsfirmen wie hier Persona-Service, Ranstadt, - oder auch Unique zu nennen.

Dramaturgie

Selber war ich 2004 das allererste Mal arbeitssuchend gemeldet und bekam damals ein Arbeitslosengeld von 1862, 60 EUR was ja NETTO ist. Mein damaliger Freundeskreis war der Meinung, das ich doch bei der Kohle erst einmal die vollbezahlte Freizeit voll & ganz ausnutzen sollte. Was ich aber nicht getan habe.
Bei den Vermittlungsvorschlägen seitens des Arbeitsamtes ( so hießen Die damals noch),- waren selbstredend natürlich auch Zeitarbeitsfirmen dabei, - Welche bestimmt NICHT das bezahlt hätten, was meinen Gehaltsvorstellungen entspricht. -----> Auf meine damalige Frage gegenüber dem Arbeitsamtes , - in wie fern ich solche Stellen annehmen müßte, wurde mir damals gesagt: Herr Toro XY, - das was Sie jetzt vom Amt an Bezügen kriegen, wenn Sie Diese Bezüge bei einer Firma ( egal welcher Art ) in einer Kernarbeitszeit von 178 Std./ Monat netto verdienen, dann sind Sie dazu verpflichtet, Diese Arbeitsstelle anzunehmen !!!
[color:#000099]Natürlich hatte ich damals dann ganz entspannt mir die Lorbeeren aus dem Portfolio der gemeldeten Arbeitsstellen ausgesucht gehabt, was meinem beruflichen Ethos & Gehaltsvorstellungen entsprach. [[[das man als versierter Elektriker, welcher dann auch sehr handwerklich begabt ist, sich vor Schwarzarbeit kaum retten kann, dürfte auch ALLEN klar sein]]]


[b]Aber Leutz: " Ihr könnt Euch sicher sein, dass ich Dieses nicht ausgenutzt habe, da ich so was für ein wenig schmarotzerhaftes halte. Meine damalige Arbeitslosen-Zeit dauerte lediglich knapp 4 Monate an.

So bin ich bis Anno 2008 auch meiner Qualifikation entsprechend meinem beruflichen Werdegang voll - ganz u. gar ,- sehr top-mäßig bezahlt nachgegangen.

Wie Ihr ja ALLE wissen müsstet, war Anno 2008 die erste richtige Wirtschaftskriese, wo nicht NUR ICH ---> sondern wie etliche tausende Andere Facharbeiter auch , Ihre Anstellung verloren haben, das war dann auch DIE ZEIT ---->>> wo die Zeitarbeitsfirmen wie giftige Pilze aus dem NICHTS oder BODEN geschossen kamen [!!!]

Zu einem liegt oder besser lag es daran, dass windige Leute aus dem Kaufmännischen - Bereich ( welche ja selber betroffen waren ) diverse Zeitarbeitsfirmen als Personal-Disponenten aufgemacht haben.
Gerade Diese Kasper haben sich stellenweise so was von preislich unterboten, das es nur zwingend - resultierend war, die Arbeitsuchenden an Knebelverträgen zu binden, was man heutzutage als perverse moderne Sklavenhaltung ansehen kann.
Ich hatte 2008 noch das Glück gehabt, dass mir das Arbeitsamt eine 6. Monatige - Weiterbildung mit einer Kostenstelle von gut knapp 8.000 Euronen mir gewährt und auch bezahlt hatte, worüber ich dann doch haidenfroh war, denn kein meiner damaligen Arbeitgeber zuvor,- hätte mir diese WB bezahlt gahabt.
auch bin ich sehr stolz drauf den Abschluss dieser WB mit der Note " Sehr Gut und das zu 100 % [...von 92 - 100 % = sehr gut / von 83 - 91 % = gut ......usw.]absolviert zu haben, was sich in meiner Vita explizit hervorhebt, absolviert zu haben. [[[DENN WISSEN IST MACHT, - & NICHTS WISSEN macht auch nix, - DENN WEISST DU NIX, - dann BIST DU NIX .......: UND - BIST DU NIX; ----> dann musst DU zusehen - wie Du DEINE FAMILIE & DICH selber am KACKEN erhältst (!!!) ]

Nun komme ich zum Jahre 2010 wo ich temporär ( zeitlich begrenzt ) für den großen Personal Dispo > Unique < bei einem renommierten Unternehmen 11 Monate lang als Leihkeule robotet habe.....und das bei einem Grundsalär von knapp 14 € / STD. ,- mir wurde damals aber auch suggeriert das der Unternehmer die Differenz zu seiner Stammbelegschaft in Form von Boni ausgleicht, ----> WAS DIESER DANN AUCH GETAN HAT (!!!) . Sonst hätte ich NIEMALS meine Fähigkeit ---> UNTER WERT verkauft, denn mittlerweile betrachte ich das ganze mit einem Blickwinkel wie einer Horizontalen : " Da wo am meisten bezahlt wird, - wird auch gezwitschert ( lol)

Epilog

Man sollte d. Esperanca ( port. = HOFFNUNG ) niemals aufgeben, ES IST WAHRHAFTIG KEINE SCHANDE WENN MAN MAL BERUFLICH AUF DIE SCHNAUZE FÄLLT.......---> " ES WÄRE EINE; - WENN MAN AUF DEN BODEN LIEGEN BLEIBT & JEDLICHE HILFE ZUM WIEDERAUFSTEHEN ODER WIEDEREINSTIEG IN SEINE BERUFLICHE ZUKUNFT ABWEIST ODER NICHT IN ANSPRUCH NIMMT >!!<
DAS KANN NATÜRLICH AUCH TEMPORÄR EINE ZEITARBEITSFIRMA SEIN!, - denn es alles noch besser als wenn man " > WIXXENDER.... ähmmm MASTURBATIONER - WEISE <" mit FLASCHE BIER oder PICOLO - HÖSCHEN ( lol ) auf der KNAUTSCH liegt, sich das Asozialen - Programm von den Privaten Sendern
sich reinpfeift ....und man dann der Meinung ist.....auch Andere haben Brennpunkte und findet alles bei sich selber nicht mehr so prekär !!!


So liebe Leutz, mit einer Spruchweisheit von toro -el- fogoso ( der heißblütige Stier ) möchte ich auch hier zum Ende kommen :

WER SAGT: „ICH KANN DAS & DIESES NICHT“
DER SETZT SICH SELBER GRENZEN!, - man denke
NUR AN DIE HUMMEL : Laut physikalischen & aerodynamischen Gesetzmäßigkeiten, ist ES unmöglich bei EINER FLÜGELFLÄCHE VON 1,2 cm² &
EINEM GEWICHT & DAS VOLUMEN EINER HUMMEL damit
zu Fliegen, DIE HUMMEL weiß das einfach NICHT [!!!] –
UND ! - SIE FLIEGT EINFACH
[ Faktum & PUNKT !]


L.G. - TOM














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Re: Zeitarbeit - Chance oder Unsinn? [Re: toroelfogoso] - #2829882 - 07.01.2017, 14:54:19
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Aber der Arbeitnehmer ist nicht zuständig dafür, ob ein Unternehmen eine Personaldienstleistung benötigt. Das ist nicht die Aufgabe des Arbeitnehmers. Woher will der Arbeitnehmer wissen, ob die entsprechende Firma eine Personaldienstleistung in Anspruch nehmen will? Muss er nun alle Personaldienstleistungen anschreiben und sich dort bewerben bzw. für die Firmen nach einer Personaldienstleistung suchen oder was? Das ist doch nicht mein Problem, ob die Firma eine Personaldienstleistung benötigt. Der Arbeitnehmer hat sich nur zu bewerben. Er ist nicht verpflichtet für ein Unternehmen nach einer Personaldienstleistung zu suchen. Wenn ein Arbeitnehmer sich bewirbt, hat er das Recht zu wissen, wo er sich bewirbt. Denn eine Bewerbung an eine Personaldienstleistung zu senden ist quatsch. Denn das Unternehmen benötigt die Fachkraft und nicht die Personaldienstleistung. Die Personaldienstleistung erleichtert lediglich nur die Unternehmen in Sachen Anmeldung und Sozialabgaben gegen Bezahlung. Aber dass mit den Lohnstunden des Arbeitnehmers rum gefummelt wird, finde ich nicht in Ordnung. Finger weg von meinem tatsächlichen Arbeitslohn. Es ist nicht korrekt, dass eine Zeitarbeitsfirma festlegt, wie hoch der Stundenlohn betragen darf. Der Arbeitnehmer hat das Recht darauf zu erfahren, wie viel das Unternehmen in der Stunde auszahlt. Die Leihfirmen verheimlichen das und legen nur denn allgemeinen Tariflohn fest oder erhöhen es nur auf 9,00 EUR Brutto die Stunde und den Rest stecken sie sich in die Tasche. Das ist Diebstahl und Betrug. Das ist Sklavenarbeit bzw. Ausbeuterei. Das ist ähnlich wie Prostitution.

Außerdem wäre es nicht schlecht, wenn die Firmen oder Leihfirmen uns in der Stellensuche zeigen würden, welche Personaldienstleistung bzw. welche Firma Fachkräfte benötigt bzw. zuständig ist, um sich dort bewerben bzw. arbeiten zu können.

Sich blind zu bewerben finde ich nicht in Ordnung. Es ist nicht in Ordnung den Namen des Kunden erst nach einem Arbeitsvertrag zu erfahren. Das muss nämlich vorher geschehen, ohne sich vorher beworben zu haben. Man muss nicht erst alle seine Daten preisgeben und sich bewerben, bloß um zu erfahren welcher Kunde Fachkräfte benötigt. Der Name des Kunden bzw. des Unternehmens muss nämlich genannt werden, damit man sich ein Bild daraus machen kann. Er darf nicht intern genannt werden. Der Arbeitnehmer ist doch kein Sklavenmensch. Was ist daran schlimm, wenn der Name des Kunden genannt wird? Das ist nicht schlimm. Wenn Stellenausschreibungen intern werden, dann gute Nacht Arbeitsmarkt. Das ist unzumutbar und rechtswidrig. Bevor ich mich bewerbe und bevor ich meine Daten preisgebe, möchte ich doch wenigstens wissen welche Firma Fachkräfte benötigt.

Ich möchte nochmal auf die These eingehen, welche beinhaltet, dass man als Leiharbeiter viele Erfahrungen sammeln kann und dadurch die Chance bekäme übernommen zu werden:
Mal angenommen der Leiharbeiter hat extrem viele Erfahrungen gesammelt und ist zufällig für 1 Tag oder für 30 Tage arbeitslos geworden. Muss er sich nun erneut bei Leihfirmen bewerben oder was?

Und noch was: Nur weil manche Leiharbeiter übernommen wurden heißt doch nicht, dass die Leihfirmen gut sind. Sie sind doch nicht wegen Leihfirmen übernommen worden. Diese Verbindung ist nur eine Scheinverbindung. Und die Leihfirmen nutzen das einfach gerne aus und die Menschen fallen darauf rein. nur weil der Satz "Der Leiharbeiter wurde übernommen" formuliert wurde. Ich könnte auch sagen: "Der Straftäter wurde übernommen!". Sind jetzt Verbrechen gut oder was?

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Re: Zeitarbeit - Chance oder Unsinn? [Re: ] - #2830095 - 09.01.2017, 02:44:28
toroelfogoso

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[b]Zitat 1.

[/b]
Denn eine Bewerbung an eine Personaldienstleistung zu senden ist quatsch. Denn das Unternehmen benötigt die Fachkraft und nicht die Personaldienstleistung. Die Personaldienstleistung erleichtert lediglich nur die


Richtig, denn die Briefmarken sowie Bewerbungsmappe sowie die Kosten füe Fotokopien kann man sich getrost sparen. Einfach per E-Mail hinschicken und dann persönlich hingehen, da die meisten Verleiher ihre eigenen Fragebögen für diverse Eignungen haben.

Zitat 2.


Unternehmen in Sachen Anmeldung und Sozialabgaben gegen Bezahlung. Aber dass mit den Lohnstunden des Arbeitnehmers rum gefummelt wird, finde ich nicht in Ordnung. Finger weg von meinem tatsächlichen Arbeitslohn. Es ist nicht korrekt, dass eine Zeitarbeitsfirma festlegt, wie hoch der Stundenlohn betragen darf. Der Arbeitnehmer hat das Recht darauf zu erfahren, wie viel das Unternehmen in der Stunde auszahlt. Die Leihfirmen verheimlichen das und legen nur denn allgemeinen Tariflohn fest oder erhöhen es nur auf 9,00 EUR Brutto die Stunde und den Rest stecken sie sich in die Tasche. Das ist Diebstahl und Betrug. Das ist Sklavenarbeit bzw. Ausbeuterei. Das ist ähnlich wie Prostitution.

Sicher kann der Entleiher dem Arbeitnehmer seinen Stundenlohn vorgeben = voll legitim! Der gesetzliche Mindestlohn muss der Entleiher eh einhalten. Dann kommt es aber auch auf die jeweilige individuelle Qualifikation des Arbeitsnehmers drauf an, inwiefern der Entleiher den Mindestlohn noch aufstockt.
>>> Das ist alles eine Frage der Verhandlungsgeschicklichkeit <<<!
kleiner Tipp : immer nach Vollerstattung von Fahrkosten fordern, - was Entleiher in der Regel auch voll erstatten, Wie Diese das zu 100% steuerlich absetzen können.[/color]

[[u]b]Zitat 3[/b].



Außerdem wäre es nicht schlecht, wenn die Firmen oder Leihfirmen uns in der Stellensuche zeigen würden, welche Personaldienstleistung bzw. welche Firma Fachkräfte benötigt bzw. zuständig ist, um sich dort bewerben bzw. arbeiten zu können.

[color:#000099]joah ....klaro : " Der Entleiher lässt sich auch von Anderen Mitkonkurrenten oder von den Arbeitssuchenden die Butter von der Stulle welche Ihn satt machen soll runterkratzen. Dann wollen das auch die dementsprechenden Firmen welche sich dann Verstärkung bei dem Entleiher ordern, das meistens nicht.


Zitat 4

Sich blind zu bewerben finde ich nicht in Ordnung. Es ist nicht in Ordnung den Namen des Kunden erst nach einem Arbeitsvertrag zu erfahren. Das muss nämlich vorher geschehen, ohne sich vorher beworben zu haben. Man muss nicht erst alle seine Daten preisgeben und sich bewerben, bloß um zu erfahren welcher Kunde Fachkräfte benötigt. Der Name des Kunden bzw. des Unternehmens muss nämlich genannt werden, damit man sich ein Bild daraus machen kann. Er darf nicht intern genannt werden. Der Arbeitnehmer ist doch kein Sklavenmensch. Was ist daran schlimm, wenn der Name des Kunden genannt wird? Das ist nicht schlimm. Wenn Stellenausschreibungen intern werden, dann gute Nacht Arbeitsmarkt. Das ist unzumutbar und rechtswidrig. Bevor ich mich bewerbe und bevor ich meine Daten preisgebe, möchte ich doch wenigstens wissen welche Firma Fachkräfte benötigt.

siehe Antwort zu 3.

Zitat 5
Ich möchte nochmal auf die These eingehen, welche beinhaltet, dass man als Leiharbeiter viele Erfahrungen sammeln kann und dadurch die Chance bekäme übernommen zu werden:
Mal angenommen der Leiharbeiter hat extrem viele Erfahrungen gesammelt und ist zufällig für 1 Tag oder für 30 Tage arbeitslos geworden. Muss er sich nun erneut bei Leihfirmen bewerben oder was?

Sicher kann man durch verschiedene Arbeitseinsätze Erfahrungen sammeln, weil Firma X nicht unbedingt das gleiche Arbeitsfeld haben muss ,- wie Firma Y. ! ....das ist schon fast vergleichbar mit dem Sex: "Wenn man nur eine Inge in seinem Leben beglückt hat, heißt das noch lange nicht das man ein sehr guter Fiedeler ist ....-> learning by doing !

Und noch was: Nur weil manche Leiharbeiter übernommen wurden heißt doch nicht, dass die Leihfirmen gut sind. Sie sind doch nicht wegen Leihfirmen übernommen worden. Diese Verbindung ist nur eine Scheinverbindung. Und die Leihfirmen nutzen das einfach gerne aus und die Menschen fallen darauf rein. nur weil der Satz "Der Leiharbeiter wurde übernommen" formuliert wurde. Ich könnte auch sagen: "Der Straftäter wurde übernommen!". Sind jetzt Verbrechen gut oder was?[/quote]

Spätestens nach einem Jahr Arbeitseinsatz bei dem einen & selben Kunden, muss dieser Einem fest übernehmen.



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Re: Zeitarbeit - Chance oder Unsinn? [Re: toroelfogoso] - #2830105 - 09.01.2017, 09:16:11
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Du hast mein Beitrag leider völlig aus dem Zusammenhang gerissen und meine Sätze nicht vollständig zitiert. Sätze die einen Komma enthielten, hast du in der Hälfte zitiert. Dadurch veränderst du den Kontext und reist somit meinen Beitrag aus dem Zusammenhang. Wenn schon zitiert wird, dann bitte von Anfang bis Ende. Nicht einfach zwischen durch, wo es ein Komma enthält, während die andere Hälfte weggelassen wird.

Antwort auf: toroelfogoso
Richtig, denn die Briefmarken sowie Bewerbungsmappe sowie die Kosten füe Fotokopien kann man sich getrost sparen. Einfach per E-Mail hinschicken und dann persönlich hingehen, da die meisten Verleiher ihre eigenen Fragebögen für diverse Eignungen haben.


Das ist nicht richtig. Die Bewerbungskosten werden auf Antrag immer übernommen, wenn man Nachweise einreicht. Außerdem kann man die Bewerbung auch an alle Firmen ebenfalls per E-Mail abschicken. Wir leben schließlich im 21. Jahrhundert. Und was willst du mir jetzt damit sagen? Dass alles von Bewerbungskosten/Reisekosten abhängt oder wie soll ich das verstehen?
Du versuchst hier die Bewerbungskosten als Rechtfertigungsgrund zu benutzen, um Leihfirmen gutheißen zu können. Mit dieser floskelhaftem Argumentation kannst du meinen obigen Beitrag nicht widerlegen. Das Merkwürdige ist, dass ich bei jeder Diskussion immer unterschiedliche Rechtfertigungsgründe gelesen habe.
So langsam komme ich auf die Gedanken, dass die Nennung der Gründe für die Einführungen von Leihfirmen, den Menschen überlassen wurde. Wie ein Weihnachtsbaum der von Menschen unterschiedlich geschmückt wird. Und die Menschen fallen darauf rein, weil jeder unterschiedliche Schein-Rechtfertigungsgründe ausspricht, die man auf Glück nachvollziehen kann. Und das ist für mich Volksverdummung.

Außerdem bist du nicht richtig auf meinen obigen Beitrag eingegangen. Wenn ich so deinen kompletten Beitrag lese, stelle ich fest, dass deine Antwort nichts mit meinem obigen Beitrag zu tun hat. Wegen irgendwelche Bewerbungskosten/Reisekosten braucht man doch nicht unbedingt Leihfirmen einzuführen. Das ist völlig an den Haaren herbeigezogen und wird obendrein auch noch sogar als Rechtfertigungsgrund benutzt und die Menschen fallen darauf rein, weil man ihnen dieses in den Mund gelegt hat. Daran sieht man, dass du auf meinen Beitrag keine schlagfertigen Argumente hast. Ich habe in meinem obigen Beitrag alles hinreichend begründet und alles sehr detailliert, sachlich, präzise, penibel und ausführlich erklärt.

Antwort auf: toroelfogoso
Sicher kann der Entleiher dem Arbeitnehmer seinen Stundenlohn vorgeben = voll legitim!


Das wäre gut, aber diese Behauptung wird nicht in die Tat umgesetzt. Nur der Verleiher setzt den Stundenlohn für den Leiharbeiter fest. Der Entleiher setzt den Stundenlohn lediglich nur für den Verleiher fest. Und der Leiharbeiter bekommt anschließend die Essensreste als Stundenlohn. Also nur weil das nicht verboten ist heißt ja nicht, dass man es nicht kritisieren darf. Es gibt viele rechtswidrige Sachen, die noch nicht verboten worden sind.

Antwort auf: toroelfogoso
Der gesetzliche Mindestlohn muss der Entleiher eh einhalten. Dann kommt es aber auch auf die jeweilige individuelle Qualifikation des Arbeitsnehmers drauf an, inwiefern der Entleiher den Mindestlohn noch aufstockt.


Der Entleiher ist übrigens der Kunde und nicht die Leihfirma. Ich hoffe, dass du dich oben nicht verschrieben hast, sonst müsste ich etwas anderes schreiben.

Denn wenn du dich verschrieben hättest und du den Verleiher meintest, dann sage ich dir:

Siehe, du versuchst nicht sachlich zu diskutieren, sondern nur juristisch. Du behauptest in deiner suggestiven Rhetorik, dass ich meinen würde, dass es nicht legitim sei, dass eine Leihfirma den Stundenlohn selbst festlegt. Juristisch gesehen ist es legitim. Wenn in der USA zum Beispiel die Todesstrafe herrscht, ist es juristisch gesehen auch legitim, was aber nicht bedeutet, dass man es für richtig halten muss. Aber nur weil alles mit Gesetz geregelt wird heißt doch nicht, dass alles was um dich herum passiert ausnahmslos richtig ist. Wozu geht man denn sonst wählen? Wozu ist die Politik denn sonst da? Wozu gibt es denn das Bundesverfassungsgericht? Deine Argumentation beruht leider nur auf Jura. Eine sachliche Argumentation ist von dir leider nicht ersichtlich.


Antwort auf: toroelfogoso
>>> Das ist alles eine Frage der Verhandlungsgeschicklichkeit <<<! kleiner Tipp : immer nach Vollerstattung von Fahrkosten fordern, - was Entleiher in der Regel auch voll erstatten, Wie Diese das zu 100% steuerlich absetzen können.


Fahrtkosten sind nicht das Problem. Es geht hier um etwas anderes. Siehe oben meinen Beitrag.

Antwort auf: toroelfogoso
oah ....klaro : " Der Entleiher lässt sich auch von Anderen Mitkonkurrenten oder von den Arbeitssuchenden die Butter von der Stulle welche Ihn satt machen soll runterkratzen. Dann wollen das auch die dementsprechenden Firmen welche sich dann Verstärkung bei dem Entleiher ordern, das meistens nicht.


Was meinst du damit? Weil ich geschrieben habe "Außerdem wäre es nicht schlecht, wenn die Firmen oder Leihfirmen uns in der Stellensuche zeigen würden, welche Personaldienstleistung bzw. welche Firma Fachkräfte benötigt bzw. zuständig ist, um sich dort bewerben bzw. arbeiten zu können." ?

Dir geht es also nur um die Konkurrenz der anderen stimmts? Dir geht es also nur darum, die anderen satt fressen zu lassen, während die Leiharbeiter wie Sklaven arbeiten müssen. Was ist daran schlimm, wenn man erfährt, welche Firma eine Personaldienstleistung benötigt? Also laut deiner Aussage müssen die Leiharbeiter benachteiligt werden, weil dir die Leihfirmen viel wichtiger sind? Falls du das schon vergessen hast: Es geht hier immer noch darum, ob die Einführung von Leihfirmen falsch oder richtig ist. Und ich habe hinreichend begründet, weshalb die Einführung falsch ist. Ich habe in meinem obigen Beitrag alles hinreichend begründet und alles sehr detailliert, sachlich, präzise, penibel und ausführlich erklärt.

Antwort auf: toroelfogoso
siehe Antwort zu 3.


Das ist keine Antwort, sondern nur ein Floskel ohne Zusammenhang. Du hast leider keine Argumente gegen meinen Beitrag.

Antwort auf: toroelfogoso
Sicher kann man durch verschiedene Arbeitseinsätze Erfahrungen sammeln, weil Firma X nicht unbedingt das gleiche Arbeitsfeld haben muss ,- wie Firma Y. ! ....das ist schon fast vergleichbar mit dem Sex: "Wenn man nur eine Inge in seinem Leben beglückt hat, heißt das noch lange nicht das man ein sehr guter Fiedeler ist ....-> learning by doing !


Und damit widerlegst du dich selbst. Du hast somit zugegeben, dass man auch ohne Leihfirmen viele Erfahrungen sammeln kann. Du versuchst zu Unrecht die Leihfirmen als Bestandteil des Lebens einzuordnen. Ohne Leihfirmen kann man auch viele Erfahrungen sammeln. Dann wären die Firmen gezwungen ohne Leihfirmen auszukommen. Und falls du mit Personalkosten ankommst, dann sag ich dir: Jede Firma muss ein Personal führen. Das Personal muss zur Firma gehören. Ein Drittpersonal darf kein Geld durch mich verdienen. Und deshalb müssen Leihfirmen verboten werden. Außerdem hat man durch ein Drittpersonal viele Nachteile:

Diese sind:
Probezeit bei einer Festeinstellung erneut bestehen müssen
wenig Geld
man gehört nicht ganz zur Firma/Hersteller
Geld für Personalkosten fliest nicht beim Hersteller, sondern bei einer fremden Personaldiensleistung
Risiko Arbeitsplatzwechsel/Kundenwechsel
Gastarbeiter beim Kunden
ständig Zeitnachweise ausfüllen, obwohl es mittlerweile schon Stempelkarten gibt.
2. Klasse trotz sehr gute Arbeitszeugnisse und Berufserfahrung
etc....

Es gibt keine Vorteile, sondern nur Scheinvorteile, weil du die Vorteile nur mit Jura entstehen lässt. Das kann doch jeder machen. Und die Menschen fallen darauf herein und bemerken es nicht.

Antwort auf: toroelfogoso
Spätestens nach einem Jahr Arbeitseinsatz bei dem einen & selben Kunden, muss dieser Einem fest übernehmen.


Wer sagt denn, dass Zeitarbeitsfirma bedeuten würde, dass der Einsatz 12 Monate beträgt oder betragen muss? Diese Behauptung hat doch keine Rechtsgrundlage. Das wird dem Leiharbeiter einfach gerne vorgegaukelt. Einsätze können Tage, Wochen oder Monate dauern. Aber doch nicht 12 Monate oder länger als 12 Monate. Ganz selten dauern Einsätze 1 Jahr lang. Und wegen dieser Seltenheit versuchst du Zeitarbeitsfirmen zu legitimieren? Diese Legitimität darf nicht auf Seltenheit beruhen oder beruht werden. Das ist ja eine Volksverdummung.

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Re: Zeitarbeit - Chance oder Unsinn? [Re: ] - #2830174 - 09.01.2017, 17:02:20
toroelfogoso

Registriert: 23.06.2013
Beiträge: 27
Ort: Deutschland , NRW , hagen by D...
Hallo V.Member:

Du hast mich absolut nicht verstanden gehabt, sorry ! Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Du verbissen versuchst Deinen Blickwinkel den Anderen aufzubürden.

Sorry das ich Deinen Post nicht voll u. ganz 1: 1 zitiert habe. (Aber Dein Post auf den ich ja geantwortet habe liegt ja direkt darüber ( also entspann Dich ) .

Damit ich mich selbst für Dich jetzt klar & verständlich ausdrücke ( denn ich habe keinen Bock im Gegensatz zu Dir, - mich hier ständig wiederholen zu müssen) :
ich favorisiere bestimmt keine Zeitarbeitsfirmen, nur sehe ich aber auch nichts verwerfliches an dieser Möglichkeit, über diese Verleihfirmen wieder auf den 1. (ERSTEN) - ARBEITSMARKT als Arbeitsloser Fuß oder Wurzeln fassen zu können.


Wer zwingt denn Einem bei einer Zeitarbeitsfirma überhaupt anzufangen?Die Arbeitsagentur oder das Job-Center etwa? NIEMALS.
Denn wenn man von DIESEN INTUTITIONEN dann diverse Vermittlungsvorschläge bekommt, hat man zwar seine Mitwirkungspflicht nachzukommen indem man sich telefonisch, - schriftlich, - oder gar persönlich vorspricht , aber dann war es das auch um von DEN ARBEITSVERMITTLERN der ÄMTER keine Sanktionen von Leistungsbezügen ---> meistens 10% bei der 1. Sanktion aber auch max. 30% Kürzung bei wiederholten Regelverstößen zu erhalten.

Wie hoch das Salär bei einem Personal-Disponenten sein kann, liegt doch voll auf der Seite des Arbeitssuchenden, - sprich an dem Seiner Qualifikation und das Verhandlungsgeschick - das eigene Können & Wissen so hoch wie möglich zu Verkaufen.
Was mich selber an Zeitarbeitsfirmen absolut stört ist das hier ( aber das hat man auch nicht bei den alteingesessenen Namenhaften Zeitarbeitsfirmen wie Ranstadt, Persona-Service oder Unique) :

Die KLEINEN bis MITTLEREN P-Disponenten stellen meistens nur von vorne herein temporär ein, um einen Kunden von DENEN bedienen zu können. Wenn dann der Auftrag dann erledigt ist, so bekommt man dann ganz schnell wieder seine Laufkarte ---> Richtung Arbeitsamt.

Um Dieses so einigermaßen zu Vermeiden, richten selbst die Namenhaften "Zeit-Stundenkontos" von gut 150 Stunden ein, die Kleinen - Mittleren sogar bis 380 Stunden.

Auch wenn man sich schon bei 150 Std. darüber streiten könnte ob das dann fair ist, - so finde ich aber selber Zeitkonten von mehr als 178 Std. ( 22 Werktage mal 8 Std ) als PERVERS.
Denn ich mache ja in erster Linie Überstunden um monatlich mehr in der Tasche zu haben - oder besser über die Runden zu kommen.

Die Verleiher wissen doch in der Regel so einigermaßen wie lange dann der Verleih - Entsende - Arbeitsauftrag so in der Regel dauert. [[[ und ich bin der Meinung das die Disponenten verdammt nochmal Ihrer eigenen Arbeitspflicht nach zu kommen haben, Ihren Arbeitnehmern ( sprich Leihkeulen) so schnell als möglich den nächsten Arbeitseinsatz zu AKKUIRIEREN damit einer unnötigen vorübergehenden Kündigung seitens der Leihkeule vermieden werden kann].

Aber hier trennt sich bekanntlich die Spreu v. Weizen, weil das dann bei den ganzen in der BRD -über gut 2500 Verleih- Disponenten unterschiedlich gehandhabt wird.
Nehmen WIR jetzt mal folgende Situation an: " Ein Arbeitsauftrag wird seitens des Entleihers ( hier Kunde ) vorzeitig eingestellt aus welchen Gründen auch immer UND DIESER meldet den Arbeiter(in) bei dem P- Disponenten ab......WELCHER dann aber nicht rechtzeitig um eine Ersatzstelle für seinen Mitarbeiter gesorgt hat.....-und nehmen wir jetzt mal an das die Flaute über einen ganzen Monat hinaus anhält, so MUSS DIESER seinem Leih-Arbeiter Welcher (150 Std. auf seinen Z-Konto hat) NATÜRLICH 178 Stunden entlohnen - UND ER DARF NICHT die 2. Tage URLAUB welcher jeder Leiharbeiter erhält, ----> HIER MIT ANRECHNEN......auch nicht über die KÜNDIGUNGSFRIST von meistens 14. TAGEN hinaus [!!!]
Denn der Leiharbeiter kann nichts dazu wenn sein Vorgesetzter Personal - Disponent nicht aus den Socken kommt.

SCHWARZE SCHAFE gibt es natürlich nicht nur bei den Zeitarbeitsfirmen sondern auch bei diversen anderen Firmen....... NUR : " Gibt es hier Fachanwälte für Arbeitsrecht und Arbeitsgerichte" , welche man dann EINSCHALTEN SOLLTE .

Übrigens : " Die Reaktionszeit von bekanntwerden einer Kündigung (welche immer in schriftlicher Form zu ERFOLGEN HAT ) liegt gerade mal bei 3. WOCHEN einschl. Sonn & Feiertage, wo man dann Seine Ansprüche durch einen Anwalt bei dem zuständigen Arbeitsgericht geltend machen kann !!!!

Ab dem 22 . Tag ist die Kündigung oder Abmahnung nicht mehr anfechtbar ( es sei denn man liegt wegen einem Arbeits-Unfall in einem Koma - sprich stationär im Krankenhaus .


L.G.- Tom



// Edit: Formatierungen entfernt - Vicktori


Bearbeitet von Vicktori (09.01.2017, 18:09:28)
Bearbeitungsgrund: Siehe Edit

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Re: Zeitarbeit - Chance oder Unsinn? [Re: toroelfogoso] - #2830187 - 09.01.2017, 18:19:34
Vicktori
​» Flupp

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Beiträge: 3.012
Ort: Niebüll
Hallo toroelfogoso,
hiermit erhältst du deine letzte Ermahnung, da du wiederholt die Formatierungsregeln, die im Forumsknigge unter Punkt 4 vermerkt sind, nicht eingehalten hast. Du hast auch bereits von Keemo, in einem anderem Subforum, einen Hinweis bekommen, wie man richtig formatiert und von mir eine ausgiebige /m zum richtigen formatieren erhalten.

Zudem hast du hier einen anderen Usern öffentlich provoziert und hier weitergemacht.
Alles in allem sind dies Punkte, die zu dieser letzten Ermahnung führen. Halte dich bitte in Zukunft daran, um einer Forumssperre zu entgehen.

Gruß Paul!
_________________________
Dumme Frage, dumme Antwort :-D

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Re: Zeitarbeit - Chance oder Unsinn? [Re: toroelfogoso] - #2830191 - 09.01.2017, 18:35:55
Verified Member
Nicht registriert


Antwort auf: toroelfogoso
Sorry das ich Deinen Post nicht voll u. ganz 1: 1 zitiert habe. (Aber Dein Post auf den ich ja geantwortet habe liegt ja direkt darüber ( also entspann Dich ) .


Ich bin gerade sehr empört, weil du es immer noch nicht verstanden hast. Du hast ihn nicht komplett zitiert. Ich habe nicht behauptet, dass du ihn oben nicht erwähnt hast. Ich sagte lediglich nur, dass du ihn nicht vollständig zitiert hast.

Antwort auf: toroelfogoso
Damit ich mich selbst für Dich jetzt klar & verständlich ausdrücke ( denn ich habe keinen Bock im Gegensatz zu Dir, - mich hier ständig wiederholen zu müssen)


Das ist nicht mein Problem. Ich habe in meinem obigen Beitrag alles hinreichend begründet und alles sehr detailliert, sachlich, präzise, penibel und ausführlich erklärt. Wenn du es nicht verstehst, dann ist das nicht mein Problem.

Antwort auf: toroelfogoso
ich favorisiere bestimmt keine Zeitarbeitsfirmen, nur sehe ich aber auch nichts verwerfliches an dieser Möglichkeit, über diese Verleihfirmen wieder auf den 1. (ERSTEN) - ARBEITSMARKT als Arbeitsloser Fuß oder Wurzeln fassen zu können.


Dann lies was ich über Zeitarbeitsfirmen geschrieben habe. Dein letzter Satz erklärt, dass du es nicht gelesen hast. Zeitarbeitsfirmen sind nicht der Grund für die Festeinstellung. Das habe ich doch mehrfach erklärt und hinreichend begründet. Die Menschen fallen darauf rein, weil er vorher als Leiharbeiter gearbeitet hat. Das ist nur eine Schein-Illusion. Die Zeitarbeitsfirmen haben doch nichts mit der Festeinstellung zu tun. Mag ja sein, dass er als Leiharbeiter gearbeitet hat. Aber sie waren nicht der Grund für die Festeinstellung. Es ist einfach nur dargestellt und den Menschen beigebracht worden, dass man als Leiharbeiter die Chance bekommen kann übernommen zu werden. Das ist nur eine Scheinbehauptung, damit die Menschen weiterhin als Leiharbeiter arbeiten.

Antwort auf: toroelfogoso
Wer zwingt denn Einem bei einer Zeitarbeitsfirma überhaupt anzufangen?


Ich habe zu dieser These auch etwas dazu geschrieben. Hier ein Beispiel: Früher musste man zum Beispiel bei einem Hausarzt pro Quartal eine Gebühr in Höhe von 10,00 € bezahlen. Aber du bist ja nicht verpflichtet zum Arzt zu gehen. Dann hast du ja den Vorteil die Gebühr nicht bezahlen zu müssen.
Und genau so versuchst du diesen Vergleich zum Thema Zeitarbeit anzuwenden. Das ist einfach nur zaghaft und argumentlos.


Antwort auf: toroelfogoso
Denn wenn man von DIESEN INTUTITIONEN dann diverse Vermittlungsvorschläge bekommt, hat man zwar seine Mitwirkungspflicht nachzukommen indem man sich telefonisch, - schriftlich, - oder gar persönlich vorspricht, aber dann war es das auch um von DEN ARBEITSVERMITTLERN der ÄMTER keine Sanktionen von Leistungsbezügen ---> meistens 10% bei der 1. Sanktion aber auch max. 30% Kürzung bei wiederholten Regelverstößen


Wer hat denn behauptet, dass Zeitarbeitsfirmen gegen das Gesetz verstoßen? Es geht nur darum, dass diese sogenannte legale Einführung falsch ist. Das ist das gleiche als ob wir darüber diskutieren würden, ob die Gebühr in Höhe von 10,00 € gut oder schlecht ist. Die Erhebung der Gebühr verstoß jedoch nicht gegen das Gesetz.

Antwort auf: toroelfogoso
Wie hoch das Salär bei einem Personal-Disponenten sein kann, liegt doch voll auf der Seite des Arbeitssuchenden, - sprich an dem Seiner Qualifikation und das Verhandlungsgeschick - das eigene Können & Wissen so hoch wie möglich zu Verkaufen.


Du verwechselst hier Zeitarbeitsifirma mit Hersteller. Bevor du anfängst mit mir darüber zu diskutieren, hast du bitte den Unterschied zu wissen und es zu trennen bzw. zu differenzieren.

Ich habe dazu etwas geschrieben:
Warnung! Spoiler!
Aber der Arbeitnehmer ist nicht zuständig dafür, ob ein Unternehmen eine Personaldienstleistung benötigt. Das ist nicht die Aufgabe des Arbeitnehmers. Woher will der Arbeitnehmer wissen, ob die entsprechende Firma eine Personaldienstleistung in Anspruch nehmen will? Muss er nun alle Personaldienstleistungen anschreiben und sich dort bewerben bzw. für die Firmen nach einer Personaldienstleistung suchen oder was? Das ist doch nicht mein Problem, ob die Firma eine Personaldienstleistung benötigt. Der Arbeitnehmer hat sich nur zu bewerben. Er ist nicht verpflichtet für ein Unternehmen nach einer Personaldienstleistung zu suchen. Wenn ein Arbeitnehmer sich bewirbt, hat er das Recht zu wissen, wo er sich bewirbt. Denn eine Bewerbung an eine Personaldienstleistung zu senden ist quatsch. Denn das Unternehmen benötigt die Fachkraft und nicht die Personaldienstleistung. Die Personaldienstleistung erleichtert lediglich nur die Unternehmen in Sachen Anmeldung und Sozialabgaben gegen Bezahlung. Aber dass mit den Lohnstunden des Arbeitnehmers rum gefummelt wird, finde ich nicht in Ordnung. Finger weg von meinem tatsächlichen Arbeitslohn. Es ist nicht korrekt, dass eine Zeitarbeitsfirma festlegt, wie hoch der Stundenlohn betragen darf. Der Arbeitnehmer hat das Recht darauf zu erfahren, wie viel das Unternehmen in der Stunde auszahlt. Die Leihfirmen verheimlichen das und legen nur denn allgemeinen Tariflohn fest oder erhöhen es nur auf 9,00 EUR Brutto die Stunde und den Rest stecken sie sich in die Tasche. Das ist Diebstahl und Betrug. Das ist Sklavenarbeit bzw. Ausbeuterei. Das ist ähnlich wie Prostitution.

Außerdem wäre es nicht schlecht, wenn die Firmen oder Leihfirmen uns in der Stellensuche zeigen würden, welche Personaldienstleistung bzw. welche Firma Fachkräfte benötigt bzw. zuständig ist, um sich dort bewerben bzw. arbeiten zu können.

Sich blind zu bewerben finde ich nicht in Ordnung. Es ist nicht in Ordnung den Namen des Kunden erst nach einem Arbeitsvertrag zu erfahren. Das muss nämlich vorher geschehen, ohne sich vorher beworben zu haben. Man muss nicht erst alle seine Daten preisgeben und sich bewerben, bloß um zu erfahren welcher Kunde Fachkräfte benötigt. Der Name des Kunden bzw. des Unternehmens muss nämlich genannt werden, damit man sich ein Bild daraus machen kann. Er darf nicht intern genannt werden. Der Arbeitnehmer ist doch kein Sklavenmensch. Was ist daran schlimm, wenn der Name des Kunden genannt wird? Das ist nicht schlimm. Wenn Stellenausschreibungen intern werden, dann gute Nacht Arbeitsmarkt. Das ist unzumutbar und rechtswidrig. Bevor ich mich bewerbe und bevor ich meine Daten preisgebe, möchte ich doch wenigstens wissen welche Firma Fachkräfte benötigt.

Ich möchte nochmal auf die These eingehen, welche beinhaltet, dass man als Leiharbeiter viele Erfahrungen sammeln kann und dadurch die Chance bekäme übernommen zu werden:
Mal angenommen der Leiharbeiter hat extrem viele Erfahrungen gesammelt und ist zufällig für 1 Tag oder für 30 Tage arbeitslos geworden. Muss er sich nun erneut bei Leihfirmen bewerben oder was?

Und noch was: Nur weil manche Leiharbeiter übernommen wurden heißt doch nicht, dass die Leihfirmen gut sind. Sie sind doch nicht wegen Leihfirmen übernommen worden. Diese Verbindung ist nur eine Scheinverbindung. Und die Leihfirmen nutzen das einfach gerne aus und die Menschen fallen darauf rein. nur weil der Satz "Der Leiharbeiter wurde übernommen" formuliert wurde. Ich könnte auch sagen: "Der Straftäter wurde übernommen!". Sind jetzt Verbrechen gut oder was?



Übrigens: Nur weil ich darüber diskutiere heißt nicht, dass ich schlechte Erfahrungen mit Zeitarbeitsfirmen hatte oder das Thema etwas mit mir persönlich zu tun hätte. Ich bin nicht davon betroffen. Ich könnte zum Beispiel auch über Computer oder über das Thema Toilettenpapier diskutieren. Das deutet nichts daraufhin, dass ich privat etwas damit zu tun hätte. Beruflich läuft bei mir alles perfekt. Es kann doch nicht sein, dass ich nun damit rechnen muss - wenn ich bei einem Thema mitdiskutiere, dass die Leute nun denken, ich hätte privat damit etwas zu tun. Mich kann so etwas nicht treffen, weil ich nicht zu denen gehöre, die sich so etwas gefallen lassen. Ich bin nämlich ein anderes Kaliber und spiele völlig in einer anderen Liga (metaphorisch gemeint). Außerdem bin ich nicht der Thread-Ersteller. Apropo Augenhöhe: Du versuchst gerne den Thread zu schließen, weil du gegen mich nicht argumentieren kannst. :-D
Von wegen Augenhöhe. Während dieser Diskussion waren meine Augen nach unten gerichtet und bin fast eingeschlafen.

Und das "Self-employment, Chief Executive Officer, President, King, Emperor" hat nichts mit dem Thema zu tun. Das ist nur Kunst. Kaiser ist ja keine Berufsbezeichnung.

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Moderator(en):  Misterious, Telechatter