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Re: Homosexuell...wie verhält man sich?! [Re: MichiLi] - #1875139 - 07.11.2009, 10:28:19
farinurlaubgirl 15
Nicht registriert


Hey.

Zitat:
Im Übrigen darf man aber auch nicht Blutspenden, wenn man innerhalb der letztne 4 Monate eine neue Beziehung angefangen hat bzw in den letzten 4 Monaten beispielsweise ein One Night Stand hatte. Gut, nachweisen kann das einem ja niemand, aber da liegt die Verantwortung eben beim Spender: Blut freigeben oder nicht?


Ich war bisher zweimal Blutspenden und auf dieser Selbsterklärung steht meiner Meinung nach nicht mit drauf, ob ich in den letzten 4 Monaten eine neue Beziehung hatte.. Das mit dem One-Night-Stand weiß ich gerade nichts, aber von neuer Beziehung steht da meiner Meinung nach (hier in S-A) nichts.

Ja Kira, dieser Selbstausschluss bezieht sich eben nicht nur auf Schwule, aber ich hab nur das rausgesucht, weils uns ja hier darum ging..


Lisa. :-)

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Re: Homosexuell...wie verhält man sich?! [Re: ] - #1875176 - 07.11.2009, 12:02:30
007 Goldeneye

Registriert: 31.12.2004
Beiträge: 2.572
Zitat:
Im Übrigen darf man aber auch nicht Blutspenden, wenn man innerhalb der letztne 4 Monate eine neue Beziehung angefangen hat bzw in den letzten 4 Monaten beispielsweise ein One Night Stand hatte. Gut, nachweisen kann das einem ja niemand, aber da liegt die Verantwortung eben beim Spender: Blut freigeben oder nicht?


Das ist nicht ganz richtig.
Es wird nur danach gefragt ob man in den letzten 3 Monaten häufig wechselnde Sexualpartner hattte.
_________________________
Ich bin nur für das verantwortlich was ich sage und nicht für das was ihr versteht

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Re: Homosexuell...wie verhält man sich?! [Re: 007 Goldeneye] - #1875252 - 07.11.2009, 13:47:02
MichiLi
​I don't really care.

Registriert: 27.12.2005
Beiträge: 3.278
Ort: Herrenberg - Baden-Württemberg...
Antwort auf: 007 Goldeneye
Zitat:
Im Übrigen darf man aber auch nicht Blutspenden, wenn man innerhalb der letztne 4 Monate eine neue Beziehung angefangen hat bzw in den letzten 4 Monaten beispielsweise ein One Night Stand hatte. Gut, nachweisen kann das einem ja niemand, aber da liegt die Verantwortung eben beim Spender: Blut freigeben oder nicht?


Das ist nicht ganz richtig.
Es wird nur danach gefragt ob man in den letzten 3 Monaten häufig wechselnde Sexualpartner hattte.


Nein, bei uns im Zentrum für Klinische Taransfusionsmedizin in Tübingen, wo ich immer Blutspenden gehe ist auch nach einem neuen Sexuelapartner gefragt. Dabei ists unerheblich ob das ein ONS war oder ob sichs dabei inzwischen um den festen Partner handelt. Wäre ja auch Quatsch, wenn das nen Unterschied wäre? Der Partner kann genauso einen Krankheit haben. Bei uns ists jedenfalls nochmals explizit aufgeführt, ist ja aber im Grunde genommen dasselbe. So viel dazu..

Michi
_________________________
Je höher die Stellung eines Vorgesetzten, desto mehr Fehler darf er machen. Und wenn er nur noch Fehler macht, dann ist das sein Stil.

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Re: Homosexuell...wie verhält man sich?! [Re: MichiLi] - #1875387 - 07.11.2009, 17:46:47
CrazyNolly
Nicht registriert


Soll doch einfach nach UNGESCHUETZTEM Verkehr gefragt werden.
Wenn man nun 5 ONS hatte und immer ordentlich Verhuetet hat isses ja auch kein Problem.
Nunja die Leute die da "bescheissen" wollen werden's tun und einfach nicht ehrlich sein..

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Re: Homosexuell...wie verhält man sich?! [Re: ] - #1875410 - 07.11.2009, 18:31:08
Phoebe-Piper 89
Nicht registriert


Antwort auf: Gismo the first

Die Ansteckungsgefahr ist so oder so gleich hoch - wobei ich mich dunkel an eine Statistik (jaja, glaube keiner Statistik die Du... wir wissens) mittlerweile mehr Heterosexuelle Menschen in Deutschland mit HIV infiziert sind/waren als Homosexuelle.


Es gibt ja auch viel mehr heterosexuelle als homosexuelle Männer, also ist klar dass es dann auch mehr heterosexuelle infizierte gibt, es geht ja um die Prozentsätze.

Außerdem ist die Ansteckungsgefahr eben nicht gleich hoch. Zum Beispiel ist, soweit ich weiß, die Ansteckungsgefahr durch Analverkehr höher, und es ist nunmal so dass Schwule wohl prozentual mehr Analverkehr haben als heterosexuelle Männer.

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Re: Homosexuell...wie verhält man sich?! [Re: ] - #1875474 - 07.11.2009, 20:32:09
Punks never dead
Nicht registriert


Davon mal abgesehen wird das Blut eh vorher auf sämtliche Krankheiten untersucht!
Also ist es ziemlich egal was man ist, wen man liebt, mit wem man Schläft und ob man bescheißt oder nicht!

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Re: Homosexuell...wie verhält man sich?! [Re: ] - #1875624 - 08.11.2009, 02:37:52
MichiLi
​I don't really care.

Registriert: 27.12.2005
Beiträge: 3.278
Ort: Herrenberg - Baden-Württemberg...
Antwort auf: Punks never dead
Davon mal abgesehen wird das Blut eh vorher auf sämtliche Krankheiten untersucht!
Also ist es ziemlich egal was man ist, wen man liebt, mit wem man Schläft und ob man bescheißt oder nicht!


Nein. Siehe oben - Diagnostisches fenster. der HI-Virus ist nicht ab dem ersten (infektions-)tag nachweisebar!!!!!!!!


Michi
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Re: Homosexuell...wie verhält man sich?! [Re: raichan] - #1883554 - 19.11.2009, 21:57:31
Dark Ice Dragon
Falle​n Ang​el.​

Registriert: 31.01.2006
Beiträge: 497
Ort: Bottleship.
Hi.

Das Thema Homosexualität ist immer irgendwie heikel. Ich hatte persönlich nie ein Problem mit dem Thema, immerhin war mein Onkel schwul und in meinem Freundeskreis gibt es auch manche, die bi- oder homosexuell sind. Trotzdem kam es für mich nicht in Frage, mit jemandem eigenen Geschlechts eine Beziehung einzugehen - klar, ein Kuss auf einer Party beim Flaschendrehen oder so - war schon das Höchste aller Gefühle.
Bis Ende Dezember des letzten Jahres war ich auch nur mit Jungs zusammen, als ich feststellen musste, dass ich irgendwie Gefühle für ein Mädchen entwickelt hatte, das ich sogar nur vom Chatten und Skypen kannte. Als sie mir ihre Gefühle gestand, stand mein Leben Kopf.
Mir ging so viel durch den Kopf - Was empfinde ich da eigentlich, was passiert hier gerade, warum ausgerechnet ich, womit hab ich das verdient, was sagen Freunde, Familie, wie gehe ich selbst damit um, ist es wirklich das, was es scheint, träume ich das nur [..]? Alles Dinge, mit denen man von jetzt auf gleich konfrontiert wird. Es war für mich sehr schwer, mir selbst und ihr gegenüber einzugestehen, dass ich mich zu ihr hingezogen fühle. Ich war mit allen Dingen total überfordert. Sie gab mir ein so gutes Gefühl, es war einfach magisch und wunderschön. Egal, was sie sagte oder tat, es hat mein Herz berührt und ich verstand erst nach langer Zeit, dass ich mit dem Versteckspiel aufhören muss. Sie brachte mich dazu, meine Zweifel und Ängste zurückzulegen, in den Spiegel zu sehen und mir einzugestehen, dass ich wirklich tiefere Gefühle für sie habe und dass Leute, die mich darum ablehnen, meine Freundschaft nicht verdienen.
Erst vor 2 Monaten etwa habe ich meiner Mutter gesagt, dass ich bisexuell bin und das eben auch selbst erst vor nicht allzu langer Zeit wirklich begriffen habe. Sie war zum Glück sehr locker und steht weiterhin hinter mir.
Schlimm finde ich es, wenn man verstoßen/abgelehnt wird durch Freunde/Familie, sobald man den Mut zusammennahm und sich zu seiner sexuellen Orientierung bekennt. - Leider sind solche Reaktionen keine Seltenheit. Und ich frage mich - mit welchem Recht? Natürlich mag es im ersten Moment komisch und ungewohnt sein, aber warum versuchen diejenigen nicht, sich mal in den Menschen hineinzuversetzen, den es so viel Überwindung gekostet hat, das überhaupt zu sagen. Es ist nicht deren Leben, jeder muss seinen Weg allein finden, es hat keiner das Recht dazu, anderen Leuten da reinzureden. Wie würden sie sich immerhin an der Stelle des Anderen fühlen? .. Man macht sich selbst genug Sorgen und Gedanken, es ist alles schwer genug, da benötigt man nicht noch solche Ablehnung.

Ich glaube, das eigentliche 'Problem' dieses Themas liegt in der Erziehung/Einstellung. Viele werden durch Familien und Umfeld zu der Ansicht gebracht, dass Homosexualität etwas Unnormales wäre. Ich frage da mal provokant - Wer definiert, was normal ist? Vielleicht ist ja gerade diese Neigung normal - wer bestimmt das denn? Und wer hat das Recht dazu, anders orientierte Menschen als abnormal oder widerwertig abzustempeln?

Es ist im Übrigen wissenschaftlich bewiesen, dass jeder Mensch im Grunde bisexuell ist - nur beim Einen kommt die Neigung dem eigenen Geschlecht gegenüber vielleicht stärker zum Vorschein als bei einem Anderen. Und wer sagt, dass nicht jeder vermeindlich Heterosexuelle seine Gefühlswelt anzweifelt, sobald der oder die auftaucht und den Kopf verdreht?

Was das Thema küssen in der Öffentlichkeit angeht - ich mag es allgemein nicht, wenn Paare - egal, ob homo oder hetero - sich da sozusagen 'ablecken'.

So far - Adioz!
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Oft sind Misserfolge notwendige Umwege zum Erfolg..

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Re: Homosexuell...wie verhält man sich?! [Re: Dark Ice Dragon] - #1883671 - 20.11.2009, 08:37:22
Süßa<Boi>
Nicht registriert


Ist doch egal, ob jemand homo-, bi- oder heterosexuell ist.
Dabei spielt's auch keine Rolle, ob nun Schwule oder Lesben.

Ich bin ein Mann, der heterosexuell ist und empfinde es zwar auch "angenehmer", wenn sich zwei Frauen küssen, als wenn es zwei Männer tun.
Gleichzeitig denke ich mir aber, dass bei heterosexuellen Frauen es im Umkehrschluss gleich sein wird. Sprich für sie ist es "angenehmer" zu sehen, wie sich zwei Männer küssen als wenn es zwei Frauen tun.
Man stellt sich - vielleicht auch unbewusst - vor, wie es wohl wäre, wenn man es selbst machen würde und als - ich nenn' es jetzt mal - "überzeugter" Heterosexueller findet man die Vorstellung nicht gerade prickelnd.
Deshalb denke ich weiterhin, dass Bisexuelle und Homosexuelle bei beiden Varianten kein Problem haben.

Das ist zumindest meine Theorie, ob sie stimmt, weiß nur der liebe Gott :-]

Was ich allerdings nicht gebrauchen kann, wenn ein Typ daherkommt, einen anmachen möchte, man ihm deutlich zeigt, man hat kein Interesse (vor allem, wenn die Freundin mit dabei ist) und er der Meinung ist, man solle es doch einfach mal ausprobieren, nicht locker lässt, etc. pp. - da braucht man sich nicht wundern, wenn man mit Gewalt droht ;-)

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Re: Homosexuell...wie verhält man sich?! [Re: ] - #1883708 - 20.11.2009, 12:04:11
x3 EnqeL 0hnE FlüqeL x3

Registriert: 29.10.2008
Beiträge: 3.647
Antwort auf: Süßa<Boi>
Ich bin ein Mann, der heterosexuell ist und empfinde es zwar auch "angenehmer", wenn sich zwei Frauen küssen, als wenn es zwei Männer tun.
Gleichzeitig denke ich mir aber, dass bei heterosexuellen Frauen es im Umkehrschluss gleich sein wird. Sprich für sie ist es "angenehmer" zu sehen, wie sich zwei Männer küssen als wenn es zwei Frauen tun.
Man stellt sich - vielleicht auch unbewusst - vor, wie es wohl wäre, wenn man es selbst machen würde und als - ich nenn' es jetzt mal - "überzeugter" Heterosexueller findet man die Vorstellung nicht gerade prickelnd.
Deshalb denke ich weiterhin, dass Bisexuelle und Homosexuelle bei beiden Varianten kein Problem haben.


Eine Theorie die, wie ich finde, relativ plausibel ist. Wobei ich generell eher sagen kann, dass mehr Männer kenne die Schwule "eklig" finden, als Frauen Lesben.
Hab mal irgendwo gelesen, dass jeman der damit extreme Probleme hat sich manchmal selber nicht so ganz sicher ist, ob er nicht selber homosexuell sein kann (was viele ja erst nicht wahr haben wollen).

Antwort auf: Süßa<Boi>

Was ich allerdings nicht gebrauchen kann, wenn ein Typ daherkommt, einen anmachen möchte, man ihm deutlich zeigt, man hat kein Interesse (vor allem, wenn die Freundin mit dabei ist) und er der Meinung ist, man solle es doch einfach mal ausprobieren, nicht locker lässt, etc. pp. - da braucht man sich nicht wundern, wenn man mit Gewalt droht ;-)


Gewalt, auch wenn sie nur angedroht ist, ist da nun aber auch nicht die beste Lösung. Einfach weggehen reicht doch aus. Oder wenn deine Freundin dabei ist, ganz eindeutig zeigen das du was von Frauen willst.. ;-)

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Re: Homosexuell...wie verhält man sich?! [Re: Dark Ice Dragon] - #1883979 - 20.11.2009, 18:24:05
callon deas
Nicht registriert


Du erwartest, das deine Familie das sofort akzeptiert und alles. Ich kann schon verstehen wenn Freunde und Famillie ein wenig Zeit brauchen um das zu verstehen und anzunehmen. Du selbst hast schließlich auch gebraucht dich so zu akzeptieren, die sollte man anderen auch einräumen.

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Re: Homosexuell...wie verhält man sich?! [Re: ] - #1884066 - 20.11.2009, 20:50:46
Dark Ice Dragon
Falle​n Ang​el.​

Registriert: 31.01.2006
Beiträge: 497
Ort: Bottleship.
Hi.

Zitat:
Du erwartest, das deine Familie das sofort akzeptiert und alles. Ich kann schon verstehen wenn Freunde und Famillie ein wenig Zeit brauchen um das zu verstehen und anzunehmen. Du selbst hast schließlich auch gebraucht dich so zu akzeptieren, die sollte man anderen auch einräumen.


Falsch. Ich sagte, dass man oft auf enorme Ablehnung stößt. Lies bitte wenigstens komplett. Ich habe nicht gesagt, dass es total einfach ist, mit dem Thema umzugehen und dass jeder sofort 'Juhu' schreit. Es ändert aber nichts daran, dass niemand das Recht dazu hat, einen anderen Menschen aufgrund solcher Neigungen zu verurteilen. Ist man durch sowas ein anderer Mensch und hat es aufgrund einer anderen sexuellen Neigung nicht verdient, glücklich zu sein? Natürlich muss man sich damit selbst arrangieren und das geht dem Umfeld genauso, was aber definitiv nicht gleichzusetzen ist mit Reaktionen à la 'Oh Gott, dich kenn ich jetzt nicht mehr, weiche von mir. [..] Nein, du bist nicht mehr mein Kind.' Das ist es, was ich meine.
Deine Aussage ist zu dem Beitrag, den ich geschrieben habe, nicht wirklich passend, immerhin habe ich dort erläutert, wie es gemeint war und hier nun zusätzlich ein weiteres Mal.
Ich kann keine Erwartungen in so einer Hinsicht haben, das Einzige, was ich aber erwarten kann, dass man mich dann nicht verstößt, eben weil es für einen selbst schwer genug ist. Man stößt innerhalb der Gesellschaft schon genug auf massive Ablehnung, da kann man von Freunden und Familie wohl schon erwarten, dass sie es irgendwie schaffen, den Menschen, den sie vor 'Bekanntgabe' dieser sexuellen Interessen gern hatten, auch weiterhin zu akzeptieren - oder willst du mir allen Ernstes erzählen, dass man dann kein Recht mehr darauf hat, Freunde zu haben und man dadurch nun ein schlechter Mensch wäre?

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Re: Homosexuell...wie verhält man sich?! [Re: Dark Ice Dragon] - #1884276 - 21.11.2009, 11:19:25
2ocean
​I'm the sin.

Registriert: 02.12.2003
Beiträge: 5.640
Antwort auf: Dark Ice Dragon
oder willst du mir allen Ernstes erzählen, dass man dann kein Recht mehr darauf hat, Freunde zu haben und man dadurch nun ein schlechter Mensch wäre?

Darauf kann man deinen Aussage jetzt aber auch anwenden:
Zitat:
Deine Aussage ist zu dem Beitrag, den ich geschrieben habe, nicht wirklich passend
Schließlich hat callon deas soetwas mit keinem Wort erwähnt. Sie sagte lediglich, dass das Umfeld eben auch Zeit braucht, sich mit der Situation anzufreunden. Ist doch auch klar - wenn ich jemanden kennen lerne und von Anfang an weiß, dass er homosexuell ist, ist das etwas ganz anderes, als wenn das auf einmal von jemandem, denn ich schon ewig kenne, kommt. Dann muss man sich an den Gedanken eben erst gewöhnen. Dass man denjenigen nun deswegen verstößt oder so, hat callon deas ja nie behauptet.
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Fairy tales don't come true. Reality is much stormier. Much murkier. Much scarier.
Reality is so much more interesting than living happily ever after.

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Re: Homosexuell...wie verhält man sich?! [Re: 2ocean] - #1884427 - 21.11.2009, 14:59:17
Dark Ice Dragon
Falle​n Ang​el.​

Registriert: 31.01.2006
Beiträge: 497
Ort: Bottleship.
Hi.

Zitat:
Dann muss man sich an den Gedanken eben erst gewöhnen. Dass man denjenigen nun deswegen verstößt oder so, hat callon deas ja nie behauptet.


Das vielleicht nicht, dann habe ich es anscheinend missinterpretiert, aber es wurde auch von meiner Seite gesagt, dass es im ersten Moment komisch und nicht ganz einfach ist. Ich habe lediglich meine Erfahrungen geschildert und eben auf diese stütze ich meine Aussagen.
callon deas meinte, dass ich erwarten würde, dass jeder sofort damit umgehen kann und das so hinnehmen soll - daraufhin reagierte ich so wie oben. Denn das kann man so nicht erwarten, aber wenn man Freunde und Familie hat, die einen so mochten wie man war, eh man diese Neigung entdeckte, kann man durchaus erwarten, dass die 'Vertrauten' nach einer gewissen Zeit damit umgehen können und eben nicht mit 'Geh weg, ich mag dich nicht mehr, weil du jetzt homo bist' reagieren. - Das war alles, was ich meinte. Wenn ich mich dahingehend missverständlich ausgedrückt habe, tut es mir leid.

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Re: Homosexuell...wie verhält man sich?! [Re: Dark Ice Dragon] - #1884484 - 21.11.2009, 17:06:16
callon deas
Nicht registriert


Hey, es tut mir Leid, wenn du meinen Beitrag so verstanden hast. Ich wollte damit lediglich sagen, dass ich gut nachvollziehen kann, wenn Freunde und Famillie zuerst abstoßend reagieren. Solange es das eigene Kind nicht betrifft sind viele weitaus toleranter oder glauben das zumindest. Aber du hast ja von dir selbst gesagt, das du Zeit gebraucht hast und die Kraft deiner Freundin um in den Spiegel zu sehen und dir zu sagen, ja ich liebe sie. Und in meinen Augen gibt es -leider- viele Jugendliche, die der Mut dazu fehlt, die sich selbst nicht mehr akzeptieren können. Die Reaktionen vertrauter Menschen sind sicherlich schmerzhaft, aber man sollte sie meiner Meinung nach akzeptieren, wichtig ist doch das es nicht ewig so bleibt, sondern das das Umfeld lernt einen neu anzunehmen.
In meiner Stufe ist auch jemand Schwul, aber das wusste man eben von Anfang an, dann hat es nicht so einen schockierenden Moment, aber wenn mein bester Freund mir morgen erzählt er sei schwul, würde mich das durchaus schocken. Auch einfach weil ich das Gefühl hätte ich hätte ihn nie richtig gekannt.

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Re: Homosexuell...wie verhält man sich?! [Re: ] - #1893712 - 03.12.2009, 20:29:44
Dark Ice Dragon
Falle​n Ang​el.​

Registriert: 31.01.2006
Beiträge: 497
Ort: Bottleship.
Hi.

Zitat:
aber wenn mein bester Freund mir morgen erzählt er sei schwul, würde mich das durchaus schocken. Auch einfach weil ich das Gefühl hätte ich hätte ihn nie richtig gekannt.


Es ist nicht so, dass ich diese Denkweise nicht nachempfinden kann, nur gibt es manchmal Dinge, die man selbst nicht von sich wusste. Wenn man es mal ganz 'krass' betrachtet, entdeckt man beinah jeden Tag neue Seiten an sich. Das gesamte Leben besteht aus neuen Lernprozessen, bzw generell aus Selbstfindungsprozessen.
Bei mir war es zum Beispiel so, dass ich durch sie bei mir selbst viele Dinge total neu entdeckt habe, die ich vorher von mir so nun gar nicht kannte. Sie hat mir viele Sachen gezeigt und beigebracht, vielleicht habe ich deshalb einige Änderungen durchgemacht..
Wie dem auch sei, du hast Recht, das Akzeptieren neuer Umstände ist für viele Menschen ein recht schwieriges Unterfangen.
Ich zweifelte eben an mir selbst, ich hatte schließlich für mich selbst immer ausgeschlossen, sowohl Liebe per Chat zu finden als auch generell eine Beziehung zu einer gleichgeschlechtlichen Person einzugehen - es waren somit mehrere Faktoren, die mich total aus der Bahn warfen.
Und irgendwann hatte ich dann eben das Gefühl, ich würde sie und mich selbst belügen, wenn ich nicht langsam dazu stehe, dass auch meine Gefühle für sie weit über Freundschaft hinaus gehen. Man versteht vieles einfach nicht, man handelt irgendwie, weil man überfordert und irgendwie hilflos ist - dann nicht zu wissen, was das Umfeld sagt.. Du kannst mir glauben, das ist Hölle. Natürlich ist es auch für andere Leute nicht einfach, aber dann den Mut zu haben und zu sagen 'Mir reicht es jetzt, ich stehe dazu, dass ich diesen Menschen über alles auf der Welt liebe, auch wenn es ein Mensch eigenen Geschlechtes ist.' - das ist etwas, das kann nicht jeder, die Angst übermannt einen eben manchmal..

So far - Adioz!
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Re: Homosexuell...wie verhält man sich?! [Re: Dark Ice Dragon] - #1901620 - 15.12.2009, 12:48:17
metallicagirlNR1
Forum​user​

Registriert: 16.10.2008
Beiträge: 91
Ort: Calw (bei Stuttgart)
Also

ich selbst stehe auf Frauen und Männer

und die meisten nehmen das Positiv auf und halten es für selbstverständlich.

Es gibt auch welche die es eckelhaft finden und zu mir auch schon meinte
man soll mich nehmen und alle homosexuelllen und auf eine einsamer insel sterben lassen x.x

Also bei diesem thema gehen die meinungen sehr weit auseinander oo

_________________________
Freunde sind Menschen, die dein lächeln sehen
und spüren das deine Seele weint

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Re: Homosexuell...wie verhält man sich?! [Re: metallicagirlNR1] - #1904714 - 20.12.2009, 16:57:36
Day
Nicht registriert


Nun gut, zum Thema: Ich bin praktisch schon als Baby mit Homosexuellen aufgewachsen, da meine Mutter viele schwule Kumpels hat & eine frühere Spielkameradin, dessen Mutter lesbisch war. Deshalb hab ich auch nichts gegen Homosexuelle & verstehe die Menschen auch nicht die sich vor sowas ekeln. Ok, ich möchte auch nicht unbedingt wissen wie diese Menschen Sex haben oder sonst was, dass interessiert mich auch nicht bei Hetereos oder sonstigen.

In meiner Parallelklasse ist ein Mädchen, die angeblich bi sein soll & frühere Freundinnen von ihr aus der Klasse sprechen gar nicht mehr mit ihr & meiden den Kontakt, weil sie Angst haben das sie sich in sie verlieben könnte oder sonst was. Ich find das nun mehr als gemein, schliesslich kann sie nichts dafür & außerdem ist es nichts schlimmes oder abartiges.


Bearbeitet von Day (20.12.2009, 16:58:12)

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Re: Homosexuell...wie verhält man sich?! [Re: ] - #1905083 - 21.12.2009, 08:08:24
Kall Mou Dei
Nicht registriert


Antwort auf: Day
In meiner Parallelklasse ist ein Mädchen, die angeblich bi sein soll & frühere Freundinnen von ihr aus der Klasse sprechen gar nicht mehr mit ihr & meiden den Kontakt, weil sie Angst haben das sie sich in sie verlieben könnte oder sonst was.


Das sind so Sachen, die ich generell nicht verstehe. Wenn es nun passiert, und?? Man muss dem doch nicht entgegenkommen.
Wenn man mit diesem Gedanken seine Freunde auswählt, dann sollte man eigentlich garkeine Freunde haben, weil sich doch jeder in einem verlieben kann und man selbst dies nicht möchte.

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Re: Homosexuell...wie verhält man sich?! [Re: ] - #1908178 - 25.12.2009, 14:39:06
CokaColaBoy

Registriert: 01.01.2004
Beiträge: 907
Ort: Mainz
Aber genau das ist doch das absurde daran, Homosexuellen gegenüber feindlich eingestellt zu sein.
Die einzige Hinsicht, in der sich Homosexuelle Menschen eindeutig von Heterosexuellen unterscheiden, ist die sexuelle Ebene. Ich kann nicht beurteilen, wie realistisch es ist, dass sich ein Homosexueller in einen Heterosexuellen verliebt, wenn dieser Heterosexuelle deutlich zeigt, dass er nur Interesse am anderen Geschlecht hat, nur wenn ich mir überlege, zu wievielen Mädchen ich Kontakt habe / hatte und in wie wenige davon ich mich dann auch nur annähernd verliebt habe, so ist diese "Befürchtung" doch absolut absurd.
Auch Homosexuelle sind an ernsthaften Beziehungen mit Gefühlen interessiert und finden definitiv nicht jede/n sexuell anziehend.

Diese gesamte "Homosexuellenfeindlichkeit" richtet sich auf einen Lebensbereich, mit dem man sowieso nicht konfrontiert wird, wenn man es selbst nicht darauf anlegt, ansonsten sind Homosexuelle nicht anders als Heterosexuelle Freunde, zumindest nicht in negativer Hinsicht.

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