Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen?

Posted by: Anonym

Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 17.11.2007, 14:01:47

Heyo liebe Forengemeinde,

bestimmt kennt ihr auch einen Menschen der irgendwie Psychische Probleme hat bzw. an einer Psychischen Krankheit leidet!

Leider gibt es viele Arten von Erkrankungen dieser Art, jede ist so individuell wie der Mensch der daran leidet!

Alleine die Phobien lassen Menschen, teils ohne eine eindeutige Erklärung leiden! Der "klassiker" der Psychischen Probleme ist leider die Depression an der leider zu viel Menschen leiden müssen!

Für Menschen die davon nicht betroffen sind, sind die Erkrankten häufig "verrückt" oder "selber schuld"! Häufig habe ich mich gefragt ob ich mich schämen muss weil ich Depressionen habe und musste von anderen das gleiche erfahren. Wir werden häufig nicht ernst genommen und abgeschottet (A´la: "Der kriegt sich wieder ein")!

Ich frage mich ob man wirklich an sowas schuld sein kann bzw. ob man sich schämem muss: "unnormal zu sein"!



Daher würde mich Eure Meinung interessieren!




Euch ein schönes Wochenende!
René

[color:"#DE0E57"]Ich gehe jetzt mal stark davon aus, dass du über
psychische
Erkrankungen reden möchtest... habe deshalb das Topic editiert, falls ich dich missverstanden habe bitte bescheid geben. #Chica911
[/color]


[color:"#666666"] Edit: Auf Wunsch des Schreibers Fehler editiert ;o) Kiki [/color]
Posted by: Anonym

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 17.11.2007, 15:01:17

Ähm, also ich habe kein problem damit, wenn andere solche Beschwerden/Krankheiten haben. Sie sind auch sicher nicht alleine daran Schuld, oftmals spielen ja äußere Einflüsse auhc eine große Rolle.

Aber du sprichst davon, dass man ausgetoßen wird. Da sind die Betroffenen (meiner meinung nach) aber dann doch selber dran Schuld. Nicht beabsichtig, aber ist nun mal so. Beispielsweise eldien ganz viele an diesen Putz und Waschzwängen. Die gehen auch nicht mehr vor die Tür weil irgendwo was dreckig sein könnte usw. So dann gehen die Personen schon nicht mehr raus - du darfst aber auhc nciht in deren Bude rein, weil du ja Bakterien und alles mitbringen könntest und bla und blubb...
ja was soll man denn da machen? telefonkonferenz?

Oder bei leuten die Depressionen haben, da ist e shin udn wieder doch mal schwer auf die Rolle zu gehen und richtig Party zu machen, und klar, da kann man sie dann nid mitnehmen. Aber sonst ist da ja kein Problem bei, mit ihnen mal irgendwas trinken zu gehen oder so.
Posted by: Anonym

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 17.11.2007, 16:04:59

Es gibt eigentlich keinen Grund sich überhaupt für Krankheiten zu schämen (vielleicht abgesehen von Fällen in denen man durch sehr, sehr großen Leichtsinn eine mittelschwere Krankheit bekommen hat) schließlich leidet man so schon genug.
Allgemein kann man von seinen Freunden eher erwarten, dass sie sich dann mehr um einen kümmern- man ist schließlich andersrum auch für sie dann, wenn sie krank sind. Sicherlich ist es tlw. schwierig mit Menschen umzugehen, die z.B. in einer veränderten Realität leben, aber da muss man die Person dann im Notfall einweisen lassen und mit den entsprechenden Medikamenten (bei vielen psychischen Krankheiten sind physisch die falschen Mengen von Stoffen im Gehirn) geht es dann schon viel besser. glücklich
Und auch für andere Krankheiten gibt es Medikamente die einen normaleren Umgang mit Kranken ermöglichen, dabei sollte man dann nur Rücksicht auf die Erkrankkung nehmen, also z.B. mit Leuten die Angst vor Tieren haben nicht in einen Zoo gehen oder mit Leuten die Angst vor Menschenmassen haben kein Konzert besuchen...
Posted by: bbg14

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 17.11.2007, 16:26:52

Zitat:


Alleine die Phobien lassen Menschen, teils ohne eine eindeutige Erklärung leiden! Der "klassiker" der Physischen Probleme ist leider die Depression an der leider zu viel Menschen leiden müssen!

Phobien sind Dinge, gegen die man durchaus etwas machen kann. Ebenso Depression, wie du ja sicher weißt.
Man kann sie, wenn man es nur will - der Meinung bin ich - bekämpfen.
Das habe ich zum Einen mit Höhenangst geschafft, indem ich in Flugzeugen mehrmals mitgeflogen bin und zum Anderen meine Angst vor Spinnen beseitigt und nicht bei jeder Spinne meine Mutter (Stiefvater hat ebenfalls die Arachnophobie lach) holen zu müssen, weil ich die Dinger nicht anfassen konnte.


Zitat:
Für Menschen die davon nicht betroffen sind, sind die Erkrankten häufig "verrückt" oder "selber schuld"!

Als verückt würde ich es nicht sofort bezeichnen, denn wie sagt man - jeder Mensch hat seine Macken.
Aber sollte ein Mensch 5, 6 oder noch mehr Phobien haben, dann grenzt das m.M. nach durchaus an "unnormal", wenn man es so nennen kann.

Man denkt vllt. soviele Menschen mit vielen Phobien gibt es nicht, aber allein in meinem guten Bekanntenkreis gibt es eine Frau (an die 30, Freundin meiner Eltern), die ca. 20 Phobien hat.
Sei es Höhenangst, Angst vor SPinnen, Hunden, Katzen, dummer Badwordfilter V-ö-g-e-l-n (die Tiere) und noch viele mehr.
DAS nenne ich dann unnormal.
Posted by: TobyB

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 17.11.2007, 16:38:05

Hi

Also ich leide selber unter einer psychischen Erkrankung (ADHS) und schäme mich nicht dafür.

Die meisten psychischen Krankheiten sind angeboren und man kann nichts dafür, weswegen man sich auch nicht dafür schämen muss. Deswegen finde ich deinen Beitrag Kiki ziemlich daneben, denn du zeigst da so gut wie kein Verständnis für die psychischen Defekte der Menschen. Außerdem stellst du es so hin, als wäre nahezu jeder selber dafür verantwortlich was er für Erkrankungen in der Hinsicht hat, was einfach nicht stimmt.

Ich finde man muss sich nur für Dinge schämen für die man aktiv etwas kann, was bei den allermeisten psychischen Erkrankungen einfach nicht der Fall ist, wie z.B. Phobien oder eben ADHS.

Und bei vielen psychischen Krankheiten ist leider eine Folge dass man zum Teil ziemlich stark von der Masse der Gesellschaft abweicht, was dann in den meisten Fällen dazu führt, dass man ausgerenzt wird, bzw. nur bedingt akzeptiert wird. Verstanden werden diese Menschen leider so gut wie nie, einfach weil es für einen "gesunden" Menschen sehr schwer ist sich in die Lage des Kranken hineinzuversetzen.

Dies ist auch teilweise ein Nachteil unter dem ich leide, dass ich in der allgemeinen Gesellschaft und den Gemeinschaften in meinem Menschlichen Umfeld nur wenig bis garnicht integriert bin. Dies resultiert oft daraus, dass man als junger Mensch schon offensichtlich von den "normalen" ausgegrenzt wird, wodurch sich bei einem im Kopf festsetzt dass man nicht normal ist, und deswegen nicht anerkannt wird, was dann im Weiteren dazu führt, dass man sich selber eine Blockade vorsetzt, dass man sich auch mehr oder weniger weigert in die Gesellschaft zu integrieren. Dies äußert sich oft darin, dass solche betroffenen Menschen oft lieber zuhause bleiben, einfach weil sie durch ihr bisheriges Leben ihre Kontakfreudigkeit und den Umgang mit den Mitmenschen ein wenig verlent haben, bzw. diesen nie gelernt haben. Bei einigen ist dies nur schwach ausgeprägt, bei anderen stärker.

Und dies alles sind Gründe das psychisch kranke Menschen als Außenseiter in der Gesellschaft dastehen. Aber schämen muss man sich für so etwas nicht, eher sollte es bedauert werden von den "normalen" das es in den meitsen Fällen ohne das Zutun der Erkankten oft diese Wendung nimmt.

Man kann auch offen mit seiner Krankheitumgehen, so wie ich z.B., denn ich habe kein Problem mit Menschen darüber zu reden wie es mir geht, was ich denke oder empfinde, oder was ich auf therapeutischem Weg haben bisher durchmachen müssen, z.B. jahrelange ambulante Therapie, oder auch stationäre Therapien in psychiartrischen Anstalten.

Gruß Toby
Posted by: Anonym

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 17.11.2007, 17:37:57

Hallo.

Hm, ein ganz sensibles Thema. Ich oute mich dann hier mal als (ehemals?) psychisch Kranker. Gründe kann es viele geben, warum jemand psychisch krank wird. Und in den seltensten Fällen kann derjenige selbst was dafür. Meist sind es Leute, die anders sind, sich anders geben, als die meisten Menschen, nicht jeden Trott mitlaufen etc. Diese Menschen werden dann oft zum Opfer von Mobbing, & daraus können psychische Erkrankungen folgen. Können, müssen nicht. Kommt immer auf die Sensibilität des Menschen an. Man kann auch anders psychisch krank werden. Wie gesagt, es gibt viele Gründe & Ursachen. Dann ist es die Frage, wie die Menschn damit fertig werden, auch hier gibt es viele Möglichkeiten.

Ich möchte mal ganz frech behaupten, dass jeder 2. in irgendeiner Weiße an psychischen Erkrankungen leidet. Nicht jeder weiß es bwz. gesteht es sich ein, aber in dieser Gesellschaft & mit diesen wirtschaftlichen Problemen muss man sich auch nicht mehr Wundern.

Das größte Problem dabei ist, dass die meisten denken, man müsse psychisch Kranke irgendwie anders behandeln. Dabei wollen die meisten gar nicht anders behandelt werden, im Gegenteil: Wenn man sie anders behandelt, wird einem ya sozusagen noch unter die Nase gerieben, dass man krank ist. Rücksicht nehmen sollte man schon, aber man sollte die Menschen sicherlich nicht anders behandel, wie einen Aussetzigen.

Psyschich Kranke sind auch nur Menschen wie du & ich, & mit den Leuten kann man genau so viel Spaß haben wie mit 'normalen' Menschen. Die Krankheit ist zwar immer da, doch ist sie eher Unterbewusst, man hat sozusagen zwei Persönlichkeiten. Nur wenn irgendeine spezifische Situation kommt, merkt der psyschich Kranke erst wieder, dass er krank ist.

Es ist such schwer zu erkennen, ob jemand psychosch krank ist oder nicht. Bei einem der körperlich krank ist sieht man das ya meist, z.B. bei einem gebrochenem Bein. Psychisch Kranken wird oft vorgeworfen, sie simulieren ya nur. Man kann es eben nicht nachweißen (von außen), ob derjenige wirklich krank ist.


Kaddi.
Posted by: Anonym

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 17.11.2007, 18:20:00

Hm, an den meisten psychischen Krankheiten sind die Betroffenen ja nicht schuld. Der Grundstein hierfuer wird ja oftmals in der Kindheit gelegt.
Wer z.B. von seinen Eltern respektlos behandelt wird, wird nie ein gesundes Selbstgefuehl haben und ist darum quasi 'anfaelliger'.
Wer als Kind in traumatischen Situationen war wird ein Leben lang davon gepraegt sein..
Allgemein finde ich, dass man eher dem Umfeld die Schuld in die Schuhe schieben sollte. Viele schauen ja sogar noch bei ganz offensichtlichen Problemen weg. (z.B. total abgemagerte junge Maedchen)
Das hat die Gesellschaft eben allgemein so an sich, weil spychische Krankheiten eben irgendwie als 'angsteinfloeßend' gelten und tabu sind.
Deswegen schaemen sich vermutlich auch so viele Betroffene und sind dem Thema gegenueber verschlossen, weil sie große Angst haben nicht akzeptiert zu werden.
Ich denke, schaemen muss man sich auf keinen Fall. Allerdings finde ich es auch aetzend, wenn Leute ihre 'Krankheit' so richtig rumposaunen um Aufmerksamkeit zu bekommen. (z.B. MoechtegernEmos, bei denen in der WhoIs unter Hobbys 'ritzen' steht.) Sowas find' ich dann schon peinlich..
Naja, ich hab' kein Problem mit diesen Menschen, ich war ja selbst mal so ein Mensch.. staun
Ich hab' auch kein Problem damit auf Betroffene zuzugehen, weil ich mit dem Thema halt ziemlich vertraut bin.

LG
Susa.
Posted by: hardstyle@acid84

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 17.11.2007, 18:53:31

Hi ihr...

Also, Depressionen zu haben ist keine schande, fast jeder dritte in deutschland ist heut zu tage depressiv. Allerdings gibt es viele depressive die wirklich selber schuld sind das sie so sind. Sie gehen nicht raus, lernen keine kleute kennen, werden einsam und somit depressiv. Ich kenne viele die in dieser lage sind und ich muss sagen das es echt nicht schön ist sowas mit anzusehn.
Aber zum Glück sind diese psychischen krankheiten auch meistes wieder heilbar, natürlich nur wenn man es will und sich drum kümmert...
Posted by: Anonym

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 18.11.2007, 17:57:12


Kaddi89 hat es bereits sehr schön gesagt, dass vieles auf die Sensibilität des einzelnen ankommt! Ich bin selber - ich will es nicht schönreden - labil was das angeht. Man kann mich sehr schnell durch Kleinigkeiten angreifen ohne es zu wollen, was die anderen wieder verstört! Hinterher fragt man sich selber wie man so aus der Fassung gebracht werden kann.

Das Problem als Betroffender ist dass man gar nicht so sein will wie man ist. Ich z.B. wunder mich selber über mein Verhalten anderen gegenüber - leider immer zu spät! Und so geht es auch anderen wie ich erfahren habe!

Natürlich spielen auch viele Faktoren eine Rolle (Arbeitslosigkeit, schlechte Erfahrungen [in der Kindheit] etc...)!


Psychisch Kranke sind doch eigendlich ganz normale Menschen. Man kann mit uns doch auch Spaß haben aber das verstehen leier viele nicht bzw. wollen es nicht verstehen! Uns, zumindestens mir, geht es nicht darum irgendwie Mitleid zu erzeugen - sowas kann ich nicht gebrauchen! Man möchte ganz normal behandelt werden, wie jeder andere auch! Nur das wird man leider selten!

Zitat:
Sie gehen nicht raus, lernen keine kleute kennen, werden einsam und somit depressiv.



DA haben wir doch das Problem! Das ist doch das fatale... Ich gehe gerne raus und versuche zumindestens nette Leute kennen zu lernen jedoch ist man irgendwie immer so gehemmt! Wer will den schon mit einem "Depri" rumhängen? Ich kenne da nur weniege!

Es ist auch kein Wunder wenn man versucht es zu verbergen. Ich binde es auch nicht jedem auf die Nase wie es mir geht und was ich fühle. Man wird ja im Grunde bestraft für etwas, für das man nix kann!
Posted by: Anonym

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 18.11.2007, 18:46:59

Zur Schuld des Depressiven an seinen Depressionen..:

Depressionen sind der Einstieg in einen Teufelskreis, mit Depressionen gehen meistens noch andere psychische Störungen einher oder werden in Folge von anderen ausgelöst/entstehen durch diese. Man verliert an Selbstbewusstsein, ist in sich gekehrt etc. - man hat z.T. gar keine Lust darauf, rauszugehen, sich mit Leuten zu treffen, weil "eh alles scheiße ist". Das man so nicht glücklicher wird ist einem zwar auch klar, bloß fehlt der Antrieb dazu.
Psychische Krankheiten sind oft nicht heilbar, aber man kann (natürlich mit ein wenig Glück, wenn alles, was schieflaufen kann, schiefläuft, wird das auch nicht unbedingt was..) lernen, damit umzugehen - und das sollte durchaus ein guter Anfang sein glücklich
Posted by: Anonym

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 18.11.2007, 19:42:58

Zitat:

Also, Depressionen zu haben ist keine schande, fast jeder dritte in deutschland ist heut zu tage depressiv.


Ich hatte eher mal gehört, dass jeder dritte im laufe seines Lebens an einer depression erkrankt, sprich es ist nicht jeder dritte aktuell grad akut in einer Depression


Zitat:
Allerdings gibt es viele depressive die wirklich selber schuld sind das sie so sind. Sie gehen nicht raus, lernen keine kleute kennen, werden einsam und somit depressiv. Ich kenne viele die in dieser lage sind und ich muss sagen das es echt nicht schön ist sowas mit anzusehn.
Aber zum Glück sind diese psychischen krankheiten auch meistes wieder heilbar, natürlich nur wenn man es will und sich drum kümmert...


ganz ehrlich, hast du dich schon mal mit dem Thema Depression auseinander gesetzt?
erstens klar kann man durch vereinsamung depressiv werden keine Frage, aber eines der Merkmale einer depression ist zum Beispiel Antriebslosigkeit, sprich die leute werden nicht depressiv weil sie nicht rausgehen, sondern die Leute sind depressiv und ihnen fehlt der Antrieb um rauszugehen...
Ich habe erst überlegt ob ich mich zu dem Thema überhaupt äussere, da ich selber an Depression erkrankt bin /war und im allgemeinen das nicht unbedingt breittreten muss, aber wenn ich solche äusserungen lese wird mir schlecht. Das ist so nach dem motto naja einige sind ja doch selber schuld. Genau dies denken depressive Menschen zu häufig, somit wird es schwieriger Hilfe anzunehmen.
laut deinem posting kümmern sich die leute die depressiv sind ja nicht etc und genau mit solchen äusserungen habe ich als selber betroffene ein problem, erst wird verständnis suggeriert und hintenrum heisst es dann die leute sind doch selber schuld.
Genau solche äusserungen führen dann doch dazu dass man sich schämt, es totschweigt und somit einfach die aufklärung fehlt... weil wie soll ich grad bei depression, wenn ich eh schon schwer nen antrieb zu irgendwas finde noch menschen aufklären, wenn sie mir erst verständnis suggerieren und mir danach bestätigen, dass ich doch selber schuld bin?

so und nun nochmal allgemein zu dem thema, ich habe einige leute mit psychischen erkrankungen kennengelernt ich habe auch gelernt, dass es erkrankungen gibt die einfach gar nicht weggehen (shizophrenie ist eine davon, gut eindämmbar, aber der betroffene muss ein leben lang Medikamente nehmen, auch schwerwiegende phobien treten immer wieder schubweise auf und sind in den seltensten fällen ganz zu heilen)
aber in dem Moment wo man es endlich schafft mal offen damit umzugehen, als betroffener und nicht betroffener wird vieles einfacher.
das problem liegt wohl daran das eben nicht geredet wird, viele Menschen benehmen sich immer noch als ob sowas hochgradig ansteckend wäre, bzw können mit den auswirkungen teilweise nicht umgehen.
entweder schweigen sie das thema tot, oder man besteht als person nur noch aus der krankheit und beides ist zu extrem um mal sich auch normal zu fühlen.

so ich hoffe das ganze war jetzt nicht zu verwirrend formuliert
Posted by: Anonym

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 18.11.2007, 19:51:46

'n Abönd!

Ich habe auch kein Problem mit psychisch Kranken. Zumal mir aufgefallen ist, das man es vielen nicht sofort anmerkt. Ich bin auch der Meinung das man sich für keine Krankheit schämen muss. Viel mehr sollten sich die Leute schämen die wirklich nur simulieren und wegen denen Menschen, die wirklich krank sind, nicht mehr geglaubt wird.

Mal ganz Allgemein: Was mich in dieser achso 'normalen' Gesellschaft stört ist das ein Mensch sagt: "Das ist normal." Und die Masse läuft hinterher. (Noch so ein Punkt bei dem ich...)


Zitat:
...Die gehen auch nicht mehr vor die Tür weil irgendwo was dreckig sein könnte usw. So dann gehen die Personen schon nicht mehr raus - du darfst aber auhc nciht in deren Bude rein, weil du ja Bakterien und alles mitbringen könntest...



Naja bei sowas liegt es dann ja auch i-wo an der Krankheit. Deshalb sagt man ja auch "Zwängler". zwinker
Von daher können sie im Endeffekt auch nichts dafür.



Integration: Das sich viele zurück ziehen ist nur nachvollziehbar (für mich jedenfalls). Wenn man, wo auch immer, nur ausgegrenzt wird, macht man sich irgendwann keine Mühe mehr. Natürlich hofft man darauf 'dabei' sein zu können, aber man glaubt nicht wirklich daran und verzieht sich lieber. Schlieslich ist es ja egal ob man hier ist und den anderen zusieht oder daheim ist.


lg Tonueh (:
Posted by: Anonym

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 19.11.2007, 16:33:53

Hm, ich hab' grad durch Zufall 'nen Profil gefunden wo das in etwa so drin is' wie ich's peinlich find'.
[img]http://i16.tinypic.com/87aqj55.jpg[/img]

Sowas kann ich einfach nicht ernstnehmen...

LG
Susa.
Posted by: Anonym

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 20.11.2007, 14:24:05

Hallo.

Sowas finde ich auch einfach nur peinlich. Das sind Möchtegern-Emos, die meinen sie wären cool, wenn die sich ritzen würden. Dabei wissen DIE wahrscheinlich nicht mal was es heißt, wenn sich jemand aus plausiblen Gründen ritzt. Jemand der sich wirklich selbstverletzt würde dies wohl nie in ein Profil schreiben, so viel ist klar.
Solche Leute finde ich einfach nur peinlich, dem Strom der Masse verfallen (ich warte auf den Tag, an dem es cool & in sein wird, wenn man sich umbringt .. Und irgendwie stehen wir denke ich kurz davor).


Kaddi.
Posted by: Anonym

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 20.11.2007, 14:43:34

Zitat:
Hallo.

Sowas finde ich auch einfach nur peinlich. Das sind Möchtegern-Emos, die meinen sie wären cool, wenn die sich ritzen würden. Dabei wissen DIE wahrscheinlich nicht mal was es heißt, wenn sich jemand aus plausiblen Gründen ritzt. Jemand der sich wirklich selbstverletzt würde dies wohl nie in ein Profil schreiben, so viel ist klar.
Solche Leute finde ich einfach nur peinlich, dem Strom der Masse verfallen (ich warte auf den Tag, an dem es cool & in sein wird, wenn man sich umbringt .. Und irgendwie stehen wir denke ich kurz davor).


Kaddi.


Nein, die denken eben einfach, das ganze sei ganz lustig, ein Erkennungsmerkmal eben... Kleine Kinder, sowas. Nebenbei sorgen sie damit natuerlich auch dafuer, dass Menschen die wirklich Hilfe brauchen, nicht mehr ernst genommen werden.
Das mit dem umbringen stimmt schon irgendwie. Viele denken geradezu, es sei ein Heldentod...

LG
Susa.
Posted by: Anonym

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 20.11.2007, 20:32:15

Zitat:
Zitat:
Hallo.

Sowas finde ich auch einfach nur peinlich. Das sind Möchtegern-Emos, die meinen sie wären cool, wenn die sich ritzen würden. Dabei wissen DIE wahrscheinlich nicht mal was es heißt, wenn sich jemand aus plausiblen Gründen ritzt. Jemand der sich wirklich selbstverletzt würde dies wohl nie in ein Profil schreiben, so viel ist klar.
Solche Leute finde ich einfach nur peinlich, dem Strom der Masse verfallen (ich warte auf den Tag, an dem es cool & in sein wird, wenn man sich umbringt .. Und irgendwie stehen wir denke ich kurz davor).


Kaddi.


Nein, die denken eben einfach, das ganze sei ganz lustig, ein Erkennungsmerkmal eben... Kleine Kinder, sowas. Nebenbei sorgen sie damit natuerlich auch dafuer, dass Menschen die wirklich Hilfe brauchen, nicht mehr ernst genommen werden.
Das mit dem umbringen stimmt schon irgendwie. Viele denken geradezu, es sei ein Heldentod...

LG
Susa.


Na ja Kaddi, die "Möchtegern-Emos" sind wirklich ein Fall für sich, aber sie rotten sich wie es scheint ja selbst aus.. engel Dass Menschen, die sich ritzen, dies nicht in ihre Profil schreiben würden, bezweifel ich - sie würden nicht damit prahlen o.ä., aber eventuell ihre Sorgen von sich schreiben - auch wenn's nur eine Minderheit sein wird..

Sich umbringen - ein Heldentod ? Zumindest kann man hoffen, dass man dannach beachtet, betrauert, bemitleidet wird - das, was viele sich oft wünschen (das jemand sich um sie kümmert etc.), aber im Leben nicht oder kaum erfahren. Aus dieser Sicht kann ich es schon fast verstehen, wenn die Leute der Ansicht sind, sich umzubringen wäre eine Methode, doch noch wenigstens etwas zu erreichen.
Posted by: Anonym

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 20.11.2007, 21:07:44

Hallo.

Zitat:
Dass Menschen, die sich ritzen, dies nicht in ihre Profil schreiben würden, bezweifel ich - sie würden nicht damit prahlen o.ä., aber eventuell ihre Sorgen von sich schreiben - auch wenn's nur eine Minderheit sein wird..


Kann sein, dass ich dich jetzt missverstehe ..
Du meinst, dass es Leute gibt, die sich aus plausiblen Gründen ritzen, weil sie wirklich Probleme haben, & das dann auch noch in ihre Profile schreiben? Und das soll dann keine Aufmerksamkeit erregen?

Hm, wenn ich sowas in irgendein Profil lese, dann weiß ich eh, dass derjenige es nicht erst meint. Kann ya sein, dass derjenige sich ritzt, aber dann sicher nicht aus plausilben Gründen. Menschen die wirkliche Probleme haben & sich ritzen, versuchen eig. alles, damit das niemand mitbekommt ..

Nun ja, aber irgendwie schwanken wir leicht von dem Hauptproblem ab ..


Kaddi.
Posted by: jonnynator

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 21.11.2007, 00:31:36

Zitat:
Hm, ich hab' grad durch Zufall 'nen Profil gefunden wo das in etwa so drin is' wie ich's peinlich find'.
[img]http://i16.tinypic.com/87aqj55.jpg[/img]

Sowas kann ich einfach nicht ernstnehmen...

LG
Susa.


Ich finde wenn einer so ein Profil hat strebt er nur nach Aufmerksamkeit rolleyes

Ich lernte damals im chat jemand kennen der sich ritzte. durch meine innige freundschaft brachte ich sie dazu damit aufzuhören weil sie gemerkt hat was das Leben für Geschenke hat. Nun sind wir beste Freunde. Nicht nur virtuell sondern Real zwinker

Damit will ich 2 Sachen sagen:

1 - Denkt erst garnicht an dem ritzen. Ihr wisst erstens nicht was ihr da tut und zweitens freut sich keiner und ich wiederhole KEINER!, dass ihr leidet.

2 - Ich finde (natürlich wieder ohne jemandem angreifen zu wollen), dass viele in knuddels nur aufmerksamkeit haben wollen. Persönlich finde ich das sind die schlimmsten chatter die ich kenne. Wegen jeder Kleinigkeit sind sie down, stirbt jedoch mal ein Mensch sind sie schnell aus dem Trauma weg staun

MfG jonnynator

P.S. Punkt 2 ist mir nicht so gut gelungen verzeiht bitte die späte stunde lach
Posted by: Anonym

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 21.11.2007, 13:08:46

Zitat:
1 - Denkt erst garnicht an dem ritzen. Ihr wisst erstens nicht was ihr da tut und zweitens freut sich keiner und ich wiederhole KEINER!, dass ihr leidet.


Dazu muss ich sagen, dass ich mich persönlich nie geritzt habe. Was ich mal getan habe, war kratzen, aber auch eher unbewusst & selten.
Es geht hierbei nicht darum, Aufmerksamkeit zu erregen, sondern eher darum, dass man sich selbser noch spührt, dass man merkt, man lebt noch. Mit Sicherheit ist es keine gute Lösung, im Gegenteil! Aber ich kann Leute verstehen, die es machen. Ich selbst habe einen guten Freund, der sich mal geritzt hat. Seine Gründe waren zu 100% nachvollziebar, auch wenn ich es scheiße fand. Mitlerweile tut es er zum Glück nicht mehr ..
Posted by: Scheherezade

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 22.11.2007, 14:09:45

Zitat:
Phobien sind Dinge, gegen die man durchaus etwas machen kann. Ebenso Depression, wie du ja sicher weißt.
Man kann sie, wenn man es nur will - der Meinung bin ich - bekämpfen.


Dem Aspekt, DASS man etwas dagegen zun kann, stimme ich zu. Allerdings kann ich dieses, Verzeihung, beschissene Gerede von Menschen, die nicht viel Ahnung zu haben scheinen, dass man es ja nuuur wollen muss, einfach nicht mehr ertragen.
Ich selber leide an einer Phobie (sowie andere psychischen Erkrankungen) und mir kann wirklich niemand unterstellen, dass és nicht einer meiner größten Wünsche ist, jene loszuwerden.
Der Wille ist ein Anfang, aber allein reicht er doch oftmals nicht.

Zitat:
laut deinem posting kümmern sich die leute die depressiv sind ja nicht etc und genau mit solchen äusserungen habe ich als selber betroffene ein problem, erst wird verständnis suggeriert und hintenrum heisst es dann die leute sind doch selber schuld.
Genau solche äusserungen führen dann doch dazu dass man sich schämt, es totschweigt und somit einfach die aufklärung fehlt... weil wie soll ich grad bei depression, wenn ich eh schon schwer nen antrieb zu irgendwas finde noch menschen aufklären, wenn sie mir erst verständnis suggerieren und mir danach bestätigen, dass ich doch selber schuld bin?


DEM stimme ich vollkommen zu!
Posted by: DB Devil

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 23.11.2007, 09:36:15

Zitat:
Dem Aspekt, DASS man etwas dagegen zun kann, stimme ich zu. Allerdings kann ich dieses, Verzeihung, beschissene Gerede von Menschen, die nicht viel Ahnung zu haben scheinen, dass man es ja nuuur wollen muss, einfach nicht mehr ertragen.


Es ist doch aber letzendlich so. Wenn man es will, dann findet man auch einen Weg. Sicherlich ist das bei beispielsweise bei Phobien schwer selbst sich dem gegenüberzustellen, jedoch steht es dir immer frei ärztliche (o.ä.) Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dazu muss jedoch ersteinmal der Wille vorhanden sein.
Posted by: Anonym

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 23.11.2007, 13:19:59

ich denke auch dass man etwas tun kann, aber es ist eben auch so, dass es für viele menschen extrem schwierig ist sich überhaupt die hilfe zu suchen.
und gerade wenn es sich um Erkrankungen handelt, die man nie wieder loswird. kenne jemanden der an shizophrenie erkrankt ist, er war häufiger in therapie, wird dort eingestellt auf medikamente und setzt diese nach einer zeit dann doch wieder ab obwohl er weiss, dass er sie sein leben lang nehmen müssen wird, aber wer möchte dies mit mitte 20 schon?
und gerade wenn es sich um erkrankungen handelt die jahrelang auch weg sein können, medikamente werden abgesetzt, es geht einem drei vier jahre gut und dann kommt es wieder? kann der jenige da was für weil er sich nicht darum gekümmert hat? sowas passiert zum beispiel häufig bei generalisierten angststörungen
"Allerdings sollte man unterscheiden zwischen einer generalisierten Angststörung, die das erste Mal auftritt und relativ gut zu therapieren ist, und einer generalisierten Angststörung, die nach vielen Jahren ohne Angst das zweite mal auftritt."
quelle

ich würde menschen die es teilweise nicht schaffen sich hilfe zu holen auch nicht unbedingt fehlenden willen unterstellen.
Ich hatte den willen, aber mich hat keiner ernstgenommen bis ich direkt in der klink gelandet bin und das weil der wille so groß war nach hilfe das ich die letzte möglichkeit nach hilfe zu rufen ergriffen habe.
Posted by: Scheherezade

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 23.11.2007, 13:23:30

Ich sprach davon, dass mit dem Willen allein eben vieles nicht zu lösen ist.
Dass der Wille überhaupt etwas zu ändern da sein muss ist klar, doch NUR mit dem Willen allein wird beispielsweise ein Heroinabhängiger kaum von seiner Droge loskommen.

In meinem Leben gibt es momentan nämlich ein Problem, was doch ein wenig damit zu tun hat.
Ich bekomme wegen einer psychischen Erkrankung ein “Bedarfsmedikament” ein sogenanntes Benzodiazepin. Da ich Minderjährig bin braucht meine Psychologin eine Erlaubnis von beiden Erziehungsberechtigten um mir dieses Medikament verschreiben zu dürfen. Es ist allerdings so, dass ich zu einem Elternteil, nämlich meiner Mutter, keinen Kontakt habe und das seit drei oder vier Jahren - sprich über meine Erkrankung ist sie nur schriftlich von diversen psychiatrischen Kliniken und Ärzten informiert worden, (wie es nun mal Pflicht ist, da sie ja sorgeberechtigt ist, was sich leider auch nicht ändern wird) hat mich aber noch nie in so einer Situation erlebt. Zunächst war sie also mit der Medikation einverstanden, doch vor etwa zwei Monaten hat eine mir sehr nahestehende Person Kontakt mit ihr aufgenommen und mit mir über mich und meine Erkrankung gesprochen. Jene Person ist der Meinung, dass jegliche Krankheiten, vor allem psychische, nicht mit Medikamenten behandelt werden sollten, sondern sich diese Probleme allein dadurch lösen lassen würden, dass der Betroffene den Willen hat die Situation zu ändern. Dass mit Benzodiazepinen im allgemeinen nicht zu spaßen ist und eine Gefahr hat bei ihrer Entscheidung sicher auch eine Rolle gespielt, doch die Hauptsache ist, dass meine Mutter am selben tag ihre Erlaubnis zurück zog. Möglicherweise ist es verständlich, dass ich auf Grund dieser Situation, die im Prinzip von einem Menschen, der mich jahrelang nicht sah, in eine Richtung getrieben wird, die für mich an die Grenze meiner Selbst geht, dass ich über Äußerungen die in diese Richtung gehen sehr empfindlich bin.
Posted by: Anonym

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 23.11.2007, 17:04:14

Zitat:
Dazu muss jedoch ersteinmal der Wille vorhanden sein.


Manchmal ist sehr viel Wille da, und viel mehr Angst..
Posted by: Anonym

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 30.11.2007, 00:26:28

Zitat:
Ich frage mich ob man wirklich an sowas schuld sein kann bzw. ob man sich schämem muss: "unnormal zu sein"!


Und genau ab diesem Punkt fängt es an, das Abnormale (Unnormale? what ever). Ich sehe es keinesfalls als unnormal, psychisch krank zu sein. Zwar gibt es mehr weit verbreite physische Erkrankungen (wir nehmen mal die Grippe, weil sie zu dieser Jahreszeit so schön ausgebreitet ist) als psychische, allerdings ist dies noch kein Grund da gleich einen solchen enormen Unterschied zu erstellen. Der Faden, der psychisch und physisch durchtrennt ist dünn.


Zitat:
Psychisch Kranke sind doch eigendlich ganz normale Menschen. Man kann mit uns doch auch Spaß haben aber das verstehen leier viele nicht bzw. wollen es nicht verstehen! Uns, zumindestens mir, geht es nicht darum irgendwie Mitleid zu erzeugen - sowas kann ich nicht gebrauchen! Man möchte ganz normal behandelt werden, wie jeder andere auch! Nur das wird man leider selten!


Schön angefangen, und zu deinem Schluss .. um normal behandelt zu werden, sollte man sich als normal/durchschnitt sehen..


Zitat:
DA haben wir doch das Problem! Das ist doch das fatale... Ich gehe gerne raus und versuche zumindestens nette Leute kennen zu lernen jedoch ist man irgendwie immer so gehemmt! Wer will den schon mit einem "Depri" rumhängen? Ich kenne da nur weniege!

Ich dachte mit 'euch' (...sorry, ich übernehme nur aus deinem Zitat, möchte in keinsterweise irgendwen ausgrenzen) kann man auch Spaß haben?

Zitat:
Es ist auch kein Wunder wenn man versucht es zu verbergen. Ich binde es auch nicht jedem auf die Nase wie es mir geht und was ich fühle. Man wird ja im Grunde bestraft für etwas, für das man nix kann!


Da gebe ich dir vollkommen recht. Doch jede Erkrankungen ist auch nicht gleich zu erkennen. Ich denke nicht, dass ein Jeder einen an Depressionen leidenden Menschen erkennen kann .. bzw. von Anderen unterscheiden kann.


lg, Toru
Posted by: Anonym

Re: Psychische Erkrankungen - Muss man sich schämen? - 03.12.2007, 16:47:02

Zitat:

Ich dachte mit 'euch' (...sorry, ich übernehme nur aus deinem Zitat, möchte in keinsterweise irgendwen ausgrenzen) kann man auch Spaß haben?


Klar kann man mit vielen depesiven (oder andersweitig erkrakten) Spaß haben, jedoch wer will mit einer Person dieser Art zu tun haben? Daher versucht man dann wiederrum keinen anzureden weil man meistens eh ein "Ich habe keine Zeit..." bekommt! Das ist doch ein Teufelskreis..


LG glücklich